Teil II – Wahlaufgaben
Aufgabe 4 Bau und Funktion der Zellen
Zellen sind die kleinsten biologischen Baueinheiten der Lebewesen.

Abbildung: Zelle (schematisch)
Benenne die in der Abbildung gekennzeichneten Zellbestandteile.
Gib von Teil 1 eine Funktion an.
Leite aus dem Bau der abgebildeten Zelle ab, ob es sich um eine pflanzliche oder um eine tierische Zelle handelt.
Durch die Erfindung des Mikroskops war es möglich, den Bau der Zellen zu erforschen.
Fertige ein Frischpräparat von einem Zwiebelhäutchen an.
Stelle ein scharfes mikroskopisches Bild ein. Zeige das eingestellte Bild deiner Lehrkraft.
Zeichne aus dem mikroskopischen Bild eine Zelle mit den Anschlüssen an die Nachbarzellen. Nutze dazu weißes Papier.
Beschrifte zwei Zellbestandteile.
Zellen ernähren sich autotroph oder heterotroph.
Definiere den Begriff autotrophe oder heterotrophe Ernährung.
Ordne der autotrophen und heterotrophen Ernährung je zwei Lebewesen zu.
Die Fotosynthese und die Zellatmung (biologische Oxidation) sind zwei wichtige biologische Reaktionen des Stoff- und Energiewechsels der Zellen.
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Reaktion |
Fotosynthese |
Zellatmung |
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Ausgangsstoffe |
- Wasser - |
- - |
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Reaktionsort (Zellbestandteil) |
- |
- |
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Reaktionsprodukte |
- - |
- Kohlenstoffdioxid - |
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Bedeutung |
- |
- |
Übertrage die Tabelle in Ihre Aufzeichnungen und ergänze die fehlenden Fakten.
Chlorella ist ein Lebewesen, das nur aus einer Zelle besteht. Lese dazu den folgenden Text und bearbeite die im Anschluss gestellten Aufgaben.
Das Wasser von Seen und Pfützen erscheint besonders im Sommer oft grün. Wenn man einen Wassertropfen unter dem Mikroskop betrachtet, befinden sich darin zahlreiche Lebewesen. Ein kleines kugelförmiges Gebilde mit einem Durchmesser von 20 Mikrometern, welches die Grünfärbung des Wassers bewirkt, ist die Grünalge Chlorella. Der Name stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „kleines, junges Grün“. Sie kommt ebenfalls an feuchten Felsen und an Baumstämmen vor.
Im Inneren von Chlorella befinden sich ein großer, becherförmiger Chloroplast mit Chlorophyll sowie ein Zellkern. Nach außen wird die Alge durch eine Zellwand abgegrenzt. Darunter befinden sich Zellmembran und Zellplasma. Die Chlorella besteht nur aus einer Zelle, die alle wichtigen Lebensvorgänge erfüllen muss. Sie ernährt sich, ist reizbar, pflanzt sich fort und wächst. Bei der Fortpflanzung bilden sich in der Mutterzelle Tochterzellen, die frei werden, wenn sich die Mutterzelle auflöst.
Der komplexe Bau von Chlorella ermöglichte ihr ein Überleben seit mehr als zwei Millionen Jahren. Heute dient sie besonders in der Forschung als Modellorganismus und wird in großen Mengen kultiviert. Wie alle grünen Pflanzen schafft Chlorella die Lebensgrundlage für andere Lebewesen. Sie steht am Anfang von Nahrungsketten und bildet damit die Nahrungsgrundlage für Tiere. Der von ihr produzierte Sauerstoff ist notwendig für die Atmung anderer Lebewesen. Sie verfügt über einen hohen Eiweißgehalt. Gerade in asiatischen Ländern ist sie dadurch ein beliebtes Nahrungsmittel. In Deutschland kommt Chlorella als Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz. Zukünftig könnte sie bei der Lösung von Welternährungsproblemen helfen. Chlorella verfügt über große Chlorophyllmengen. Diese schützen Leberzellen vor Giften, die täglich in den Körper gelangen.

