HT 3
Thema: Armut in Deutschland: Welche wirtschafts- und sozialpolitischen Maßnahmen sollten ergriffen werden?
Beschreibe den sozialwissenschaftlichen Fachbegriff „soziale Ungleichheit“ und stelle zwei Dimensionen sozialer Ungleichheit mit jeweils einem zugehörigen Indikator dar.
Werte das statistische Material (M 1, M 2, M 3) unter Einbezug der folgenden Aspekte aus:
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zwei Armutsgefährdungsfaktoren,
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Kriterien der materiellen und sozialen Entbehrung,
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die Entwicklung der relativen Einkommensarmut.
Erkläre, inwiefern die in M 2 genannten Kriterien zur Einschätzung sozialer Ungleichheit verwendet werden können.
Entwickle in der Rolle eines bzw. einer Armutsforschenden unter Berücksichtigung von M 1, M 2 und M 3 eine aus zwei zu ergreifenden Maßnahmen bestehende Handlungsempfehlung zu der Frage, wie die Bundesregierung agieren sollte, um Armut zu verringern. Berücksichtige dabei wirtschafts- und sozialpolitische Aspekte.
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Anmerkungen
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1) |
Anteil der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60 % des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Hauptwohnsitzhaushalten. Das Äquivalenzeinkommen wird auf Basis der neuen OECD-Skala berechnet. |
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2) |
Erstergebnisse des Mikrozensus 2023. |
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3) |
Zu den Kindern zählen Personen im Alter von unter 18 Jahren ohne Lebenspartner/-in und eigene Kinder im Haushalt. |
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4) |
Das Qualifikationsniveau wird entsprechend der internationalen Standardklassifikation des Bildungswesens (ISCED 2011) bestimmt. |
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5) |
Eine Person hat einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt besitzt. […] |
Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik – Armutsquoten, Bundesländer nach soziodemografischen Merkmalen (Bundesmedian) ab 2020, Tabelle A 2.0 Deutschland (gekürzt; geringfügig geändert)
URL: https://www.statistikportal.de/de/sbe/ergebnisse/einkommen-armutsgefaehrdung-und-soziale-lebensbedingungen/armutsgefaehrdung-und-4 (Zugriff am 07.09.2024)
Zur Quelle:
Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Bundes- und Landesämter, die die Aufgaben der amtlichen Statistik in der Bundesrepublik Deutschland erfüllen
M2

Statistisches Bundesamt: Einkommen, Lebensbedingungen und Armutsgefährdung – Kriterien der materiellen und sozialen Entbehrung der privaten Haushalte im Zeitvergleich (gekürzt; Überschrift geringfügig geändert)
URL: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Lebensbedingungen-Armutsgefaehrdung/Tabellen/materielle-und-soziale-entbehrung-mz-silc.html (Zugriff am 20.04.2024)
Zur Quelle:
Statistisches Bundesamt (DESTATIS): Deutsche Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern, die die Aufgaben der amtlichen Statistik in Deutschland erfüllt
M3

Anmerkung:
2010/2011 wechselt die Hochrechnungsgrundlage, weshalb Vergleiche mit den Vorjahren nur eingeschränkt möglich sind. *Die Werte für 2020 sind aufgrund von Veränderungen bei der Datenerhebung und der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie mit den umliegenden Jahren nur sehr begrenzt vergleichbar. Die Werte für 2022 sind Erst- und keine Endergebnisse.
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut: Entwicklung der relativen Einkommensarmut (in Prozent) in Deutschland, Ost- und Westdeutschland, 2005–2021.
URL: https://www.wsi.de/de/armut-14596-armutsquoten-15191.htm (Zugriff am 20.04.2024)
Zur Quelle:
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut: gewerkschaftsnahes Forschungsinstitut, das seit 1995 in die Hans-Böckler-Stiftung eingegliedert ist
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Beschreibe den sozialwissenschaftlichen Fachbegriff „soziale Ungleichheit“ in folgender oder gleichwertiger Weise, z. B. angelehnt an Hradil:
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Der Fachbegriff bezeichnet vorteilhafte und nachteilhafte Lebensbedingungen von Menschen im Zusammenhang mit ihrer sozialen Position.
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Voraussetzung für eine Bezeichnung als sozial ungleich verteilt ist die gesellschaftliche Knappheit und Begehrtheit des betrachteten Gutes materieller oder immaterieller Natur, die grundlegend ungleiche Verteilung in der Gesellschaft sowie die strukturell verankerte Regelmäßigkeit der ungleichen Verteilung.
