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Teil C

Aufgaben
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Part 1: Interview

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Nadine Zimmer, Michael Haller: Lesen junge Leute noch Zeitung?
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Deine Schule führt gemeinsam mit eurer amerikanischen Partnerschule ein Projekt zum Thema "Young people and the media" durch. In dessen Rahmen beschäftigst du dich mit der Rolle gedruckter Zeitungen im Leben von Jugendlichen in Deutschland.
  • Verfasse einen englischsprachigen Beitrag für den Projektblog, in dem du darstellst,
    - was der Medienforscher Prof. Michael Haller zum Nutzungsverhalten und zur Einstellung junger Leute gedruckten Zeitungen gegenüber sagt und
    - warum er die Lektüre gedruckter Zeitungen auch heute noch empfiehlt.
  • Dein Text soll etwa 250 Wörter umfassen.
#writing#blogentry#summary#article

Nadine Zimmer, Michael Haller: Lesen junge Leute noch Zeitung?

Ein Interview mit dem Medienforscher Prof. Michael Haller

$\,$
Herr Prof. Haller, warum sollten junge Leute noch Zeitung lesen?
Weil die tagtägliche Lektüre der Zeitung nicht nur informiert, sondern auch den Horizont
erweitert. Wenn sie gut gemacht ist, bietet sie auch eine plausible Einordnung des Ge-
schehenen zeigt Zusammenhänge und Hintergründe. Sie macht für die Menschen deren
5
Lebenswelt durchsichtiger.
Das sind Eigenschaften, die man als Teil der Bildung sehen sollte. Vorausgesetzt freilich,
dass es sich um eine journalistisch gut gemachte Tageszeitung handelt. Verschiedene Stu-
dien belegen den direkten Zusammenhang zwischen Zeitunglesen und politischer Beteili-
gung.
10
Und diese Beteiligung - zu ihr gehört vor allem der Gang zur Wahlurne - ist der Nähr-
stoff, von dem die Demokratie lebt. Jede Demokratie ist auf den gut informierten Bürger
angewiesen, der die öffentlichen Belange mitgestalten will.
Wie ist es bei Jugendlichen um die Kultur des Zeitunglesens bestellt?
Wir müssen davon ausgehen, dass heute in der Welt der meisten jungen Leute die Zei-
15
tung praktisch unbekannt ist. Sie wissen wohl noch, dass es so etwas gibt bei der Tante
oder dem Opa. Aber selber lesen? Ist doch uncool!
In Zahlen ausgedrückt: Bei den jungen Leuten unter 25 Jahren ist der Anteil derer, die
mindestens zwei Mal pro Woche in einer Tageszeitung lesen, von einstmals 60 auf der-
zeit etwa 25 Prozent gesunken. Und dieses Viertel, das sind die formal besser Ausgebil-
20
deten, überwiegend Abiturienten und Studierende.
Warum ist das so?
Vor allem aus drei Gründen: Erstens hat sich die Welt der etablierten Erwachsenen von
der Erlebniswelt der jungen Leute immer stärker entfernt. Viele Leute unter 25 Jahren sa-
gen. sie fänden in der Zeitung kaum noch etwas, was sie interessiere oder direkt angehe.
25
Das kann man mal so gelten lassen, denn die jungen Leute werden ja auch älter.
Der zweite Grund ist schon happiger$^1$. Der hat mit unserem Schulsystem zu tun, aber auch
mit der veränderten Rolle der Eltern. Viele Schulabsolventen vor allem aus sozial schwä-
cheren Milieus haben Probleme mit dem Lesen. Schwierigere Texte bereiten ihnen riesi-
ge Mühen. Zu Hause fanden sie kaum Anregung und Unterstützung, in der Schule krank-
30
te es an der Didaktik. Für diese Leute ist es darum einfacher. textfreie Bildschirmangebo-
te - also Videos und Icons - zu nutzen.
Der dritte Grund bereitet uns noch größeres Kopfzerbrechen: Die Faszination mobiler
Endgeräte wie Smartphones. Dank dieser kleinen Wunderdinger sehen sich die Jugendli-
chen permanent verbunden mit ihren Gleichaltrigengruppen. Sie können sich austauschen,
35
präsentieren, suchen, spielen, einander ärgern. Bei nicht wenigen hat die Handynutzung
längst schon Suchtcharakter. Für diese ist ein ausgeruhtes, langsames Offline-Lesemedi-
um wie die Tageszeitung kaum auszuhalten.
Welchen Wert hat das Zeitunglesen, besonders im Internetzeitalter?
Die abonnierte Tageszeitung ist das letzte Universalmedium. Sie vermittelt Tag für Tag
40
das aktuelle Geschehen aus der fernen und aus der nahen Welt.
Eine gut gemachte Titelseite zum Beispiel bietet so etwas wie eine Welt-Ordnung: Man
sieht auf den ersten Blick, was sich zugetragen hat, was wichtig ist und was nur neben-
sächlich, was folgenreich und was nur komisch ist. Die Zeitung ist zudem ein endliches
Medium. Sie verspricht, dass alles, was zu wissen gut und wichtig ist, auf 28 oder 32
45
oder 36 redaktionellen Seiten Platz hat.
Zudem bietet sie ihren Lesern größtmögliche Nutzungsfreiheit. Man kann die Texte be-
liebig oft lesen, wo man will. Sie braucht keinen Akku, keine App und keine Passwörter.
Und das Lesen wird auch von keinem Geheimdienst kontrolliert.
Viele Zeitungsverlage haben Azubi-Projekte initiiert. Wie müssen Ihrer Meinung
50
nach ernst gemeinte Angebote dieser Art aussehen?
Zeitunglesen-Können ist eine nicht gering zu schätzende Kulturtechnik. Für uns Ältere
ist die selbstverständlich.
Aber, wie gesagt, für sehr viele Auszubildende nicht. Sie bekommen Nachrichten nur über
Themen, für die sie sich sowieso interessieren, nach dem Motto: Mehr vom immer sel-
55
ben! Ohne Suchwort bleibt Google leer!
Zudem vermittelt die Regionalzeitung als einziges Medium auch ein Bewusstsein für die
Region als erweiterte Nahwelt. Gut gemachte Regionalzeitungen erzeugen bei ihren Le-
sern das Gefühl, ins Bild gesetzt und orientiert zu sein; sie finden sich zurecht.