Abbildung: Chlorella (schematisch)
Notiere vier Merkmale der Lebewesen.
Wende das Erschließungsfeld Bau und Funktion auf die Chlorella an.
Beschreibe an einem Beispiel die Nutzung der Chlorella.
Aufgabe 5 Nervensystem des Menschen
Der kleinste Baustein des Nervensystems ist die Nervenzelle.
Skizziere eine Nervenzelle. Nutze dazu weißes Papier.
Beschrifte zwei Teile der skizzierten Nervenzelle.
Wende das Erschließungsfeld Bau und Funktion auf die Nervenzelle an.
Gehirn und Rückenmark sind weitere Bestandteile des Zentralnervensystems des Menschen.

Abbildung: menschliches Zentralnervensystem (schematisch)
Benenne die in der Abbildung gekennzeichneten Teile des Zentralnervensystems.
Ordne den Teilen 1 und 2 je eine Funktion zu.
Erläutere eine vorbeugende Maßnahme, um das Gehirn vor Verletzungen zu schützen.
Reflexe werden vom Nervensystem gesteuert.
Definiere den Begriff Reflex.

Abbildung: Reflexbogen, Schema
Ordne den Ziffern 1 bis 6 die fehlenden Begriffe zu.
Stress kann das Nervensystem schädigen.
Stress
Stress ist eine Reaktion des Körpers auf äußere oder innere Reize. Er aktiviert einen Teil des vegetativen Nervensystems. In Bruchteilen von Sekunden kann der menschliche Körper Höchstleistungen vollbringen.
Stress hat eine schützende Funktion für den Menschen. In Gefahrensituationen mobilisiert der Körper schnell Energie, indem Herzfrequenz, Blutdruck und Atmung steigen und die Muskeln stärker durchblutet werden. Ursache für diese Reaktionen ist die Ausschüttung der Hormone Adrenalin und Cortisol. Kurzzeitig ist dies hilfreich, um auf gefährliche Situationen zu reagieren.
Die Stresshormone werden nach der Reaktion abgebaut. Kreislauf und Stoffwechsel normalisieren sich. Wird der Körper jedoch zu oft Stresssituationen wie Lärm, Hektik, Leistungsdruck, hohe Verantwortung oder Termindruck ausgesetzt und fehlen längere Erholungsphasen, wird er dauerhaft mit Stresshormonen überflutet. Die gesundheitlichen Folgen von Dauerstress können zunehmende Aggressivität, Schlafstörungen, erhöhte Infektanfälligkeit, Magen-Darmgeschwüre, Bluthochdruck oder Herzinfarkt sein.
Notiere eine Funktion von Stress.
Begründe, warum Dauerstress schädlich für das Nervensystem ist.
Gib zwei Hormone an, die der Körper in Stresssituationen ausschüttet.
Schlage zwei Möglichkeiten zum Stressabbau vor.
Gedächtnis ist die Fähigkeit des Gehirns, Informationen zu speichern.

Abbildung: Ergebnisse von Experimenten zum ein- und mehrkanaligen Lernen
Leite einen Lerntipp aus der Abbildung ab.
Erläutere eine weitere Möglichkeit, erfolgreich zu lernen.
Aufgabe 6 Das Tierreich
Tiere sind in bestimmten Gruppen systematisch geordnet.

Ordne den Ziffern 1 bis 8 der Mindmap die entsprechenden Wirbeltierklassen und Wirbeltiere zu.
Anhand von besonderen Baumerkmalen lassen sich Vögel in verschiedene Arten unterteilen.

