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Textauszug aus dem Roman Der Markisenmann (2022)
Jan Weiler
Die 15-jährige Kim wird von ihrem leiblichen Vater, den sie nur von einem
einzigen Foto kennt, vom Bahnhof abgeholt. Sie soll die Sommerferien
bei ihm verbringen.
Aus: Jan Weiler: Der Markisenmann. Heyne-Verlag, München 2021. Seite 33-37.
Aufgaben
Kreuze an.
In dem Text geht es hauptsächlich um
A: Wut und Trotz.
B: Nervosität und Sehnsucht.
C: Hoffnung und Frustration.
D: Vorfreude und Trauer.
Lies den folgenden Textausschnitt.
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Enttäuschung ist bloß das Ergebnis zu großer Erwartung. Sagt man so. Dabei waren meine Erwartungen nicht einmal groß, eher diffus. Sie zu unterlaufen war für Ronald Papen ein ziemliches Kunststück, wenn man bedenkt, dass ich gerade von meiner Familie abgeschoben worden war und einem völlig ungewissen Sommer entgegensah. Sehr viel schlimmer, als die vergangenen Wochen verlaufen waren, konnte mein restliches Leben gar nicht mehr werden. Von großen Erwartungen war also wirklich kaum die Rede. |
Kim befindet sich in einer schwierigen Situation.
Erkläre.
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Lies den folgenden Textausschnitt.
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Ronald Papen, der Unscharfe, auf dem Foto kaum zu erkennen, verborgen hinter einer Mütze, viel Schatten und dem Unvermögen des Fotografen, ein gutes Bild zu machen, mein Vater also war die Inkarnation von mir als mittdreißigjährigem Mann. Er hatte denselben breiten Mund wie ich und hohe Wangenknochen, die irgendein Lehrer von meiner Schule einmal als „nordisch“ bezeichnet hatte, was auch immer das bedeuten mochte. Ich hatte es zwar nicht verstanden, mir aber dennoch zu eigen gemacht, weil ich fand, dass es geheimnisvoll klang. Er besaß meine hohe Stirn und darüber dünnes blondes und dunkelblondes sowie mittelblondes Haar, das in keiner erkennbaren Frisur, halblang oder jedenfalls nicht sehr kurz, aus seinem Kopf herauswuchs. Das sah nicht vernachlässigt aus, sondern eher vergeblich, denn die lichten Stellen erkannte man trotzdem. Als er auf mich zukam, erkannte ich in seinem Gesicht hinter einer schiefen Brille meine hellblauen Augen. Er sah mich daraus mit derselben Mischung aus Verwunderung und Neugier an, die meinem eigenen Blick immer zugesprochen wurde. |
Kreuze an.
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Vater und Tochter haben beide |
im Text |
nicht im Text |
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einen breiten Mund. |
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markante Wangenknochen. |
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ungepflegte Haare. |
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eine schiefe Brille. |
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blaue Augen. |
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einen verwunderten und neugierigen Blick. |
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Lies den folgenden Textausschnitt.
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Er wirkte wie ein Kind und gleichzeitig wie ein alter Mann. Ronald Papen vermittelte einen zerstreuten Eindruck, wie man ihn von alten Herren kennt, die mit wachsendem Furor nach der Brille suchen, die sie sich kurz zuvor auf den Kopf geschoben haben. Gleichzeitig schien er aber auch aufgeregt, irrlichternd, wie ein kleiner Junge, der betäubt von Duft und Licht um den Weihnachtsbaum fliegt, überwältigt von den Möglichkeiten des Lebens und der Auswahl an Geschenken, die es einem bereitet. Dabei waren beide Gesichtsausdrücke ein und derselbe; Ronald Papen schien gleichzeitig sehr alt und deutlich jünger als ich zu sein. Und er war erkennbar überfordert. |
Der Vater wirkt auf seine Tochter wie ein Kind und wie ein alter Mann zugleich.
Begründe.
Einerseits wirkt er wie ein Kind, denn ____________________________
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Andererseits wirkt er wie ein alter Mann, denn ___________________
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Lies den folgenden Textausschnitt.
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Und er war erkennbar überfordert. Und dann war da seine Erscheinung und Statur. |
Kreuze an.
Hier können Wiederholungen vor allem hinweisen auf:
A: ansteigende Emotionen.
B: gleichbleibende Gedanken.
C: abnehmendes Interesse am Gegenüber.
D: planvolles künftiges Handeln.
Lies den folgenden Textausschnitt.
