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Wahlteil A

Aufgaben
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Wahlteil A

In deiner Schule ist es Tradition, dass der Förderverein den Schülerinnen und Schülern des Abschlussjahrgangs eine liebevoll gestaltete Zeugnismappe schenkt. Sie ist jedes Jahr neu mit einem passenden Gedicht versehen, das die Schulabgängerinnen und Schulabgänger auf ihrem Weg ins Leben begleiten soll. Der Förderverein bittet dich als Sprecherin bzw. als Sprecher des Abschlussjahrgangs, nach einem geeigneten Gedicht Ausschau zu halten und einen begründeten Vorschlag zu machen. Bei der Suche hat dich das Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse am meisten angesprochen.
Verfasse im Folgenden eine Gedichtsempfehlung für den Förderverein.

Hermann Hesse: Stufen (1941)

 
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
5
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
10
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
15
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen$^1$.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
20
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden …
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
$^1$ sich entraffen: dichterisch für sich entreißen, sich von etwas losreißen.
Quelle: Hermann Hesse, Stufen. In: Gesammelte Dichtungen. Frankfurt a. M. 1952. Hier zit. n. Echtemeyer (Hg.), Deutsch Gedichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Auswahl für Schulen. Düsseldorf 1988, S. 586
#gedicht#hermannhesse
1.
Bearbeite die folgenden Aufgaben in einem zusammenhängenden Text.
Zähle abschließend die von dir geschriebenen Worte.
Gehe folgendermaßen vor:
a)
Erkläre einleitend den Anlass deiner Empfehlung und nenne die wichtigsten Angaben zu dem von dir vorgeschlagenen Gedicht.
2P
b)
Erkläre, um welche Art von „Stufen“ es sich in diesem Gedicht handelt und inwiefern diese Wort einen aktuellen Bezug zu eurer Situation besitzt.
2P
c)
Erweitere nun den aktuellen Bezug, indem du vier konkrete Beispiele für typische Stufen in eurer zukünftigen Lebensplanung anführst.
2P
d)
Anders als bei Wilhelm Schmids beruflicher Karriereleiter ist das Erreichen von „Stufen“ in dem gleichnamigen Gedichts auch mit Überwindungen verbunden. Nenne drei solcher Texthinweise aus dem Gedicht und verdeutliche sie jeweils anhand eines Beispiels.
6P
e)
Trotz dieser Hürden hält Hermann Hesse es für unsere Lebensaufgabe, dass wir „heiter Raum um Raum durchschreiten“ („Stufen“, Wahlteil A, Z. 11) und „uns in Tapferkeit und ohne Trauern in neue Bindungen“ („Stufen“, Wahlteil A, Z. 7 f.) begeben.
Wähle und zitiere eine Textstelle aus dem Gedicht, in der Hermann Hesse seine Haltung begründet. Erkläre in einem abrundenden Schluss, warum das von dir gewählte Zitat auch als Motto für euren weiteren Lebensweg gelten kann.
3P
Anzahl der geschriebenen Wörter in Wahlteil A 
[nach oben]
#nennen#zitieren#rezension#erklären
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Hermann Hesse: Stufen (1941)

Verfasse eine Gedichtempfehlung für den Förderverein unter Berücksichtigung der Aufgabenstellung.
Tipp
Deine Aufgabe ist es, eine Gedichtempfehlung zu schreiben.
Lies dir das Gedicht mehrmals in Ruhe durch und mache dir bereits Notizen zu den Aufgabenstellungen. Danach kannst du deine Notizen in einem runden Fließtext zusammentragen.
Die Empfehlung sollte postitiv geschrieben sein. Denn du möchtest den Förderverein überzeugen, dein gewähltes Gedicht in der Zeugnismappe abzudrucken.
In der Einleitung solltest du Aufgabe 1 a) und b) erläutern, im Hauptteil beantwortest du die Aufgaben 1 c) und d) und im Schluss rundest du deinen Text mit dem Zitat und der Erklärung (Aufgabe 1 e)) ab.
Nachdem du deine Empfehlung geschrieben hast, ist es wichtig sie noch einmal durchzulesen und zu überprüfen, ob du alle Aufgabenstellungen eingearbeitet hast.
Tipp
Deine Aufgabe ist es, eine Gedichtempfehlung zu schreiben.
Lies dir das Gedicht mehrmals in Ruhe durch und mache dir bereits Notizen zu den Aufgabenstellungen. Danach kannst du deine Notizen in einem runden Fließtext zusammentragen.
Die Empfehlung sollte postitiv geschrieben sein. Denn du möchtest den Förderverein überzeugen, dein gewähltes Gedicht in der Zeugnismappe abzudrucken.
In der Einleitung solltest du Aufgabe 1 a) und b) erläutern, im Hauptteil beantwortest du die Aufgaben 1 c) und d) und im Schluss rundest du deinen Text mit dem Zitat und der Erklärung (Aufgabe 1 e)) ab.
Nachdem du deine Empfehlung geschrieben hast, ist es wichtig sie noch einmal durchzulesen und zu überprüfen, ob du alle Aufgabenstellungen eingearbeitet hast.
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Hermann Hesse: Stufen (1941)