Abbildungen: ausgewählte heimische Vögel (nicht maßstabsgetreu)
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Bestimmungsschlüssel ausgewählter heimischer Vögel |
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1 |
Füße mit Häuten zwischen den Zehen |
2 |
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1* |
Füße mit freien Zehen |
5 |
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2 |
Schnabel lang und sehr spitz, Kopf mit Federhaube |
Haubentaucher |
|
2* |
Füße mit Schwimmhäuten zwischen den Zehen, Schnabel anders geformt, Kopf ohne Federhaube |
3 |
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3 |
Schnabel an Unterseite ohne dunklen Fleck |
Graugans |
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3* |
Schnabel an Unterseite mit dunklem Fleck |
4 |
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4 |
Kopf dunkel |
Lachmöwe |
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4* |
Kopf weiß |
Silbermöwe |
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5 |
Vogel mit schwarzem Kopf und schwarzer Brust, weißer Bauch |
Elster |
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5* |
Vogel anders gefiedert |
6 |
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6 |
Vogel mit gabeligem Schwanz, weißer Bauch |
7 |
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6* |
Vogel ohne gabeligen Schwanz, dunkler Bauch |
8 |
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7 |
Kopf und Brustansatz schwarz, Kehle nicht weiß gefärbt |
Rauchschwalbe |
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7* |
Nur Kopf schwarz, Kehle weiß |
Mehlschwalbe |
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8 |
Gefieder mehrfarbig mit Streifen |
Girlitz |
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8* |
Gefieder anders gefärbt ohne Streifen |
9 |
|
9 |
Gefieder schwarz |
Amsel |
|
9* |
Gefieder schwarz mit weißen Punkten |
Star |
Bestimme mithilfe des Bestimmungsschlüssels zwei Vertreter A bis E der abgebildeten Vögel.
Notiere für jede zu bestimmende Art:
a) den jeweiligen Bestimmungsweg
b) den Artnamen.
Im Laufe der Evolution kam es zur Spezialisierung und Höherentwicklung.

Kriechtierlunge (schematisch)

Säugetierlunge (schematisch)
Beschreibe den Bau der Kriechtierlunge oder den Bau der Säugetierlunge.
Begründe an einem Sachverhalt die Höherentwicklung der Säugetierlunge im Vergleich zu der Kriechtierlunge.
Gib einen Vorteil und einen Nachteil von Spezialisierungen an.
Feuchte Böden sind Lebensraum zahlreicher Organismen. Zu diesen gehören unter anderem Regenwürmer.

Abbildung: Regenwurm (schematisch)
Wende das Erschließungsfeld Angepasstheit auf den Regenwurm an.
Notiere zwei Bedeutungen des Regenwurmes.
Begründe, warum Regenwürmer bei Starkregen ihre Röhren verlassen.
Parasiten sind Lebewesen, die an ihre Lebensweise angepasst sind. Ein Beispiel dafür sind die Zecken. Lese dazu den folgenden Text und bearbeite die im Anschluss gestellten Aufgaben.
Die Zecke
Zecken gehören zu den Spinnentieren und leben auf Wiesen oder im Unterholz von Hecken und Wäldern. Dort warten sie auf ihren Wirt und stechen ihn mit ihren Mundwerkzeugen in die Haut. Dabei befallen Zecken beispielsweise Hunde, Katzen aber auch Menschen. Sie ernähren sich vom Blut der Wirte und können diese dadurch schädigen. Zecken nehmen durch die Blutaufnahme bis auf das fast 200fache ihres Körpergewichtes zu. Der Zeckenstich an sich ist ungefährlich. Im Darm der Tiere können sich die Erreger der gefährlichen Krankheiten Hirnhautentzündung (FSME) und Borreliose befinden. Bei einem Stich können die Erreger auf den Wirt übertragen werden.
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man sich nach Spaziergängen in der Natur gründlich nach Zecken absucht und festsitzende Tiere mit den geeigneten Werkzeugen (z. B. Zeckenzange, Zeckenkarte) vollständig entfernt. Vorbeugend sollte man lange Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Gegen Hirnhautentzündung kann man sich auch impfen lassen, gegen Borreliose gibt es keine vorbeugende Impfung.

