Prüfungsarbeit A
Lege zwei Modelle zur Beschreibung der Sozialstruktur dar.
Ermittle aus M 1 den Zusammenhang von Klimakrise und sozialer Ungleichheit.
,,Die Klimakrise ist natürlich durch unsere gesamte Wirtschafts- und Produktionsweise verursacht." (M 1 , Z. 32-33)
Erkläre diese Aussage.
ln M 1, Z. 88 wird der moderne ,,Wohlfahrtsstaat" erwähnt.
Erläutere das System der sozialen Sicherung in Deutschland.
,,Wie müsste eine Klimapolitik aussehen, die die soziale Gerechtigkeit und den Klimaschutz zusammenbringt?" (M 1, Z. 94-95)
Entwerfe unter Berücksichtigung deiner eigenen Lebensrealität eine Antwort auf diese Frage.
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Aus einem lnterview vom Oktober 2023 mit dem Soziologen Steffen Mau1 in der Wochenzeitung der Freitag über Klimapolitik und soziale Ungleichheit
1 Steffen Mau (geb. 1968 in Rostock) ist ein deutscher Soziologe und Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität in Berlin. Starke Beachtung fanden seine Bücher ,,Triggerpunkte" und ,,Ungleich vereint".
ln: der Freitag, 4312023.
URL: https://wunv.freitag.de/autoren/pep/soziologe-steffen-mau-klimapolitik-das-ist-ein-klassenkampf-im-werden, abgerufen am 20.08.2025.
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?1. Klassenmodell nach Karl Marx und Friedrich Engels
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Das Klassenmodell geht davon aus, dass die Gesellschaft in soziale Klassen eingeteilt ist, die sich vor allem durch ihre Stellung zu den Produktionsmitteln unterscheiden.
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In der kapitalistischen Gesellschaft stehen sich zwei Hauptklassen gegenüber: die Bourgeoisie und das Proletariat.
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Die Bourgeoisie besitzt die Produktionsmittel, beispielsweise Fabriken und Maschinen, und verfügt dadurch über wirtschaftliche sowie politische Macht.
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Das Proletariat besitzt keine eigenen Produktionsmittel und muss seine Arbeitskraft verkaufen, um seinen Lebensunterhalt zu sichern.
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Zwischen beiden Klassen besteht nach Marx ein grundlegender Interessengegensatz, der zum Klassenkampf führt. Dieser gilt als Motor gesellschaftlicher Veränderungen.
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Daneben existieren weitere gesellschaftliche Gruppen, beispielsweise Selbstständige, Handwerker oder Bauern. Ein sozialer Aufstieg aus dem Proletariat in die Bourgeoisie ist im Modell nicht als regulärer Weg vorgesehen.
2. Schichtungsmodell
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Das Schichtungsmodell beschreibt die Gesellschaft als eine hierarchische Ordnung verschiedener sozialer Schichten, beispielsweise Unter-, Mittel- und Oberschicht.
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Die Zuordnung zu einer Schicht erfolgt anhand mehrerer sozioökonomischer Merkmale, insbesondere Einkommen, Vermögen, Bildung, Beruf und gesellschaftlichem Ansehen.
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Die vertikale Differenzierung beschreibt die unterschiedliche gesellschaftliche Stellung von Menschen, beispielsweise hinsichtlich Einkommen oder sozialem Prestige.
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Die horizontale Differenzierung berücksichtigt Unterschiede zwischen Menschen mit ähnlicher sozialer Stellung, etwa hinsichtlich Beruf oder Lebenssituation.
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Im Gegensatz zum Klassenmodell ist soziale Mobilität möglich. Menschen können beispielsweise durch Bildung und beruflichen Erfolg in eine höhere Schicht aufsteigen, aber auch sozial absteigen.
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Das Schichtungsmodell ermöglicht damit eine differenziertere Beschreibung der Sozialstruktur als die Gegenüberstellung zweier Hauptklassen.
