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Analyse

Aufgabenstellung
Analysiere die Kurzgeschichte, indem du
  • das Thema formulierst und den Inhalt strukturiert wiedergibst,
  • den Zusammenhang zwischen äußerer und innerer Situation der Protagonistin vor und während des Auftrittes erschließt sowie den Ausgang der Handlung dazu in Beziehung setzt,
  • erzählerische und sprachliche Gestaltungsmittel im Hinblick auf ihre Funktion untersuchst,
  • auf der Grundlage deiner Ergebnisse den Text zusammenfassend deutest.
Material 1
Lili Grün: Man hat gelacht …
$\;$
Loni schaut noch einmal in den Spiegel und betrachtet aufmerksam ihr geschminktes Gesicht. Sie steht auf und macht einige Schritte, langsame, unnatürliche Schritte. Sie beobachtet angestrengt ihr weißseidenes Stilkleid, das beim Gehen zärtliche Falten wirft. Sie hebt die schlanken, weißgepuderten Arme und spricht halblaut einen Vers ihres Chansons. Aber plötzlich bricht sie ab … Sie sieht sich in dem winzigen
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Garderobenraum um, mit verändertem Gesicht schließt sie ihre Schminkschachtel und geht rasch aus dem Zimmer.
Der Gang ist grell und häßlich beleuchtet, Kellner rennen mit roten Gesichtern an ihr vorbei und rufen: »Pardon … Soß’ … bitteee …« Am Eingang zur Bar steht der Klavierspieler, er ist weißhaarig und distinguiert[1]. Loni geht auf ihn zu und lächelt, um Trost und Fürsprache bittend.
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»Aufgeregt?» fragt der vornehme, weißhaarige Herr freundlich. Loni nickt.
»Feines Publikum heute«, plaudert er weiter. »Überhaupt unsere Stammgäste … tadellose Leute … Schauspieler, Literaten … Sie werden sich hier sehr wohl fühlen …«
»Ja, wenn ich das Engagement kriege. Von heute abend hängt ja alles ab. Glauben Sie, ich werde gefallen?«
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»Aber sicher, wer wird denn so ängstlich sein?«
Der Direktor kommt. Es ist ein alter, dicklicher Mann, er würde sich selbst sehr ungern als Gast in seiner eleganten, kleinen Bar begrüßen. Er bleibt vor Loni stehen und mustert sie. Sein Gesicht ist mißgelaunt wie immer. Er nickt nur auf den Gruß der beiden und sagt:
»Na, was ist, wollen wir sie loslassen?«
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»Gleich?« fragt Loni beklommen.
»Na, gut, sagen wir gleich«, der Klavierspieler legt seine Zigarette weg, richtet mechanisch seinen Kragen und lächelt Loni beruhigend zu. Die Garderobenfrau kommt und beginnt nochmals Lonis Kleid zurechtzuzupfen. »Ein bisserl zu blaß sind Sie, Fräulein … und nur nicht aufgeregt sein … nur ruhig bleiben … und deutlich sprechen … sprechen …«
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Loni nickt. Sie hört, wie draußen in der Bar einige verbindliche Worte über sie gesagt werden … Jetzt ist der erste Tusch, der zweite Tusch … Loni eilt hinaus.
Schwacher Applaus empfängt sie. Während sie sich verbeugt, suchen ihre Augen die prominenten Gäste der Bar. Sie erkennt das zarte Profil von Margot Reimann, Star des Theaters in der Paulusstraße. Margot Reimann saugt andächtig an ihrem Strohhalm, sie ist dieser Beschäftigung ganz hingegeben und kann