Abbildung: Zecke (schematisch)
Gib zwei bevorzugte Lebensräume von Zecken an.
Erkläre die Zugehörigkeit der Zecken zu den Parasiten.
Begründe eine Notwendigkeit der schnellstmöglichen Entfernung einer Zecke.
Gib eine Maßnahme zum Schutz vor Zeckenstichen an.
ANHANG: Überblick Erschließungsfelder
Vielfalt: Vorhandensein von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in den Merkmalen Bau, Funktion, Verhalten von Lebewesen sowie deren Lebensräumen
Bau und Funktion: Zusammenhänge zwischen dem Bau von Körperteilen oder Organen und deren entsprechenden Aufgaben
Angepasstheit: Merkmale von Lebewesen, die das Leben in einem bestimmten Lebensraum ermöglichen
Information: Fähigkeit der Lebewesen, Signale zu senden und auf Signale zu reagieren
Fortpflanzung: Geschlechtliche und ungeschlechtliche Erzeugung von Nachkommen
Wechselwirkung: Ursache-Wirkungs-Beziehung im Lebewesen, zwischen Lebewesen sowie zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Benennung der Zellbestandteile
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Teil 1: Zellmembran
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Teil 2: Zellplasma (Cytoplasma)
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Teil 3: Zellkern (Nucleus)
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Teil 4: Mitochondrium
Funktion von Teil 1 (Zellmembran)
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Abgrenzung des Zellinhalts nach außen sowie Schutz der Zelle
-
Regulierung des gezielten Stoffaustauschs zwischen Zellinnerem und Umgebung (selektive Permeabilität)
Zuordnung und Ableitung des Zelltyps
-
Zuordnung: Es handelt sich um eine tierische Zelle.
-
Ableitung aus dem Bau: Der Abbildung fehlen charakteristische Bestandteile einer pflanzlichen Zelle wie eine starre Zellwand, Chloroplasten sowie eine große Zellsaftvakuole.
Anfertigen des Frischpräparats
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Einen Tropfen Wasser auf einen sauberen Objektträger geben.
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Von der Innenseite einer Zwiebelschuppe mit einer Pinzette ein hauchdünnes, transparentes Zwiebelhäutchen (Epidermis) abziehen.
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Das Häutchen faltenfrei in den Wassertropfen auf dem Objektträger legen.
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Ein Deckglas schräg ansetzen und langsam absenken, um den Einschluss von Luftblasen zu vermeiden.
Mikroskopieren und Scharfeinstellung
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Das Präparat auf dem Objekttisch festklemmen und ausrichten.
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Zunächst die kleinste Vergrößerung wählen und das Objekt im Sichtfeld zentrieren.
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Den Objekttisch mit dem Grobtrieb annähern und mit dem Feintrieb ein scharfes Bild einstellen.
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Bei Bedarf auf eine höhere Vergrößerungsstufe wechseln und ausschließlich mit dem Feintrieb nachfokussieren.
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Das scharf eingestellte mikroskopische Bild der Lehrkraft zur Begutachtung vorzeigen.
Anfertigen der biologischen Zeichnung
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Zeichnung mit einem spitzen Bleistift auf weißem, unliniertem Papier anfertigen.
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Eine einzelne Zwiebelepidermiszelle in ihrer typischen, langgestreckten und rechteckigen Form darstellen.
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Die angrenzenden Zellwände zu den Nachbarzellen (Anschlüsse) exakt und lückenlos anzeichnen.
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Eine klare, durchgehende Linienführung ohne Schattierungen, Skizzenstriche oder Ausmalungen einhalten.
