Lerninhalte
Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 2 — Atheismus und Freiheit

Aufgabenstellung

1.

Fasse die Position von Andreas Urs Sommer zusammen.

25%

2.

Vergleiche Sommers Auffassung von Freiheit mit dem christlichen Freiheitsverständnis.

25%

3.

Entfalte gegenwärtige Infragestellungen des Glaubens. Berücksichtige Aussagen aus dem Interview.

25%

4.

Entwirf einen Kommentar zu Sommers Position.

25%

Material

Andreas Urs Sommer, Eine Gesellschaft aus Atheisten könnte perfekt funktionieren, Interview von Johanna Haag für ZEIT Campus ONLINE 08/2017, Quelle, letzter Zugriff am 02.10.2026, gekürzt.

Erläuterungen

Andreas Urs Sommer (geboren 1972) ist ein Philosoph.

Johanna Haag ist freie Autorin bei ZEIT Campus ONLINE.

Gewichtung der Teilaufgaben

Teilaufgabe 1: 25%

Teilaufgabe 2: 25%

Teilaufgabe 3: 25%

Teilaufgabe 4: 25%

Hilfsmittel

Bibel

Material: Andreas Urs Sommer — Eine Gesellschaft aus Atheisten könnte perfekt funktionieren

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ZEIT Campus ONLINE: Herr Sommer, es ist doch so: In die Kirche gehen junge
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Menschen, wenn überhaupt, nur noch an Weihnachten. Vielleicht schicken wir vor
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schweren Klausuren noch ein Stoßgebet in den Himmel. Aber mehr auch nicht. Ist
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Religion für uns heute überflüssig geworden?
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Andreas Urs Sommer: Überflüssig nicht — jedenfalls nicht für alle. Für viele
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Menschen unserer pluralen Gesellschaft hat Religion aber tatsächlich als
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Lebensorientierung jede Bedeutung verloren. Und für nicht wenige ist Religion
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lediglich ein schönes Accessoire zu feierlichen Anlässen, weil man noch keine
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überzeugenden säkularen Riten gefunden hat: zur Taufe, an Weihnachten, bei
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einer Beerdigung. [...]
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ZEIT Campus ONLINE: Und woran liegt es, dass Religion für uns [...] nicht mehr so
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wichtig ist?
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Sommer: Religion ist seit der Aufklärung im 18. Jahrhundert permanent unter
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Beschuss geraten: Alle Versuche, die Existenz Gottes zu beweisen, darf man als
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gescheitert betrachten. Und die historische Kritik der Bibel und der anderen
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Offenbarungsschriften hat gezeigt, dass diese Werke von Menschen für Menschen
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geschrieben worden sind. Und zwar in einem bestimmten Kontext. Deswegen
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können wir einen Brief des Apostels Paulus, das Buch eines alttestamentlichen
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Propheten oder eine Sure aus dem Koran heute nicht mehr ohne Zurechtbiegung
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als Lebensanweisung für unsere Gegenwart verstehen. Diese historische Kritik ist
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zwar auch wesentlicher Teil der Arbeit kritischer Theologen. Sie ist aber für
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Religionen brandgefährlich, weil sie nicht nur den Glauben an die Schriften,
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sondern auch an die Institution der Kirche zersetzt. Heute haben wir außerdem
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säkulare Antworten auf unsere Sinnfragen gefunden und das Gefühl, unser Leben
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selbst im Griff zu haben. Der Mensch der westlichen Moderne braucht keine
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höhere Instanzen mehr, auf die er hofft, denen er sich ausliefert und die seine
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Weltsicht bestimmen.
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ZEIT Campus ONLINE: Und welchen Sinn des Lebens haben wir für uns erkannt?
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Sommer: Sinn ist heute etwas, das wir selbst machen, statt es von höherer Warte
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zu empfangen: Wir müssen kein gottgefälliges Leben führen, um ins Himmelreich
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zu kommen. Sondern ein zentrales Element unserer modernen Ideologie ist: Wir
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schaffen unser eigenes Paradies auf Erden, wenn wir uns nur genug anstrengen.
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Solche Sinnantworten gab es schon in der antiken Philosophie, heute heißt es:
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Mach etwas aus deinem Leben! Wir sind frei — und dazu verurteilt, diese Freiheit
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zu nutzen. [...]
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ZEIT Campus ONLINE: Ist das nicht frustrierend?
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Sommer: Nein, nicht mehr. Wir haben gelernt, einen überbordenden Anspruch an
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Sinnfragen zurückzuschrauben und sind bescheidener geworden: Wenn ich mein
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eigenes Leben gestalte, löse ich damit nicht die Frage, woher der Kosmos kommt
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und wohin er geht. Muss ich aber auch nicht. Ich finde diese Einstellung heilsam:
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Der Atheismus des 19. Jahrhunderts litt noch stark darunter, auf die großen Fragen
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des Lebens keine Antworten geben zu können, so wie die Religion das tat. Dieses
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Leiden am Ungenügen der bescheidenen Antworten von kurzer Reichweite hat
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sich weithin verflüchtigt. Heute trifft man selten Menschen, die tagtäglich
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unglücklich durch die Gassen irren, weil sie keine letzte Antwort finden.
