Schwerpunktthema 2 – Aus christlicher Verantwortung Welt gestalten
Gib die Hauptaussagen des Textes von Oliver Dürr (Material 1) wieder.
Füge den Aussagen Zeilenangaben hinzu.
Weise an Mk 2,1-12 nach, dass Menschen im Wirken Jesu Zuspruch und Zumutung erfahren, und erläutere, dass diese Erfahrung von Zuspruch und Zumutung Christinnen und Christen heute herausfordert.
Skizziere die Aussagen der Enzyklika Evangelii gaudium zum Thema Friedensethik.
Der Mensch ist ein dialogisches Wesen. Entfalte diese Auffassung.
Durch den Einsatz von Pflegerobotern entziehen sich Menschen ihrer Verantwortung für hilfsbedürftige Menschen.
Setze dich aus christlicher Perspektive mit dieser Position auseinander. Berücksichtige dabei Material 2.
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Material 1: Techniktheologie – Technik auf Zukunft hin befragen
[Dürr, Oliver: Transhumanismus – Traum oder Alptraum? Freiburg 2023, S. 165-174]
(zu Prüfungszwecken bearbeitet)
Material 2: Roboter kümmern sich um Pflegebedürftige
Quelle; Zugriff am 08.01.2026
(zu Prüfungszwecken bearbeitet)
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Die Aufgabenstellung zielt auf den Anforderungsbereich I.
Der Operator „wiedergeben“ verlangt hier, dass die Hauptaussagen des Textes unter Verwendung der Fachsprache in eigenen Worten ausgedrückt werden.
Die Aufgabenstellung erfordert, dass Hauptaussagen des Textes erkannt, eigenständig formuliert und mit Zeilenangaben belegt werden.
V. a. folgende Kriterien sind relevant: Sachgemäßheit des Textverständnisses, Differenzierung zwischen Wichtigem und weniger Wichtigem.
Die Hauptaussagen des Textes können wie folgt wiedergegeben werden:
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Technik ist ambivalent. Ob sie dem künftigen Wohl des Menschen dient und wie sie ihn in Zukunft prägen wird, hängt vom Menschenbild ab, das der Gestaltung der Technik zugrunde gelegt wird. (M 1, Z. 1-6)
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Christliche Techniktheologie sieht Wissenschaft, Technik und medizinischen Fortschritt grundsätzlich positiv, weil sie zu einer besseren Zukunft von Mensch und Natur beitragen. (M 1, Z. 7-9)
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Theologisch betrachtet ist zu berücksichtigen, dass der Einfluss des Menschen bezüglich seiner Zukunftsgestaltung durch Technik prinzipiell begrenzt ist. Wesentliche Aspekte des Lebens sind unverfügbar. Christliche Techniktheologie betont, dass Menschen darauf hoffen dürfen, dass Gott an der Gestaltung der Zukunft des Menschen mitwirkt. (M 1, Z. 9-15)
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Unverfügbarkeit und Hoffnung als Merkmale christlicher Techniktheologie haben ihren Grund in der Freiheit und unveräußerlichen Würde des Menschen. Die Zukunft des Menschen kann deshalb nicht deterministisch vorhergesagt werden, sondern ist letztlich Ergebnis einer Auseinandersetzung zwischen freien Subjekten darüber, wie die Zukunft gestaltet werden soll. (M 1, Z. 16-22)
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Die Unverfügbarkeit des Lebens macht deutlich, dass jeder Fortschritt, so begrüßenswert er auch sein mag, nur vorläufigen Charakter hat. Christlich betrachtet steht menschliches Handeln immer im umfassenden Zusammenhang der Geschichte Gottes mit den Menschen und unter seiner Zusage, ihnen trotz der Begrenztheit ihres Lebens endgültiges Heil zu schenken. (M 1, Z. 23-32)
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Angesichts der Offenheit der technischen Entwicklung und der Ungewissheit, ob sie sich zum Wohle des Menschen entwickelt, ist es Aufgabe christlicher Techniktheologie, einen dritten Weg zwischen fundamentaler Technikkritik und unreflektiertem Technikoptimismus aufzuzeigen. (M 1, Z. 33-37)
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Christliche Techniktheologie ist sich der positiven wie negativen Möglichkeiten des Menschen bewusst. Sie achtet darauf, Technik weder zu überschätzen noch zu unterschätzen. Dabei kommt es ihr nicht nur auf intellektuelle Anstrengungen an, sondern sie lässt sich auch von Formen gelungenen menschlichen Zusammenlebens inspirieren, die als Konkretisierung des Reiches Gottes gesehen werden können. (M 1, Z. 37-44)
Die Aufgabenstellung zielt auf den Anforderungsbereich II.
