Leseverstehen
Kreuze die richtige Antwort an.
Der Sondengänger Carsten Konze (Abschnitt 1) ...
muss für seine Schatzsuchen stets viel Geduld mitbringen.
teilt seine Leidenschaft für Schatzsuchen in sozialen Medien.
ist in der Szene der Hobby-Schatzsuchenden noch unbekannt.
inspiriert Millionen von Menschen zum Filmen ihrer Schatzsuchen.
Kreuze die richtige Antwort an.
Die von Carsten Konze gefundene Fibel aus der Römerzeit (Abschnitt 2) ...
diente damals zur Verzierung von Speeren.
setzte man früher als Zahlungsmittel ein.
bewahrt er in seiner Vitrine auf.
ist im Besitz des Staates.
Kreuze die richtige Antwort an.
Der Schatzsucher Carsten Konze (Abschnitt 2) ...
erhält die meisten eingereichten Objekte vom Landschaftsverband zurück.
steht im monatlichen Austausch mit einer staatlichen Archäologin.
hat ein besonderes Interesse an mittelalterlichen Funden.
teilt alle seine Funde den Behörden mit.
Kreuze die richtige Antwort an.
Mit „Zugangshürden für Sondengänger“ (Z. 20) ist gemeint, dass (Abschnitt 3) ...
einige Flächen mit dem Metalldetektor schlecht zugänglich sind.
sie von verschiedenen Stellen eine Erlaubnis einholen müssen.
sie vor dem Sondeln eine mündliche Prüfung ablegen müssen.
Schatzsuchen nur in einzelnen Bundesländern erlaubt sind.
Kreuze die richtige Antwort an.
Die Archäologin Marion Brüggler stellt fest, dass (Abschnitt 4) ...
viele Sondlerinnen und Sondler gegen die Vorschriften verstoßen.
seit der Corona-Pandemie kaum noch Menschen nach Schätzen suchen.
man sich bei Schatzsuchen seit einiger Zeit an noch strengere Regeln halten muss.
das Interesse am Sondeln durch das Bekanntwerden von Sensationsfunden gestiegen ist.
Kreuze die richtige Antwort an.
Marion Brüggler erklärt, dass die unterbleibende Meldung wichtiger Funde (Abschnitt 4) ...
bei historischen Gräberfeldern besonders oft vorkommt.
in vielen Fällen aus Unwissenheit der Suchenden erfolgt.
der gesamten Szene den Ruf von Illegalität einbringen kann.
das letztendlich zum kompletten Verlust historischer Stätten führen kann.
Ordne die folgenden Überschriften den passenden Textabschnitten 1 bis 4 zu.
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Überschrift |
Textabschnitt (1–4) |
|
|---|---|---|
|
a)
|
Erfolgsgeschichte eines Sondengängers |
|
|
b)
|
Voraussetzungen für eine legale Schatzsuche |
|
|
c)
|
Vorbildlicher Umgang mit besonderen Funden |
|
|
d)
|
Schlechte Erfahrungen mit Sondlerinnen und Sondlern |
Kreuze die richtige Antwort an.
Manchmal beziehen staatliche Archäologinnen und Archäologen auch Hobby-Schatzsuchende
in ihre Arbeit ein (Abschnitt 5), ...
um stichprobenartig deren Vertrauenswürdigkeit zu prüfen.
weil sie gezielt das Interesse an Geschichte fördern möchten.
da die Anzahl der möglichen Fundorte für die Behörden zu groß ist.
wenn sie sich in den zu erkundenden Gebieten bereits besser auskennen.
Kreuze die richtige Antwort an.
Hobby-Schatzsuchende entdeckten in Niedersachsen ein historisch wichtiges Schlachtfeld.
Es zeigte sich, dass (Abschnitt 5) ...
die Römer nach der Varusschlacht noch einen Feldzug in Germanien gewannen.
die Römer länger in Germanien waren als zuvor angenommen.
sie etwa 1 500 Fundstücke unerlaubt an sich genommen haben.
sie durch unprofessionelles Arbeiten fehlerhafte Informationen gesammelt haben.
Kreuze die richtige Antwort an.
Carsten Konze ist beim Sondeln so erfolgreich, weil er (Abschnitt 6) ...
früher als Acker genutzte Flächen ins Zentrum seiner Suchen stellt.
sehr viel Zeit für die Jagd nach archäologischen Schätzen aufwendet.
Informationen über das Gegenwärtige mit geschichtlichen Quellen verknüpft.
vorher einen Historiker mit dem Abstecken vielversprechender Bereiche beauftragt.
Erläutere den Zusammenhang zwischen der Abbildung und dem Text (Abschnitte 6 und 7).


Quelle: eigene Grafik
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Kreuze die richtige Antwort an.
