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Aufgabe 1

Aufgaben
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Literarische Textanalyse

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Fallgeschichten - Literarische Analysen des Verbrechens
$\blacktriangleright\;$ Texte:
  • Schiller, Friedrich: Der Verbrecher aus verlorener Ehre. Stuttgart 2014, S. 17–19.
  • Spinnen, Burkhard: Gründe für ein Massaker. In: Ders.: Trost und Reserve. Frankfurt a. M. 1996, S. 32–33.
$\blacktriangleright\;$ Zulässige Arbeitsmittel:
Friedrich Schiller: Der Verbrecher aus verlorener Ehre
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Analysiere die Textpassage aus Der Verbrecher aus verlorener Ehre (Text a) im Hinblick auf Christian Wolfs Entwicklung und ziehe weitere Textstellen ergänzend hinzu.
  • Vergleiche die Figur des Christian Wolf in der gegebenen Textpassage mit derjenigen des Mannes in Burkhard Spinnens Erzählung Gründe für ein Massaker (Text b).
Text a
Friedrich Schiller: Der Verbrecher aus verlorener Ehre
$\;$
„Meine Mutter war todt. Mit meinem kleinen Hause hatten sich meine Kreditoren
bezahlt gemacht. Ich hatte niemand und nichts mehr. Alle Welt floh mich wie einen
Giftigen, aber ich hatte endlich verlernt, mich zu schämen. Vorher hatte ich mich dem
Anblick der Menschen entzogen, weil Verachtung mir unerträglich war. Jetzt drang
5
ich mich auf, und ergözte mich, sie zu verscheuchen. Es war mir wohl, weil ich nichts
mehr zu verlieren, und nichts mehr zu hüten hatte. Ich brauchte keine gute Eigenschaft
mehr, weil man keine mehr bey mir vermuthete.“
„Die ganze Welt stand mir offen, ich hätte vielleicht in einer fremden Provinz für ei-
nen ehrlichen Mann gegolten, aber ich hatte den Muth verloren, es auch nur zu schei-
10
nen. Verzweiflung und Schande hatten mir endlich diese Sinnesart aufgezwungen. Es
war die lezte Ausflucht, die mir übrig war, die E h r e entbehren zu lernen, weil ich an
keine mehr Anspruch machen durfte. Hätten meine Eitelkeit und mein Stolz meine
Erniedrigung erlebt, so hätte ich mich selber entleiben müssen.“
„Was ich nunmehr eigentlich beschlossen hatte, war mir selber noch unbekannt. Ich
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wollte Böses thun, soviel erinnerte ich mich noch dunkel. Ich wollte mein Schicksal
verdienen. Die Gesetze, meinte ich, wären Wohlthaten für die Welt, also faßte ich den
Vorsatz, sie zu verletzen; ehemals hatte ich aus N o t h w e n d i g k e i t und
L e i c h t s i n n gesündigt, jetzt that ichs aus freyer Wahl zu meinem Vergnügen.“
„Mein erstes war, daß ich mein Wildschießen fortsezte. Die Jagd überhaupt war mir
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nach und nach zur Leidenschaft geworden, und außerdem mußte ich ja leben. Aber
dieß war es nicht allein; es kitzelte mich, das fürstliche Edikt zu verhöhnen und mei-
nem Landesherrn nach allen Kräften zu schaden. Ergriffen zu werden, besorgte ich
nicht mehr, denn jezt hatte ich eine Kugel für meinen Entdecker bereit, und das wußte
ich, daß mein Schuß seinen Mann nicht fehlte. Ich erlegte alles Wild das mir aufstieß,
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nur weniges machte ich auf der Gränze zu Gelde, das meiste ließ ich verwesen. Ich
lebte kümmerlich, um nur den Aufwand an Bley und Pulver zu bestreiten. Meine Ver-
heerungen in der großen Jagd wurden ruchtbar, aber mich drückte kein Verdacht
mehr. Mein Anblick löschte ihn aus. Mein Name war vergessen.“
„Diese Lebensart trieb ich mehrere Monate. Eines Morgens hatte ich nach meiner
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Gewohnheit das Holz durchstrichen, die Fährte eines Hirsches zu verfolgen. Zwey
Stunden hatte ich mich vergeblich ermüdet, und schon fing ich an, meine Beute verlo-
ren zu geben, als ich sie auf einmal in schußgerechter Entfernung entdecke. Ich will
anschlagen und abdrücken – aber plötzlich erschreckt mich der Anblick eines Hutes,
der wenige Schritte vor mir auf der Erde liegt. Ich forsche genauer, und erkenne den
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Jäger Robert, der hinter dem dicken Stamm einer Eiche auf eben das Wild anschlägt,