Der Operator „nachweisen“ (Anforderungsbereich II) verlangt hier, eine Aussage durch Textstellen zu stützen.
Der Operator „erläutern“ (Anforderungsbereich II) verlangt hier, einen Sachverhalt ggf. mit zusätzlichen Informationen und Beispielen nachvollziehbar zu veranschaulichen.
Die Aufgabenstellung erfordert, dass zunächst an Mk 2,1-12 nachgewiesen wird, dass Menschen im Wirken Jesu Zuspruch und Zumutung erfahren. Anschließend soll der Sachverhalt, dass diese Erfahrung von Zuspruch und Zumutung Christinnen und Christen heute herausfordert, mit zusätzlichen Informationen und Beispielen nachvollziehbar veranschaulicht werden.
V. a. folgende Kriterien sind relevant: Umfang der Kenntnisse und Einsichten, Qualität der Beispiele, Stimmigkeit der Darstellung.
An der Perikope von der Heilung eines Gelähmten (Mk 2,1-12) kann Folgendes nachgewiesen werden:
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Jesus ist nach Mk 2,1-12 zu Gast in einem Haus, in das ein Gelähmter durch das Dach von Männern zu Jesus hinuntergelassen wird. Jesus erkennt in diesem Einsatz ihren Glauben (vgl. V. 4f.).
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Jesus mutet den zuhörenden Anwesenden zu, dass er sich umgehend dem Gelähmten zuwendet. Durch diese Zuwendung und indem Jesus den Gelähmten von Sünden losspricht, erfährt dieser Jesu Zuspruch (vgl. V. 5ff.).
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Indem Jesus Sünden vergibt, mutet er den Schriftgelehrten zu, ihn als mit göttlicher Vollmacht Handelnden zu erkennen und dies nicht als Gotteslästerung aufzufassen (vgl. V. 5ff.).
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Dadurch, dass der Gelähmte sofort geht (vgl. V. 12), wird seine Heilung sichtbar. Der ganze Mensch erfährt durch Jesu Zuspruch umfassend Erlösung von Krankheit und Sünde.
Der Sachverhalt, wonach diese Erfahrung von Zuspruch und Zumutung Christinnen und Christen heute herausfordert, kann beispielsweise durch folgende Informationen und Beispiele nachvollziehbar veranschaulicht werden:
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Jesus richtet den Fokus auf den Hilfebedürftigen. Dies kann auch heute für Christinnen und Christen eine Herausforderung sein, in konkreten Notsituationen umgehend zu handeln.
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Analog zu den Männern, die den Gelähmten unter besonderem Einsatz zu Jesus bringen, kann es für Christinnen und Christen heute herausfordernd sein, zuerst auf Gott zu vertrauen, der das Heil der Menschen will.
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Jesus mutet den Menschen zu, tradierte Vorstellungen dann zu korrigieren, wenn es darum geht, Gottes Barmherzigkeit Raum zu geben und damit Menschen gerecht zu werden. So kann es heute auch eine Herausforderung sein, überlieferte Verständnisweisen und liebgewonnene Gewohnheiten, beispielsweise im Kontext von geschlechtlichen Identitäten, zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.