Bei dem im Text beschriebenen Sondengang von Carsten Konze (Abschnitt 7) ...
wird er bereits nach kurzer Zeit von einem vor Ort arbeitenden Bauern erkannt.
rät er in Bezug auf Äcker von einer Suche direkt nach dem Umpflügen ab.
empfiehlt er zum Sondeln Mülldeponien als Orte mit hoher Erfolgsquote.
wird er ohne langes Graben schon in der oberen Erdschicht fündig.
Eine Schülerin sagt nach dem Lesen des Textes:
„Die Suche nach historischen Schätzen sollte Profis vorbehalten sein.“
Schreibe eine kurze Stellungnahme zu dieser Aussage.
Du kannst der Auffassung entweder zustimmen oder sie ablehnen. Wichtig ist, dass du deine
Meinung begründest. Beziehe dich dabei auf den Text.
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Frank Christiansen: Die Jäger der verlorenen Schätze
Als Raubgräber gefürchtet, als Helfer der Archäologie1 geschätzt – Schatzsucher mit Metalldetektor
Quelle: https://www.wn.de/welt/vermischtes/sondengaenger-die-jaeger-der-verlorenen-schaetze-2956662,
zitiert nach: dpa, 15.04.2024 (Zugriff: 19.02.2026) (Text gekürzt und adaptiert; Überschrift gekürzt)
1 Archäologie: Wissenschaft, die sich mit Überresten alter Kulturen beschäftigt
2 Schatzregal: hier : Gesetz, nach dem bedeutsame Fundstücke, zu denen kein Eigentümer ermittelt werden kann,
automatisch dem Staat gehören
3 Bodendenkmal: im Boden befindliche Überreste der Vergangenheit, etwa historische Münzen oder alte Klostermauern
4 weißer Fleck: hier : noch nicht erforschtes Gebiet
5 Varusschlacht: große kriegerische Auseinandersetzung zwischen Römern und Germanen im Jahr 9 n. Chr.
6 Artefakt: hier : Gegenstand, der durch Menschenhand geformt wurde
Weiter lernen mit SchulLV Plus!
monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Der Sondengänger Carsten Konze (Abschnitt 1) ...
muss für seine Schatzsuchen stets viel Geduld mitbringen.
teilt seine Leidenschaft für Schatzsuchen in sozialen Medien.
ist in der Szene der Hobby-Schatzsuchenden noch unbekannt.
inspiriert Millionen von Menschen zum Filmen ihrer Schatzsuchen.
Die von Carsten Konze gefundene Fibel aus der Römerzeit (Abschnitt 2) ...
diente damals zur Verzierung von Speeren.
setzte man früher als Zahlungsmittel ein.
bewahrt er in seiner Vitrine auf.
ist im Besitz des Staates.
Der Schatzsucher Carsten Konze (Abschnitt 2) ...
erhält die meisten eingereichten Objekte vom Landschaftsverband zurück.
steht im monatlichen Austausch mit einer staatlichen Archäologin.
hat ein besonderes Interesse an mittelalterlichen Funden.
teilt alle seine Funde den Behörden mit.
Mit „Zugangshürden für Sondengänger“ (Z. 20) ist gemeint, dass (Abschnitt 3) ...
einige Flächen mit dem Metalldetektor schlecht zugänglich sind.
sie von verschiedenen Stellen eine Erlaubnis einholen müssen.
sie vor dem Sondeln eine mündliche Prüfung ablegen müssen.
Schatzsuchen nur in einzelnen Bundesländern erlaubt sind.
Die Archäologin Marion Brüggler stellt fest, dass (Abschnitt 4) ...
viele Sondlerinnen und Sondler gegen die Vorschriften verstoßen.
seit der Corona-Pandemie kaum noch Menschen nach Schätzen suchen.
man sich bei Schatzsuchen seit einiger Zeit an noch strengere Regeln halten muss.
das Interesse am Sondeln durch das Bekanntwerden von Sensationsfunden gestiegen ist.
Marion Brüggler erklärt, dass die unterbleibende Meldung wichtiger Funde (Abschnitt 4) ...
bei historischen Gräberfeldern besonders oft vorkommt.
in vielen Fällen aus Unwissenheit der Suchenden erfolgt.
der gesamten Szene den Ruf von Illegalität einbringen kann.
dasletztendlich zum kompletten Verlust historischer Stätten führen kann.
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Überschrift |
Textabschnitt (1–4) |
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|---|---|---|
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a)
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Erfolgsgeschichte eines Sondengängers |
1 |
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b)
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Voraussetzungen für eine legale Schatzsuche |
3 |
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c)
|
Vorbildlicher Umgang mit besonderen Funden |
2 |
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d)
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Schlechte Erfahrungen mit Sondlerinnen und Sondlern |
4 |
Manchmal beziehen staatliche Archäologinnen und Archäologen auch Hobby-Schatzsuchende
in ihre Arbeit ein (Abschnitt 5), ...
um stichprobenartig deren Vertrauenswürdigkeit zu prüfen.
weil sie gezielt das Interesse an Geschichte fördern möchten.
da die Anzahl der möglichen Fundorte für die Behörden zu groß ist.
wenn sie sich in den zu erkundenden Gebieten bereits besser auskennen.