dem ich den Schuß bestimmt hatte. Eine tödtliche Kälte fährt bey diesem Anblick
durch meine Gebeine. Just das war der Mensch, den ich unter allen lebendigen Dingen
am gräßlichsten haßte, und dieser Mensch war in die Gewalt meiner Kugel gegeben.
In diesem Augenblick dünkte michs, als ob die ganze Welt in meinem Flintenschuß
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läge, und der Haß meines ganzen Lebens in die einzige Fingerspitze sich zusammen-
drängte, womit ich den mördrischen Druck thun sollte. Eine unsichtbare fürchterliche
Hand schwebte über mir, der Stundenweiser meines Schicksals zeigte unwiderruflich
auf diese schwarze Minute. Der Arm zitterte mir, da ich meiner Flinte die schreckliche
Wahl erlaubte – meine Zähne schlugen zusammen wie im Fieberfrost, und der Odem
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sperrte sich erstickend in meiner Lunge. Eine Minute lang blieb der Lauf meiner Flinte
ungewiß zwischen dem Menschen und dem Hirsch mitten inne schwanken – eine Mi-
nute – und noch eine – und wieder eine. Rache und Gewissen rangen hartnäckig und
zweifelhaft, aber die Rache gewanns, und der Jäger lag todt am Boden.“
Die Schreibweise entspricht der Textvorlage
Text b
Burkhard Spinnen: Gründe für ein Massaker
$\;$
Er könne, sagt der Mann vor dem atemlosen Gericht, keinen anderen Grund für den
Umstand, daß er seine ganze Familie erschlagen habe, nennen, als den: es habe ihn der
Anblick eines Regalfachs in eine namenlose Wut versetzt.
Längst sind und mehrfach die Polizeiberichte verlesen und die Gutachter gehört wor-
5
den. Alle Fakten liegen klar zutage. Die Scheußlichkeit der Tat und die Rohheit ihrer
Ausführung haben auch die Abgebrühtesten zurückschrecken lassen; und seit Monaten
ist der Fall das Thema Nummer Eins in der einschlägigen Presse.
Aber jetzt endlich hat der Mann sein Schweigen gebrochen. Rechts und links, sagt er,
hätten in dem Regalfach, wie es sich gehörte und seit langem so war, Bücher und
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Ordner mit Aufzeichnungen und Unterlagen gestanden. Die Mitte des Faches sei mit
Absicht frei geblieben, häuften sich doch die abzuheftenden Papiere mit jedem Tag.
Daß er dennoch nichts unternommen habe, als sich die Mitte langsam mit anderen
Dingen füllte, sei, sagt der Mann, entsetzlich und ihm bis heute unerklärlich.
Er beginnt dann, seine Finger zur Hilfe nehmend, mit der Aufzählung dessen, was er
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am Montag im Regal gesehen habe. Es seien gewesen: die fast unangebrochene Tube
eines muskelentspannenden Präparates; eine Papierrose an langem, grünem Stil; die
beim Aufbau aus Versehen nicht angebrachten Abdeckteile für die Winkeleisen an
einem einfachen Kleiderschrank, dazu ein paar Schrauben und Holzdübel, die übrig
geblieben waren; ein bunt bemalter hölzerner Buchstabe, der immer wieder von der
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Tür des Kinderzimmers gefallen war; ein kleines Weihwasserbecken aus hellblau la-
siertem Ton mit einer Weihwasserflasche aus demselben Material; ein älterer Licht-
schalter zum Wandeinbau; ein Golfball, mit dem die Kinder gespielt hatten; und, aber
da lasse ihn vielleicht die Erinnerung im Stich, ein alter, schwarzer Quast.
Eine Zeitlang herrscht Schweigen. Ruhig bittet der Richter den Mann fortzufahren.
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Er habe da also, sagt der Mann, zum werweißwievielten Male vor dem Regal gestan-
den und sich seiner Schwüre erinnert, alles an seinen Platz zu räumen; doch da er auch
diesmal wieder schon nach kurzer Überlegung, was jetzt tun, an der Aufgabe voll-
kommen verzweifelt sei, zugleich sich aus guten Gründen nicht dazu habe entscheiden
können, alles mit einem Mal wegzuwerfen, sei diese namenlose Wut über ihn gekom-
30
men; und er habe sich dann wohl gegen seine Familie gewandt. Freilich, an alles Fol-
gende könne er sich nur schemenhaft, ja teilweise trotz aller Anstrengung überhaupt
nicht erinnern.
Die Schreibweise entspricht der Textvorlage
#analysieren#schiller#charakterisierung
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Literarische Textanalyse