Beschriftung von zwei Zellbestandteilen (Auswahl zweier Strukturen)
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Zellwand
-
Zellkern
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Zellplasma
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Vakuole / Zellsaftvakuole
Definition der Ernährungsformen
-
Autotrophe Ernährung: Form der Stoff- und Energieaufnahmen, bei der Organismen körpereigene, energiereiche organische Verbindungen aus energiearmen anorganischen Stoffen (wie
und
mithilfe einer äußeren Energiequelle (z. B. Lichtenergie bei der Fotosynthese) selbst aufbauen können.
-
Heterotrophe Ernährung: Form der Ernährungsweise, bei der Organismen bereits aufgebaute, energiereiche organische Substanzen anderer Lebewesen aufnehmen müssen, um daraus Energie und Körpersubstanz zu gewinnen.
Zuordnung von Lebewesen
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Autotrophe Ernährung:
-
Gänseblümchen
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Chlorella (Grünalge)
-
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Heterotrophe Ernährung:
-
Marienkäfer
-
Maulwurf
-
Ausgefüllte Tabelle
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Reaktion |
Fotosynthese |
Zellatmung |
|
Ausgangsstoffe |
- Wasser ( - Kohlenstoffdioxid ( |
- Glucose ( - Sauerstoff ( |
|
Reaktionsort (Zellbestandteil) |
- Chloroplasten |
- Mitochondrien |
|
Reaktionsprodukte |
- Glucose ( - Sauerstoff ( |
- Kohlenstoffdioxid ( - Wasser ( |
|
Bedeutung |
- Aufbau energiereicher organischer Stoffe aus anorganischen Stoffen und Freisetzung von Sauerstoff |
- Freisetzung und Bereitstellung von nutzbarer Energie für alle Lebensvorgänge |
Vier Merkmale der Lebewesen
-
Stoffwechsel (Aufnahme, Umwandlung und Abgabe von Stoffen)
-
Reizbarkeit (Fähigkeit, Signale aus der Umwelt wahrzunehmen und auf diese zu reagieren)
-
Fortpflanzung / Vermehrung (Erzeugung von Nachkommen zur Erhaltung der Art)
-
Wachstum und Entwicklung (Größenzunahme und Differenzierung des Organismus)
Anwendung des Erschließungsfeldes Bau und Funktion auf Chlorella
-
Der becherförmige Chloroplast enthält Chlorophyll und dient als Reaktionsort der Fotosynthese zur Synthese von Glucose (
) und Sauerstoff (
) aus Kohlenstoffdioxid (
) und Wasser (
) mithilfe von Lichtenergie.
-
Die feste Zellwand grenzt die Zelle nach außen ab, schützt das Zellinnere vor mechanischen Einwirkungen und verleiht der Alge ihre stabile Form.
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Der Zellkern trägt die Erbinformation (
) und steuert sämtliche Stoffwechselprozesse sowie die Fortpflanzung durch Zellteilung.
-
Die feine Zellmembran reguliert unterhalb der Zellwand den gezielten Stoffaustausch zwischen dem Zellplasma und dem umgebenden Gewässer.
Beschreibung eines Beispiels der Nutzung von Chlorella
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Nutzung als Nahrungsergänzungsmittel: Chlorella besitzt einen sehr hohen Eiweißgehalt und wird in großen Mengen kultiviert, um als nährstoffreiches Präparat die menschliche Ernährung zu ergänzen.
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Medizintechnischer Schutzfaktor: Die in der Alge enthaltenen großen Mengen an Chlorophyll werden genutzt, um leberschädigende Giftstoffe zu binden und menschliche Leberzellen zu schützen.
Beschriftete Nervenzelle

Anwendung des Erschließungsfeldes Bau und Funktion
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Erschließungsfeld: Das Erschließungsfeld verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen dem spezifischen Bau biologischer Strukturen und den von ihnen zu erfüllenden Aufgaben.
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Oberflächenvergrößerung der Dendriten: Die baumartig verzweigte Bauweise der Dendriten erzeugt eine vergrößerte Oberfläche zur Aufnahme von Signalen und Erregungen anderer Nerven- oder Sinneszellen.
