HT 1
Beschreibe die Werke „Die Familie Monet in ihrem Garten in Argenteuil“ (1874) von Édouard Manet und „Parent child“ (2018) von Jeff Wall.
Analysiere und vergleiche die formale Gestaltung der Werke. Berücksichtige dabei insbesondere die Aspekte
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Bildfläche,
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Bildraum (unter Einbezug des Betrachterstandpunktes bei Manet bzw. der Kameraperspektive bei Wall),
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Farbe (einschließlich Lichtführung) und Form,
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Perspektive (Heartfield) und Kameraperspektive (Struth),
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malerisch-gestalterische bzw. fotografisch-gestalterische Ausführung von Figur und Umraum.
Fertige zunächst analysierende Skizzen zum Aspekt „Bildfläche“ an und beziehe die dadurch gewonnenen Erkenntnisse erläuternd in die Analyse mit ein.
Interpretiere die Werke auf Grundlage der bisherigen Untersuchungsergebnisse und unter Berücksichtigung der Zusatzinformationen. Beziehe dabei Kenntnisse über die Künstler sowie über andere ihrer Werke in die Überlegungen mit ein.
Nimm abschließend vergleichend Stellung zu der Frage, welches künstlerische Darstellungsinteresse sich jeweils in Bezug auf das dargestellte Motiv, insbesondere hinsichtlich der Konstruktion von Wirklichkeit in individuellen und gesellschaftlichen Kontexten, aufzeigen lässt.
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Abbildung 1:
Édouard Manet: Die Familie Monet in ihrem Garten in Argenteuil, 1874, Öl auf Leinwand, 50,4 x 99,7 cm, The Metropolitan Museum of Art, New York

Abbildung 2:
Jeff Wall: Parent child (Elternteil Kind), 2018, Inkjet-Print, 224 x 254 cm, Courtesy of White Cube
Textmaterial:
Zusatzinformationen zu Abbildung 1:
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zum werkspezifischen Kontext:
Im Sommer 1874 verbringt Édouard Manet seinen Urlaub im Landsitz seiner Familie, nur wenige Kilometer entfernt vom Haus seines Freundes und Künstlerkollegen Claude Monet in Argenteuil. Die beiden Künstler besuchen sich regelmäßig, arbeiten zusammen und malen sich gegenseitig. Inspiriert von Monet und fasziniert von seiner Malweise, setzt sich Manet mit der Freiluftmalerei auseinander, experimentiert mit deren gestalterischen Möglichkeiten und malt wiederholt Ferienszenerien. Das vorliegende Werk ist das erste Werk Manets, das vollständig unter freiem Himmel gemalt worden ist. Es zeigt den Künstler Monet, seine Frau Camille und ihren Sohn Jean.
(Autorentext)
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Zitat von Claude Monet über seinen Freund Édouard Manet:
„Manet, verführt durch die Farbe, durch das Licht, hatte es unternommen, ein Bild im Freien mit Figuren unter Bäumen zu malen.“
(Quelle: Sauerländer, Willibald: Manet malt Monet. Ein Sommer in Argenteuil. München: Verlag C. H. Beck: München 2012, S. 39 f.)
Zusatzinformationen zu Abbildung 2:
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Zitat von Jeff Wall:
„Parent child1[entstand] im Sommer 2018 in Los Angeles. […] Ein befreundeter Fotograf schickte mir ein Bild von sich selbst, wie er seine kleine Tochter betrachtet, die sich an einem sonnigen Tag an einem uns beiden vertrauten Ort auf dem Gehsteig hingelegt hatte […]. Parent child ist daher ein getreues Reenactment2 des ursprünglichen Geschehens.“
(Quelle: Schwander, Martin (Hrsg.): Jeff Wall. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 28. Januar bis 21. April 2024, Fondation Beyeler, Riehen/Basel. Berlin: Hatje Cantz 2024)
1 Parent child: Elternteil Kind
2 Reenactment: Reinszenierung
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Édouard Manet: „Die Familie Monet in ihrem Garten in Argenteuil“
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Werkdaten und Gattung:
Bei dem Werk „Die Familie Monet in ihrem Garten in Argenteuil“ handelt es sich um ein Gemälde des französischen Künstlers Édouard Manet aus dem Jahr 1874. Das mit Öl auf Leinwand ausgeführte Werk besitzt mit den Maßen von 50,4 × 99,7 cm ein stark ausgeprägtes Querformat. Dargestellt sind Claude Monet, dessen Frau Camille und ihr Sohn Jean in einer Gartensituation.