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Für Christinnen und Christen heute ist es eine Herausforderung, dass das heilende Handeln Jesu heute nicht mehr erfahrbar zu sein scheint. Diese Erfahrung kann für Christinnen und Christen zu einer Verschärfung der Theodizeefrage führen.
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Grundsätzlich können Zumutungen auch als Zuspruch und Wertschätzung gedeutet werden, indem beispielsweise Menschen zugemutet wird, dass sie sich verändern können. Es bleibt eine Herausforderung, dem Beispiel Jesu zu folgen und sich vom Mitmenschen kein vorschnelles Bild zu machen.
Die Aufgabenstellung zielt auf den Anforderungsbereich I.
Der Operator „skizzieren“ verlangt hier, einen bekannten Sachverhalt in seinen Grundzügen auszudrücken.
Die Aufgabenstellung erfordert, dass Aussagen der Enzyklika Evangelii gaudium zum Thema Friedensethik in Grundzügen ausgedrückt werden.
V. a. folgende Kriterien sind relevant: Umfang der Kenntnisse und Einsichten, Genauigkeit der Kenntnisse.
Es können z. B. folgende Aussagen angeführt werden. Dabei ist die Angabe von Belegstellen nicht erforderlich:
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Die Enzyklika von Papst Franziskus versteht unter Frieden Gerechtigkeit innerhalb einer Gesellschaft und weltweit. Dies beinhaltet vor allem die Teilhabe der Armen an den materiellen Gütern und ihre Mitsprache in der Gesellschaft. (vgl. EG 218)
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Frieden bedeutet mehr als ein Schweigen der Waffen oder als ein Gleichgewicht der Kräfte zwischen gegnerischen Mächten. Auch eine unrechtmäßige Herrschaft eines Teils der Gesellschaft über einen anderen Teil ist mit Frieden nicht vereinbar. (vgl. EG 218f.)
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Die Beachtung der Prinzipien der kirchlichen Soziallehre trägt zum Aufbau des Friedens bei. Die Enzyklika nennt die Prinzipien Menschenwürde, Gemeinwohl, Subsidiarität und Solidarität. (vgl. EG 221)
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Zum Frieden haben nicht nur die Regierungen, sondern alle Menschen beizutragen. Jede Generation muss ausdauernd am Aufbau einer Kultur der Begegnung in Pluralität und Harmonie mitwirken. (vgl. EG 220)
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Kirche beansprucht nicht, über detaillierte Lösungen für Fragen der Gerechtigkeit und des menschlichen Wohlergehens zu verfügen. Sie setzt sich für den Frieden ein, indem sie im Dialog mit dem Staat und allen gesellschaftlichen Kräften nachdrücklich auf die Grundwerte des menschlichen Lebens hinweist. (vgl. EG 241)
Gemäß der Vorgabe der EPA nimmt diese Aufgabe Bezug auf das Schwerpunktthema I.
Die Aufgabenstellung zielt auf den Anforderungsbereich II.
Der Operator „entfalten“ verlangt hier, eine Auffassung mit zusätzlichen Informationen und Beispielen nachvollziehbar zu veranschaulichen.
Die Aufgabenstellung erfordert, dass die Auffassung, der Mensch sei ein dialogisches Wesen, nachvollziehbar veranschaulicht wird.
V. a. folgende Kriterien sind relevant: Genauigkeit der Kenntnisse, Stimmigkeit der Darstellung.
Für die Beantwortung können beispielsweise eine biblische Gestalt (z. B. Petrus, Maria, Abraham) oder Martin Bubers Verständnis vom Menschen als dialogisches Wesen gewählt werden. Bei einer Entscheidung für Martin Buber, kann beispielsweise wie folgt nachvollziehbar veranschaulicht werden, dass der Mensch ein dialogisches Wesen ist:
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Der Mensch ist erst durch Begegnung und Beziehung lebensfähig.
