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Aufgabe 1 — Polarisation

Die Polarisierbarkeit von Licht bietet die Möglichkeit, mit mehreren Polarisationsfiltern, die zueinander verdreht werden, die Intensität des Lichts steuern zu können. Dieses Verfahren wird zunächst experimentell untersucht und anschließend die Verwendung in LC-Displays thematisiert.

1.1
a)

Beschreibe den Unterschied zwischen longitudinalen und transversalen Wellen und gehe dabei auch auf den Begriff Polarisation ein.

5 BE

1.2

Das Licht einer weiß leuchtenden LED fällt durch zwei Polarisationsfilter auf einen Lichtsensor. Wenn einer der Polarisationsfilter gedreht wird, ändert sich die Intensität des durchgelassenen Lichts. Mithilfe des in Material 1 dargestellten Experiments soll der Zusammenhang zwischen Drehwinkel und Lichtintensität untersucht werden.

a)

Zeichne mit den Werten aus Material 2 ein Formula: \alpha \text{-} U \text{-}Formula: \alpha \text{-} U \text{-}Diagramm.

6 BE

b)

Für den Winkelbereich von Formula: 10^\circFormula: 10^\circ bis Formula: 40^\circFormula: 40^\circ lassen sich die Messdaten näherungsweise durch eine Potenzfunktion beschreiben.

Ermittle den funktionalen Zusammenhang in der Form Formula: U(\alpha)=k \cdot \alpha^2Formula: U(\alpha)=k \cdot \alpha^2 und dokumentiere dabei dein Vorgehen in der im Unterricht vereinbarten Weise.

6 BE

c)

Beurteile, ob der genäherte funktionale Zusammenhang aus b für die Winkel Formula: 40^\circFormula: 40^\circ und Formula: 45^\circFormula: 45^\circ mit einer Abweichung von maximal Formula: 20 \%Formula: 20 \% gilt.

6 BE

1.3

Im Versuch nach Material 1 werden die Polarisationsfilter senkrecht zueinander ausgerichtet, sodass am Detektor kein Signal registriert wird. Nun wird zwischen den beiden Filtern ein 3. Polarisationsfilter positioniert, der im Winkel von jeweils Formula: 45^\circFormula: 45^\circ zu den anderen beiden Filtern ausgerichtet ist.

a)

Begründe, dass durch Einbau des 3. Polarisationsfilters am Detektor wieder Licht registriert wird.

5 BE

b)

Ermittle die zu erwartende Spannung am Lichtsensor mithilfe von Material 2 oder deines selbst erstellten Diagramms.

4 BE

1.4

Bei einem LC-Display (LCD) wird der Farbeindruck eines Pixels mithilfe von Polarisation gesteuert. Die Funktionsweise dieser Steuerung ist in Material 3 und Material 4 vereinfacht dargestellt.

a)

Gib die Spannungswerte der einzelnen Teilpixel Formula: U_\text{Rot},Formula: U_\text{Rot}, Formula: U_\text{Grün}Formula: U_\text{Grün} und Formula: U_\text{Blau}Formula: U_\text{Blau} an, die eingestellt werden müssen, wenn das betrachtete Pixel insgesamt weiß erscheinen soll.

4 BE

b)

Stelle eine begründete Hypothese auf, wie die Spannungswerte eingestellt werden müssen, um ein Pixel erst rot, dann gelb aufleuchten zu lassen.

4 BE

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