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Wahlaufgabe III: Bewegungslehre

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Seit 1976 gehört Goalball für Menschen mit Sehbeeinträchtigung zum Programm der Paralympics. Es spielen jeweils zwei Dreier-Teams auf 9 Meter breite und 1,30 Meter hohe Tore gegeneinander. Das 9 Meter mal 18 Meter große Spielfeld (Abbildung 8) ist zur Orientierung für die Spielenden mit tastbaren Begrenzungslinien versehen. Die Goalballerinnen und Goalballer tragen Dunkelbrillen und spielen mit einem 1,25 Kilogramm schweren Klingelball. Durch integrierte Glocken im Ball, können die Spielenden die Geschwindigkeit sowie die Bewegungsrichtung einschätzen.

Die Spielzeit beim Goalball beträgt zweimal 12 Minuten und kann vorzeitig beendet werden, wenn eine Mannschaft mit zehn Toren führt. Das Ziel des Spiels besteht darin, den Klingelball in das gegnerische Tor zu werfen, während das verteidigende Team den Ball mit dem Körper zu blockieren versucht. Eine Abwehraktion darf ausschließlich in der eigenen Teamzone erfolgen. Die wichtigste Regel für den Angriff besteht darin, dass der Ball einmal in der eigenen Team-Zone und ein zweites Mal in der neutralen Zone aufkommen muss, bevor ein Tor erzielt werden kann. Zwischen einer Abwehr- und Angriffsaktion hat jedes Team zehn Sekunden Zeit. Hier dürfen sich die Goalballerinnen und Goalballer den Ball zupassen und sich in eine geeignete Wurfposition bringen. Während des Spiels muss absolute Ruhe herrschen, damit die Teams den Ball anhand des Klingelns verfolgen können.

Spielfeld beim Boalball mit den relevanten ZonenSpielfeld beim Boalball mit den relevanten Zonen

Abbildung 8: Spielfeld beim Goalball mit den relevanten Zonen

3.1

Analysiere anhand der Abbildung 9 die Phasenstruktur des geraden Wurfes beim Goalball.

Sequenz von Aufnahmen: Person in Turnhalle beim Werfen und Dribbeln eines Balls.Sequenz von Aufnahmen: Person in Turnhalle beim Werfen und Dribbeln eines Balls.

Abbildung 9: Bildreihe gerader Wurf beim Goalball

9 BE

3.2

Erläutere zwei relevante Bewegungsmerkmale - ausgenommen der Bewegungspräzision - für die Durchführung des geraden Wurfs (Abbildung 9) beim Goalball.

4 BE

3.3

Beurteile die situative Anwendung der Goalballangriffstechniken (Abbildung 9 und 10) unter Berücksichtigung biomechanischer, sensomotorischer und taktischer Aspekte.

Sequenzaufnahmen einer Handballspielerin beim Dribbeln und Werfen in einer SporthalleSequenzaufnahmen einer Handballspielerin beim Dribbeln und Werfen in einer Sporthalle

Abbildung 10: Bildreihe Sprungball beim Goalball

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