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Aufgabe 4 — Spektralanalyse des Natriumspektrums

Der Physiker Joseph von Fraunhofer entdeckte die nach ihm benannten dunklen Linien im Sonnenspektrum. Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelten Bunsen und Kirchhoff die Spektralanalyse. Sie wiesen Elemente nach, indem sie das Licht analysierten, das die Atome in einer Flamme emittieren.

4.1

In dem Experiment aus Material 1 wird die Entstehung des Schattens einer Flamme auf einem Schirm bei unterschiedlichen Kombinationen von Lichtquelle und Flamme untersucht.

a)

Stelle alle in Material 1 dargestellten Beobachtungen bei den beiden Teilversuchen in einer tabellarischen Übersicht dar.

4 BE

b)

In Material 2 sind mögliche Energieniveaus eines Natriumatoms aufgeführt.

Zeichne dazu ein maßstabsgerechtes Energieniveauschema.

4 BE

c)

Untersuche, welcher Übergang im Energieniveauschema die intensive Emissionslinie im Natrium-Spektrum in Material 3 erzeugt, und zeichne den Übergang als Pfeil in das Energieniveauschema ein.

5 BE

d)

Erläutere die Absorption und Emission von Licht am Beispiel der Natriumatome aus dem Kochsalz im zweiten Teil des Experiments in Material 1.

5 BE

e)

Begründe, dass kein Schatten sichtbar wird, wenn Kochsalz in die von der Formula: \text{Hg-}Formula: \text{Hg-}Dampflampe beleuchtete Gasbrennerflamme eingebracht wird. Nimm dabei Bezug auf die Emissionsspektren der beiden Dampflampen in Material 3.

4 BE

4.2

In der Astronomie wird die Spektralanalyse genutzt, um Informationen über die Zusammensetzung der äußeren Atmosphäre eines Sterns zu gewinnen.

a)

Stelle unter Verwendung von Material 3 und Material 4 eine begründete Hypothese auf, ob auch Natrium in der Atmosphäre des Sterns Beteigeuze enthalten sein kann.

4 BE

4.3

Im Folgenden soll untersucht werden, ob die Darstellung der Natrium-Doppellinie mit dem Sensor eines typischen Kompaktspektrometers prinzipiell möglich ist (vgl. Material 5).

a)

Bestätige rechnerisch, dass

  • der Abstand zwischen dem Maximum 0. Ordnung und dem Maximum 1. Ordnung der gelben Natriumlinie mit Formula: \lambda \approx 589 \; \mathrm{nm}Formula: \lambda \approx 589 \; \mathrm{nm} auf dem CCD-Sensor ca. Formula: 2,0 \; \mathrm{cm}Formula: 2,0 \; \mathrm{cm} beträgt.

  • die Maxima der beiden Wellenlängen Formula: 588,995\; \mathrm{nm}Formula: 588,995\; \mathrm{nm} und Formula: 589,592 \; \mathrm{nm}Formula: 589,592 \; \mathrm{nm} der Natrium-Doppellinie auf dem CCD-Sensor einen Abstand von ca. Formula: 21 \; \mu \mathrm{m}Formula: 21 \; \mu \mathrm{m} haben.

  • die maximale Wellenlänge, deren Maximum 1. Ordnung noch auf dem Sensor liegt, Formula: 828\; \mathrm{nm}Formula: 828\; \mathrm{nm} beträgt.

9 BE

b)

Für chemische Untersuchungen in einem Labor soll das Kompaktspektrometer aus Material 5 angeschafft werden. Nimm an, dass du in dem Labor mitarbeitest.

Stelle die Ergebnisse der Berechnungen aus 4.3 a) so dar, dass die Abteilungsleitung deines Labors über die Eignung des Gerätes informiert wird. Gehe auf eine Möglichkeit zur Lösung von Problemen bei der Darstellung des Natriumspektrums ein.

5 BE

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