Verfasse eine Gedichtsempfehlung für den Förderverein unter Berücksichtigung der Aufgabenstellung.
Bei der Suche nach einem passenden Gedicht für die Zeugnismappe, anlässlich unseres bevorstehenden
Abschlusses, bin ich auf das Gedicht „Stufen“ gestoßen, das Hermann Hesse 1941 verfasste. Es handelt von
dem Lebensweg und passt daher besonders gut zu unserer Situation. Hermann Hesse spricht von Stufen,
mit denen er die verschiedenen Abschnitte im Leben meint. Ein Abschnitt unseres Lebens ist der
Realschulabschluss. In dem Gedicht wird beschrieben, dass das Herz bereit sein muss und nicht traurig sein
darf, Abschied von dem letzten Lebensabschnitt zu nehmen und, dass man für Neues bereit sein soll. So ist
es auch mit uns. Die Schulzeit war eine schöne Stufe unseres Lebens, aber jetzt ist es Zeit für etwas Neues.
Viele von uns werden eine Ausbildung beginnen, andere werden die Schule wechseln, um ihr Abitur zu
machen. Wiederum andere werden ein Jahr ins Ausland gehen. Und auch diese Zeit wird vergehen und
nächste Stufen werden erreicht: Studium, Job, Hochzeit, Familie gründen. Das Gedicht macht dabei Mut,
jede neue Stufe anzunehmen. Auch wenn neue Abschnitte auch oft mit Überwindungen verbunden sind,
entwickelt uns jede Stufe doch weiter. Im Gedicht wird deutlich, dass man jeden Neubeginn mit Tapferkeit
und ohne Trauern (vgl. Z. 7) annehmen muss, auch wenn es schwer fällt. So ist es auch mit uns. Das
ungewisse Neue macht uns vielleicht nervös: Wie wird es im Ausland? Ist die Ausbildung die Richtige? Doch
man muss bereit zum Abschied sein, denn man kann nicht stehen bleiben. Natürlich fällt das manchmal
schwer, aber man sollte „an keinem wie an einer Heimat hängen“ (Z. 12) auch wenn es manchmal verlockend
ist, nichts im Leben zu verändern. Aber im Leben ist es so, dass man über seinen Schatten springen muss,
um immer eine Stufe weiter hochzusteigen. Im Gedicht wird auch gesagt, dass wenn man sich erst einmal
eingelebt hat und wohl fühlt, dass dann die Gewohnheit kommt (vgl. 15 f.). Dann sieht man die nächste Stufe
nur weit von sich entfernt. Das merken auch wir. Wir sind seit vielen Jahren auf dieser Schule und der
Abschluss war immer so weit weg. Doch jetzt ist er gekommen und wir müssen Abschied nehmen. Es ist
unsere Lebensaufgabe immer weiter zu gehen und auch Hesse schreibt ihm Gedicht „Nur wer bereit zu
Aufbruch ist und Reise, Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.“ (Z. 17 f.). Dieses Zitat könnte auch gut
als Motto für unseren weiteren Lebensweg gelten, weil es aussagt, dass man im Leben nur weiter kommt,
wenn man offen für Neues ist und sich weiterentwickelt.

Bei der Suche nach einem passenden Gedicht für die Zeugnismappe, anlässlich unseres bevorstehenden Abschlusses, bin ich auf das Gedicht „Stufen“ gestoßen, das Hermann Hesse 1941 verfasste. Es handelt von dem Lebensweg und passt daher besonders gut zu unserer Situation. Hermann Hesse spricht von Stufen, mit denen er die verschiedenen Abschnitte im Leben meint. Ein Abschnitt unseres Lebens ist der Realschulabschluss. In dem Gedicht wird beschrieben, dass das Herz bereit sein muss und nicht traurig sein darf, Abschied von dem letzten Lebensabschnitt zu nehmen und, dass man für Neues bereit sein soll. So ist es auch mit uns. Die Schulzeit war eine schöne Stufe unseres Lebens, aber jetzt ist es Zeit für etwas Neues. Viele von uns werden eine Ausbildung beginnen, andere werden die Schule wechseln, um ihr Abitur zu machen. Wiederum andere werden ein Jahr ins Ausland gehen. Und auch diese Zeit wird vergehen und nächste Stufen werden erreicht: Studium, Job, Hochzeit, Familie gründen. Das Gedicht macht dabei Mut, jede neue Stufe anzunehmen. Auch wenn neue Abschnitte auch oft mit Überwindungen verbunden sind, entwickelt uns jede Stufe doch weiter. Im Gedicht wird deutlich, dass man jeden Neubeginn mit Tapferkeit und ohne Trauern (vgl. Z. 7) annehmen muss, auch wenn es schwer fällt. So ist es auch mit uns. Das ungewisse Neue macht uns vielleicht nervös: Wie wird es im Ausland? Ist die Ausbildung die Richtige? Doch man muss bereit zum Abschied sein, denn man kann nicht stehen bleiben. Natürlich fällt das manchmal schwer, aber man sollte „an keinem wie an einer Heimat hängen“ (Z. 12) auch wenn es manchmal verlockend ist, nichts im Leben zu verändern. Aber im Leben ist es so, dass man über seinen Schatten springen muss, um immer eine Stufe weiter hochzusteigen. Im Gedicht wird auch gesagt, dass wenn man sich erst einmal eingelebt hat und wohl fühlt, dass dann die Gewohnheit kommt (vgl. 15 f.). Dann sieht man die nächste Stufe nur weit von sich entfernt. Das merken auch wir. Wir sind seit vielen Jahren auf dieser Schule und der Abschluss war immer so weit weg. Doch jetzt ist er gekommen und wir müssen Abschied nehmen. Es ist unsere Lebensaufgabe immer weiter zu gehen und auch Hesse schreibt ihm Gedicht „Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.“ (Z. 17 f.). Dieses Zitat könnte auch gut als Motto für unseren weiteren Lebensweg gelten, weil es aussagt, dass man im Leben nur weiter kommt, wenn man offen für Neues ist und sich weiterentwickelt.
Anzahl der geschriebenen Wörter in Wahlteil A411
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