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Verlauf Februarrevolution

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Der Verlauf der Februarrevolution 1917

Das Revolutionsjahr 1917: Verlauf Februarrevolution
Abb. 1: Petrograder Frauen protestieren für mehr Brot.
Das Revolutionsjahr 1917: Verlauf Februarrevolution
Abb. 1: Petrograder Frauen protestieren für mehr Brot.
Man demonstrierte gegen den Krieg und gegen Zar Nikolaus II. Diese Entwicklungen blieben dem Zaren nicht verborgen. Er befahl am 26. Februar den Soldaten in Petrograd auf die Protestanten zu schießen. Hunderte Demonstranten starben.
Am nächsten Morgen meuterte ein Großteil der Soldaten und lief auf die Seite der Protestanten über. Bereits am 1. März hatten sich 170.000 Soldaten den Aufständischen angeschlossen. Diese Menge begann nun, Gefängnisse und Polizeistationen anzugreifen. Eine Revolution war ausgebrochen.
Diese Revolution hatte bisher jedoch keine Führung durch eine Partei erhalten. Ähnlich wie bei der Revolution von 1905 riefen die Menschewiki, der gemäßigte Flügel der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands (SDAPR), die Arbeiter und Soldaten auf, Delegierte in einen Sowjet (russisch für Rat) zu wählen. Zur selben Zeit entschlossen sich Mitglieder der Duma (Volksversammlung) dazu, dem Zaren die Niederlegung der Krone nahezulegen. Am 3. März verzichtete Nikolaus II. auf seinen Titel und die Geschichte der Romanow-Dynastie fand nach 300 Jahre ein Ende.

Auswirkungen der Februarrevolution 1917

Die Februarrevolution von 1917 brachte grundlegende Veränderungen für Russland mit sich. Von einem Tag auf den anderen waren, durch die Beendigung der Monarchie, aus Untertanen Bürger geworden. Ein Gefühl der nationalen Einigkeit und Optimismus machte sich bei großen Teilen der Bevölkerung breit. Die Freiheit aller Menschen sollte nun verwirklicht werden. Interessenverbände in der Armee, auf dem Land und in den Fabriken sollten in Zukunft die Angelegenheiten der einfachen Menschen vertreten.
Der Sturz der Monarchie hatte ein Machtvakuum hinterlassen, das jetzt wieder ausgefüllt werden musste. An diese Stelle trat eine Provisorische Regierung, an deren Spitze Fürst Georgi Lwow stand. Der Petrograder Sowjet überwachte die Arbeit dieser Provisorischen Regierung. Die Vorsätze, die sich die neue Regierung auf die Flagge geschrieben hatte, waren die Einführung weitgehender bürgerlicher und politischer Rechte. Vielen Mitgliedern des Petrograder Sowjets gingen diese Maßnahmen nicht weit genug und es taten sich bereits wenige Wochen nach Umsturz der Monarchie Differenzen zwischen Sowjets und Regierung auf.
Diese Differenzen zwischen Sowjets und Regierung verschärften sich noch weiter, nachdem Lenin, Gründer der Bolschewiki, aus dem Exil zurückkehrte und sich mit seinen Aprilthesen klar gegenüber den Reformbestrebungen der Regierung positionierte. Diese Gegensätze der beiden Konfliktparteien sollte sich in der Oktoberrevolution wenige Monate später entladen.
Bildnachweise [nach oben]
[1]
Public Domain.
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