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Buber versteht den Menschen als heteronomes Wesen, das auf Miteinander und Dialog angewiesen ist und das erst durch Beziehung zu sich selbst und zum anderen finden kann. Menschsein bedeutet für Buber Mit-Sein, alles wirkliche Leben ist Begegnung.
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Mit der Ich-Es-Beziehung und der Ich-Du-Beziehung unterscheidet Buber zwei Arten von Beziehungen.
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Die Ich-Es-Beziehung ist die alltägliche Beziehung des Menschen zu den Dingen um ihn herum, wobei sich das Ich zum Es oft distanziert verhält.
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Die Ich-Du-Beziehung fordert hingegen den Menschen auf, dem anderen nicht distanziert, sondern mit seinem gesamten Wesen zu begegnen.
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Durch Kommunikation, beispielsweise durch Ansprechen, Anschauen oder Berühren, wird die Ich-Du-Beziehung initiiert und gestaltet.
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In der Ich-Du-Beziehung findet laut Buber der Mensch seine Erfüllung. Die dialogische Beziehung ermöglicht es dem Menschen, sich selbst und den anderen in seiner Einzigartigkeit bzw. Andersartigkeit zu erkennen und zu respektieren, wodurch der Mensch zugleich zu einem gleichberechtigten Miteinander und zu sozialer Verantwortung aufgefordert ist.
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Für Buber ist die Begegnung mit anderen Menschen ein Abbild der Begegnung des Menschen mit Gott.
Die Aufgabenstellung zielt auf den Anforderungsbereich III.
Der Operator „sich auseinandersetzen mit“ verlangt hier, ein begründetes eigenes Urteil zu einer Position zu entwickeln.
Die Aufgabenstellung verlangt, dass die Schülerin / der Schüler sich aus christlicher Perspektive mit der Position auseinandersetzt, durch den Einsatz von Pflegerobotern würden sich Menschen ihrer Verantwortung für hilfsbedürftige Menschen entziehen. Dabei soll Material 2 berücksichtigt werden.
V. a. folgende Kriterien sind relevant: Reichhaltigkeit der Argumente, Klarheit der Gedankenführung, Reflexionsniveau.
In einem ersten Schritt kann die Position unter Einbezug von Material 2 wie folgt nachvollzogen werden:
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Pflegeroboter können Pflegebedürftige mit Nahrung und Medikamenten versorgen und sie medizinisch überwachen. Sie können sie beaufsichtigen, bei Übungen anleiten und sie unterhalten, z. B. durch das Erzählen von Witzen. (vgl. M 2, Z. 7ff.)
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Da Pflegeroboter zunehmend gestützt durch KI arbeiten, ist damit zu rechnen, dass sich die Pflegeroboter den Bedürfnissen der zu Pflegenden anpassen und ihren Service kontinuierlich verbessern.
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Eine zentrale Aufgabe, gerade aus christlicher Sicht, ist es, Verantwortung für hilfsbedürftige Mitmenschen zu übernehmen. Verantwortung wird dann durch Sorge für das körperliche, soziale und geistige Wohl des Pflegebedürftigen wahrgenommen. Diese berührt sowohl den unmittelbaren Umgang mit der hilfsbedürftigen Person als auch die Gestaltung der Rahmenbedingungen.
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Klärungsbedürftig ist das Verständnis von Pflege, das dem Einsatz von Pflegerobotern zugrunde liegt. Ein christliches Verständnis von Pflege beinhaltet mehr als die Erfüllung medizinisch-körperlicher Bedürfnisse. Vielmehr geht es auch darum, Menschen in schwerer Krankheit bzw. in ihrer letzten Lebensphase respektvoll und barmherzig beizustehen.
