Lerninhalte
Inhaltsverzeichnis

Aufgabe B – Unsere Gesellschaft – eine klasse Gemeinschaft

1

Gemeinsam von Anfang an

1.1

Definiere den Grundlegenden Begriff Primäre Sozialisation.

1.2

Beschreibe die Karikatur M1 und erläutere deren Aussage in Bezug auf eine gelingende Primäre Sozialisation.

M1 Karikatur

Kind auf Schaukel, Frau mit Smartphone auf Parkbank, Schriftzug "Heute schon in echt geliked?"Kind auf Schaukel, Frau mit Smartphone auf Parkbank, Schriftzug "Heute schon in echt geliked?"
1.3

Mit der sozialpädagogischen Familienhilfe unterstützt der Sozialstaat den Prozess der Primären Sozialisation.

Erläutere ausführlich zwei Vorteile, die zeigen, dass der Sozialstaat langfristig von der Förderung der Kinder durch sozialpädagogische Familienhilfe profitiert.

2

Gemeinsam in der Schule

2.1

Definiere den Grundlegenden Begriff Klassenklima und beschreibe kurz drei Auswirkungen eines positiven Klassenklimas.

M2 Fallbeispiel

Eine Gruppe von vier Schülerinnen informiert im Rahmen der Projektpräsentation über die gruppendynamischen Prozesse nach Tuckman:

„Zu Beginn der 5. Jahrgangsstufe kamen wir aus unterschiedlichen Schulen und kannten nur wenige in unserer Klasse. Zunächst orientierten wir uns und nahmen vorsichtig Kontakt zu den anderen auf. Tuckman bezeichnet dieses erste Kennenlernen der Gruppenmitglieder mit dem Begriff ‚Forming‘. […]“

2.2

Führe den Vortrag (M2) fort, indem du die darauf folgenden drei Phasen der Gruppenentstehung nach Tuckman ausführlich beschreibst. Verwende sozialwissenschaftliche Fachbegriffe.

3

Gemeinsam ankommen

3.1

Definiere den Grundlegenden Begriff Migration.

M3 Fallbeispiel

Ole (34) aus dem schwedischen Stockholm hat bei einem Online-Dating-Portal Maria (37) kennengelernt und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Nach sechsmonatiger Fernbeziehung zieht er zu ihr ins niederbayerische Passau.

3.2

Nenne und erläutere drei Kompetenzen, über die Ole (M3) verfügen sollte, damit seine Integration gelingt.

4

Gemeinsam solidarisch

4.1

Beschreibe ausführlich den demografischen Wandel auf der Grundlage der Bevölkerungsdiagramme Deutschlands zu den Jahren 1910 und 2023 (M4).

M4 Bevölkerungsdiagramme

Bevölkerungspyramiden Deutschlands 1910 und 2023, Männer und Frauen nach Alter und EinwohnerzahlBevölkerungspyramiden Deutschlands 1910 und 2023, Männer und Frauen nach Alter und Einwohnerzahl
4.2

Definiere den Grundlegenden Begriff Generationenvertrag.

4.3

Die Finanzierung des Generationenvertrags ist aufgrund des demografischen Wandels in Deutschland zunehmend herausfordernd.

Erkläre diesen Zusammenhang anhand von zwei Aspekten.

4.4

Beschreibe kurz vier konkrete Maßnahmen des Sozialstaates zur Sicherung des Generationenvertrags.

5

Gemeinsam im Alter

M5 Fallbeispiel

Nach dem Tod ihres Mannes im letzten Jahr wohnte Inge (78) zunächst allein in ihrem Haus. Nun hat sie seit einigen Wochen einen neuen Mitbewohner: Lucas (22), der Gesundheits- und Pflegemanagement studiert, lebt mietfrei in einem Zimmer im Obergeschoss. Er zahlt lediglich Nebenkosten für Wasser, Gas und Strom.

Dafür übernimmt Lucas Arbeiten im Haushalt, geht Einkaufen, mäht den Rasen oder kocht zusammen mit der rüstigen Seniorin. Für jeden Quadratmeter seines Zimmers hilft er eine Stunde im Monat mit. Vermittelt wurde die Wohnpatenschaft von dem Projekt „Wohnen für Hilfe“. Die Mitarbeitenden stellten den Kontakt zwischen Inge und Lucas her; der „Tauschhandel“ wurde dann von den beiden individuell besprochen. Sie mussten lediglich darauf achten, dass medizinische und pflegerische Dienste ausgenommen sind.

5.1

Sowohl Inge als auch Lucas können von dem dargestellten Wohnprojekt (vgl. M5) profitieren.

Beschreibe für beide jeweils drei konkrete Vorteile.

5.2

Formuliere ein Fallbeispiel zu einem Interrollenkonflikt, den Lucas (M5) bedingt durch diese Wohnsituation zu bewältigen hat. Belege im Anschluss, dass es sich um einen Interrollenkonflikt handelt.

Weiter lernen mit SchulLV-PLUS!

monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?

SchulLV