Teil I – Pflichtaufgaben
Hinweis: Die Pflichtaufgabe 1 ist von allen Prüflingen zu lösen.
Aufgabe 1: Stoffe – Teilchen – Chemische Reaktionen
Dir werden folgende Demonstrationsexperimente vorgeführt:
In den mit A, B, C und D gekennzeichneten Gefäßen befinden sich die Lösungen der Ausgangsstoffe und der Reaktionsprodukte der chemischen Reaktion von Natriumhydroxid mit Salzsäure.
Die Proben werden geteilt und mit
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a) |
Universalindikatorlösung |
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b) |
Silbernitratlösung versetzt. |
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Übernimm die Tabelle in deine Arbeit und notiere deine Beobachtungen zu den Experimenten a) und b).
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Beobachtungen |
a) Zugabe von Universal- |
b) Zugabe von |
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Lösung A |
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Lösung B |
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Lösung C |
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Lösung D |
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Entwickle die Reaktionsgleichung für die chemische Reaktion von Natriumhydroxidlösung mit Salzsäure.
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Ordne die Stoffproben der Ausgangsstoffe den Gefäßen A, B, C oder D zu und begründe deine Zuordnung mithilfe der nachgewiesenen Teilchen.
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Gib für das mit Silbernitratlösung nachgewiesene Ion den Namen und das chemische Zeichen an.
Die in den Demonstrationsexperimenten beteiligten Stoffe A, B, C und D haben in Industrie und Alltag eine große Bedeutung.
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Erstelle für einen dieser Stoffe einen Steckbrief mit sechs Angaben zu Eigenschaften und Verwendung.
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Ordne zwei der beteiligten Stoffe ihrer jeweiligen Stoffklasse zu.
Salzsäure und Natriumhydroxid enthalten das Element Wasserstoff.
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Leite für Wasserstoff drei Aussagen zum Atombau aus dem Periodensystem der Elemente ab.
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Gib das chemische Zeichen für ein Wasserstoffmolekül an.
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Notiere und beschreibe die Art der chemischen Bindung im Wasserstoffmolekül.
Chemische Reaktionen haben verschiedene Bedeutungen.
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Notiere je ein Beispiel von chemischen Reaktionen zur Stoffgewinnung, Energiebereitstellung sowie Schadstoffbeseitigung.
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Aufgabe 1: Stoffe – Teilchen – Chemische Reaktionen
Ausfüllen der Tabelle
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Beobachtungen |
a) Zugabe von Universal- |
b) Zugabe von |
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Lösung A |
Farbumschlag nach Blau |
Brauner Niederschlag |
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Lösung B |
Farbumschlag nach Rot |
Weißer Niederschlag |
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Lösung C |
Farbumschlag nach Grün |
Weißer Niederschlag |
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Lösung D |
Farbumschlag nach Grün |
Keine Reaktion |
Hinweis: Die Beobachtungen müssen in der Prüfung von dir notiert werden und sind hier pauschal zugeteilt worden.
Entwickeln der Reaktionsgleichung
alternativ:
Begründete Zuordnung der Ausgangsstoffe
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Lösung A ist die Natriumhydroxid-Lösung, denn der Universalindikator zeigt aufgrund der hohen Hydroxid-Ionen-Konzentration einen stark basischen pH-Wert an. (Außerdem reagieren Silber(I)-Ionen der Silbernitrat-Lösung mit den Hydroxid-Ionen zum unlöslichen Silber(I)-oxid
was als brauner Niederschlag ausfällt.)
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Lösung B ist Salzsäure, da der Universalindikator aufgrund der hohen Oxonium-Ionen-Konzentration einen stark sauren pH-Wert anzeigt und Silber(I)-Ionen der Silbernitrat-Lösung mit den Chlorid-Ionen zum schwerlöslichen Silber(I)-chlorid
reagieren, was als weißer Niederschlag ausfällt.
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(Lösung C ist die Natriumchlorid-Lösung. Der Universalindikator zeigt einen neutralen pH-Wert an, da die Konzentrationen der Oxonium- und Hydroxid-Ionen nach der Neutralisierung gleich sind. Außerdem werden Chlorid-Ionen durch die Silbernitrat-Lösung aufgrund des weißen Niederschlags nachgewiesen.)
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(Lösung D ist Wasser, denn der Universalindikator zeigt einen neutralen pH-Wert an und es können keine Chlorid-Ionen mithilfe der Silbernitrat-Lösung nachgewiesen werden, da sich kein weißer Niederschlag bildet.)
Angeben des nachgewiesenen Ions der Silbernitratlösung
Chlorid-Ion im Allgemeinen auch die Halogenid-Ionen Bromid und Iodid.
Erstellen eines Steckbriefs für einen der Stoffe
Z. B. folgende Eigenschaften für Natriumchlorid:
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Salz (Ionenbindung) aus Natrium-Kationen und Chlorid-Anionen
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Gute Wasserlöslichkeit und hoher Schmelzpunkt
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Farbloser, kristalliner Feststoff
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Verwendung als Kochsalz
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Grundchemikalie zur Herstellung von z. B. Chlor und Natronlauge
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Infusionslösung in der Medizin
Zuordnung zweier Stoffe und ihrer Stoffklasse
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Natriumhydroxid: Base
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Salzsäure: Säure
Ableiten dreier Aussagen zum Atombau für Wasserstoff
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Erste Hauptgruppe: Wasserstoff-Atome haben ein Valenzelektron.
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Erste Periode: Die Elektronenhülle besteht aus nur einer besetzten Schale (der K-Schale).
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Ordnungszahl 1: Im Atomkern befindet sich ein Proton.
Angeben des chemischen Zeichens eines Wasserstoffmoleküls
Notierung und Beschreibung der Art der chemischen Bindung
Beim Wasserstoffmolekül handelt es sich um eine kovalente Bindung. Beide Wasserstoff-Atome stellen jeweils ihr Valenzelektron zur Verfügung und bilden eine Einfachbindung, wodurch beide Wasserstoff-Atome mit ihrer voll besetzten Valenzschale die Edelgaskonfiguration von Helium erreichen.
Z. B. folgende Reaktionen:
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Stoffgewinnung: Stickstoff und Wasserstoff reagieren unter hohem Druck und hoher Temperatur zu Ammoniak.
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Energiebereitstellung: Verbrennung von Methan mit Sauerstoff zu Kohlenstoffdioxid und Wasser in einer Gasheizung.
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Schadstoffbeseitigung: Gelöste Schwermetall-Ionen reagieren mit Fällungsmitteln zu unlöslichen Feststoffen, die abgetrennt werden können.