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Material und Technik:
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Ölmalerei auf Leinwand
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lockerer, teilweise skizzenhaft erscheinender Farbauftrag
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sichtbarer Pinselduktus
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teilweise kurze und offene Pinselzüge
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reduzierte Detailgenauigkeit insbesondere innerhalb der Vegetation
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überwiegend unmittelbar wahrnehmbare Farb- und Lichtwirkung
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erstes von Manet vollständig unter freiem Himmel gemaltes Werk
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Figuren und Anordnung:
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Drei menschliche Figuren bilden die wesentlichen Handlungsträger des Bildes.
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Claude Monet:
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im linken Bildbereich
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stehende, deutlich nach vorne gebeugte Haltung
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dunkle Hose, hellblaues Oberteil und dunkler Hut
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beschäftigt sich offenbar mit Pflanzen bzw. Gartenarbeit
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neben ihm befindet sich eine Gießkanne
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Camille Monet:
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ungefähr in der Bildmitte bzw. leicht rechts davon
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sitzend bzw. lagernd auf dem Rasen
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trägt ein großflächiges, überwiegend weißes Kleid
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heller Hut
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bildet aufgrund ihrer Größe und Helligkeit den stärksten optischen Schwerpunkt
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Jean Monet:
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unmittelbar neben bzw. vor Camille
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in blauer Kleidung
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weitgehend horizontal ausgestreckte Körperhaltung
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reicht mit seinem Körper deutlich nach rechts
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Weitere Bildelemente:
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mehrere Hühner im linken Vordergrund
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Gießkanne neben Claude Monet
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vereinzelte kleinere Gegenstände innerhalb des Gartens
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rote bzw. orangefarbene Blüten als Farbakzente
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Bäume und Baumstämme im Mittel- und Hintergrund
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dichte Vegetation
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weitläufige grüne Rasenfläche
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Räumlich-situativer Kontext:
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geschützter, privater Gartenraum
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kein weiter Landschaftsausblick und kein deutlich sichtbarer Horizont
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Vegetation umschließt die dargestellten Personen
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Darstellung eines alltäglichen und wenig repräsentativen Familienmoments
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Manet verbrachte den Sommer 1874 in der Nähe von Claude Monet in Argenteuil
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beide Künstler besuchten sich regelmäßig, arbeiteten gemeinsam und malten sich gegenseitig
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Manet setzte sich dabei verstärkt mit Monets Freilichtmalerei auseinander
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Jeff Wall: „Parent child“
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Werkdaten und Gattung:
Bei dem Werk „Parent child“ handelt es sich um eine großformatige Farbfotografie des kanadischen Künstlers Jeff Wall aus dem Jahr 2018. Der als Inkjet-Print ausgeführte Abzug besitzt mit 224 × 254 cm ein monumentales Format und übersteigt damit deutlich die menschliche Körpergröße.
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Material und Technik:
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digitale Farbfotografie
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Inkjet-Print
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hohe fotografische Gegenständlichkeit
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präzise Wiedergabe von Personen, Architektur und Umgebung
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natürliche Tageslichtsituation
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deutlich ausgeprägte Licht-Schatten-Kontraste
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scheinbar dokumentarische Aufnahme
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tatsächlich bewusst reinszenierte Alltagssituation
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Figuren und Anordnung:
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zwei Hauptfiguren im vorderen rechten Bildbereich
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Erwachsener/Vater:
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stehende aufrechte Körperhaltung
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bildet eine starke Vertikale
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rosafarbenes Oberteil
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graue kurze Hose
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dunkle Kappe
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blickt nach unten zum Kind
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Kind:
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unmittelbar vor dem Erwachsenen auf dem Gehweg
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liegt seitlich bzw. zusammengerollt auf dem Boden
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überwiegend helle bzw. weiße Kleidung
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bildet eine horizontale Gegenform zur vertikalen Vaterfigur
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zwischen beiden entsteht eine deutliche Blick- und Handlungsbeziehung
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Weitere Bildelemente:
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große helle Gebäudewand im rechten Bildbereich
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hohe vertikale Architekturformen
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Rasenfläche und kleinere Pflanzen
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Gehweg
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mehrere Passantinnen und Passanten im linken Hintergrund
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Fahrzeuge
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Straßenmobiliar
