Prosa
Bearbeite entweder die Aufgabe „Prosa“ oder die Aufgabe „Dichtung“!
Zu interpretierender Text: Cicero, De officiis 2, 2 – 4
I. HINFÜHRENDE AUFGABEN
Benenne zwei Sachfelder, die für den Inhalt des Textes zentral sind, und belege diese mit jeweils zwei lateinischen Beispielen aus dem Text!
Weise die folgenden Werke Ciceros seiner jeweiligen Lebensphase zu, indem du auf deinem Arbeitsblatt zum jeweiligen Buchstaben die entsprechende Ziffer hinzuschreibst (Beispiel: E 7)!
A In Catilinam
B De re publica
C Philippicae Orationes
D Pro Sexto Roscio Amerino
1 als junger Gerichtsredner (80 v. Chr.)
2 als Quästor auf Sizilien (75 v. Chr.)
3 während seines Konsulats (63 v. Chr.)
4 während des Ausschlusses aus der aktiven Politik (54 – 51 v. Chr.)
5 während Caesars Alleinherrschaft (ab 49 v. Chr.)
6 nach Caesars Tod (44/43 v. Chr.)
Beschreibe, welche Einstellung die Epikureer zum Einsatz für den Staat vertraten!
II. INTERPRETATIONSAUFGABE
Interpretiere den Text – ausgehend vom lateinischen Original und ggf. unter Einbeziehung deiner Erkenntnisse aus der Bearbeitung der Aufgaben Nr. 1 bis Nr. 3 – nach formalen und inhaltlichen Gesichtspunkten! Gehe dabei besonders auf Ciceros Aussagen zum Verhältnis von Philosophie und Politik ein!
Aspekte, die du bereits in Teil I „Hinführende Aufgaben“ angeführt hast, werden nur bewertet, wenn du diese für die Interpretation nutzbar machst (die bloße erneute Nennung wird nicht positiv bewertet).
III. WEITERFÜHRENDE AUFGABEN
Bearbeite von den zwei folgenden Aufgaben (Nr. 5 und Nr. 6) eine Aufgabe nach eigener Wahl!
Entwickle anhand deiner Kenntnisse von Ciceros De re publica Argumente für das Engagement des Einzelnen im Staat!
Weise auf der Grundlage der Verfassungsdiskussion in De re publica nach, dass die im Interpretationstext erwähnte politische Situation (ab Z. 4: Cum autem […]) Ciceros Ideal von einem Staat nicht entsprechen konnte!
Bearbeite von den zwei folgenden Aufgaben (Nr. 7 und Nr. 8) eine Aufgabe nach eigener Wahl!
Erläutere, welche Rolle die politischen Verhältnisse zur Zeit Vergils in der Aeneis spielen! Belege deine Ausführungen anhand geeigneter Stellen aus diesem Epos!
Erläutere, ausgehend von den folgenden Versen Catulls, wie der Dichter einflussreiche Zeitgenossen kritisiert!
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Nach Caesars Übernahme der Herrschaft in Rom äußert sich Cicero folgendermaßen:
Übersetzung (nach R. Nickel):
Marcus Tullius Cicero: De officiis – Vom pflichtgemäßen Handeln. Lateinisch/Deutsch. Übersetzt und herausgegeben von R. Nickel, Düsseldorf 2008, S. 135.
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Es sollen zwei der folgenden Sachfelder benannt werden: Geistige Betätigung/Philosophie – Staat/Politik – negative Stimmungen.
Die Sachfelder können mit folgenden lateinischen Beispielen aus dem Text belegt werden:
Geistige Betätigung/Philosophie: philosophia (vgl. Z. 1/11), cogitatio (vgl. Z. 4), consilium (vgl. Z. 6), animus (vgl. Z. 9), studium (vgl. Z. 9);
Staat/Politik: res publica (vgl. Z. 3/6), dominatus unius (vgl. Z. 5), consilium (vgl. Z. 6), auctoritas (vgl. Z. 6);
negative Stimmungen: curae (vgl. Z. 4), angores (vgl. Z. 7), molestiae (vgl. Z. 10).
A – 3
B – 4
C – 6
D – 1
Die Epikureer plädierten dafür, sich nicht für den Staat einzusetzen. Sie suchten ihr Glück im Kreis von Freunden, zurückgezogen von öffentlichen Aufgaben und Verpflichtungen. Eine Betätigung im Staat bedeutete Arbeit, Last und Unruhe, worin die Epikureer eine Beeinträchtigung der von ihnen als höchstem Gut angestrebten Lust (voluptas / ἡδονή) sahen.
II. INTERPRETATIONSAUFGABE
Inhalt und Struktur
Der Text gliedert sich in vier Sinnabschnitte, die Ciceros Gedankengang klar nachvollziehbar machen.