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Der feine Herr Papen stellte sich nicht als der buchstäblich große Geschäftemacher heraus, sondern als ein zartes Männlein. Papen trug auch nicht den von mir imaginierten Anzug, sondern eine Jeans mit einem etwas ausgeleierten Gürtel, der die Hose im Bund zusammenzurrte wie ein Kälberstrick. Sein weißes Hemd war ihm zu groß, und die Schuhe waren auf beinahe fatale Art und Weise unmodisch und abgetragen, auch wenn man sah, dass er sie geputzt hatte. |
„Der feine Herr Papen“ wurde Kims Vater in ihrer Familie genannt. Kim hat
sich ihren Vater als vornehmen Herrn vorgestellt, denn sie hat die
Formulierung „Der feine Herr Papen“ wörtlich genommen.
Nenne zwei Unterschiede zu ihrer Vorstellung.
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Lies den folgenden Textausschnitt.
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Dazu trug er ein dünnes Cordjackett, dessen Farbe man am zutreffendsten als „Erbrochenes“ hätte bezeichnen können. Immerhin fehlte kein Knopf. Aus der vollgestopften Brusttasche des Sakkos ragten ein Stück Papier und ein Filzstift. |
Kreuze an.
Immerhin könnte hier sinngemäß am treffendsten ersetzt werden durch
A: trotz allem.
B: weiterhin.
C: allerdings.
D: wenigstens.
Lies den folgenden Textausschnitt.
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Nachdem wir uns mehr als dreizehn Jahre nicht gesehen oder gesprochen hatten, stand diese fremde Ausgabe meiner selbst vor mir und sagte: „Unerhört. Da bist du ja.“ |
Der fettgedruckte Begriff kann hier Verschiedenes bedeuten.
Wähle eine Bedeutungsmöglichkeit aus und begründe sie.
unglaublich – großartig
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Lies den folgenden Textausschnitt.
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Ich stellte meinen Koffer ab, und wir umarmten uns fast ohne Körperkontakt. Ich hatte mir zuvor so oft diese Begegnung vorgestellt. Wie ein riesiger Mann, der mein Vater ist, sich zu mir herunterbeugt, mich gleichsam verschattet und umhüllt. Doch der kleine Mann hatte nichts mit meinen Vorstellungen gemein. Der feine Herr Papen wirkte tatsächlich fein. Oder zart. Und sofort kam die Wut. Dein eigener Vater sieht dich zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt, und alles, was er sagt, ist: »Unerhört«? Das klang wie ein Vorwurf, als habe er auf mich warten müssen. Ich ließ ihn los, und wir standen noch einen sprachlosen Moment lang auf dem Bahnsteig, bis er sich mein Gepäck griff und sagte: „Dann wollen wir mal.“ |
Kreuze an.
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Kim |
im Text |
nicht im Text |
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umarmt ihren Vater herzlich. |
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denkt über die Worte ihres Vaters nach. |
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wünschte sich Halt und Geborgenheit. |
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reagiert gelassen auf den Vater. |
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fasst Vertrauen zu ihrem Vater. |
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empfindet zwiespältige Gefühle für den Vater. |
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Lies den folgenden Textausschnitt.
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Papen stakste auf den Parkplatz zu, er trug dabei schwer an meinem Koffer. Der war randvoll mit Bademoden, Sportkleidung, Kosmetik, Sachen für abends, Sachen für morgens und Wechselkleidung für tagsüber, wenn man keine Lust mehr hatte, am Pool zu liegen. Ich ahnte noch nicht, dass ich kaum etwas davon brauchen würde. Für die sechs Wochen mit meinem Vater hätte eine kleine Sporttasche gereicht. Aber wenn mir das vorher klargemacht worden wäre, hätte meine Mutter mich bewusstlos nach Duisburg schleifen müssen. |
Kreuze an.
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Aussage |
im Text |
nicht im Text |
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Für das Gepäck braucht Papen einen Wagen. |
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Kim hat ihren Koffer für einen attraktiven Urlaub gepackt. |
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Sport spielt für Kim eine Rolle. |
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Kim hatte keine böse Vorahnung in Bezug auf den Urlaub. |
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Die Mutter hat Kim auf die Wochen beim Vater vorbereitet. |
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Papens Bewegungen werden von der Tochter beschrieben. |
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Lies den folgenden Textausschnitt.
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„Was ist denn das?“, fragte ich, denn ich hatte noch nie so eine vergammelte Karre gesehen. Wenn meine Vorstellung von meinem Vater als Topmanager bei seinem ersten Anblick Risse bekommen hatte, fiel sie nun vollends in sich zusammen. Er fuhr eine totale Schrottkiste. Er drehte sich um und sagte mit ehrlicher Begeisterung: „Das ist mein Papen-Mobil.“ „Aha.“ |
Kim reagiert nur mit „Aha.“ Erläutere einen möglichen Grund dafür,
der zum Textausschnitt passt.
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Lies den folgenden Textausschnitt.