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durch nichts darin gestört werden. Amüsiert betrachtete dieses graziöse Schauspiel Alexander Drews. Er ist ein berühmter Regisseur und Margots Freund. Loni weiß das. Aber auch die Gäste der Bar wissen das und interessieren sich für die Schauspielerecke viel mehr als für Lonis kleines Liebeslied.
Loni beginnt zu singen. Kleine, verzagte Töne kommen aus ihrer Kehle. Alexander Drews hat gute Manieren – er hat sich von seiner kapriziösen[2] Freundin ab- und der jungen Sängerin zugewendet. Er klemmt
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umständlich sein Monokel[3] ein und markiert wohlwollendes Interesse. Loni lächelt ihn dankbar an, ihre Stimme durchdringt siegreich den schweren Zigarettenrauch in der Luft. Die anderen Gäste folgen gehorsam Alexander Drews’ Beispiel und hören Loni zu. Jetzt muß es ja klappen … Lonis Angst schwindet, sie wagt, ihre Stimme zu heben und die Arme auszustrecken. Sie neigt den Kopf zur Schulter – eine dunkle Locke fällt auf die weiße Seide. Das sieht sicher sehr gut aus. In den Gesichtern ringsum erkennt sie
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Ergriffenheit und Mitgefühl. Sie faltet ihre kleinen, weißen Hände und senkt beim Refrain ihre Stimme zu einem leisen, aber eindringlichen Flüstern. Das ist neuartig, aber nicht kitschig … Jetzt nur noch die letzte Strophe, die allerletzte … Da dringt ein leises, verhaltenes Kichern zu ihr.
Loni überläuft es siedend heiß … Was hat Margot Reimann wieder Originelles angestellt? Bloß nicht hinsehen, das würde sie vollends verwirren … Neue Gäste kommen und machen Lärm. Ein unwilliges »Pst«
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ist zu hören … Das war Alexander Drews. Aber der Beginn der letzten Strophe ist untergegangen … Noch zwei Zeilen, die alles retten müssen. Sie singt diese letzten zwei Zeilen, und sie spürt, sie singt gut. Noch ein Akkord trennt sie von dem Urteil – gut oder böse –, das gleich über sie entscheiden muß …
Da, ein Aufschrei – Margot Reimann hat ihr Sektglas umgeworfen und springt entsetzt auf ihren Stuhl – ihr Abendkleid ist patschnaß. »Du Ferkel«, ruft Alexander Drews entrüstet. Schallendes Gelächter aller Gäste.
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Lonis Lied ist beendet. Sie verbeugt sich mechanisch und geht ab. Sie hört Applaus, aber sie wendet sich nicht um. Rasch, rasch weg, allein sein, weinen können … Man hat ihr nicht zugehört. Und sie hört nicht mehr, wie Drews einen schüchternen Versuch macht, ihre Ehre zu retten. »Ein Glück für dich«, sagt er laut genug zu Margot Reimann, »daß Pointenmord nicht strafbar ist …«
Als Loni ihre Garderobe aufsperren will, erreicht sie der Direktor. Sein mißvergnügtes Gesicht zwingt sich zu
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einer freundlichen Grimasse: »Also, die Leute haben gelacht … Na, schön, machen wir es vorläufig fix auf vierzehn Tage. Wollen Sie?«
Quelle: Lili Grün: Man hat gelacht … In: Dies.: Mädchenhimmel! Gedichte und Geschichten. Gesammelt, herausgegeben, kommen- tiert und mit einem Nachwort von Anke Heimberg. Berlin: AvivA Verlag 2014, S. 116 – 119. Erstveröffentlichung in: Wiener Magazin, Nr. 9, 1937, S. 65 – 66