1happig: (hier) gewichtig
Adapted from: Nadine Zimmer, Michael Haller: Lesen junge Leute noch Zeitung
In: Braunschweiger Zeitung
#interview#article
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Part 1: Interview

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Nadine Zimmer, Michael Haller: Lesen junge Leute noch Zeitung?
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Deine Schule führt gemeinsam mit eurer amerikanischen Partnerschule ein Projekt zum Thema "Young people and the media" durch. In dessen Rahmen beschäftigst du dich mit der Rolle gedruckter Zeitungen im Leben von Jugendlichen in Deutschland.
  • Verfasse einen englischsprachigen Beitrag für den Projektblog, in dem du darstellst,
    - was der Medienforscher Prof. Michael Haller zum Nutzungsverhalten und zur Einstellung junger Leute gedruckten Zeitungen gegenüber sagt und
    - warum er die Lektüre gedruckter Zeitungen auch heute noch empfiehlt.
  • Dein Text soll etwa 250 Wörter umfassen.
Zu Beginn dieser Aufgabe musst du den Text lesen und dir dabei die Antworten für die beiden Teilfragen herausschreiben. Parallel gliederst du deinen Blogeintrag wie es von dir in der Aufgabe verlangt wird. Da ein Blog ein persönlicher Beitrag ist, sollst du abschließend zu Professor Hallers Meinung Stellung beziehen.
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Part B: Interview

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Nadine Zimmer, Michael Haller: Lesen junge Leute noch Zeitung?
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Deine Schule führt gemeinsam mit eurer amerikanischen Partnerschule ein Projekt zum Thema "Young people and the media" durch. In dessen Rahmen beschäftigst du dich mit der Rolle gedruckter Zeitungen im Leben von Jugendlichen in Deutschland.
  • Verfasse einen englischsprachigen Beitrag für den Projektblog, in dem du darstellst,
    - was der Medienforscher Prof. Michael Haller zum Nutzungsverhalten und zur Einstellung junger Leute gedruckten Zeitungen gegenüber sagt und
    - warum er die Lektüre gedruckter Zeitungen auch heute noch empfiehlt.
  • Dein Text soll etwa 250 Wörter umfassen.
Tipp
Zu Beginn dieser Aufgabe musst du den Text lesen und dir dabei die Antworten für die beiden Teilfragen herausschreiben. Parallel gliederst du deinen Blogeintrag wie es von dir in der Aufgabe verlangt wird. Da ein Blog ein persönlicher Beitrag ist, sollst du abschließend zu Professor Hallers Meinung Stellung beziehen.
Tipp
Zu Beginn dieser Aufgabe musst du den Text lesen und dir dabei die Antworten für die beiden Teilfragen herausschreiben. Parallel gliederst du deinen Blogeintrag wie es von dir in der Aufgabe verlangt wird. Da ein Blog ein persönlicher Beitrag ist, sollst du abschließend zu Professor Hallers Meinung Stellung beziehen.
During today's workshop, I was given an interview with a German professor in media research. The headline read "Do young people still read newspapers?". He has a clear opinion about how our generation uses newspapers and offers some advice on media usage. Let's talk about his points.
Einleitung
Professor Haller claims that newspapers are virtually unknown to younger people. He cites a statistic which shows that in the last years the age group of under 25 year olds who are actively reading a paper twice a week declined from 60% to 25%.
Nutzungsverhalten und Einstellung gegenüber Zeitungen
Haller cites three reasons why reading newspapers is good for young people. He is of the opinion that reading newspapers informs and widens one's horizon. People who read are therefore able to analyze the world around them in a more sophisticated way. Furthermore, political engagement and going to the ballot is connected to reading newspapers, according to him.
Gründe für Zeitungslektüre
For my taste Professor Haller is too old fashioned. At one part of the article, he states that all you need to know is printed on 36 pages. What if I would like to know more than what is written on those pages? Online I can get different angles on every story, background material or even book a flight to check out the situation on the ground.
Persönliche Meinung
Reading is good for you and you will profit tremendously from it. This is generally what Professor Haller writes and where I agree with him. But we are totally across when it comes to the medium we prefer. You will never see me in a stuffy subway with a folded up newspaper so that I can read, but with a mobile device that provides me with information and plays my favourite tunes at the same time.
Schluss
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