Ungleichheit bei der Verursachung der Klimakrise
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Steffen Mau stellt fest, dass Menschen mit geringem Einkommen aufgrund ihres niedrigeren Ressourcenverbrauchs häufig einen deutlich kleineren CO₂-Fußabdruck besitzen. Er bezeichnet dies als „Ökologie des Zwangs“, da dieser Lebensstil weniger auf freiwilligen Entscheidungen als auf begrenzten finanziellen Möglichkeiten beruht (Z. 9–14).
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Es bestehe eine „Karbon-Ungleichheit“, weil einkommensstarke Menschen durch größere Wohnungen, häufiges Reisen und einen insgesamt höheren Konsum deutlich mehr CO₂ verursachten, selbst wenn sie teilweise nachhaltig lebten (Z. 14–29).
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Nach Mau befänden sich in Deutschland bereits die unteren 20 bis 30 Prozent der Einkommensbezieher auf einem mit den Klimazielen vereinbaren Reduktionspfad (Z. 67–74).
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Die ungleiche Verantwortung für die Klimakrise werde öffentlich zu wenig diskutiert, da daraus die politische Forderung entstehen könnte, insbesondere wohlhabendere Menschen stärker einzuschränken (Z. 19–29).
Ungleichheit bei den Folgen der Klimakrise
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Obwohl ärmere Menschen weniger zur Klimakrise beitrügen, seien sie stärker von ihren Auswirkungen betroffen (Z. 32–41).
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Wohlhabende Menschen könnten sich beispielsweise durch Gebäudesanierungen oder Klimaanlagen besser vor Hitze und anderen Klimafolgen schützen. Menschen mit geringem Einkommen fehlten dafür häufig die finanziellen Mittel (Z. 35–39).
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Zudem seien Menschen je nach Beruf unterschiedlich stark den Klimafolgen ausgesetzt. Während Beschäftigte im Büro häufig besser geschützt seien, müssten beispielsweise Bauarbeiter auch bei großer Hitze im Freien arbeiten (Z. 38–41).
Ungleichheit bei Klimapolitik und gesellschaftlicher Wahrnehmung
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Mau unterscheidet zwischen einer „Ökologie der Mittelschicht“, die auf Wissen und bewussten Konsumentscheidungen beruhe, und einer „Ökologie der Arbeiterklasse“, bei der finanzielle Sicherheit und soziale Gerechtigkeit stärker im Mittelpunkt stünden (Z. 42–53).
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Wohlhabende Menschen könnten nachhaltigen Konsum zudem nutzen, um gesellschaftliche Anerkennung zu gewinnen. Mau bezeichnet dies als „ökologische Distinktion“, beispielsweise durch Solaranlagen oder Elektroautos (Z. 59–66).
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Für Menschen mit geringem Einkommen sei dagegen entscheidend, ob sie sich klimapolitische Maßnahmen leisten könnten und ob die Kosten der ökologischen Transformation gerecht verteilt würden (Z. 48–58).
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Würden die Kosten des Klimaschutzes ungleich verteilt, könnten sich soziale Konflikte verschärfen. Die Klimafrage könne dadurch zunehmend zu einem gesellschaftlichen Verteilungskonflikt beziehungsweise „Klassenkampf im Werden“ werden (Z. 75–82).
Zentraler Zusammenhang: Nach Mau tragen einkommensstarke Menschen überdurchschnittlich zur Klimakrise bei, während einkommensschwache Menschen häufig stärker unter ihren Folgen leiden und durch Klimaschutzmaßnahmen finanziell besonders belastet werden können.
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Die heutige kapitalistisch geprägte Wirtschaftsweise ist durch das Streben nach wirtschaftlichem Wachstum und Gewinn gekennzeichnet. Eine steigende Produktion und ein hoher Konsum führen häufig zu einem größeren Ressourcen- und Energieverbrauch.
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Besonders die Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas in Industrie, Verkehr und privaten Haushalten verursacht hohe CO₂-Emissionen. Diese verstärken den Treibhauseffekt und tragen zur globalen Erwärmung bei.
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Die Herstellung und der Konsum zahlreicher Produkte benötigen große Mengen an Rohstoffen und Energie. Zudem entstehen Abfälle und Umweltbelastungen, beispielsweise durch Plastikmüll. Dadurch werden Ökosysteme geschädigt.