In der Auseinandersetzung mit der Position kann beispielsweise folgende Aspekte anführen, die der Position entsprechen:
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Pflegeroboter können heute Aufgaben in vielen Bereichen der Pflege in guter Qualität übernehmen. Wenn in einer Einrichtung nur noch Pflegeroboter tätig sind, kann dies zu einer Vereinsamung der hilfsbedürftigen Personen führen, da die unmittelbar persönliche Ansprache fehlt.
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Ein bedeutsamer Aspekt aus christlicher Perspektive ist die Gottesebenbildlichkeit des Menschen. Die Würde des Menschen endet nicht mit seiner Hilfsbedürftigkeit. Daraus leitet sich die Verpflichtung ab, ihn bis zuletzt als Menschen zu behandeln und diese Aufgabe nicht an ein technisches Gerät abzugeben.
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Zu beachten ist auch, dass die Beziehung einer Pflegekraft bzw. von Angehörigen zu einer hilfsbedürftigen Person trotz der vordergründigen Asymmetrie auf Gegenseitigkeit angelegt bleibt. Auch zu pflegebedürftigen Personen besteht ein dialogisches Verhältnis. Durch den Einsatz von Pflegerobotern wird dieses dialogische Verhältnis teilweise oder vollständig aufgekündigt. Die zu pflegende Person wird dadurch zu einem zu versorgenden Objekt, was gegen ihre Würde verstößt. Auch auf Seiten der Angehörigen und der Pflegekräfte führt der Einsatz von Pflegerobotern zu einer Beeinträchtigung der Beziehung zu den Pflegebedürftigen, indem sie deren Bedürftigkeit seltener bzw. gar nicht mehr wahrnehmen.
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Da sich Hilfsbedürftige stellenweise nicht mehr verbal über ihre emotionale Situation ausdrücken können, ist z. B. eine genaue Beobachtung der Mimik und Gestik erforderlich. Es ist derzeit fraglich, ob Pflegeroboter die Komplexität einer solchen Situation erfassen können. Sie sind allenfalls dazu in der Lage, eine Beziehung zu Pflegebedürftigen zu simulieren. Aufgrund ihrer Beziehungsfähigkeit sind Menschen in der Pflege unersetzbar.
In der Auseinandersetzung mit der Position können beispielsweise folgende Aspekte angeführt werden, die der Position widersprechen:
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Pflegeroboter können dazu beitragen, dass sowohl Pflegekräfte als auch Angehörige entlastet werden. Einerseits werden Pflegekräfte so mehr geschützt. Andererseits bleiben Pflegekräften und Angehörigen mehr Kapazitäten, um sich um die Belange der zu Pflegenden kümmern. Damit können sie ihrer Verantwortung auf bessere Weise gerecht werden.
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Der Einsatz von Pflegerobotern kann zum einen die Qualität der Pflege verbessern, weil sie in größerem zeitlichem Umfang zum Spielen, zu Übungen etc. mit den Pflegebedürftigen eingesetzt werden können, als dies Pflegekräften und Angehörigen möglich wäre, zum anderen wird die Fehlerquote in der Pflege dadurch minimiert, da Roboter als weniger fehleranfällig gelten.
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Der Einsatz von Pflegerobotern erhält hilfsbedürftigen Menschen eine gewisse Selbstständigkeit. Sie haben weniger das Gefühl, anderen Menschen zur Last zu fallen. Dies ist im Sinne der Personalität und Subsidiarität aus christlicher Sicht zu begrüßen.
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Es ist denkbar, dass die Interaktion mit dem Pflegeroboter pflegebedürftigen Personen eine willkommene Abwechslung im tendenziell abwechslungsarmen alltäglichen Pflegebetrieb bietet. Insofern kann der Einsatz von Pflegerobotern zu einer Steigerung der subjektiven Lebensqualität führen. Dies zu ermöglichen kann durchaus als Wahrnehmung der mitmenschlich-christlichen Verantwortung gegenüber Hilfsbedürftigen angesehen werden.
Es kann ein zustimmendes, ablehnendes oder abwägendes Urteil zu der Position formuliert werden.