Aufgabe 2
Tourismus in Island – Land am Limit?
Beschreibe die Lage, das touristische Potenzial und die touristische Infrastruktur Islands.
Analysiere sowohl die Entwicklung und Struktur des Tourismussektors in Island als auch die ökologischen Auswirkungen des Tourismus.
Entwickle ein Konzept für einen zukunftsfähigen Tourismus in Island.
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Lesehilfe für Material 4: Übersichtskarte zur Verwaltungsgliederung Islands. Dargestellt ist die obere Verwaltungsebene mit acht Regionen.
Hinweis: Verdunkelte Flächen stellen Gletscher dar.

Material 1: Tourismuskarte Island (östlicher Teil)

(westlicher Teil)


Quelle:
https://capturetheatlas.com/map-of-iceland/#highresolution; Informationen über Sehenswürdigkeiten erstellt und bearbeitet mit https://chat.mistral.ai/
Material 2: Strukturdaten Island (2010–2024)
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Einheit |
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Bevölkerung |
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Indexwert |
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BIP1 |
Mrd. US- |
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Import (Güter u. Dienstleistungen) |
Mrd. US- |
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Export (Güter u. Dienstleistungen) |
Mrd. US- |
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Bruttowertschöpfung2 • Land-, Forstwirtschaft, Fischerei • Industrie und Bauwirtschaft • Dienstleistungen |
in % des BIP |
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Anteil des Tourismus am BIP |
in % |
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Arbeitslosenquote |
% der erwerbsfähigen Bevölkerung |
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Anteil an den Beschäftigten3 • Land-, Forstwirtschaft, Fischerei • Industrie und Bauwirtschaft • Dienstleistungen |
% aller Beschäftigten |
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(2023) (2023) |
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Anmerkung: Nach der schweren Wirtschaftskrise 2008 hat die isländische Regierung den Ausbau des Tourismussektors beschlossen. |
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1währungs- und inflationsbereinigter Wechselkurs
2Die Datenquelle für die Bruttowertschöpfung enthält keine Informationen darüber, warum die Prozentanteile in der Summe nicht ergeben.
3Die Summen können rundungsbedingt von abweichen.
Zusammenstellung aus folgenden Quellen:
https://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.TOTL?locations=IS;
https://data.worldbank.org/indicator/NV.IND.TOTL.ZS?locations=IS;
https://data.worldbank.org/indicator/NV.AGR.TOTL.ZS?locations=IS;
https://data.worldbank.org/indicator/NV.SRV.TOTL.ZS?locations=IS;
https://data.worldbank.org/indicator/SL.AGR.EMPL.ZS?locations=IS;
https://data.worldbank.org/indicator/SL.IND.EMPL.ZS?locations=IS;
https://data.worldbank.org/indicator/SL.AGR.SRV.ZS?locations=IS;
https://data.worldbank.org/indicator/NY.GDP.MKTP.KD?end=2024&locations=IS; https://data.worldbank.org/indicator/SL.UEM.TOTL.ZS?end=2024&locations=IS;
https://hdr.undp.org/data-center/human-development-index#/indicies/HDI;
https://www.statice.is/publications/news-archive/national-accounts/tourism-satellite-accounts-2024/
Material 3: Internationale Touristenankünfte nach Verkehrsmittel (2009–2024)

Material 4: Übernachtungen in registrierten Unterkünften in Island (2022)

Quelle: Tverijonaite, E., Sæþórsdóttir, A.D. (2024): Challenges of Overtourism in Coastal Iceland, in: Dragin-Jensen, C., Kwiatkowski, G., Oklevik, O. (eds) Nordic Coastal Tourism. Springer, Cham (https://doi.org/10.1007/978-3-031-73187-7_12)
Material 5: Anteil der Beherbergungs- und Gaststättenbranche am gesamten Arbeitseinkommen in Island (2022)

Gemeinden (Auswahl)
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a |
Árnes |
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b |
Dalabyggð |
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c |
Borgarbyggð |
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d |
Reykjavík |
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e |
Grindavík |
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Húnaþing vestra |
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g |
Bláskógabyggð |
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h |
Skagafjörður |
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i |
Mýrdalur |
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j |
Skaftárhreppur |
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k |
Þingeyjarsveit und Skútustaðir |
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l |
Hornafjörður |
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m |
Norðurþing |
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n |
Vopnafjörður |
Quelle: Tverijonaite, E., Sæþórsdóttir, A.D. (2024): Challenges of Overtourism in Coastal Iceland, in: Dragin-Jensen, C., Kwiatkowski, G., Oklevik, O. (eds) Nordic Coastal Tourism. Springer, Cham (https://doi.org/10.1007/978-3-031-73187-7_12)
Material 6: Umweltauswirkungen des Tourismus in Island
Quelle (gekürzt): Saviolidis, Nína M. et al (2021): Challenges of national measurement of environmental sustainability in tourism, in: Current Research in Environmental Sustainability Vol. 3/2021 (https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2666049021000554), übersetzt mit https://chat.mistral.ai/
Redaktionsschluss für die Recherche der Internetquellen: 12.12.2025
Generallegende Erdkunde