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Stelle eine Dimension sozialer Ungleichheit und einen zugehörigen Indikator in folgender oder gleichwertiger Weise dar, z. B. angelehnt an Hradil:
Dimension „Einkommen“:
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Zur Verfügung gestellte Geldmittel bilden die Grundlage der einkommensbezogenen Schichtung einer Gesellschaft. Erwerbs-, Vermögens- und Transfereinkommen sowie Versorgungsleistungen sind für die Verfügbarkeit materieller und immaterieller Güter entscheidend.
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Die Einkommensschichtung kann dabei in Quintilen dargestellt werden, sodass das Maß des Unterschieds zwischen einkommensstarken und -schwachen Bevölkerungsanteilen sichtbar wird.
Oder:
Dimension „Bildung“:
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Formale Bildungsabschlüsse sind Grundlage einer Aufnahme qualifizierter und einträglicher Berufspositionen. Bildung ermöglicht in modernen Gesellschaften gesellschaftliche und politische Partizipation sowie die Durchsetzung persönlicher Interessen.
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Zur Erfassung der Ungleichheit wird die Chancengleichheit bei der Vergabe von Bildungsabschlüssen untersucht, z. B. durch die Korrelation von Bildungsabschlüssen und sozialer Herkunft bzw. anderer sozialer Kategorien.
Oder:
Dimension „Prestige“:
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Positives Ansehen signalisiert Einfluss und Status innerhalb einer Gesellschaft. • Als Ausdruck von Selbstwert zählt Prestige nach Maslow zu den Grundbedürfnissen von Menschen. Diese streben häufig nach Wahrung und Steigerung der Anerkennung, ein Fehlen selbiger wird als Mangel angesehen.
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Berufsklassifikationen ermöglichen eine Zusammenfassung ähnlicher Berufsgruppen und können die Grundlage von Prestigemessungen sein. Messungen können durch demoskopische Untersuchungen erfolgen und als Ergebnis vergleichbare Kennziffern liefern.
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Stelle eine weitere Dimension sozialer Ungleichheit und einen zugehörigen Indikator dar, z.B. angelehnt an Hradil.
Beispiele siehe oben.
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Stelle die formalen Angaben für M 1 in folgender oder gleichwertiger Weise dar: tabellarische Auflistung der Armutsgefährdungsquoten für die Jahre 2021 bis 2023; für das Jahr 2023 werden im Material nur Erstergebnisse angegeben; nach soziodemografischen Merkmalen in Prozent gemessen am Bundesmedian; herausgegeben von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder.
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Werte M 1 im Hinblick auf zwei Armutsgefährdungsfaktoren aus, z. B. in folgender oder gleichwertiger Weise für Haushaltstyp und Erwerbslosigkeit (Ausführungen zu weiteren im Material enthaltenen Armutsgefährdungsfaktoren sind analog zu bewerten):
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Haushaltstyp: Der Vergleich von „sonstiger Haushalt ohne Kind“ (Armutsgefährdungsquoten um 10 %) mit „sonstiger Haushalt mit Kind(ern)“ (etwas stärker schwankende Werte um 23 %) zeigt die deutlich stärkere Armutsgefährdung Letzterer. Ebenfalls deutlich wird die Zunahme der Armutsgefährdung mit der Anzahl der Kinder (z. B. für 2022 von 8,4 % mit einem Kind auf 32,1 % mit drei Kindern im Haushalt zweier Erwachsener). Besonders betroffen sind Alleinerziehende (41 % im Jahr 2023). Gleichwohl sind die Armutsgefährdungsquoten der Haushalte mit – insbesondere: vielen – Kindern im Zeitverlauf stärker gesunken als von anderen Haushalten, nämlich am stärksten um 2,1 Prozentpunkte bei drei oder mehr Kindern. •
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Erwerbslosigkeit: Massiv stärker armutsgefährdet sind Erwerbslose (zuletzt 50,7 %) im Vergleich mit Erwerbstätigen (zuletzt 8,2 %). In 2023 hat sich – auf Basis der Erstergebnisse und im Vergleich mit 2021 – zudem dieser Unterschied weiter vergrößert, da sich ein Rückgang der Armutsgefährdungsquote von 0,7 Prozentpunkten bei Erwerbstätigen im Gegensatz zu einem Anstieg um 1,3 Prozentpunkten bei Erwerbslosen zeigt.