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Z. 1–2a: Cicero äußert die Sorge, dass angesehene Männer seine Beschäftigung mit der Philosophie kritisch betrachten könnten.
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Z. 2b–4: Er blickt auf seine eigene politische Tätigkeit zurück und betont, dass er sich der Politik voll und ganz widmete, solange die Republik funktionierte.
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Z. 5–9a: Cicero zeigt, dass unter der Alleinherrschaft politisches Handeln unmöglich wurde, ohne dass er deshalb in Resignation verfiel.
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Z. 9b–11: Abschließend begründet Cicero seine Rückkehr zur Philosophie, die ihm als sinnvolle und ehrenhafte Möglichkeit erscheint, trotz der politischen Situation geistig tätig zu bleiben.
Sprache und Stil
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Cicero formuliert den Text konsequent in der 1. Person Singular, wodurch seine Ausführungen stark subjektiv geprägt sind. Dadurch erscheint sein Verhältnis zu Politik und Philosophie nicht abstrakt, sondern als persönlich erfahrene Haltung, die zugleich beispielhaften Charakter haben kann.
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Bereits der Einstieg mit interdum vereor (Z. 1) macht deutlich, dass Cicero eine wiederkehrende innere Sorge schildert. Das Verb vereor unterstreicht die emotionale Beteiligung, während der Satzanfang die Aufmerksamkeit auf seine Rechtfertigung lenkt.
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Die Philosophie rahmt den Text, während die politische Tätigkeit im Zentrum steht. Dadurch wird deutlich, dass Cicero seine Hinwendung zur Philosophie aus der politischen Situation heraus begründet.
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Ciceros früheres politisches Engagement wird sprachlich durch intensivierende Formulierungen hervorgehoben, etwa durch die Verbindung omnes meas curas cogitationesque (Z. 4), die seinen vollständigen Einsatz für die res publica betont.
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Die politische Gegenwart beschreibt Cicero indirekt, aber eindeutig negativ. Begriffe wie dominatu unius (Z. 5) und die Wendung neque esset usquam consilio aut auctoritati locus (Z. 5-6) machen deutlich, dass verantwortungsvolle Politik unter der Alleinherrschaft nicht mehr möglich ist.
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Auffällig ist die doppelte Negation (nec … nec), mit der Cicero zwei mögliche Reaktionen auf die politische Krise ablehnt: das Sich-Hingeben an seelischen Schmerz (angores) ebenso wie an unwürdige Vergnügungen (voluptates). Dadurch präsentiert er sich als maßvoll und standhaft.
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Die Philosophie erscheint sprachlich als ehrenhafte Alternative. Formulierungen wie nihil agere … non posset (Z. 9, Litotes) und der Superlativ honestissime (Z. 10) verdeutlichen, dass philosophische Tätigkeit für Cicero nicht Rückzug, sondern eine moralisch hochwertige Form des Handelns ist.
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Insgesamt nutzt Cicero eine sachlich-reflektierte, zugleich persönlich gefärbte Sprache, um sein Verständnis vom Verhältnis zwischen Politik und Philosophie zu begründen: Politik ist sein eigentliches Ziel, Philosophie jedoch die würdigste Möglichkeit, sinnvoll tätig zu bleiben, wenn politische Verantwortung nicht mehr wahrgenommen werden kann.
Die Auswahl der sprachlich-stilistischen Beobachtungen erfolgt exemplarisch. Der Text bietet zahlreiche weitere Ansatzpunkte für eine vertiefende Analyse.
Gattung
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Der Text stammt aus De officiis, einer philosophischen Schrift, die Cicero in seinen letzten Lebensjahren verfasste und in der er sich mit Fragen moralischen und verantwortungsvollen Handelns auseinandersetzt.
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Bei der vorliegenden Textstelle handelt es sich um den Beginn des zweiten Buches und damit um ein Proömium. Charakteristisch dafür ist die persönliche Perspektive, die sich in der häufigen Verwendung der 1. Person Singular zeigt.
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Ciceros philosophische Prosa zeichnet sich durch komplexe Satzstrukturen aus. Dies zeigt sich auch im vorliegenden Text, etwa in den längeren, hypotaktisch aufgebauten Satzgefügen.
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De officiis ist als philosophischer Lehrbrief gestaltet. Cicero wendet sich darin direkt an seinen Sohn Marcus, der sich zur Entstehungszeit des Werkes zu Studienzwecken in Griechenland aufhielt, wodurch der Text einen persönlichen und belehrenden Charakter erhält.
Literarhistorische Einordnung
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De officiis wurde im Jahr 44 v. Chr. verfasst und gehört damit zu Ciceros späten Werken, die stark von der politischen Umbruchsituation der Zeit geprägt sind.
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Die vorliegende Textstelle steht am Beginn des zweiten der drei Bücher und ist Teil des einleitenden Proömiums, das die folgenden Überlegungen vorbereitet.