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„Na, dann mal rein mit den Klamotten“, keuchte er und wuchtete meinen Koffer auf die Ablagefläche des Kombis, die bereits gut gefüllt war mit allerhand Krempel. Aus dem Inneren des Autos wehte eine unheilvolle Brise. Als würde er darin wohnen. Papen knallte die Hecktür zu und sagte: „Alles einsteigen, Türen schließen.“ Dieser Frohsinn machte mir Sorgen. Nichts von dem, was ich bisher gesehen hatte, gefiel mir auch nur ansatzweise. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich einfach nur den Bahnsteig gewechselt und wäre wieder zurückgefahren. Es ging aber nicht nach mir; ich hatte kein Geld für die Fahrkarte und keinen Schlüssel für unsere Haustür. |
Kreuze an.
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im Text |
nicht im Text |
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Papens Heiterkeit bewirkt bei Kim ein unangenehmes Gefühl. |
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Kim handelt selbstbestimmt. |
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Anfangs siezt Kim ihren Vater sogar. |
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Der Humor des Vaters lockert die schwierige Situation dann aber auf. |
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Kim lebt in ebenso ärmlichen Verhältnissen wie ihr Vater. |
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Kim befindet sich in einer in ihren Augen ausweglosen Situation. |
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Lies den folgenden Textausschnitt.
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Ich spürte seine Nervosität, schließlich war er gerade erst seit vier Minuten mein Vater, und so rasch stellt sich keine Routine ein. Und ich war genauso nervös wie er. Trotzdem wollte ich wissen, was mir bevorstand. Es sah nicht so aus, als würden wir umgehend in die Ferien fahren. Und wer weiß: Womöglich gab es noch eine Frau zu diesem Auto. Und Kinder. |
Kim kann sich in ihren Vater hineinversetzen.
Begründe.
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Lies den folgenden Textausschnitt.
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Es sah nicht so aus, als würden wir umgehend in die Ferien fahren. Und wer weiß: Womöglich gab es noch eine Frau zu diesem Auto. Und Kinder. Ronald Papen schnallte sich an und fummelte einen Sonnenclip an seine verbogene Brille, was einiges an Geschick erforderte. Schließlich startete er den Wagen, und wir rollten auf die Straße. „Und was machen wir jetzt?“, fragte ich und suchte mit den Augen immer noch hoffnungsvoll das Innere des Wagens nach Antworten ab. Vielleicht lagen irgendwo Flugtickets. Oder Reiseproviant. |
Kreuze an.
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In dem Textausschnitt |
trifft zu |
trifft nicht zu |
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kommunizieren die Figuren kontrovers. |
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findet Zeitraffung statt. |
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werden Zukunftserwartungen deutlich. |
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finden sich Rückblicke. |
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werden Vermutungen deutlich. |
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zeigen sich Kims Reflexionen. |
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Eine Schülerin meint: „Kim wirkt wie eine Erwachsene und nicht wie eine Jugendliche.“
Begründe.
Kim wirkt wie eine Erwachsene, denn ___________________________
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Lies die folgende Aussage.
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Die Darstellung im Textauszug ist einseitig. |
Begründe.
Die Aussage trifft auf den Textauszug zu, denn __________________
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Kreuze an.
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Der Textauszug enthält |
trifft zu |
trifft nicht zu |
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beschreibende Passagen. |
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wertende Ausführungen. |
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Vorausdeutungen. |
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überwiegend Umgangssprache. |
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eine genaue Datumsangabe. |
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ausführliche Dialoge. |
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?In dem Text geht es hauptsächlich um
C: Hoffnung und Frustration.
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Kim sieht sich von ihrer Familie weggeschickt/abgeschoben – in eine unbekannte Stadt und ungewisse Lage, in eine unklare Gefühlssituation.
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Sie fühlt sich nach schlecht gelaufenen Wochen nun im Stich gelassen.
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Sie weiß nicht, was auf sie zukommt; ist verunsichert.
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Sie möchte keine Erwartungen haben, um nicht enttäuscht zu werden.
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Vater und Tochter haben beide |
im Text |
nicht im Text |
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einen breiten Mund. |
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markante Wangenknochen. |
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ungepflegte Haare. |
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eine schiefe Brille. |
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blaue Augen. |
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einen verwunderten und neugierigen Blick. |
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Einerseits wirkt er wie ein Kind, denn
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er ist aufgeregt wie ein kleiner Junge zu Weihnachten,
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er scheint überwältigt von den Möglichkeiten, die das Leben bietet.
Andererseits wirkt er wie ein alter Mann, denn
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er macht einen zerstreuten Eindruck,
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er scheint verwirrt und vergesslich wie jemand, der seine eben auf den Kopf geschobene Brille sucht.
Hier können Wiederholungen vor allem hinweisen auf:
A: ansteigende Emotionen.
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Sie hat ihn sich größer vorgestellt.
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Sie hat ihn sich eindrucksvoller vorgestellt.