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Island ist ein nordeuropäischer Inselstaat im Nordatlantik, der zwischen 63° und 66° nördlicher Breite sowie 13° und 25° westlicher Länge knapp südlich des Nördlichen Polarkreises liegt. Durch seine isolierte Position zwischen Grönland im Nordwesten und dem europäischen Festland im Südosten nimmt das Land eine extrem periphere Lage im äußersten Nordwesten Europas ein.
Naturraumpotenzial:
Die Insel weist große Bereiche weitgehend unberührter Naturlandschaften auf. Hier ist vor allem auf die tektonischen und klimatischen Besonderheiten Islands einzugehen (Vulkaninsel im Nordatlantik, geprägt durch ein humid-maritimes subpolares Klima und hieran angepasste Vegetationsformen wie Tundra und Gebirgstundra [Atlas]; Polarlichter; Relief vom zentralen, durch zahlreiche Gletscher bedeckten und weitgehend unbewohnten Hochland zu den Küsten hin abfallend, Küstenlinie stark zerfurcht, glazial geprägtes Landschaftsbild [Material 1, Atlas, UBW]). Herauszustellen sind demnach attraktive Landschaften für Naturtourismus (vulkanische Landschaftselemente, z. B. Lavaspalten, Geysire, Thermalquellen; Gletscher und Wasserfälle als weitere Hauptattraktionen; Küstengebiete des Atlantiks mit Möglichkeiten zur Wal- und Vogelbeobachtung [Material 1, Atlas]). Vor allem im Süden und Südwesten des Landes finden sich bekannte naturräumliche Attraktionen (z. B. Gullfoss, Skogafoss).
Kulturraumpotenzial:
Für Islands skandinavische Kultur bedeutsame Orte finden sich in den besiedelten küstennahen Gebieten (z.B. Þingvellir, Kirkjubæjarklaustur), wobei insbesondere die Hauptstadtregion herausgestellt werden sollte (Material 1, Atlas). Daneben finden sich weitere kulturell interessante Stätten, die insbesondere für die Geschichte Islands von Bedeutung sind. Insgesamt dominieren allerdings naturräumlich attraktive Destinationen (Material 1).
Touristische Infrastruktur:
Es muss dargelegt werden, dass Island aufgrund seiner peripheren Insellage in erster Linie über den internationalen Flughafen Keflavik sowie den Fährhafen Seyđisfjörđur für Tourist*innen erreichbar ist (Material 1, Atlas). Darüber hinaus finden sich weitere Häfen (Material 1), die vorwiegend von Kreuzfahrtschiffen angelaufen werden (z. B. Reykjavik) bzw. lokale Fährlinien bedienen (z. B. Dalvik / Grimsey und Stykkisholmur / Brjanslækur). Eine küstennahe Ringstraße sowie hiervon abzweigende Nebenstraßen erschließen die besiedelten Regionen Islands, das Landesinnere ist nur über unbefestigte Gebirgsstraßen erreichbar. Das Binnenland muss somit als verkehrstechnisch kaum erschlossen herausgestellt werden (Material 1, Atlas). Bedeutende Tourismusorte mit Beherbergungskapazitäten finden sich vor allem in der Hauptstadtregion sowie nahe beliebter Sehenswürdigkeiten (z. B. Gullfoss und Dettifoss) (Material 1, Atlas).
Mögliches Fazit:
Island ist als sehr peripher gelegenes Land ein insbesondere für Naturtourismus attraktives Tourismusziel, das infrastrukturell zwar grundsätzlich hinreichend erschlossen ist, insbesondere im Landesinnern aber noch weite Bereiche schwer zugänglicher und nahezu unberührter Naturlandschaften aufweist.
Die Entwicklung des Tourismussektors hängt eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes zusammen, denn nach einer Wirtschaftskrise im Jahr 2008 nahm die isländische Regierung eine wirtschaftliche Fokussierung auf den Tourismus vor (Material 2).
Mögliche Apsekte:
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Verfünffachung der Touristenankünfte auf über
Millionen von 2009 bis 2024 (Material 3);
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damit einhergehend zunehmende gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für Island (stark zunehmender Anteil des Tourismussektors am BIP) (Material 2);
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Halbierung der Arbeitslosenquote von 2010 bis 2019 (2020 pandemiebedingt deutliche Einbrüche) zeigt zusätzlich diese Bedeutung des Tourismus für die isländische Wirtschaft (Material 2);
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gleichzeitig aber wachsende Abhängigkeit (Entwicklung der Besucherzahlen korreliert mit der des BIP; die Arbeitslosigkeit verläuft dazu gegenläufig, was insbesondere durch die coronabedingten Einbrüche deutlich wird) (Material 2, Material 3).
Zur Struktur des Tourismussektors sollte festgehalten werden, dass dieser eine tragende Säule der Wirtschaft darstellt. Des Weiteren sollen die Prüflinge folgende Aspekte darstellen:
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Das Flugzeug stellt für Tourist*innen das Hauptverkehrsmittel mit dem stärksten Zuwachs dar, gefolgt vom Kreuzfahrtschiff; Fährverbindungen sind von untergeordneter Bedeutung (Material 3).