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Philosophisch ist De officiis stark von der Stoa beeinflusst. Zugleich zeigt sich Ciceros grundsätzliche Haltung als Eklektiker, der verschiedene philosophische Ansätze aufnimmt und miteinander verbindet, sofern sie ihm überzeugend erscheinen.
Historisch-kulturelle Einordnung
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De officiis entsteht im Jahr 44 v. Chr., einer Phase tiefgreifender politischer Umbrüche am Ende der römischen Republik. Kurz zuvor hatte Caesar durch militärische Erfolge und den Ausgang des Bürgerkriegs faktisch die Alleinherrschaft erlangt.
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Mit der Ermordung Caesars im März 44 v. Chr. verband sich zunächst die Hoffnung auf eine Rückkehr zur republikanischen Ordnung. Diese Erwartung erfüllte sich jedoch nicht, da sich bald neue Machtkonzentrationen bildeten.
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Cicero verstand sich zeitlebens als überzeugter Vertreter der res publica libera. Gerade während der Zeit des Bürgerkriegs und der Alleinherrschaft Caesars fand er jedoch kaum Möglichkeiten zu wirkungsvoller politischer Mitgestaltung und war über längere Zeit politisch marginalisiert.
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Auch nach Caesars Tod blieb die politische Lage instabil. Das zweite Triumvirat und der zunehmende Machtzuwachs Octavians machten deutlich, dass eine Wiederherstellung der Republik unwahrscheinlich war.
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Ciceros eigenes Leben ist eng mit diesen Entwicklungen verknüpft. Nach seinen scharfen Angriffen gegen Antonius wurde er im Jahr 43 v. Chr. Opfer der Proskriptionen.
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Vor diesem Hintergrund kann De officiis als Reaktion auf Ciceros erzwungene politische Untätigkeit verstanden werden. Die Hinwendung zur Philosophie dient dabei als Ausgleich und zugleich als Versuch, republikanische Werte zumindest auf geistiger Ebene zu bewahren.
Gegenwartsbezug und Rezeption
Persönliche Stellungnahme
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Der Text ist auch unabhängig vom historischen Kontext gut nachvollziehbar, da Cicero eine Situation beschreibt, in der vertraute Lebensziele plötzlich nicht mehr erreichbar sind. Sein Rückgriff auf die Philosophie zeigt, wie geistige Arbeit helfen kann, persönliche Krisen zu bewältigen, ohne in Resignation zu verfallen.
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Besonders aktuell wirkt Ciceros Ablehnung zweier Extremreaktionen: Er weigert sich sowohl, sich von negativen Gefühlen lähmen zu lassen, als auch, sich durch oberflächliche Ablenkung zu betäuben. Diese Haltung kann auch heute als Beispiel für einen reflektierten Umgang mit Belastungen dienen.
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Die Philosophie erscheint im Text nicht als abstrakte Theorie, sondern als konkrete Lebenspraxis. Cicero macht deutlich, dass Denken, Schreiben und Reflektieren eine sinnvolle Form von Aktivität darstellen können, wenn äußere Handlungsmöglichkeiten eingeschränkt sind.
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Damit besitzt die Textstelle auch für die Gegenwart Relevanz, da sie zeigt, dass geistige Beschäftigung nicht Flucht vor der Realität bedeutet, sondern helfen kann, schwierige Lebensphasen konstruktiv zu bewältigen.
Rezeption
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Cicero gilt als einer der wichtigsten Vertreter der sogenannten goldenen Latinität; seine Sprache und sein Stil wurden über Jahrhunderte hinweg als Vorbild angesehen.
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De officiis hatte großen Einfluss auf das politische und moralische Denken späterer Epochen, insbesondere in Mittelalter und Renaissance, wo das Werk intensiv rezipiert und weitergedacht wurde.
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Auch in der Neuzeit fand die Schrift hohe Anerkennung. Sie wurde als grundlegendes Werk der Moralphilosophie geschätzt und prägte das ethische Denken bis in die Aufklärung hinein.
III. WEITERFÜHRENDE AUFGABEN
Cicero betont schon zu Beginn von De re publica, dass der natürliche (vgl. rep. 1, 1: a natura) Drang zur Bewährung durch Leistung (vgl. rep. 1, 1: virtus) und zur Erhaltung des Gemeinwohls (vgl. rep. 1, 1: salus communis) stärker als der Wunsch nach einem Leben in Lust (vgl. rep. 1, 1: voluptas) bzw. ohne politische oder berufliche Verpflichtungen (vgl. rep. 1, 1: otium) sei.
Darüber hinaus kann sich die virtus nur in der Praxis (vgl. rep. 1, 2: usus) zeigen und bewähren. Am deutlichsten tritt sie in der Leitung einer politischen Gemeinschaft hervor (vgl. rep. 1, 2: civitatis gubernatio).