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Bäume
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blauer Himmel
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urbane bzw. vorstädtische Architektur
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Räumlich-situativer Kontext:
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alltäglicher öffentlicher Straßenraum
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Hauptfiguren befinden sich innerhalb eines ansonsten normal weiterlaufenden städtischen Geschehens
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große unbesetzte Flächen um Vater und Kind betonen deren isolierte Situation
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sonniger Tag mit klaren Schatten
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das zugrunde liegende Ereignis wurde Wall von einem befreundeten Fotografen übermittelt
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dieser hatte ein Bild von sich selbst und seiner auf dem Gehweg liegenden Tochter angefertigt
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Wall bezeichnet „Parent child“ als ein „getreues Reenactment“ dieses ursprünglichen Geschehens
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Grundideen für analysierende Skizzen
Skizze zur Bildflächenorganisation bei Manet
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Darstellung:
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vereinfachtes Querformat
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Claude Monet links als kleine, gebeugte Figur
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Camille und Jean als größere Figurengruppe mittig/rechts
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großes weißes Kleid Camilles als helle Hauptfläche markieren
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Jean durch eine horizontale Achse kennzeichnen
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Claude Monet durch eine schräge Bewegungsachse erfassen
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vertikale Baumstämme einzeichnen
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große Vegetationsflächen schraffieren
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Hühner und Gießkanne als kleinere Nebenakzente markieren
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Fokus:
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asymmetrische Komposition
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Aufteilung in Einzelfigur und Figurengruppe
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dominante helle Fläche des Kleides
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unterschiedliche Richtungsbezüge
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Blickführung von Claude Monet über Camille zu Jean
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Einbindung der Personen in eine dichte vegetabile Umgebung
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Skizze zur Bildflächenorganisation bei Wall
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Darstellung:
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Vater als ausgeprägte Vertikalachse
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liegendes Kind als horizontale Gegenachse
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große weiße Gebäudefläche rechts markieren
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Architekturstützen und Gebäudekanten als Vertikalen einzeichnen
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Gehwegkanten als diagonale bzw. tiefenführende Linien kennzeichnen
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Hintergrundfiguren verkleinert darstellen
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Sonnen- und Schattenflächen unterschiedlich schraffieren
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Fokus:
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Kontrast Vertikale – Horizontale
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asymmetrische Komposition
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große Leerflächen
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Wechsel von offenen und geschlossenen Bildpartien
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Blickführung vom Kind über den Vater in den umgebenden Stadtraum
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starke geometrische Strukturierung der Bildfläche
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Vergleichende Skizze zur Figurenverteilung
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Darstellung:
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vereinfachte Schemata beider Werke nebeneinander
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bei Manet drei Figuren auf einer annähernd horizontalen Bildachse
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bei Wall isolierte Zweiergruppe im Vordergrund
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Hauptfiguren durch größere geometrische Grundformen kennzeichnen
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Blick- und Bewegungsrichtungen durch Pfeile eintragen
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Fokus:
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in beiden Werken keine klassische zentrale Familienaufstellung
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asymmetrische Organisation
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alltägliche und scheinbar beiläufige Figurenpositionierung
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unterschiedliche Gewichtung von privatem und öffentlichem Raum
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Analyse der formalen Gestaltung
1. Bildfläche
Manet
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deutliches Querformat
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asymmetrische Komposition
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Aufteilung der Figuren in:
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Claude Monet links
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Camille und Jean mittig/rechts
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Camille als stärkster optischer Schwerpunkt
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Dominanz ihres weit ausgebreiteten hellen Kleides
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horizontale Ausrichtung Jeans
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diagonale bzw. gebeugte Bewegungsrichtung Claude Monets
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kleinere Bildelemente wie Hühner und Gießkanne rhythmisieren die linke Bildhälfte
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vertikale Baumstämme strukturieren die Gartenfläche
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weitgehende Füllung der Bildfläche durch Vegetation
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insgesamt offene, lockere und natürlich wirkende Bildorganisation
Wall
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annähernd quadratisches bzw. leichtes Querformat
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ebenfalls asymmetrischer Bildaufbau
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Hauptfiguren rechts der Mitte
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starke vertikale Ausrichtung des Vaters