[1] distinguiert: hier: betont vornehm, betont kultiviert
[2] kapriziös: eigenwillig, launenhaft
[3] Monokel: Augenglas für nur ein Auge
#analysieren#kurzgeschichte
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Analyse

$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Analysiere die vorliegende Kurzgeschichte.

Einleitung

Deine Interpretation beginnt wie jeder Text mit einer Einleitung. In der Einleitung musst du den Titel, den Autor und das Erscheinungsjahr nennen und den Inhalt kurz und knapp zusammenfassen.
  • Titel: Man hat gelacht …
  • Autor: Lili Grün
  • Erscheinungsjahr: 1937
  • Inhalt: In der Kurzgeschichte „Man hat gelacht …“ von Lili Grün, datiert auf das Jahr 1937, geht es um die herausfordernden Erfahrungen einer jungen Sängerin bei einem Probeauftritt anlässlich der Suche nach einem Engagement.

Hauptteil

Im Hauptteil sollst du nun den Inhalt strukturiert wiedergeben und den Zusammenhang zwischen äußerer und innerer Situation der Protagonistin vor und während des Auftrittes erschließen. Untersuche auch erzählerische und sprachliche Gestaltungsmittel im Hinblick auf deren Funktion. Deute daraufhin den Text zusammenfassend.
Inhalt
  • letzte Vorbereitungen der Protagonistin und Sängerin Loni für ihren ersten Auftritt in einer Bar
  • Begegnungen und Konversation vor dem Auftritt mit dem Klavierspieler, der sie aufmuntert, dem Direktor, der recht gleichgültig auf Aufregung Lonis reagiert, der Garderobenfrau, die Loni noch letze Tipps vor ihrem Auftritt gibt
  • Lonis Wahrnehmung des Publikums, besonders der prominenten Gäste (u.a. Schauspielerin Margot Reimann und deren Freund und Regisseur Alexander Drews), Loni geht davon aus, dass das Publikum sich mehr für die Prominenz als für ihr „kleines Liebeslied“ (Z. 32) interessiert
  • eigentlicher Auftritt und die Reaktionen des Publikums
    $\rightarrow$ Stimme ist zu Beginn zaghaft
    $\rightarrow$ traut sich mehr zu, wenn Drews, sich ihr zuwendet „Stimme durchdringt siegreich den schweren Zigarettenrauch“ (Z. 36)
  • „Ergriffenheit und Mitgefühl“ (Z. 40) in den Gesichtern der Zuschauer
  • massive Störung des Liedvortrages durch das exzentrische, ignorante Verhalten der prominenten Schauspielerin Reimann
    $\rightarrow$ Reimann kichert, neue Gäste kommen herein, Lonis Angst, sich dadurch verwirren zu lassen
    $\rightarrow$ Reimann wirft ihr Sektglas um, ihr Kleid ist komplett durchnässt, das entscheidende Ende von Lonis Lied wird dadurch zerstört
  • Angebot eines Engagements durch den Direktor entgegen Lonis Erwartung
Zusammenhang zwischen äußerer und innerer Situation der Protagonistin
  • Betrachtung im Spiegel: innere Anspannung, Nervosität (vgl. Z. 1)
  • probt ihren Auftritt noch ein letztes Mal, bricht aber ab, hat Gefühl von Unnatürlichkeit (vgl. Z. 2)
  • Gespräche auf dem Gang: Suche nach Fürsprache und Trost, Sorge und Angst, nicht zu gefallen, Unruhe, Lampenfieber
    $\rightarrow$ ihrer Bitte nach Zusprache wird nicht nachgegangen, anstattdessen wird sie sofort auf die Bühne geschickt
  • Blick ins Publikum: Hoffnung auf Anerkennung durch einflussreiche Theaterprominenz, abgelöst durch die Erkenntnis der eigenen Belanglosigkeit angesichts der Anwesenheit namhafter Gäste
    $\rightarrow$ „Gäste der Bar […] interessieren sich für die Schauspielerecke viel mehr als für Lonis kleines Liebeslied“ (Z. 31-32)
  • augenscheinliches Interesse des Regisseurs Alexander Drews: Ablösung der Verzagtheit durch zunehmende Sicherheit und Zuversicht
    $\rightarrow$ „Die anderen Gäste folgen gehorsam Alexander Drews' Beispiel und hören Loni zu. […] Lonis Angst schwindet, sie wagt, ihre Stimme zu heben und die Arme auszustrecken.“ (Z. 36-37)
  • Aufmerksamkeit des Publikums: Ermutigung, Steigerung des Stimmvolumens, dramatische Gesten als Ausdruck von Selbstinszenierung und Selbststilisierung, deutlicher Zuwachs an Selbstvertrauen
