Aufgabe A – Gottesbegriff und Erlösung in Christentum und Buddhismus
Thema
Gottesbegriff und Erlösung in Christentum und Buddhismus sowie Deutungen des Kreuzestodes Jesu
Aufgabenstellung
Fasse die Aussagen von Pater Cosmas in dem vorliegenden Interview zusammen. (Material)
„[I]m Christentum ist es das Kreuz, […] an dem in Christus Gottes Liebe und Barmherzigkeit offenbar wird.“ (Material)
Stelle Deutungen des Kreuzestodes Jesu Erlösungsvorstellungen im Buddhismus gegenüber.
Nach der Lektüre des Interviews entsteht in der Schule die Idee eines gemeinsamen Gottesdienstes von Christinnen und Christen und Buddhistinnen und Buddhisten.
Erörtere unter Berücksichtigung biblischer Gottesbilder, ob ein solcher Gottesdienst aus christlicher Sicht vertretbar ist. Beziehe dabei Aussagen des Interviews (Material) ein.
Material
Impulse aus der Begegnung von Buddhisten und Christen. Interview mit Pater Dr. Cosmas Hoffmann (2019)
1 Zen-Buddhismus – Richtung des Buddhismus, die einen besonderen Schwerpunkt auf das Erleben des gegenwärtigen Augenblicks und des gegenwärtigen Bewusstseins durch meditative Versenkung legt
2 Jesuiten – katholische Ordensgemeinschaft
3 Mystiker – Anhänger einer Form der Religiosität, bei der durch Versenkung, Hingabe, Askese eine persönliche, erfahrbare Verbindung mit Gott gesucht wird
4 srilankesisch – aus dem südostasiatischen Land Sri Lanka stammend
5 monastisch – klösterlich, mönchisch
6 kontemplativ – tiefsinnig, gedankenversunken
7 Seinsgrund – Ursprung der gesamten Wirklichkeit
8 intra-religiöser Dialog – Formulierung, die im Interview gebraucht wird, um den Dialog innerhalb einer Religion zu kennzeichnen, so wie der interreligiöse Dialog ein Dialog zwischen verschiedenen Religionen ist
Cosmas Hoffmann (*1965): katholischer Theologe, Benediktinermönch und Universitätsdozent. Er engagiert sich im interreligiösen Dialog, in dessen Rahmen er mehrfach Begegnungen zwischen christlichen und buddhistischen Mönchen und Nonnen in Europa und Asien erfahren und organisiert hat.
Quelle: Impulse aus der Begegnung von Buddhismus und Christentum, Pater Dr. Cosmas Hoffmann OSB über den Buddhismus, 20.11.2019, URL: https://www.erzbistum-paderborn.de/news/impulse-aus-der-begegnung-von-buddhisten-und-christen/ (abgerufen am 18.03.2024).
Die Rechtschreibung entspricht der Textvorlage.
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Einleitung: In einem 2019 veröffentlichten Interview stellt Cosmas Hoffmann heraus, welche Chancen ein interreligiöser Dialog zwischen Christentum und Buddhismus bietet.
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Pater Cosmas berichtet, dass der Buddhismus in Europa vor allem durch seine Meditationspraxis bekannt sei. Übungen zu Meditation und Achtsamkeit würden eine besondere Faszination ausüben.
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Der Buddhismus gehe direkt von Erfahrungen der Menschen aus und formuliere auf dieser Grundlage seine Lehre. Dies zeige sich in den vier edlen Wahrheiten. Buddha habe keine Aussagen zur Existenz von Gott und Göttern gemacht, was man als agnostische Haltung verstehen könne. Wichtiger sei das Überwinden des Leids, dieses könne durch den achtfachen Pfad geschehen.
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Pater Cosmas betont einerseits, dass der Buddhismus dem Christentum wichtige Impulse geben kann. So könne der Buddhismus das Christentum daran erinnern, dass Jesus selbst dazu aufgefordert habe, sich auf den Weg zu begeben und Spiritualität zu erfahren. Auch der Gedanke, dass Gott als „der ganz andere“ unverfügbar ist, sei ein solcher Impuls.
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Auf der anderen Seite gebe es auch im Buddhismus das Bedürfnis, das Unverfügbare durch Bilder, Begriffe und Riten auszudrücken, was im Christentum selbstverständlich sei. Bei einer Reise nach Japan habe Pater Cosmas feststellen können, dass es viele Gemeinsamkeiten zwischen buddhistischen und christlichen Klöstern gebe, auch wenn die theologischen Grundlagen unterschiedlich seien.