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Naturtouristische Attraktionen stellen die Haupttourismusziele dar (Material 1).
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regional und saisonal unterschiedliche Ausprägung des Tourismus erkennbar; vorwiegend Sommertourismus, der sich v. a. in zwei Schwerpunktregionen konzentriert, insbesondere im Süden und der Region um Reykjavik, aber auch, etwas schwächer ausgeprägt, im Osten / Nordosten Islands, jeweils in der Nähe bekannter Sehenswürdigkeiten (Material 1, Material 4);
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hierdurch bedingt auch Entstehung bzw. Verstärkung wirtschaftlicher Disparitäten (auffällig hohe Anteile der gesamten Arbeitseinkommen im Tourismus in den Gemeinden Skaftahreppur und Myrdalur, niedrige Anteile beispielsweise in Arnes) (Material 5).
Ökologische Auswirkungen:
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Die Anreise mit dem Flugzeug trägt zur Verstärkung des anthropogenen Treibhauseffekts bei und kann zudem im Umfeld des Flughafens zu ökologischen Beeinträchtigungen führen (Material 3, Atlas, UBW).
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Die Anreise mit Kreuzfahrtschiffen verursacht ebenfalls Treibhausgasemissionen (UBW) und kann zudem die lokale Umwelt der angesteuerten Hafenorte schädigen (Material 3, UBW).
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Die relativ hohe Zahl an Tourist*innen (Material 3) bedroht das fragile subpolare Ökosystem (v. a. durch Trittschäden und Fahrzeugspuren verursachte Degradation der Böden und der Vegetation) (Material 6).
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Durch den Ressourcen- und Flächenverbrauch für den Bau tourismusbezogener Infrastrukturen entstehen Umweltschäden (Material 6).
Mögliches Fazit:
Der Tourismus in Island hat sich seit 2009 sehr stark entwickelt, insbesondere im Süden und in der Hauptstadtregion mit klarem Fokus auf der Sommersaison (Material 4). Diese Entwicklung hat für die isländische Wirtschaft zwar grundsätzlich positive Auswirkungen, geht aber mit deutlichen ökologischen Beeinträchtigungen einher, insbesondere aufgrund der hohen Besucherzahlen in ökologisch fragilem Umfeld. Hierdurch könnte perspektivisch die naturräumliche Basis des Tourismus zerstört werden. Sollte diese Entwicklung durch die Prüflinge als nicht nachhaltig gekennzeichnet werden, ist dies positiv zu berücksichtigen.
Handlungsfeld Steuerung der Touristenströme und Besucherzahlen:
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Umlenkung der Touristenströme in bislang weniger frequentierte Regionen des Landes (Material 4, Material 5, Atlas) durch gezielte Werbung (z.B. Polarlichtbeobachtung in geeigneten Gebieten) sowie durch moderate infrastrukturelle Erschließung wie z. B. die Lenkung des Verkehrs über einen gezielten Ausbau ausgewählter Bergstraßen (Material 1);
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quantitative Beschränkung und ggf. räumliche Lenkung des Kreuzfahrttourismus, z. B. ähnlich wie in Venedig (Material 3, UBW);
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Besucherbeschränkungen an touristischen Hotspots und in Nationalparks durch tägliche Obergrenzen oder die Einführung von Tourismusabgaben zum Schutz der Naturlandschaften (UBW).
Handlungsfeld direkte Abmilderung ökologischer Schäden:
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gesetzliche Vorgaben und infrastruktureller Ausbau von E-Mobilität im Mietwagenbereich (Material 6, UBW);
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Einfahrverbote in besonders empfindlichen Regionen;
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Ausbau der Entsorgungsinfrastruktur (v. a. Abfall- und Abwassermanagement);
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ggf. Ausbau von regulären Fährverbindungen als nachhaltigere Alternative zum Flugzeug (Material 3).
Handlungsfeld Reduktion der (regionalen) wirtschaftlichen Abhängigkeit vom Tourismussektor:
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Förderung von dem Tourismus nachgelagerten Branchen zum Abbau regionaler wirtschaftlicher Disparitäten im Land;
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Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur (Material 2);
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Ausbau von Winteraktivitäten zur Reduktion der saisonalen Abhängigkeiten (Material 4).
Die dargestellten beispielhaften Einzelmaßnahmen sollten zu einem stimmigen Konzept zusammengeführt werden, in dem keine offensichtlichen Widersprüche auftreten.