Lerninhalte
Inhaltsverzeichnis

Aufgabe B – Arbeitswelt 4.0

1

Arbeit und Familie

1.1

Definiere den Grundlegenden Begriff Gleichberechtigung.

3 Punkte
1.2

Beschreibe die Karikatur M1 und erläutere deren Aussage. Beziehe in deine Ausführungen die Art des dargestellten Rollenkonflikts mit ein.

M1 Karikatur

Cartoon: Zwei Frauen, eine schiebt vollen Kinderwagen mit Taschen, Sprechblase: "Nachtarbeit ist ideal für mich..."Cartoon: Zwei Frauen, eine schiebt vollen Kinderwagen mit Taschen, Sprechblase: "Nachtarbeit ist ideal für mich..."
5 Punkte
1.3

Erläutere ausführlich drei Möglichkeiten, wie Rollenkonflikte gelöst werden können. Verwende sozialwissenschaftliche Fachbegriffe.

6 Punkte

2

Arbeit und Herausforderungen

M2 Fallbeispiel

Marie (41) arbeitet als Angestellte bei einer privaten Versicherung. Sie musste ihre Wochenarbeitszeit auf Vollzeit erhöhen. Der Grund dafür war, dass der Betrieb ihres Mannes Tom (44) von Druckerzeugnissen in Papierform auf digitale Medien umstellte; der gelernte Drucktechniker wurde infolgedessen entlassen.

Maries Vorgesetzte erwartet vollen Einsatz von ihr, insbesondere an den drei Tagen, an denen sie im Homeoffice tätig ist. Das digitale Vernetzungsprojekt 4.0 ihres Unternehmens macht es möglich, dass sie von zuhause aus eigenverantwortlich sowohl mit den Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten als auch zu kundenfreundlichen Zeiten am Abend mit den Versicherten kommunizieren kann.

Seit vier Monaten nimmt ihr Mann Tom motiviert an einer ganztägigen Umschulungsmaßnahme teil, zu welcher er jeden Tag sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückfahrt über eine Stunde mit dem Zug unterwegs ist. Dadurch ist er wochentags kaum zuhause und kann Marie nur am Wochenende in der Erziehung der zwei Kinder (6 und 11 Jahre) und bei der Hausarbeit unterstützen.

2.1

Erläutere ausführlich anhand von je einer selbst gewählten Situation aus dem Fallbeispiel (M2), dass die moderne Arbeitswelt für Marie zum einen Flexibilität bietet, diese zum anderen jedoch auch von ihr erwartet wird.

4 Punkte
2.2

Ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben stellt für Marie (vgl. M2) eine Herausforderung dar.

Beschreibe jeweils drei konkrete Maßnahmen, durch welche der Arbeitgeber zu Maries Work-Life-Balance beitragen kann.

3 Punkte
2.3

Toms Lebenssituation (vgl. M2) stellt für ihn ebenfalls eine Herausforderung dar.

Benenne und beschreibe die Copingstrategie, die Tom anwendet. Erläutere ausführlich zwei weitere Strategien, die zu seiner Krisenbewältigung beitragen können.

6 Punkte
2.4

Definiere den Grundlegenden Begriff Solidarität.

3 Punkte
2.5

Nenne die fünf Sozialversicherungen und begründe anhand einer dieser Versicherungen, dass sich Toms Umgang mit seiner Arbeitslosigkeit (vgl. M2) positiv auf den Sozialstaat auswirken kann.

5 Punkte

3

Arbeit und Wandel

3.1

Definiere den Grundlegenden Begriff Arbeit.

3 Punkte
3.2

Die Arbeitswelt der Zukunft erfordert weiterhin ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit.

Nenne drei Kommunikationsstrategien und erkläre jeweils, wie diese im Arbeitsalltag angewendet werden.

6 Punkte
3.3

Vergleiche die Arbeit im Homeoffice und im Büro, indem du zwei grundlegende Aussagen zum Schaubild M3 formulierst. Erkläre auf dieser Grundlage den Begriff Work-Life-Blending ausführlich.

M3 Schaubild

Balkendiagramm: Work-Life-Blending in deutschen KMU, Prozente für Homeoffice vs Büro zu Arbeitsverhalten, Personensymbol am SchreibtischBalkendiagramm: Work-Life-Blending in deutschen KMU, Prozente für Homeoffice vs Büro zu Arbeitsverhalten, Personensymbol am Schreibtisch
6 Punkte

4

Arbeit und Pflege

M4 Information

Der Pflegeroboter Pepper ist 1,20 m groß und unterstützt seit einigen Jahren in Pflegeheimen die Bewohnerinnen und Bewohner im Alltag. Er wird mit dem Ziel eingesetzt, die Lebensqualität von Seniorinnen und Senioren zu erhöhen. Dazu ist er mit Greifarmen ausgestattet. Mit seinen Kameras erkennt er Gesichter und Objekte. Mithilfe von Mikrofon und Lautsprechern kann Pepper sowohl hören als auch sprechen.

Pflegeroboter Pepper im Einsatz

Ältere Frau berührt Tablet an humanoidem Roboter in GemeinschaftsraumÄltere Frau berührt Tablet an humanoidem Roboter in Gemeinschaftsraum
4.1

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Form von Pflegerobotern (vgl. M4) kann Pflegefachkräfte entlasten.

Nenne vier Tätigkeitsfelder einer Pflegekraft, in denen Pflegeroboter sinnvoll eingesetzt werden können.

4 Punkte
4.2

Erläutere ausführlich drei Kompetenzen von Pflegekräften, die nicht durch Pflegeroboter (vgl. M4) ersetzt werden können. Verwende sozialwissenschaftliche Fachbegriffe.

6 Punkte

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