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Abschließend fasst Pater Cosmas Gemeinsamkeiten zusammen, die im interreligiösen Dialog entdeckt werden können: Das „buddhistische Schweigen vom Absoluten“ habe eine Parallele in der christlichen Sichtweise von Gott als dem „Seinsgrund“. Auch das Bestreben, das Absolute erfahrbar zu machen, sei eine Parallele. Eine weitere Parallele bestehe zwischen dem Gedanken des Mitgefühls im Buddhismus und dem der Barmherzigkeit im Christentum. Die Entdeckung dieser Parallelen könne dazu führen, Eigenes neu zu entdecken.
Teilaufgabe 2
Verständnis von Erlösung
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Eine zentrale Vorstellung im Christentum ist, dass der Mensch zur Erlösung auf die Gnade Gottes angewiesen ist (Gen 3; Röm 5).
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Dem gegenüber ist für den Buddhismus kennzeichnend, dass der Mensch durch eigene Handlungen und spirituelle Praxis das Nirwana (die Befreiung vom Leiden und vom Kreislauf der Wiedergeburten) erreichen kann. Es gibt keine göttliche Gnade, die ihn erlöst, allerdings teilweise die Vorstellung von irdischen oder transzendenten Erleuchtungswesen (Bodhisattvas), die Menschen auf dem Weg zur Erlösung behilflich sind.
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Erlösung durch die Gnade Gottes ist im Christentum verbunden mit dem Kreuzestod Jesu. Sie ist ein Geschenk, das nicht durch eigene Anstrengung erlangt werden kann. Dies wird in den verschiedenen biblischen Deutungen des Kreuzestodes deutlich. Dabei kann beispielsweise auf folgende Modelle Bezug genommen werden:
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Das Bild vom Lamm Gottes geht auf die Exoduserzählung zurück und wird im Pessachfest erinnert. Wie das geschlachtete Lamm hat Jesus durch sein Blut bewirkt, dass die Menschen nicht im Tode bleiben, sondern Freiheit haben (Ex 12,21–28; Joh 1,29.36).
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Das Sühnopfer, das jährlich am Versöhnungstag vollzogen wird, ist nach christlicher Vorstellung durch das Opfer Jesu, welches Ausdruck der unbedingten Liebe Gottes ist, ein für allemal vollzogen und damit überflüssig (Lev 16; Hebr 9,12.26; 2 Kor 5,19).
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Auch die Vorstellung vom leidenden Gottesknecht wird auf Jesus übertragen: Der versprochene Retter muss leiden, um sein Leben zur Erlösung für viele zu geben (Jes 53).
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Die antike Vorstellung der Zahlung eines Lösegelds, das gezahlt wurde, um einen Sklaven zu befreien, wird im Neuen Testament so gedeutet, dass der Kreuzestod eine Art Lösegeld ist, durch das alle Menschen in Freiheit von Sünde und Tod gesetzt werden (Mk 10,45; Mt 20,28).
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Wichtig ist bei allen Deutungsmodellen: Gott ist selbst Agierender um der Menschen willen. Er nimmt die Sünden der Menschen auf sich, aber fordert keine Vergeltungsopfer, um sich besänftigen zu lassen. Christus starb nicht, damit Gott liebt, sondern weil Gott liebt. Gott muss nicht versöhnt werden, sondern versöhnte in Christus die Welt mit sich selbst (2 Kor 5,19).
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Neuere theologische Entwürfe heben hervor, dass Gott kein Opfer zur Versöhnung brauche: So akzentuiert Anselm Grün, dass es im Kreuzestod nicht um Sühne, sondern vielmehr um eine Veranschaulichung der Liebe Gottes gehe: Jesus bleibt seiner Botschaft und seiner Zuwendung zum Menschen treu bis zum Tod.
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Weg zur Erlösung
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Besonders in der vierten edlen Wahrheit wird deutlich, was das Ziel buddhistischer Ethik ist. Durch das Befolgen des achtfachen Pfades und das Überwinden von Gier, Hass und Verblendung ist ein Ausbrechen aus dem Kreislauf der Wiedergeburten möglich. Handlungen werden danach beurteilt, ob sie dem achtfachen Pfad (rechtes Sehen, rechter Entschluss, rechte Rede, rechte Tat, rechter Lebenserwerb, rechte Aufmerksamkeit, rechte Konzentration, rechte Mediation) entsprechen und zur Erlösung führen.
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Obwohl sich der Mensch nach christlicher Sicht nicht selbst erlösen kann, ist die Art des Handelns nicht beliebig. Nach neutestamentlicher Vorstellung folgt aus dem Zuspruch der Erlösung (Befreiung von der Sünde, Wiederherstellung der Gottesbeziehung) ein Anspruch. Dies lässt sich exemplarisch an der Bergpredigt (Mt 5–7) verdeutlichen: Auf die Seligpreisungen (Zuspruch) folgen die Antithesen und die Goldene Regel (Anspruch). So wird ethisches Handeln als Antwort auf Gottes Gnade und Liebe verstanden. Ähnlich verhält sich dies bei Luther, welcher den Menschen zugleich als „freien Herrn“ und „dienstbaren Knecht“ beschreibt, weil der sola gratia und sola fide angenommene Mensch nun frei ist zum Dienst am Nächsten.