Zudem ist der Staat dem Bürger gegenüber in eine gewisse Vorleistung gegangen, da er u. a. durch seine Institutionen die Grundlage für die Entwicklung und Erziehung der Individuen geschaffen hat. Als Gegenleistung (vgl. rep. 1, 7: alimenta) beansprucht die Heimat (vgl. rep. 1, 8: patria) die Verwendung eines Großteils der Anlagen und Begabungen des Einzelnen zu ihrem Nutzen.
Durch ihre praktische Erfahrung sind Politiker selbst Philosophen überlegen: Sie übertreffen die Theoretiker an sapientia, da sie rechtsgültige Normen festlegen sowie Traditionen und Staatsordnungen begründen.
In Ciceros De re publica werden die Vorzüge und Nachteile der drei Verfassungsformen Monarchie, Aristokratie und Demokratie diskutiert. Jede dieser Grundformen weist institutionelle Mängel auf, die durch die Rechtschaffenheit des/der Regierenden ausgeglichen werden können.
Bei Schwächen der Regierenden entarten die Verfassungsformen zu ihrem Zerrbild.
Abhilfe gegen die Gefahren unerwünschten Wechsels bietet die Mischverfassung. Sie stellt die ideale Staatsform dar und ist aus Elementen der drei reinen Grundformen gemischt, und zwar in ausgewogener Weise (vgl. rep. 1, 45: moderatum et permixtum).
Als institutioneller Mangel der Monarchie wird die zu geringe Teilhabe des Einzelnen am Recht und die zu geringe Mitsprache in der Regierung genannt. Ihre Entartung, die Tyrannis, bietet keinerlei Möglichkeiten zur Mitsprache.
Mit der Wortwahl dominatu unius (Z. 5) rückt Cicero die Alleinherrschaft Cäsars in die Nähe der Tyrannis. Die für die Tyrannis typische Entmündigung der staatlichen Institutionen wird durch die Formulierung neque esset usquam consilio aut auctoritati locus (Z. 5-6) angedeutet.
Auch wenn die Handlung der Aeneis in einer mythologischen Frühzeit spielt, wird doch mehrfach auf Vergils Gegenwart und insbesondere auf die Herrschaft des Augustus Bezug genommen. Da C. Iulius Caesar den Anspruch erhob, ein Nachkomme des Aeneas zu sein, konnte auch sein Adoptivsohn Augustus seine Abstammung auf Aeneas zurückführen. Das Lob des Augustus erfolgt vor allem in den Prophezeiungen der Götter.
Zum Beispiel wird in der Jupiterprophezeiung (1, 257-296) das Leiden des Aeneas nach seiner Flucht aus Troja zu dem glorreichen Schicksal seiner Nachkommen in Beziehung gesetzt und die Friedenszeit unter Augustus gepriesen. Dass Aeneas’ Mutter Venus sich um Aeneas sorgt (1, 229-253), verdeutlicht die göttliche Abstammung des Aeneas und damit auch des Augustus. Durch Jupiters Ausführungen wird zudem die Herrschaft des Augustus als Wille der Götter dargestellt.
In der Heldenschau, die Aeneas in der Unterwelt präsentiert wird (6, 788-805), erscheint die Herrschaft des Augustus als der Höhepunkt der römischen Geschichte.
Die Beschreibung des Schildes, der für Aeneas geschmiedet wird (8, 675-731), zeigt unter anderem eine Darstellung der Schlacht von Actium, die für Augustus’ Sieg im Bürgerkrieg gegen M. Antonius und somit für die Festigung seiner Macht in Rom eine zentrale Rolle spielte.
In der aggressiven Spottdichtung Catulls werden auch bedeutende Zeitgenossen – hier der als Romulus bezeichnete Caesar – direkt angesprochen und kritisiert (V. 5: Cinaede Romule haec videbis et feres?).
Dabei werden charakterliche Schwächen und negativ bewertete Verhaltensweisen wie sexuelle Ausschweifungen, Gier und Freude am Spiel (V. 2: impudicus et vorax et aleo) angeführt. Zudem wird sogar eine obszöne Beschimpfung verwendet (V. 5: Cinaede).
Konkret wird ein verbrecherisches Handeln, hier die Ausbeutung einer Provinz durch Caesars Günstling Mamurra, genannt (V. 3-4: Mamurram habere quod Comata Gallia | habebat uncti et ultima Britannia).
Der Dichter tritt dabei zornig auf, was die entrüsteten rhetorischen Fragen (V. 1: Quis hoc potest videre, quis potest pati; vgl. V. 5), die Quis-Anapher und die Wiederholung von potest (V. 1) verdeutlichen.
(Catull, Carmen 29, 1-5)