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Sie hat ihn sich reich/erfolgreich/glanzvoll vorgestellt.
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Er ist das Gegenteil des erwarteten „Geschäftemachers“.
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Sie hat ihn sich besser/feiner gekleidet vorgestellt.
Immerhin könnte hier sinngemäß am treffendsten ersetzt werden durch
D: wenigstens.
unglaublich,
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weil er schier überwältigt ist von dieser Begegnung
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dass es so lange gedauert hat mit dem Wiedersehen
großartig,
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weil er begeistert ist vom Wiedersehen
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weil er seine Tochter viel zu lange nicht gesehen hat
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Kim |
im Text |
nicht im Text |
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umarmt ihren Vater herzlich. |
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denkt über die Worte ihres Vaters nach. |
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wünschte sich Halt und Geborgenheit. |
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reagiert gelassen auf den Vater. |
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fasst Vertrauen zu ihrem Vater. |
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empfindet zwiespältige Gefühle für den Vater. |
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Aussage |
im Text |
nicht im Text |
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Für das Gepäck braucht Papen einen Wagen. |
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Kim hat ihren Koffer für einen attraktiven Urlaub gepackt. |
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Sport spielt für Kim eine Rolle. |
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Kim hatte keine böse Vorahnung in Bezug auf den Urlaub. |
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Die Mutter hat Kim auf die Wochen beim Vater vorbereitet. |
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Papens Bewegungen werden von der Tochter beschrieben. |
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Kim
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ist eigentlich sprachlos/überfordert/es verschlägt ihr die Sprache, aber sie will höflich antworten/will die Situation auflösen/will überhaupt darauf reagieren.
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könnte ein Verstehen signalisieren wollen, obwohl sie mit der Begeisterung des Vaters nichts anfangen kann.
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könnte verblüfft sein, weil sie voraussichtlich noch nie in ihrem Umfeld in einem solchen Schrottauto mitfahren sollte.
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im Text |
nicht im Text |
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Papens Heiterkeit bewirkt bei Kim ein unangenehmes Gefühl. |
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Kim handelt selbstbestimmt. |
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Anfangs siezt Kim ihren Vater sogar. |
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Der Humor des Vaters lockert die schwierige Situation dann aber auf. |
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Kim lebt in ebenso ärmlichen Verhältnissen wie ihr Vater. |
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Kim befindet sich in einer in ihren Augen ausweglosen Situation. |
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Kim ist sensibel genug, um die Nervosität ihres Vaters zu spüren.
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Sie kann nachvollziehen, dass vier Minuten Begegnung nicht ausreichen, um ein entspanntes Verhältnis oder Routinen aufzubauen.
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Indem Kim von der Möglichkeit einer Frau oder von Kindern spricht, zeigt sie, dass sie sich in den Vater hineinversetzt, um seine Nervosität zu erklären.
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Sie gibt zu, genauso nervös wie ihr Vater zu sein.
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In dem Textausschnitt |
trifft zu |
trifft nicht zu |
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kommunizieren die Figuren kontrovers. |
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findet Zeitraffung statt. |
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werden Zukunftserwartungen deutlich. |
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finden sich Rückblicke. |
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werden Vermutungen deutlich. |
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zeigen sich Kims Reflexionen. |
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Kim wirkt wie eine Erwachsene, denn
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ihre Überlegungen, z. B. zur Enttäuschung, bzw. Erwartungen wirken sehr reif und lassen auf Lebenserfahrung schließen.
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Dies gilt auch für die Ausführungen zu ihrem Vater, z. B. der Vergleich mit einem kleinen Jungen, er sei „irrlichternd, wie ein kleiner Junge, der betäubt von Duft und Licht um den Weihnachtsbaum fliegt, überwältigt von den Möglichkeiten des Lebens“ (Z. 30 ff.).
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die Ausdrucksweise wirkt sehr erwachsen.
Die Aussage trifft auf den Textauszug zu, denn
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die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive Kims erzählt: Man erfährt nur die subjektive Wahrnehmung Kims zu den Ereignissen.
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die Ich-Erzählerin ist hier auf die Innensicht der Figur Kim beschränkt, d. h. sie kann nur von eigenen Gedanken, Gefühlen usw. erzählen. Von den anderen Figuren kann also nur in der Außensicht erzählt werden.
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man erfährt nur Gedanken und Gefühle Kims, die ihres Vaters bleiben außen vor. Daher wird Papen nur durch Kims Beschreibung und Wertung wahrnehmbar.
Kreuze an.
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Der Textauszug enthält |
trifft zu |
trifft nicht zu |
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beschreibende Passagen. |
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wertende Ausführungen. |
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Vorausdeutungen. |
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überwiegend Umgangssprache. |
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eine genaue Datumsangabe. |
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ausführliche Dialoge. |
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