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In der Praxis lassen sich jedoch auch im Anschluss an das Interview Bezüge zwischen beiden Religionen herstellen: Güte zu den Menschen, Liebe zum Frieden und Milde gegenüber Feinden sind im Buddhismus wichtige Aspekte des achtfachen Pfades und können in Bezug zu grundlegenden Gedanken der jesuanischen Ethik gesetzt werden: Doppelgebot der Liebe, Aufforderung zum Gewaltverzicht und Gebot der Feindesliebe.
Ziel der Erlösung
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Auch hinsichtlich des Ziels der Erlösung gibt es Unterschiede: Im Christentum wird das Reich Gottes oft als ein Zustand vollkommener Gemeinschaft mit Gott dargestellt, in dem die Menschen von Sünde und Leiden befreit sind. Es ist das Ziel, das Gott für seine Schöpfung vorgesehen hat.
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Im Buddhismus hingegen wird das Nirwana als ein Zustand absoluter Befreiung von der Illusion eines Selbst und vom Kreislauf der Wiedergeburten betrachtet. Es ist ein Zustand tiefster Ruhe, des Friedens und der Freiheit von Verlangen und Leiden.
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Eine Gemeinsamkeit ist das Verständnis von Erlösung als Befreiung von Leiden.
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Auch hinsichtlich der zeitlichen Dimension gibt es unterschiedliche Akzente: Im Christentum wird das Reich Gottes oft als etwas betrachtet, das bereits in der Gegenwart aufleuchtet und das Leben von Menschen bestimmen kann, das aber erst in der Zukunft vollständig realisiert werden wird. Im Buddhismus hingegen ist das Nirwana sowohl eine gegenwärtige Realität als auch ein zukünftiges Ziel. Es kann in diesem Leben durch spirituelle Praxis erreicht werden, aber es wird auch als das endgültige Ziel betrachtet.
Fazit
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Insgesamt lässt sich feststellen, dass es Bezugspunkte zwischen beiden Religionen gibt, wie etwa das gemeinsame Ziel der Befreiung von Leiden im Reich Gottes bzw. Nirwana, sie sich aber hinsichtlich des Wegs zur Erlösung deutlich unterscheiden.
Teilaufgabe 3
Argumente für einen gemeinsamen Gottesdienst an der Schule
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Ein gemeinsamer Gottesdienst könnte den interreligiösen Dialog, für den sich auch Pater Cosmas engagiert, fördern und das gegenseitige Verständnis der beiden Religionen vertiefen. So könnte dazu beigetragen werden, Vorurteile abzubauen und Gemeinsamkeiten zu betonen. Gemeinsamkeiten sieht Pater Cosmas insbesondere bei ethischen Werten wie Barmherzigkeit und Mitgefühl, auch wenn diese unterschiedlich begründet werden.
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Zudem könnte bei diesem Vorhaben eine spirituelle Gemeinschaft entstehen, in der Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen zusammenkommen, um zu beten und zu meditieren. Sie könnten, wie Pater Cosmas anregt, ihre spirituellen Erfahrungen teilen und voneinander lernen. Darüber hinaus lässt sich die eigene Positionierung durch den Austausch mit anderen Religionen ausschärfen, was nach Pater Cosmas den intra-religiösen Dialog befördere.
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Ein gemeinsamer Gottesdienst könnte als symbolische Einheit dienen, die die Idee der universellen Liebe und des Friedens betont. So könnte gezeigt werden, dass bei allen theologischen Unterschieden ein gemeinsames Interesse an Menschlichkeit und Frieden in der Welt existiert (vgl. Stiftung Weltethos).
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Hinsichtlich der Gottesfrage könnte die agnostische Haltung im Buddhismus Christinnen und Christen daran erinnern, dass jenseits aller biblischen Gottesbilder Gott letztlich der ganz andere und somit unbegreiflich bleibt (Vgl. Gott als Geheimnis; Bilderverbot in Ex 20,4). Pater Cosmas führt dies als eine Bereicherung an, die sich aus der Begegnung der beiden Religionen ergeben könne.
Theologische Unterschiede & Argumente gegen einen gemeinsamen Gottesdienst
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Die theologischen Differenzen zwischen Christentum und Buddhismus sind tiefgreifend. Während Christinnen und Christen an einen persönlichen Gott glauben, der eine Beziehung zu seinen Geschöpfen hat, was in der Bibel auch mit Bildern wie Mutter (Jes 66,7–17) und Hirte (Ps 23) ausgedrückt wird, gibt es im Buddhismus keine Personifizierung Gottes. Der Buddhismus ist nicht-theistisch.