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Durch Abholzung und intensive Landwirtschaft werden natürliche CO₂-Speicher zerstört. Gleichzeitig entstehen durch Tierhaltung und Düngemitteleinsatz zusätzliche Treibhausgase wie Methan und Lachgas.
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Die Globalisierung verstärkt diese Entwicklungen, da internationale Lieferketten lange Transportwege mit hohen Emissionen verursachen. Außerdem kann die Verlagerung von Produktionsstätten in Länder mit niedrigeren Umweltstandards zusätzliche Umweltbelastungen begünstigen.
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Fehlende staatliche Vorgaben und wirtschaftliche Anreize können dazu führen, dass Unternehmen die Umweltkosten ihrer Produktion nicht ausreichend berücksichtigen. Diese Kosten werden dann teilweise von der Allgemeinheit getragen.
Zusammenfassend ist die Klimakrise nicht nur die Folge einzelner Konsumentscheidungen, sondern hängt eng mit den Strukturen einer wachstums- und ressourcenintensiven Wirtschafts- und Produktionsweise zusammen.
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Das System der sozialen Sicherung ist ein wesentlicher Bestandteil des deutschen Sozialstaates. Es soll Menschen gegen soziale Lebensrisiken wie Krankheit, Arbeitslosigkeit, Pflegebedürftigkeit oder Altersarmut absichern und ein menschenwürdiges Existenzminimum gewährleisten.
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Es beruht auf drei grundlegenden Prinzipien: dem Versicherungsprinzip, dem Versorgungsprinzip und dem Fürsorgeprinzip.
Versicherungsprinzip
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Das Versicherungsprinzip bildet die Grundlage der gesetzlichen Sozialversicherung. Dazu gehören die Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung.
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Die Finanzierung erfolgt überwiegend durch Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie teilweise durch staatliche Zuschüsse. Die gesetzliche Unfallversicherung wird grundsätzlich allein durch die Arbeitgeber finanziert.
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In der Renten- und Arbeitslosenversicherung gilt in wesentlichen Bereichen das Äquivalenzprinzip: Die Höhe der Leistungen hängt unter anderem von der Höhe und Dauer der zuvor gezahlten Beiträge ab.
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In der Kranken- und Pflegeversicherung steht dagegen das Solidaritätsprinzip im Vordergrund: Die Versicherten leisten entsprechend ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit Beiträge, erhalten aber grundsätzlich Leistungen nach ihrem Bedarf beziehungsweise nach gesetzlichen Ansprüchen.
Versorgungsprinzip
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Beim Versorgungsprinzip gewährt der Staat bestimmte Leistungen, ohne dass dafür zuvor individuelle Versicherungsbeiträge gezahlt werden müssen. Die Finanzierung erfolgt in der Regel aus Steuermitteln.
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Dazu gehören beispielsweise staatliche Leistungen für Menschen, die besondere Opfer für die Allgemeinheit erbracht oder besondere Schädigungen erlitten haben, etwa im Zusammenhang mit Kriegsfolgen.
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Im weiteren Verständnis trägt der Staat auch durch öffentliche Einrichtungen wie Schulen und die Bereitstellung öffentlicher Infrastruktur zur gesellschaftlichen Versorgung bei.
Fürsorgeprinzip
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Das Fürsorgeprinzip richtet sich an Menschen, die sich in einer sozialen oder finanziellen Notlage befinden und ihren Lebensunterhalt nicht ausreichend selbst sichern können.
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Es orientiert sich am Subsidiaritätsprinzip: Staatliche Unterstützung greift ein, wenn eigene Mittel oder vorrangige Hilfen nicht ausreichen.
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Beispiele sind die Sozialhilfe und das Wohngeld. Diese Leistungen sollen soziale Notlagen abmildern und ein menschenwürdiges Leben ermöglichen.
Zusammenfassend verbindet das deutsche System der sozialen Sicherung die Absicherung durch Beiträge, staatliche Versorgungsleistungen und bedarfsorientierte Hilfen. Dadurch sollen soziale Risiken begrenzt und gesellschaftliche Ungleichheiten abgeschwächt werden.