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Kabelform des Axons: Die langgestreckte, dünne Struktur des Axons ist an die zielgerichtete Weiterleitung elektrischer Erregungen über große Distanzen angepasst.
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Elektrische Isolation durch die Myelinscheide: Die segmented Umhüllung des Axons verhindert den Signalverlust und ermöglicht eine extrem schnelle, saltatorische Erregungsleitung.
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Kolbenform der synaptischen Endknöpfchen: Die Anschwellung am Axonende bildet die bauliche Voraussetzung für die Umwandlung und Übertragung des Erregungssignals über den synaptischen Spalt an Nachbarzellen.
Benennung der Teile des Zentralnervensystems
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Teil 1: Großhirn
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Teil 2: Kleinhirn
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Teil 3: Zwischenhirn
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Teil 4: Rückenmark
Funktionszuordnung für die Teile 1 und 2
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Teil 1 (Großhirn): Sitz des Gedächtnisses, des logischen Denkens, des Sprachverständnisses, der Sinneswahrnehmungen sowie der Steuerung bewusster Willkürbewegungen.
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Teil 2 (Kleinhirn): Koordination und Feinabstimmung von Bewegungsabläufen, Steuerung der Feinmotorik sowie Aufrechterhaltung des Körpergleichgewichts.
Erläuterung einer vorbeugenden Maßnahme zum Schutz des Gehirns
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Maßnahme: Tragen eines passenden Schutzhelms (z. B. beim Radfahren, Skifahren oder Inline-Skaten).
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Erläuterung: Der Helm absorbiert bei einem Aufprall einen Großteil der kinetischen Energie durch Verformung des Dämpfungsmaterials und verteilt die verbleibende Kraft auf eine größere Schädelfläche, wodurch das Risiko von Schädelknochenbrüchen, Gehirnerschütterungen sowie lebensgefährlichen Schädel-Hirn-Traumata erheblich reduziert wird.
Definition des Begriffs Reflex
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Ein Reflex ist eine unwillkürliche, stets gleichbleibende und schnelle Reaktion des Organismus auf einen bestimmten Reiz.
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Die Steuerung verläuft automatisch ohne vorherige Verarbeitung im Bewusstsein über das Zentralnervensystem.
Zuordnung der Begriffe im Reflexbogen (Ziffern 1 bis 6)
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1: Reiz
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2: Rezeptor / Sinnesorgan (Sinneszelle)
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3: Reflexzentrum / Rückenmark (Zentralnervensystem)
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4: motorischer Nerv (effererenter Nerv)
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5: Effektor / Erfolgsorgan (Muskel oder Drüse)
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6: Reaktion / Reflexhandlung
Funktion von Stress
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Schutzfunktion für den Organismus in Gefahren- oder Belastungssituationen.
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Schnelle Mobilisierung von Energie sowie Erhöhung von Herzfrequenz, Blutdruck und Atmung zur Ermöglichung von Höchstleistungen.
Begründung der Schädlichkeit von Dauerstress für das Nervensystem
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Bei fehlenden Erholungsphasen werden die organischen Stresshormone nicht abgebaut, wodurch der Körper dauerhaft mit diesen Substanzen überflutet wird.
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Das vegetative Nervensystem verbleibt in ständiger Alarmbereitschaft, was die Regeneration verhindert und zu Überlastungserscheinungen des Nervensystems wie Schlafstörungen, erhöhter Aggressivität oder Konzentrationsschwäche führt.
Zwei Stresshormone
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Adrenalin
-
Cortisol
Zwei Möglichkeiten zum Stressabbau
-
Regelmäßige körperliche Betätigung oder Sport an der frischen Luft zur Förderung des hormonellen Abbaus.
-
Erlernung und Anwendung von Entspannungsverfahren wie der progressiven Muskelentspannung, autogenem Training oder gezielten Atemübungen.