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Fallgeschichten - Literarische Analysen des Verbrechens
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Analysiere die Textpassage aus Der Verbrecher aus verlorener Ehre (Text a) im Hinblick auf Christian Wolfs Entwicklung und ziehe weitere Textstellen ergänzend hinzu.
  • Vergleiche die Figur des Christian Wolf in der gegebenen Textpassage mit derjenigen des Mannes in Burkhard Spinnens Erzählung Gründe für ein Massaker (Text b).

Vorarbeit

Bevor du beginnst, solltest du dir die Textpassage aus Der Verbrecher aus verlorener Ehre genau durchlesen. Achte dabei besonders auf die Stellen, anhand derer du die Entwicklung von Christian Wolf erkennen und auf seinen Charakter schließen kannst. Markiere dir solche relavanten Stellen und mache dir gegebenenfalls einige Notizen dazu.
Überlege dir dann, welche Textstellen aus Der Verbrecher aus verlorener Ehre du noch heranziehen kannst. Wo wird die Entwicklung von Christian Wolf vom Außenseiter zum Verbrecher noch sichtbar? Anhand welcher Szenen lässt sich seine Verwandlung aufzeigen?
Lies im nächsten Schritt die Textpassage aus Burkhard Spinnens Erzählung Gründe für ein Massaker genau durch. Achte dabei besonders auf Gemeinsamkeiten oder Unterschiede von Christian Wolf und besagtem Mann. Markiere dir wichtige Stellen anhand derer du die beiden vergleichen kannst.

Einleitung

Deine Textanalyse beginnt mit einer Einleitung. In dieser musst du den Titel und den Autor des vorliegenden Werkes nennen und den Inhalt der Textpassage kurz und knapp zusammenfassen.
Da außerdem ein Vergleich gefordert ist, musst du in der Einleitung auch schon auf den zweiten Text eingehen. Nenne ebenfalls den Titel und den Autor und beschreibe kurz, was diesen Text beziehungsweise die Hauptfigur mit dem ersten vergleichbar macht.