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ZEIT Campus ONLINE: Sind uns diese großen Fragen der Menschheit einfach egal?
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Sommer: Das nicht. Aber wir sind nicht mehr darauf gepolt, sie als zentral für unser
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Leben zu betrachten. [...] Auch mit dem Thema Tod gehen die meisten Menschen
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relativ entspannt um: Für unsere letzten Lebenstage vertrauen wir der Medizin
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und danach schauen wir mal, was kommt. Ein Grund für diese Gelassenheit ist
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auch, dass wir keine Angst mehr haben. Uns ist relativ egal, was nach dem Tod
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passiert: Wenn die Christen recht haben, gibt es ein Jenseits. Besonders schlimm
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kann’s aber nicht werden, denn wir sind ja schließlich keine Sünder, die im
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Fegefeuer schmoren müssen. Die für das Christentum einst fundamentale
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Vorstellung, erlösungsbedürftig zu sein, ist uns heute vollkommen fremd
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geworden. [...]
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ZEIT Campus ONLINE: Oft gehen Gespräche über Religion heute so: „Glaubst du an
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Gott?“ — „Nee, bin Atheist.“ Gehen wir zu leichtfertig mit dem Begriff „Atheist“
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um?
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Sommer: In der Tat kann der Atheismus als eine Lehre, die die Existenz Gottes
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leugnet, auch dogmatisch sein. [...] In der Gesamtgesellschaft herrscht aber eher
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eine religiös indifferente Haltung vor als militanter Atheismus. Ob man diese
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Indifferenz als Atheismus bezeichnen kann, lasse ich mal dahingestellt. Aber ich
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finde, sie ist durchaus gerechtfertigt. Es ist eben ein ziemlich aussichtsloses
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Unterfangen, die Nicht-Existenz Gottes zu beweisen: Dass etwas nicht ist, lässt sich
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kaum belegen; es könnte ja immer noch irgendwo in den Weiten des Alls versteckt
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sein. Außerdem ist die Gottesfrage dem Menschen nicht von Natur aus
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einprogrammiert, sondern historisch entstanden und somit kann sie auch wieder
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verblassen. [...]
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ZEIT Campus ONLINE: Religionsbefürworter argumentieren oft, christliche Werte
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seien zentral für unsere Gesellschaft. Haben sie recht?
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Sommer: Man spricht zwar so selbstverständlich von „christlichen Werten“, aber
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wenn man genauer hinsieht, fällt auf: Der Begriff wurde im 19. Jahrhundert
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ausgerechnet von einem Philosophen geprägt, der mit dem Christentum sehr
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wenig am Hut hatte, nämlich von Friedrich Nietzsche. Für ihn waren „christliche
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Werte“ nichts Positives, sondern Selbsterniedrigung, Jenseitsorientierung und das
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Schlechtreden der Welt. Die Christen haben diese Formulierung erst in Anspruch
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genommen, als ihre felsenfesten Überzeugungen sich im 20. Jahrhundert
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verflüchtigten. Seitdem sind „christliche Werte“ ein höchst unbestimmtes
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Sammelsurium von allem Möglichen, das man auf biblische Grundlagen
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zurückführen kann — oder auch nicht. Eigentlich ist die neutestamentliche Ethik
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äußerst radikal und fordert, man solle sich völlig von der Welt abwenden, sich
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selbst aufgeben, keinen Privatbesitz haben [...]. So wird sie aber von keiner unserer
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Großkirchen umgesetzt. Stattdessen hat die Kirche eine Sozialethik entwickelt, die
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sich nicht grundsätzlich von dem unterscheidet, was griechische Philosophen oder
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römische Staatsmänner auch gelehrt haben: Formen der Rücksichtnahme, der
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Gerechtigkeit, der Gleichheit vor dem Gesetz. Dafür braucht man kein
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Christentum.
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ZEIT Campus ONLINE: Das heißt, eine Gesellschaft aus Atheisten könnte ebenfalls
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gut funktionieren?
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Sommer: Das Argument, nur eine religiöse Gesellschaft habe einen wirklichen
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Zusammenhalt, ist alt. Es geht davon aus, dass Religion stärker bindet, weil sie
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Sanktionen hat: Aus Angst vor einem strafenden Gott verhalte ich mich so, wie es
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die religiöse Ethik vorschreibt. Für säkulare Ethiker ist so eine Vorstellung ein
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Unding. Menschen sollen Gutes tun, weil sie es als das Gute erkannt haben —
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jenseits von einem strafenden oder belohnenden Gott. Eine Gesellschaft aus
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Atheisten, die so handeln, könnte also theoretisch perfekt funktionieren.

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