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horizontal liegendes Kind als Gegenform
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große weiße Gebäudefläche rechts
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große Schatten- bzw. Gehwegflächen links und im Vordergrund
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geometrische Architekturformen strukturieren die Bildfläche
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relativ große Leerflächen zwischen einzelnen Bildelementen
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Hintergrundfiguren bilden kleinere rhythmische Akzente
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scheinbar beiläufige, tatsächlich kontrollierte Bildordnung
Vergleich
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asymmetrische Kompositionen
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Verzicht auf klassisches zentrales Familienporträt
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Betonung beiläufiger Alltagssituationen
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Manet: verdichtete, organisch strukturierte Bildfläche
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Wall: geometrisch stärker gegliederte und leerraumorientierte Bildfläche
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unterschiedliche Körperrichtungen tragen wesentlich zur Blickführung bei
2. Bildraum
Manet
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vergleichsweise flache bzw. verdichtete Raumwirkung
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Vordergrund:
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Rasen
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Hühner
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Mittelgrund:
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drei Hauptfiguren
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Gießkanne
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Hintergrund:
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dichte Vegetation
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Bäume
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Raumtiefe durch:
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Überschneidungen
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Größenunterschiede
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Staffelung
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Farbunterschiede
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kein klarer Horizont
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keine ausgeprägte linearperspektivische Tiefenführung
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dichter Pflanzenbestand begrenzt den Raum nach hinten
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leicht erhöhter Betrachterstandpunkt
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Eindruck eines geschützten, intimen Gartenraums
Wall
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ausgeprägte räumliche Tiefenwirkung
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Vater und Kind im Vorder- bzw. vorderen Mittelgrund
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Gehweg verläuft perspektivisch in die Tiefe
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Größenabnahme der Hintergrundfiguren
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Staffelung von Personen, Fahrzeugen, Bäumen und Gebäuden
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Überschneidungen verstärken Raumwirkung
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linke Bildhälfte öffnet sich räumlich
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rechte Bildhälfte wird durch die große Gebäudewand geschlossen
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Kamera ungefähr auf Augenhöhe einer erwachsenen Person
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dadurch unmittelbarer Einbezug der Betrachterin/des Betrachters in die Situation
Vergleich
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Manet: stärker begrenzter und flächiger Gartenraum
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Wall: stärker perspektivisch strukturierter öffentlicher Raum
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Manet erzeugt Tiefe vor allem über Staffelung und Überschneidung
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Wall zusätzlich über deutliche Fluchtlinien
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beide Werke ermöglichen eine vergleichsweise unmittelbare Nähe zum Geschehen
3. Farbe einschließlich Lichtführung und Form
Manet
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Dominanz unterschiedlicher Grüntöne
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weißes Kleid Camilles als stärkster Hellwert
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blaue Farbakzente bei Claude Monet und Jean
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rote/orange Akzente durch Blüten und weitere kleine Elemente
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partieller Komplementärkontrast von Grün und Rot
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natürliches Tageslicht
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wechselnde Licht- und Schattenwerte
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keine dramatische gerichtete Beleuchtung
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Farbe teilweise wichtiger als präzise Kontur
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teilweise aufgelöste Formen
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offene und malerische Übergänge
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großflächige Form des Kleides im Kontrast zu kleinteiliger Vegetation
Wall
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naturalistische Farbigkeit
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weiße bzw. hellgraue Gebäudeflächen
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kräftige Grüntöne
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blauer Himmel
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rosafarbenes Oberteil des Vaters als auffälliger Farbakzent
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weiß gekleidetes Kind hebt sich vom Boden ab
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deutlich erkennbare Sonnen- und Schattenzonen
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harte Licht-Schatten-Grenzen
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Licht strukturiert Bildfläche und Raum
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klare fotografische Konturen
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geometrische Architekturformen
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Kontrast organischer Baumformen zu streng gebauten Flächen
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vertikale Form des Vaters gegen horizontale Form des Kindes
Vergleich
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natürliches Tageslicht als wichtiger Gestaltungsfaktor in beiden Werken
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Manet: Licht wird malerisch in Farbwerte und Pinselstrukturen übersetzt
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Wall: fotografisch klare Licht-Schatten-Kontraste