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Stelle die formalen Angaben für M 2 in folgender oder gleichwertiger Weise dar: tabellarische Darstellung von Kriterien der materiellen und sozialen Entbehrung der privaten Haushalte im Zeitvergleich der Jahre 2021 bis 2023; für das Jahr 2023 werden im Material nur Erstergebnisse angegeben; in Prozent der Haushalte; basierend auf Selbsteinschätzungen; herausgegeben vom Statistischen Bundesamt.
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Werte M 2 im Hinblick auf Kriterien der materiellen und sozialen Entbehrung in folgender oder gleichwertiger Weise aus:
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Bei ausnahmslos allen Kriterien zeigen sich kontinuierliche Zuwächse im Zeitraum von 2021 bis 2023, am stärksten bei „die Unterkunft angemessen warm zu halten“ mit +4,8 Prozentpunkten. Das Ausmaß der Entbehrungen hat also zugenommen.
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Zuwächse an materiellen Entbehrungen zeigen sich somit sowohl bei täglichen Konsumentscheidungen wie „Mahlzeit mit Fleisch, Fisch […]“ mit 13,1 % als auch bei größeren Anschaffungen: Ungefähr jede 6. Person (16,6 %) kann es sich in 2023 nach eigener Einschätzung nicht leisten, abgewohnte Möbel zu ersetzen und ungefähr jede fünfzehnte Person (6,7 %) gibt an, sich kein Auto leisten zu können, wobei hier der Zuwachs mit +0,5 Prozentpunkten seit 2021 am geringsten ausfällt.
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Die meisten Selbstangaben, sich etwas nicht leisten zu können, gibt es bei den Kriterien „unerwartet anfallende Ausgaben aus eigenen Mitteln zu bestreiten“ mit 34,6 % in 2023 und „jedes Jahr einen einwöchigen Urlaub an einem anderen Ort zu verbringen“ mit 22,6 % in 2023. Hier fallen die Zuwächse seit 2021 mit 2,3 bzw. 2,7 Prozentpunkten dafür vergleichsweise gering aus.
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Stelle die formalen Angaben für M 3 in folgender oder gleichwertiger Weise dar: Liniendiagramm zur Entwicklung der relativen Einkommensarmut in Prozent in Ost-, West- und Gesamtdeutschland für die Jahre 2005 bis 2022; basierend auf Daten des Mikrozensus; herausgegeben vom WSI.
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Werte M 3 im Hinblick auf die Entwicklung der relativen Einkommensarmut in folgender oder gleichwertiger Weise aus:
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Die Graphen verlaufen zeitweise in Bezug auf die Steigerungsraten ähnlich, z. B. 2005 bis ca. 2013 und ab ca. 2017 bis ca. 2019.
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Seit 2020 verzeichnet Ostdeutschland eine Abnahme; Westdeutschland und Gesamtdeutschland verzeichnen zuerst eine Zunahme und danach eine leichte Abnahme der relativen Einkommensarmut, wodurch sich die Graphen annähern.
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Trotz der Annäherung ist die Einkommensarmut im Osten Deutschlands weiterhin leicht höher als im Westen (17,1 % vs. 16,6 % in 2022). • Seit 2005 hat die relative Einkommensarmut in Ostdeutschland um 3,3 Prozentpunkte abgenommen, im Westen Deutschlands ist sie um 3,4 Prozentpunkte gestiegen und für Gesamtdeutschland ergibt sich eine Veränderung von +2 Prozentpunkten.
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Werte das sich aus M 1, M 2 und M 3 ergebende Gesamtbild in folgender oder gleichwertiger Weise aus:
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Es gibt nur für einige leichte Verbesserungen Anzeichen, und während die Armutsquote in Ostdeutschland gesunken ist, ist die Armutsquote für Gesamtdeutschland im Zeitverlauf sogar gestiegen (sowohl bis 2019 als auch bis 2022 betrachtet).
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Armut wird in Deutschland durch bestimmte Lebensumstände systematisch begünstigt, z. B. durch den Haushaltstyp oder das Qualifikationsniveau.
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Erkläre, inwiefern die in M 2 genannten Kriterien zur Einschätzung sozialer Ungleichheit verwendet werden können, z. B.:
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Alle Zeilen der Tabelle beziehen sich auf die Dimension „materieller Wohlstand“, da es um die Möglichkeit des Erwerbs bestimmter Güter geht, die alle im Sinne z. B. der Definition nach Hradil als wertvoll erachtet werden. Die Güter sind offensichtlich ungleich verteilt, da es jeweils einen Anteil der Bevölkerung gibt, der sie sich regelmäßig nicht oder nur eingeschränkt leisten kann.