Hobby-Schatzsuchende entdeckten in Niedersachsen ein historisch wichtiges Schlachtfeld.
Es zeigte sich, dass (Abschnitt 5) ...
die Römer nach der Varusschlacht noch einen Feldzug in Germanien gewannen.
die Römer länger in Germanien waren als zuvor angenommen.
sie etwa 1 500 Fundstücke unerlaubt an sich genommen haben.
sie durch unprofessionelles Arbeiten fehlerhafte Informationen gesammelt haben.
Carsten Konze ist beim Sondeln so erfolgreich, weil er (Abschnitt 6) ...
früher als Acker genutzte Flächen ins Zentrum seiner Suchen stellt.
sehr viel Zeit für die Jagd nach archäologischen Schätzen aufwendet.
Informationen über das Gegenwärtige mit geschichtlichen Quellen verknüpft.
vorher einen Historiker mit dem Abstecken vielversprechender Bereiche beauftragt.
Zusammenhang zwischen der Abbildung und dem Text (Abschnitte 6 und 7)
-
Die Abbildung zeigt einen Sondengänger mit einem Metalldetektor bei der Suche nach verborgenen Gegenständen.
-
Die oberen Symbole zeigen mögliche wertvolle Funde wie Schmuck und historische Gegenstände.
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Die Abbildung passt zum Text, da Carsten Konze beim Sondeln unter anderem Ringe, Münzen und historische Gegenstände findet. (vgl. Z. 53–55)
-
Gleichzeitig zeigt die Abbildung auch Müllfunde (z. B. Dosen oder Metallreste).
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Dies passt zur Aussage von Konze, dass 85 % seiner Funde Müll sind. (vgl. Z. 55–56)
-
Insgesamt zeigt die Abbildung die beiden Seiten des Sondelns: Es können wertvolle historische Schätze entdeckt werden, gleichzeitig findet man aber auch viel Abfall. (vgl. Z. 53–56)
Bei dem im Text beschriebenen Sondengang von Carsten Konze (Abschnitt 7) ...
wird er bereits nach kurzer Zeit von einem vor Ort arbeitenden Bauern erkannt.
rät er in Bezug auf Äcker von einer Suche direkt nach dem Umpflügen ab.
empfiehlt er zum Sondeln Mülldeponien als Orte mit hoher Erfolgsquote.
wird er ohne langes Graben schon in der oberen Erdschicht fündig.
Stellungnahme: „Die Suche nach historischen Schätzen sollte Profis vorbehalten sein.“
Einleitung
-
Die Aussage, dass nur professionelle Archäologen nach historischen Schätzen suchen sollten, kann unterschiedlich bewertet werden.
-
Hobby-Sondengänger können sowohl eine Unterstützung als auch eine Gefahr für die Archäologie darstellen.
Hauptteil
Argumente dafür, dass nur Profis suchen sollten
-
Professionelle Archäologen verfügen über das notwendige Fachwissen, um historische Funde richtig einzuordnen und zu untersuchen.
-
Wenn Schatzsucher wichtige Funde nicht melden, können wertvolle Informationen über die Vergangenheit verloren gehen.
-
Im Text wird beschrieben, dass Raubgräber ein Gräberfeld aus dem 6. bis 8. Jahrhundert geplündert haben und dieser Fundplatz für die Nachwelt verloren ist. (vgl. Z. 30–33)
Argumente dagegen, dass nur Profis suchen sollten
-
Hobby-Sondengänger können die Arbeit von Archäologen sinnvoll unterstützen, da diese nicht alle möglichen Fundstellen selbst untersuchen können.
-
Vertrauenswürdige Sondengänger erhalten teilweise sogar gezielte Suchaufträge von Archäologen. (vgl. Z. 35–36)
-
Im Text wird deutlich, dass Hobby-Sondler in Niedersachsen ein bisher unbekanntes Schlachtfeld entdeckten und dadurch mehr als 1 500 Artefakte gefunden wurden. (vgl. Z. 40–44)
Eigene Stellungnahme
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Ich bin der Meinung, dass die Suche nach historischen Schätzen nicht ausschließlich Profis vorbehalten sein sollte.
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Hobby-Sondengänger können einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Geschichte leisten, wenn sie verantwortungsvoll handeln.
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Voraussetzung dafür ist, dass sie Genehmigungen einholen und bedeutende Funde den Behörden melden. (vgl. Z. 20–22) und (vgl. Z. 13–15)
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Durch die Zusammenarbeit zwischen Hobby-Suchern und Archäologen können weitere historische Erkenntnisse gewonnen werden.
Schluss
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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Hobby-Sondengänger eine wertvolle Ergänzung für die Archäologie sein können.
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Entscheidend ist jedoch, dass sie sich an die gesetzlichen Regeln halten und mit Fachleuten zusammenarbeiten.
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Nur durch eine verantwortungsvolle Zusammenarbeit können historische Funde erhalten und für die Nachwelt erforscht werden.