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Material 2

Aufgaben
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Material 2

1.
Erkläre, welche Bedeutung die unterstrichenen Wörter im Textzusammenhang haben. Antworte in vollständigen Sätzen.
Es war eine wahnwitzige, illegale, fantastische Aktion. (Zeile 5)
Jedes Detail nimmt er wahr. (Zeile 29)
2.
Philippe Petit versteht das Leben als Aufforderung „Grenzen zu sprengen“.
a)
Eine der drei Aussagen beschreibt sein Lebensmotto. Kreuze an.
Philippe Petit provoziert seine Mitmenschen, indem er an verbotenen Orten seine Aktionskunst auslebt.
Philippe Petit hält sich nicht immer an gesellschaftliche Vorgaben, er überschreitet diese und sucht extreme Herausforderungen.
Philippe Petit bringt sich immer wieder bewusst in Lebensgefahr, um Aufmerksamkeit zu erregen und um so Geld zu verdienen.
b)
Begründe deine Entscheidung. Belege diese mit einem Beispiel aus dem Text.
Material 2
$\;$
Der Hochseilartist Philippe Petit - Begegnung mit einem Traumtänzer
Von Nina Rehfeld (2009)
Wenn Philippe Petit durch die Straßen von New York geht, hat sein Gang etwas Unruhiges und Ner- vöses. Er ist auf dem Asphalt nicht zu Hause. Hoch oben über der Stadt beginnt seine Welt. Petit ist Hochseilartist.
1974 spannte der Franzose mit der Hilfe von drei Freunden ein Seil zwischen den „Zwillingstürmen“ des gerade fertiggestellten World Trade Centers[1] und balancierte in 415 Metern Höhe. Es war eine wahn-
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witzige, illegale, fantastische Aktion. Er ging immer wieder hinüber, winkte seinem Publikum in der Tiefe zu und legte sich schließlich auf das Seil, um mit einer neugierig kreisenden Möwe zu sprechen. Erst nach einer Stunde gelang es der Polizei, ihn zu verhaften.
Immer wieder wird ihm die Frage gestellt, warum er so etwas mache. Petit hält seine Aktion für etwas Ma- gisches. Er ist kein Showman, der die Anerkennung der Massen sucht. Er ist ein Gaukler[2], ein Träumer, ein
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Genie. Als er von den Türmen hinabstieg, bekam er Angebote für Fernsehauftritte, Filme und Bücher. Eine Imbisskette bot ihm sogar 100 000 Dollar dafür, als Hackfleischbrötchen verkleidet über einen Draht zu spazieren.
Der Artist fühlt sich, als sei er in der falschen Zeit geboren. Normalität ist ihm in jeder Hinsicht zuwider, er will immer höher hinaus. Er begreift das Leben als Aufforderung, Grenzen zu sprengen. Schon seine Eltern
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bezeichneten ihn als sehr anstrengend. Sie lehnten jede Verantwortung für ihn ab. „Vielleicht hatten sie Angst vor mir, weil ich genau in die Gegenrichtung ihrer eigenen Wünsche strebte“, sagt Philippe. Petit flog von fünf Schulen, lief mit 15 Jahren von zu Hause fort, kam in Polizeigewahrsam, meist für Straßenauftritte ohne Genehmigung.
Das Seiltanzen, Zaubern und Jonglieren hat er sich selbst beigebracht. Eine Zeit lang trat er als Jongleur in
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Paris auf, aber er fühlte sich zu Höherem berufen. 1971 spannte er nachts ein Seil zwischen den 69 Meter hohen Türmen der Notre Dame[3] und spazierte bei Tagesanbruch darüber. Es war eine Sensation, doch es war nichts gegen das, was Philippe Petit dann plante: den Seiltanz am World Trade Center! Petit und seine Gefährten hatten die 1974 fast fertiggestellten Türme wochenlang als Geschäftsmänner oder als Bauarbeiter verkleidet ausgespäht. Sie schmuggelten massenhaft Ausrüstung, darunter das über 200 Kilo
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schwere Drahtseil, am Wachpersonal vorbei aufs Dach. Mehrfach wurden sie um ein Haar entdeckt, einmal mussten sie stundenlang bewegungslos unter Planen ausharren. Nachdem sie in der Nacht ein Seil mit Pfeil und Bogen von einem Turm zum nächsten geschossen hatten, entglitt ihnen fast der schwere Draht. Aber irgendwie schafften sie es: Am Morgen des 7. August 1974 schreitet Philippe Petit hinaus auf den Draht. Jedes Detail nimmt er wahr. „Ich sehe, wie sich der Draht benimmt. Ich sehe die Vibration der Luft, die Luftfeuchtigkeit - ich sehe alles, was ich wahrnehmen muss, um weiterzuleben.“
Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/vor-fuenfunddreissig-jahren-ist-philippe-petit-zwischen-den-tuermen-des-world-trade
-centers- balanciert-jetzt-erzaehlt-ein-film-seine-geschichte-eine-begegnung-mit-dem-hochseilartisten-der-traumtaenzer
-15446596


[1] World Trade Center (dt. Welthandelszentrum) in New York, 1973 errichtet, 2001 durch einen Terroranschlag zerstört
[2] veralteter Begriff für Unterhaltungskünstler
[3] Kirche in Paris
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1.
$\blacktriangleright$  Bedeutung erklären
Es war eine wahnwitzige, illegale, fantastische Aktion. (Zeile 5)
Illegal bedeutet, dass es sich um etwas Verbotenes handelt. Es wurde eine verbotene Aktion durchgeführt.
Jedes Detail nimmt er wahr. (Zeile 29)
Philippe Petit nimmt jede Einzelheit deutlich wahr.
2.
Philippe Petit versteht das Leben als Aufforderung „Grenzen zu sprengen“.
a)
$\blacktriangleright$  Richtige Lösung ankreuzen
Philippe Petit provoziert seine Mitmenschen, indem er an verbotenen Orten seine Aktionskunst auslebt.
Philippe Petit hält sich nicht immer an gesellschaftliche Vorgaben, er überschreitet diese und sucht extreme Herausforderungen.
Philippe Petit bringt sich immer wieder bewusst in Lebensgefahr, um Aufmerksamkeit zu erregen und um so Geld zu verdienen.
b)
$\blacktriangleright$  Entscheidung begründen
Er interessiert sich nicht für Regeln oder Gesetze. 1974 balancierte er zwischen den Türmen des World
Trade Centers. Dies war verboten und wahnwitzig. (vgl. Z. 3-5)
Er spioniert verbotenerweise Orte seiner zukünftigen Aktionen aus, als Geschäftsmann oder
als Bauarbeiter verkleidet. (vgl. Z. 23)
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