Grundgedanke
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Eine sozial gerechte Klimapolitik muss Treibhausgasemissionen wirksam reduzieren, ohne Menschen mit geringem Einkommen übermäßig zu belasten.
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Soziale Gerechtigkeit bedeutet dabei, dass die Kosten des Klimaschutzes entsprechend der finanziellen Leistungsfähigkeit verteilt werden und alle Menschen Zugang zu klimafreundlichen Alternativen erhalten.
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Wie Steffen Mau verdeutlicht, verursachen wohlhabendere Menschen häufig mehr CO₂, während einkommensschwächere Menschen stärker unter den Folgen der Klimakrise leiden (M 1, Z. 12–18; Z. 32–41). Deshalb sollten diejenigen, die mehr Emissionen verursachen und finanziell leistungsfähiger sind, einen größeren Beitrag leisten.
Maßnahmen einer sozial gerechten Klimapolitik
Bezahlbare und klimafreundliche Mobilität
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Der öffentliche Nahverkehr sollte besonders in ländlichen Regionen ausgebaut und bezahlbar gestaltet werden. So könnten auch Schülerinnen und Schüler ohne eigenes Auto zuverlässig zur Schule, zur Ausbildung oder zu Freizeitangeboten gelangen.
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Sichere Radwege und bessere Bus- und Bahnverbindungen würden klimafreundliche Mobilität erleichtern. Gleichzeitig könnten klimaschädliche Subventionen schrittweise abgebaut werden.
Sozial gerechte Energiepolitik
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Der Staat sollte Haushalte mit geringem Einkommen stärker bei der energetischen Sanierung von Wohnungen und beim Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme unterstützen.
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Gleichzeitig müssten Mieterinnen und Mieter vor unverhältnismäßigen Mieterhöhungen infolge von Modernisierungen geschützt werden.
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Ein Klimageld, das Einnahmen aus der CO₂-Bepreisung an die Bevölkerung zurückgibt, könnte insbesondere Haushalte mit niedrigen Emissionen finanziell entlasten.
Nachhaltiger Konsum für alle
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Klimafreundliche Produkte sollten nicht nur für wohlhabende Menschen erschwinglich sein. Deshalb könnten beispielsweise Reparaturangebote, Secondhand-Läden und regionale Lebensmittel stärker gefördert werden.
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In meinem Alltag könnte ich häufiger gebrauchte Kleidung kaufen, Lebensmittelverschwendung vermeiden und bei kurzen Wegen das Fahrrad nutzen. Solche Entscheidungen sollten jedoch durch bezahlbare Angebote erleichtert werden.
Soziale Absicherung des wirtschaftlichen Wandels
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Beschäftigte in klimaschädlichen Wirtschaftsbereichen sollten durch Weiterbildungen und Umschulungen beim Wechsel in neue Berufe unterstützt werden.
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Staatliche Investitionen in erneuerbare Energien und klimafreundliche Technologien könnten neue Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig den CO₂-Ausstoß verringern.
Generationen- und globale Gerechtigkeit
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Klimapolitik muss auch die Interessen zukünftiger Generationen berücksichtigen, da junge Menschen besonders lange mit den Folgen des Klimawandels leben werden.
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Deutschland sollte zudem ärmere Länder beim Ausbau erneuerbarer Energien und bei der Anpassung an Klimafolgen unterstützen, da diese häufig besonders stark betroffen sind, obwohl sie vergleichsweise wenig zur Klimakrise beigetragen haben.
Fazit
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Eine erfolgreiche Klimapolitik sollte klimaschädliches Verhalten begrenzen, klimafreundliche Alternativen fördern und soziale Belastungen gerecht ausgleichen.
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Aus meiner Perspektive als Schülerin beziehungsweise Schüler sind vor allem bezahlbare Mobilität, erschwingliche nachhaltige Produkte und der Schutz zukünftiger Generationen wichtig.
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Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit dürfen daher nicht gegeneinander ausgespielt werden. Nur wenn sich alle gesellschaftlichen Gruppen an der ökologischen Transformation beteiligen können, wird Klimapolitik langfristig wirksam und gesellschaftlich akzeptiert.