Ableitung eines Lerntipps aus der Abbildung
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Anwendung von mehrkanaligem und aktivem Lernen durch gleichzeitige Nutzung mehrerer Sinnesorgane sowie eigenes Handeln.
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Konkrete Umsetzung: Lernstoff nicht nur passiv durchlesen, sondern aktiv verarbeiten – beispielsweise durch das Erklären von Sachverhalten mit eigenen Worten, das Anfertigen eigener Skizzen oder das selbstständige Lösen von Anwendungsaufgaben.
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Fachliche Begründung: Das eigene Tun (90 %) sowie das eigene Sprechen (70 %) führen laut den Ergebnissen zu deutlich höheren Behaltensraten im Gedächtnis als rein passives Lesen (10 %) oder Hören (20 %).
Erläuterung einer weiteren Möglichkeit zum erfolgreichen Lernen
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Verteiltes Lernen mit strukturierten Wiederholungen und Ruhephasen:
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Die Einteilung des Lernstoffs in mehrere kleine Etappen mit zeitlich gestaffelten Wiederholungen ermöglicht dem Gehirn die Überführung von Informationen aus dem Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis.
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Durch das Einfügen von Pausen wird eine Reizüberflutung vermieden, sodass die Erregungsmuster im Zentralnervensystem stabilisiert und dauerhafte synaptische Verknüpfungen aufgebaut werden können.
Zuordnung der Wirbeltierklassen und Wirbeltiere zur Mindmap
-
1: Karpfen (oder ein anderer Vertreter der Fische, z. B. Flussbarsch)
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2: Regenbogenforelle (oder ein anderer Vertreter der Fische, z. B. Hering)
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3: Grasfrosch (oder ein anderer Vertreter der Lurche, z. B. Feuersalamander)
-
4: Ringelnatter (oder ein anderer Vertreter der Kriechtiere, z. B. Kreuzotter)
-
5: Vögel
-
6: Kohlmeise (oder ein anderer Vertreter der Vögel, z. B. Rotkehlchen)
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7: Säugetiere
-
8: Rotfuchs (oder ein anderer Vertreter der Säugetiere, z. B. Elefant)
Bestimmung von Vogel A
-
Bestimmungsweg: 1*
5*
6*
8*
9
-
Artname: Amsel
Bestimmung von Vogel B
-
Bestimmungsweg: 1*
5
-
Artname: Elster
Bestimmung von Vogel C
-
Bestimmungsweg: 1
2*
3*
4*
-
Artname: Silbermöwe
Bestimmung von Vogel D
-
Bestimmungsweg: 1*
5*
6*
8*
9*
-
Artname: Star
Bestimmung von Vogel E
-
Bestimmungsweg: 1*
5*
6
7*
-
Artname: Mehlschwalbe
Beschreibung des Baus der Säugetierlunge
-
Die Säugetierlunge weist ein stark verästeltes System von Atemwegen aus Bronchien und Bronchiolen auf.
-
Die feinsten Verästelungen münden in Millionen winziger Lungenbläschen (Alveolen).
-
Das Gewebe bildet dadurch eine Schwammstruktur mit einer sehr großen inneren Oberfläche für den Gasaustausch.
-
Die Lungenbläschen sind dicht von einem Kapillarnetz zur Aufnahme von
und Abgabe von
umgeben.
(Alternativ: Beschreibung des Baus der Kriechtierlunge)
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Die Kriechtierlunge ist als paariger, sackartiger Hohlraum aufgebaut.
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Die Innenwand zeigt Einfaltungen und Kammerstrukturen zur Vergrößerung der Oberfläche.
-
Der Innenraum bleibt im Vergleich zur Säugetierlunge weitgehend ungeteilt.
Begründung der Höherentwicklung der Säugetierlunge
-
Durch die Gliederung in viele Bläschen besitzt die Säugetierlunge eine deutlich größere innere Oberfläche als die gefaltete Kriechtierlunge.