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Zudem bestehen Zusammenhänge mit anderen Dimensionen, weil sich u. a. aus dem Besitz einiger der genannten Güter höheres Prestige ergeben kann (z. B. durch ein Auto, eine ansehnliche Wohnung etc.) bzw. weil Bildungsmöglichkeiten eingeschränkt sein können (z. B. durch eine unvorteilhafte Lernumgebung in einer kalten Wohnung etc.).
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Beachte den Kontext, indem auf das Ausgangsmaterial und die daraus folgende Gültigkeit der Handlungsempfehlung bzw. deren Grenzen hingewiesen wird, z. B.:
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umfangreiches Datenmaterial von zwei deutschen Ämtern und einem anerkannten Institut vorhanden,
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Daten teilweise auf Selbsteinschätzungen basierend.
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Leite aus den Daten eine Maßnahme ab, wie die Bundesregierung agieren sollte, um Armut zu verringern, und berücksichtigt dabei wirtschafts- und sozialpolitische Aspekte, z. B. wie folgt:
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Höherer Kinderzuschlag: Durch Kinder entstehen Familien hohe Ausgaben bzw. Einnahmeeinbußen, z. B. durch Teilzeitarbeit, um die Sorgearbeit zu leisten, was zu einer erhöhten Armutsgefährdung führt (z. B. in 2023 eine Erwachsene mit Kind/Kindern 41,0 %). Ein erhöhter Kinderzuschlag könnte zielgerichtet die geringere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von betroffenen Familien ausgleichen, was für eine verbesserte Lebenssituation, z. B. auch bezogen auf die Kriterien der materiellen und sozialen Entbehrung, sorgen würde. Kaufkraft und Konsum würden zudem gestärkt.
Oder:
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Verstärkung staatlicher Qualifizierungsmaßnahmen als Teil des Sozialen Arbeitsmarktes: Erwerbslosigkeit geht mit größerer Armutsgefährdung einher (vgl. M 1), insbesondere wenn die Erwerbslosigkeit längerfristig ist. Das Förderkonzept des Sozialen Arbeitsmarktes sollte daher ausgebaut werden durch noch mehr sinnvolle Qualifizierungsmaßnahmen für Arbeitssuchende, um Einstellungschancen zu erhöhen. Besonders geboten erscheint dies angesichts des Fachkräftemangels in diversen Branchen. Die Maßnahme könnte zu erhöhter Produktion der Unter nehmen sowie einem erhöhten Steueraufkommen führen. Ferner würde durch die verringerte arbeitslosigkeitsbedingte Armut die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gestärkt.
Oder:
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Höhere Investitionen in das Bildungssystem: Ein niedriges Qualifikationsniveau erschwert häufig die Aufnahme einer qualifizierten Tätigkeit, sodass sich daraus eine erhöhte Armutsgefährdung von z. B. 38,5 % in 2023 ergibt. Höhere Investitionen in das Bildungssystem sollten mit Fokus auf Bildungseinrichtungen in sozial schwachen Gebieten getätigt werden, um z. B. durch ausgeweitete individuelle Förderung und gezielte Berufsorientierung zu verhindern, dass Jugendliche die Schule ohne Abschluss und berufliche Perspektive verlassen. Die Wahrscheinlichkeit von Arbeitslosigkeit würde verringert und einem Fachkräftemangel würde vorgebeugt, was auch verbesserte Angebotsbedingungen und potentiell Wirtschaftswachstum zur Folge hätte.
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Leite aus den Daten eine weitere Maßnahme ab, wie die Bundesregierung agieren sollte, um Armut bzw. Armutsgefährdung zu verringern, und berücksichtigt dabei wirtschafts- und sozialpolitische Aspekte.
Beispiele siehe oben.
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Verfolge mit der gesamten Handlungsempfehlung klar erkennbar die Intention, gemäß der Rollenvorgabe den adressierten Personen zwei begründete Vorschläge zur Verbesserung der Situation zu machen, z. B. durch folgende oder gleichwertige Aspekte:
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Widerspruchsfreiheit der einzelnen Bestandteile,
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Berücksichtigung möglicher Folgen der Vorschläge für verschiedene Akteurinnen und Akteure,
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Entkräftung von Gegenpositionen,
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expliziter Bezug auf leitende Kriterien, z. B. soziale Gerechtigkeit, Akzeptanz, Finanzierbarkeit.
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