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Manet: offenere, teilweise aufgelöste Formen
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Wall: hohe Präzision und klare Formgrenzen
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bei beiden gezielte farbliche Hervorhebung der Hauptfiguren
4. Malerisch-gestalterische bzw. fotografisch-gestalterische Ausführung von Figur und Umraum
Manet
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sichtbarer und lockerer Pinselduktus
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teilweise skizzenhafte Ausführung
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keine vollständig geglätteten Oberflächen
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reduzierte Detailgenauigkeit
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teilweise Auflösung der Konturen
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Figuren und Umgebung werden über ähnliche Pinselstrukturen miteinander verbunden
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Pflanzen erscheinen stärker als Farb- und Lichtwerte denn als detailliert ausgearbeitete Einzelobjekte
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Betonung unmittelbarer Wahrnehmung
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deutliche Auseinandersetzung mit Freilichtmalerei
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Nähe zu impressionistischen Gestaltungsmitteln
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dennoch insgesamt gegenständlich erfassbare Darstellung
Wall
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hohe fotografische Gegenständlichkeit
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detaillierte Wiedergabe der Oberflächen
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präzise Konturen
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scheinbares Einfrieren eines zufälligen Augenblicks
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dokumentarisch wirkende Alltagssituation
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bewusster Einsatz großer Bildflächen und räumlicher Ordnung
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monumentales Format wertet eine alltägliche Situation auf
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fotografische Wirklichkeitsnähe steht im Gegensatz zur tatsächlichen Reinszenierung
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bewusste Konstruktion einer scheinbar spontanen Wahrnehmung
Interpretation der Werke
Grundlage für eine Interpretation von Manets „Die Familie Monet in ihrem Garten in Argenteuil“
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Darstellung eines privaten, alltäglichen Familienmoments
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Verzicht auf traditionelle repräsentative Familieninszenierung
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unterschiedliche Tätigkeiten und Körperhaltungen der Familienmitglieder
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Claude Monet räumlich und handelnd von Camille und Jean getrennt
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Camille und Jean als engere familiäre Einheit
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Betonung von Natürlichkeit, Freizeit und Privatheit
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scheinbar zufälliger Ausschnitt steigert den Eindruck von Momenthaftigkeit
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offene Malweise unterstützt den Eindruck unmittelbarer Wahrnehmung
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Garten nicht bloß als Hintergrund, sondern als zentraler Farb-, Licht- und Atmosphärenraum
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Freilichtmalerei als Auseinandersetzung mit veränderten Möglichkeiten moderner Wahrnehmung
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moderne Lebenswelt als bildwürdiges Motiv
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Verbindung von individueller Alltagserfahrung und gesellschaftlichem Wandel des 19. Jahrhunderts
Bedeutung des werkspezifischen Kontextes
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persönliche Freundschaft zwischen Manet und Monet
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gegenseitige künstlerische Beeinflussung
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gemeinsames Arbeiten in Argenteuil
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intensive Auseinandersetzung Manets mit Monets Malweise
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erstes vollständig unter freiem Himmel entstandenes Gemälde Manets
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Claude Monets Aussage betont insbesondere Manets Interesse an Farbe und Licht
Hintergrundwissen über Stil und künstlerische Verfahren Manets
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Beschäftigung mit moderner Lebenswirklichkeit
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Abkehr von idealisierten akademischen Bildthemen
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bewusster Einsatz von Flächigkeit
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sichtbare malerische Gestaltung statt illusionistischer Perfektion
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Interesse an Licht, Farbe und alltäglichen Situationen
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Verbindung traditioneller Bildbezüge mit modernen Motiven
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bewusste Irritation klassischer Seh- und Darstellungskonventionen
Einbezug des Wissens über weitere Werke
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„Das Frühstück im Grünen“
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moderne Alltagssituation unter Rückgriff auf traditionelle Kompositionsmuster
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Provokation etablierter Darstellungskonventionen
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starke Flächigkeit
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„Olympia“
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moderne Wirklichkeit anstelle idealisierter mythologischer Darstellung
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direkte Konfrontation mit dem Betrachter
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reduzierte Modellierung und starke Hell-Dunkel-Wirkung
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„Eine Bar in den Folies-Bergère“
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Darstellung modernen städtischen Lebens
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komplexes Verhältnis von Wahrnehmung, Spiegelung und Wirklichkeit
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Hinterfragung eindeutiger räumlicher und visueller Realität
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Grundlage für eine Interpretation von Jeff Walls „Parent child“
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alltägliche und scheinbar belanglose Eltern-Kind-Situation
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liegendes Kind als auffällige Irritation im öffentlichen Straßenraum
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Gegensatz von:
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vertikalem Erwachsenen
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horizontalem Kind