Hauptteil

In deinem Hauptteil geht es nun zunächst darum, die Textpassage zu analysieren. Erkläre hierfür kurz, wie sich die Szene in das Werk einordnen lässt und wie es zu der Situation kam. Schreibe dann eine knappe Zusammenfassung darüber, was in dem Textausschnitt passiert. Gebe im nächsten Schritt detailliert wieder, wie sich Christian Wolf als Figur entwickelt. Beschreibe und charakterisiere ihn zunächst in der Szenen. Wie verhält er sich? Welche Gefühle und Regungen zeigt er? Welche Konsequenz hat sein Verhalten?
Gehe im nächsten Schritt auf die Entwicklung von Christian Wolf im ganzen Werk ein. Belege diese anhand einiger relevanter Textstellen. Wie war er zu Beginn der Handlung? Welche Situationen haben ihn beeinflusst? Warum sehnt er sich nach Rache?
Anhand dieser Charakterisierung von Christian Wolf, die du im ersten Teil erarbeitet hast, folgt dann der Vergleich mit dem Mann aus Burkhard Spinnens Erzählung Gründe für ein Massaker. Beschreibe, inwiefern sich ihre Entwicklung gleicht oder unterscheidet.
Entwicklung von Christian Wolf
$\blacktriangleright$ Textpassage (Text a)
  • Nach dem Tod seiner Mutter, dem Verlust des Hauses, der Haft und der Abweisung hat Christian Wolf das Gefühl, nichts mehr verlieren zu können
  • Früher hat er sich aus Angst vor Verachtung zurückgezogen; jetzt kennt er keine Scham mehr
  • Die Verzweiflung und Schande raubte ihm sogar den Mut, in einer anderen Stadt neu anzufangen
  • Er sieht nur noch einen Ausweg: Ohne Stolz und Ehre leben zu lernen
  • Weil keiner gute Eigenschaften bei ihm vermutet, will er dem nun gerecht werden
  • Wolf will Böses tun und Gesetze brechen, um sein Schicksal auch zu verdienen
  • Früher tat er Böses aus Not; jetzt zum Spaß
  • Er beginnt wieder mit Wildschießen und lässt den Großteil der Tiere einfach verwesen, um das fürstliche Gesetz zu verhöhnen
  • Wolf hat keine Angst, erwischt zu werden; er würde seinen Entdecker erschießen
  • Die Menschen hatten ihn vergessen, sodass nicht einmal ein Verdacht auf ihn fiel
  • Als er bei der Jagd seinen Erzfeind Robert schutzlos vor sich entdeckte, lag die Welt gefühlt in seinen Händen
  • Minutenlang rang der Hass mit seinem Gewissen; er zitterte, fühlte sich erstickt
  • Die Rachelust siegte und er wurde mit einem Schuss vom Wilderer zum Mörder
$\blacktriangleright$ Weitere Textstellen
  • Christian Wolf wollte anfangs immer allen gefallen und kämpfte gegen die Zurückweisung an (S. 12)
  • Er begann erst aus Liebe zu stehlen, weil er Johanne imponieren wollte (S. 13)
  • Jäger Robert schnappte ihm Johanne weg, brachte ihn hinter Gitter und wurde so zum Erzfeind (S. 14)
  • Die Ablehnung der Menschen nach seiner ersten Haftstrafe zwang ihn dazu, wieder zum Wilddieb zu werden (S. 14)
  • Die Rachsucht wurde während der zweiten Haftstrafe in Wolf geweckt; diese machte ihn zum „Lotterbube“ (S. 14)
  • Nachdem ein kleiner Junge ihn abgewiesen hat, erklärt er: „Mein böses Herz hatte meine Vernunft angesteckt.“ (S. 16)
  • Nach der Mordszene keimte kurz Reue auf, Wolf wollte als Soldat Ehre verdienen, doch dann traf er den Räuberhauptmann
  • Weil er sich dort angenommen fühlte, sank er immer tiefer in die Verbrechen
Vergleich der beiden Figuren
  • Beide wurden zu Mördern: Wolf erschoss seinen Erzfeind, der Mann erschlug seine ganze Familie
  • Beide hatten die Tat nicht geplant: Wolf sah Robert zufällig und wurde von Rachsucht übermannt, der Mann wurde von blinder Wut übermannt und ließ diese an seiner Familie aus
  • Unterschiedliches Bewusstsein der Tat: Wolf überlegte einige Minuten bewusst, bevor er mordete, der Mann handelte im puren Affekt und kann sich nicht daran erinnern
  • Unterschiedliche schwere der Tat: Wolf schoss eine Kugel auf Robert, aber der Mann schlug brutal immer wieder auf seine Familie ein
  • Beide mordeten aus Wut: Wolf aus Wut auf sein Schicksal und das Ausgegrenztwerden und der Mann aus Wut auf die Unordnung, die ihm sein Versagen bewusst machte
  • Wahl der Opfer ist unterschiedlich: Wolf ermordete seinen Erzfeind, der Mitschuld an seinem Schicksal trägt, der Mann erschlug seine unschuldige Familie, die nichts für seine Wut konnten
  • Unterschiedliche Reflektion danach: Wolf kann seine Tat psychologisch begründen, der Mann kann nur die Wut als Grund nennen
  • Unterschiedliche Vorgeschichte: Wolf war schon ein kleiner Verbrecher, der Mann war zuvor offenbar ein guter, braver Bürger
  • Unterschiedliche Nachvollziehbarkeit: Wolfs Tat kann man verstehen, die Tat des Mannes ist unverständlich

Schluss

Am Besten wäre es, wenn du die Entwicklung von Christian Wolf noch einmal kurz und knapp zusammenfasst. Ziehe dann ein kurzes Fazit zu deinem Vergleich von Christian Wolf und dem Mann aus Spinnens Text. Wichtig ist dabei, dass du nicht noch einmal argumentierst, sondern nur deinen Hauptteil zusammenfasst.
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