-
Die vergrößerte Austauschfläche erlaubt eine erheblich höhere Aufnahme von
pro Zeiteinheit im Gasaustausch.
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Die höhere Leistungsfähigkeit der Lunge ist die biologische Voraussetzung für eine gesteigerte Stoffwechselrate und die Aufrechterhaltung einer konstanten Körpertemperatur (Gleichwarmheit).
Vorteil und Nachteil von Spezialisierungen
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Vorteil: Höhere Konkurrenzfähigkeit und optimale Nutzung von Ressourcen in einer bestimmten ökologischen Nische.
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Nachteil: Starke Abhängigkeit von Umweltbedingungen und erhöhtes Aussterberisiko bei Umweltveränderungen durch fehlende Anpassungsflexibilität.
Anwendung des Erschließungsfeldes Angepasstheit auf den Regenwurm
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Körperform und Segmentierung: Der langgestreckte, drehrunde Körper mit Borsten an jedem Segment und ein gut ausgebildeter Hautmuskelstrang ermöglichen das Durchbohren und Fortbewegen im dichten Erdboden.
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Feuchte Hautoberfläche: Die stets durch Schleimdrüsen feucht gehaltene Haut ermöglicht den Gasaustausch (Hautatmung) von
und
mit der feuchten Bodenluft.
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Rückbildung von Sinnesorganen: Das Fehlen von Komplexaugen und Extremitäten stellt eine Anpassung an das Leben in engen, dunklen Erdröhren dar, während isolierte Lichtsinneszellen in der Haut das Erkennen von Hell und Dunkel erlauben.
Zwei Bedeutungen des Regenwurmes
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Bodenbelüftung und Durchmischung: Durch das Graben von Gangsystemen lockern Regenwürmer das Erdreich auf, verbessern den Wasser- sowie Lufthaushalt des Bodens und fördern das Wurzelwachstum von Pflanzen.
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Destruentenfunktion und Humusbildung: Als Zersetzer nehmen sie organische Pflanzenreste auf, verarbeiten diese im Darm und scheiden nährstoffreichen Wurmhumus aus, welcher den Erdboden mit mineralischen Nährstoffen anreichert.
Begründung für das Verlassen der Röhren bei Starkregen
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Überflutung der Wohnröhren: Bei intensiven Niederschlägen laufen die Gangsysteme im Erdboden vollständig mit Wasser voll.
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Sauerstoffmangel: Im stehenden Wasser sinkt die Konzentration an gelöstem
rasch ab, wodurch der Gasaustausch über die Haut im Erdboden nicht mehr aufrechterhalten werden kann.
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Vermeidung des Erstickens: Um dem Erstickungstod zu entgehen, kriechen die Regenwürmer an die Erdoberfläche, wo ausreichend Luftsauerstoff für die Hautatmung vorhanden ist.
Bevorzugte Lebensräume von Zecken
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Wiesen
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Unterholz von Hecken und Wäldern
Erklärung der Zugehörigkeit zu den Parasiten
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Zecken leben zeitweise auf oder an einem anderen Organismus (Wirt) und ernähren sich von dessen Blut.
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Sie nutzen den Wirt einseitig zur eigenen Nährstoffversorgung und schädigen ihn durch den Blutverlust sowie eine mögliche Krankheitsübertragung, ohne ihn in der Regel sofort zu töten.
Begründung für die schnellstmögliche Entfernung
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Krankheitserreger wie Borreliose-Bakterien oder FSME-Viren befinden sich im Verdauungstrakt der Zecke und werden meist erst nach längerer Saugdauer auf den Wirt übertragen.
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Durch ein rasches Entfernen der Zecke wird die Kontaktdauer minimiert und somit das Risiko einer Infektion drastisch gesenkt.
Maßnahme zum Schutz vor Zeckenstichen
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Tragen von bedeckender, langer Kleidung und festem Schuhwerk bei Aufenthalten in Wiesen oder Wäldern.