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unterschiedliche Körperhaltungen als Ausdruck einer stillen Kommunikationssituation
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Kind körperlich kleiner, bestimmt durch sein Verhalten jedoch den Ablauf
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Vater besitzt körperliche Überlegenheit, erscheint zugleich abwartend und passiv
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Ambivalenz möglicher Deutungen:
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Müdigkeit
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Trotz
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Verweigerung
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spielerisches Verhalten
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Ruhe
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keine eindeutige narrative Auflösung
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Betrachter wird zur eigenen Ergänzung des Geschehens aktiviert
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private Eltern-Kind-Beziehung innerhalb eines öffentlichen gesellschaftlichen Raumes
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alltägliches Einzelereignis wird durch monumentales Format aufgewertet
Wirklichkeit und Reinszenierung
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zunächst Eindruck spontaner Straßenfotografie
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fotografische Genauigkeit suggeriert authentische Wirklichkeitswiedergabe
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laut Zusatzinformation jedoch bewusstes „Reenactment“ eines zuvor dokumentierten Ereignisses
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Spannung zwischen:
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Dokumentation
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Erinnerung
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Konstruktion
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Inszenierung
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Fotografie wird nicht als neutraler Beweis von Wirklichkeit verstanden
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Wirklichkeit wird bewusst rekonstruiert und neu geordnet
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scheinbare Zufälligkeit als Ergebnis sorgfältiger Bildgestaltung
Hintergrundwissen über Stil und künstlerische Verfahren Walls
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großformatige fotografische Bildtableaus
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häufige Orientierung an Malerei und Film
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Inszenierung scheinbar alltäglicher Situationen
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Verbindung von dokumentarischer Wirkung und Konstruktion
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bewusste Offenheit der Narration
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Beschäftigung mit dem Verhältnis von Wirklichkeit, Erinnerung und Bild
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alltägliche Situationen als Ausgangspunkt für komplexe Bildkonstruktionen
Einbezug des Wissens über weitere Werke
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„Picture for Women“
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Bezug auf Manets „Eine Bar in den Folies-Bergère“
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komplexe Blickbeziehungen
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Thematisierung von Kamera, Modell und Betrachter
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direkte Auseinandersetzung mit der Malereigeschichte
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„The Destroyed Room“
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fotografische Inszenierung eines scheinbar realen Raumes
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Bezug zu historischer Malerei
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Wirklichkeit als bewusst arrangiertes Bild
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„A Sudden Gust of Wind (after Hokusai)“
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scheinbar spontaner Augenblick
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tatsächlich komplex konstruierte Fotografie
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Transformation eines kunsthistorischen Vorbildes in zeitgenössische Fotografie
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Abschließende vergleichende Stellungnahme zum künstlerischen Darstellungsinteresse
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Gemeinsamkeiten:
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alltägliches Motiv
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keine traditionelle idealisierte Familiendarstellung
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Momenthaftigkeit
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Integration der Figuren in konkrete Lebensräume
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scheinbare Zufälligkeit der Situation
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Konstruktion von Wirklichkeit durch Auswahl und Gestaltung
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individuelle Erlebnisse werden in größere gesellschaftliche Zusammenhänge eingebunden
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Manet:
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Wirklichkeit als unmittelbar wahrgenommener Augenblick
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subjektive Wahrnehmung wird durch Farbe, Licht und Pinselduktus sichtbar
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privater Gartenraum
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reale Personen aus persönlichem Umfeld
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moderne Gegenwart als bildwürdiger Gegenstand
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malerische Gestaltung macht ihren subjektiven Charakter sichtbar
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Wall:
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Wirklichkeit als gezielt rekonstruierter und inszenierter Augenblick
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öffentliche Alltagssituation
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fotografische Präzision erzeugt dokumentarische Glaubwürdigkeit
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Zusatzinformationen entlarven diese vermeintliche Spontaneität als Reinszenierung
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Hinterfragung der vermeintlichen Objektivität der Fotografie
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Vergleichendes Ergebnis:
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Manet untersucht, wie Wirklichkeit individuell wahrgenommen und malerisch übersetzt wird
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Wall untersucht, wie Wirklichkeit durch fotografische Inszenierung konstruiert und dennoch als authentisch wahrgenommen werden kann
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beide Werke machen deutlich, dass bildnerische Wirklichkeit keine neutrale Wiedergabe der Realität, sondern immer Ergebnis von Auswahl, Perspektive und Gestaltung ist
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