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Im Christentum wird Gott als der souveräne Schöpfer des Universums betrachtet, der alles aus dem Nichts ins Dasein gerufen hat (Gen 1–2; Ps 8). Im Buddhismus gibt es dagegen keine Vorstellung von einem Schöpfergott. Die buddhistische Kosmologie betrachtet das Universum als das Ergebnis kausaler Prozesse, die von Karma beeinflusst werden.
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Die biblische Vorstellung von Gott als Befreier (Ex; Ps 18,1–3) steht ebenfalls im Widerspruch zur buddhistischen Lehre, nach der nicht Gott den Menschen in die Freiheit führt und aus leidvollen Situationen befreit, sondern der Mensch sich durch eigene Anstrengungen und spirituelle Praxis befreit und die Erleuchtung erlangen kann.
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Das Neue Testament bildet das Fundament des trinitarischen Gottesbildes: Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist. Als Sohn Gottes redet Jesus von Gott als einem liebenden, fürsorglichen Vater (Lk 15,11–32; Mt 6,9–13) und schenkt den heiligen Geist, der die Jüngerinnen und Jünger befähigt und begleitet (Joh 14,26). Der Buddhismus teilt dieses Gottesverständnis nicht und steht dem Gottesbegriff generell kritisch-distanziert gegenüber, wie Pater Cosmas sagt.
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In den Psalmen und in Jesu Rede mit Gott wird deutlich, dass Gott ein personales Gegenüber ist, mit dem Menschen vertrauensvoll sprechen können. Dieser vertraute Umgang von Christinnen und Christen mit Gott könnte zwar laut Pater Cosmas Buddhistinnen und Buddhisten an die menschliche Sehnsucht erinnern, das Absolute als personales Gegenüber zu erfahren. In der buddhistischen Lehre existiert jedoch ein göttliches Gegenüber nicht. Als das Transzendente oder Absolute könnte lediglich die Buddha-Natur angesehen werden. Diese ist jedoch nicht als Gegenüber, sondern in jedem Lebewesen gegenwärtig. Jedes Lebewesen hat die potenzielle Fähigkeit, die Erleuchtung zu erreichen und Buddha zu werden.
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Es besteht ein deutlicher Unterschied im Verständnis von Gott bzw. dem Absoluten, wie Pater Cosmas hervorhebt: Während im Christentum Gott im Zentrum des Glaubens steht und die Erlösung mit der Beziehung zu ihm verbunden ist, gibt es im Buddhismus keine allmächtige Gottheit. Das Nirwana ist ein transzendenter Zustand, eine Erkenntnis oder Erfahrung der Wirklichkeit, die über alle begrifflichen Vorstellungen hinausgeht.
Weitere Argumente, die aus christlicher Sicht gegen einen gemeinsamen Gottesdienst sprechen
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Auf eine erhebliche Differenz weist der Begriff „Gottesdienst“ hin. Ein Gottesdienst ist eine Feier, bei der Christinnen und Christen zusammenkommen, um miteinander die Gegenwart Gottes zu feiern, um zu Gott zu beten und das Evangelium zu hören. Dieses – mit einer zutiefst biblisch-christlichen Gottesvorstellung verbundene – Ritual gemeinsam mit Buddhistinnen und Buddhisten zu zelebrieren, könnte diese in einen Konflikt mit ihren religiösen Überzeugungen bringen.
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Die liturgischen Praktiken im Christentum und Buddhismus sind generell sehr unterschiedlich. So feiern beispielsweise Christinnen und Christen das Abendmahl und beten zu Gott, während Buddhistinnen und Buddhisten meditieren und Mantras rezitieren. In einer gemeinsamen religiösen Feier müsste eine Balance gefunden werden, um beide Traditionen zu berücksichtigen.
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Ein gemeinsamer Gottesdienst könnte zur Verwischung von Unterschieden zwischen beiden Religionen führen, wodurch die Authentizität der beiden Traditionen beeinträchtigt würde.
Fazit
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Einerseits könnte ein gemeinsamer Gottesdienst von Buddhistinnen und Buddhisten sowie Christinnen und Christen insbesondere aufgrund der tiefgreifenden theologischen Diskrepanzen, die sich in erster Linie bei der Berücksichtigung biblischer Gottesbilder auftun, begründet abgelehnt werden.
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Andererseits könnte eine gemeinsame Feier von Christinnen und Christen sowie Buddhistinnen und Buddhisten befürwortet werden, da diese den interreligiösen Dialog und das gegenseitige Verständnis in der pluralen Gesellschaft fördern könnte. Jedoch wäre es nicht sachgemäß, in diesem Kontext von einem „Gottesdienst“ zu sprechen, so dass eine alternative Form wie eine multireligiöse Feier empfehlenswert wäre, um an der Schule ein angemessenes Zeichen für interreligiöse Begegnung und Toleranz auszudrücken.