    $\rightarrow$ „Das sieht sicher sehr gut aus. In den Gesichtern ringsum erkennt sie Ergriffenheit und Mitgefühl. Sie faltet ihre kleinen, weißen Hände und senkt beim Refrain ihre Stimme zu einem leisen, aber eindringlichen Flüstern.“ (Z. 39-41)
  • erste Störung des Vortrages: starke, körperlich empfundene Verunsicherung der Protagonistin, Selbstsuggestion, Ringen um Kontrolle über die Situation
    $\rightarrow$ „Loni überläuft es siedend heiß“ (Z. 43)
    $\rightarrow$ „Bloß nicht hinsehen, das würde sie vollends verwirren.“ (Z. 43-44)
  • Intervention des Regisseurs: erneute Zuversicht, Glaube an einen positiven Ausgang, Vertrauen in die Qualität der eigenen Fähigkeiten, Optimismus
    $\rightarrow$ „sie spürt, sie singt gut“ (Z. 46)
    $\rightarrow$ „Noch ein Akkord trennt sie von dem Urteil […]“ (Z. 47)
  • zweite Störung: mechanische Verbeugung als Ausdruck des Scheiterns, Wunsch nach Alleinsein, Weinen-Wollen als Signal der Verzweiflung
Ausgang der Handlung in Beziehung setzen
  • überraschender Wendepunkt: Angebot eines Engagements durch den Direktor
  • offener Schluss der Kurzgeschichte: Ausblendung der Reaktion und Gefühlslage der Protagonistin
Erzählerische und sprachliche Gestaltungsmittel
  • unvermittelter Erzählbeginn (medias in res)
  • personales Erzählverhalten zur Identifikation des Lesers mit der jungen Frau; wertende Kommentare des auktorialen Erzählers zur Charakterisierung einzelner Figuren
    $\rightarrow$ Gesicht des Direktors ist „mißgelaunt wie immer“ (Z. 17)
    $\rightarrow$ „Was hat Margot Reimann wieder Originelles angestellt?“ (Z. 43)
    $\rightarrow$ Klavierspieler als vornehmer, weißhaariger Herr (vgl. Z.10)
  • Wechsel zwischen Erzählerbericht, szenischer Darstellung mit wörtlicher Rede, erlebter Rede und innerem Monolog; Verweis auf Verwobenheit von äußerer und innerer Handlung
  • Wortwahl: Nomen, Verben und Adjektive zur Darstellung der emotionalen Befindlichkeit der Protagonistin
    $\rightarrow$ „angestrengt“ (Z. 2), „beklommen“ (Z. 20), „suchen ihre Augen die prominenten Gäste der Bar“ (Z. 27-28), „kleine, verzagte Töne“ (Z. 33), „dankbar“ (Z. 35), „siegreich“ (Z. 36), „verwirren“ (Z. 44)
  • parataktischer, sowie elliptischer Satzbau, unterstützt u.a. durch Auslassungszeichen und Parenthesen, zur Verdichtung der Atmosphäre
    $\rightarrow$ „Rasch, rasch weg, allein sein, weinen können … Man hat ihr nicht zugehört.“ (Z. 51)
    $\rightarrow$ drücken Verzweiflung der Protagonistin aus, Unkonzentriertheit vor Auftritt, ihre Gedanken rasen
  • Farbsymbolik: Loni wird die Farbe weiß zugewiesen („weißseidenes Stilkleid“ (Z. 3), „weißgepuderten Arme“ (Z. 3), „weiße Seide“ (Z. 39), „weißen Hände“ (Z. 40)
    $\rightarrow$ Andeutung auf Reinheit ihrer Stimme
Interpretation
  • als Ausgeliefertsein erlebte Abhängigkeit Lonis vom Urteil anderer, Ohnmacht Lonis gegenüber Einfluss des Publikums auf ihre Stimme
    $\rightarrow$ deutet auf geringes Selbstvertrauen Lonis hin
  • Divergenz zwischen dem Anspruch Lonis als Künstlerin und dem primär an Unterhaltung interessierten Publikum
    $\rightarrow$ Ergriffenheit durch Lonis Gesang wird überschattet von Missgeschickt Reimanns
  • Porträt der Oberflächlichkeit und Unerbittlichkeit des Showgeschäftes
    $\rightarrow$ Erfolg abhängig von Meinung des Publikums
  • Lonis Desillusionierung
    $\rightarrow$ bezieht alles auf sich, sieht vermutlich ihren Untergang schon vor sich, macht sich schlecht
  • Überschrift: Loni geht davon aus, dass das Publikum über sie gelacht hat, wenn es doch eigentlich über die Tollpatschigkeit von Margot Reimann und die daraus resultierende, ihr von Alexander Drews gegenüber geäußerte Beleidigung „Du Ferkel“ (Z. 49) gelacht hatte

Schluss

Zum Schluss solltest du die wichtigsten Ergebnisse nochmals zusammenfassen. Du kannst auch deine eigene Meinung wiedergeben oder eventuell einen Ausblick über ein mögliches Ende der Kurzgeschichte geben.
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