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Aufgabe A1

Hinweis: Wähle aus den Aufgaben A1 und A2 eine Aufgabe, aus den Aufgaben B1 und B2 eine Aufgabe und aus den Experimenten E1 und E2 ein Experiment aus.

1

Ein Körper an einer Feder kann eine mechanische Schwingung ausführen. Dabei lassen sich Zusammenhänge zwischen verschiedenen physikalischen Größen untersuchen.

1.1

Zunächst wird an eine Feder mit unbekannter Federkonstante Formula: k_1Formula: k_1 (Abbildung A) ein Körper mit der Masse Formula: m = 100\;\text{g}Formula: m = 100\;\text{g} angehängt. Die Masse der Feder ist vernachlässigbar. Das Federpendel befindet sich nun in der Ruhelage (Abbildung B). Der Körper wird nach unten ausgelenkt (Abbildung C) und zum Zeitpunkt Formula: t = 0\;\text{s}Formula: t = 0\;\text{s} losgelassen. Es setzt eine harmonische Schwingung ein.

Drei Diagramme (Abbildung A–C): Deckenfeder k1, A kurz, B Masse m in Ruhelage, C Masse m um 2 cm tiefer.Drei Diagramme (Abbildung A–C): Deckenfeder k1, A kurz, B Masse m in Ruhelage, C Masse m um 2 cm tiefer.
1.1.1

Ermittle die Federkonstante Formula: k_1Formula: k_1 der Feder und die Periodendauer Formula: T_1Formula: T_1 der harmonischen Schwingung.

(Kontrollergebnis: Formula: T_1=0,45\;\text{s}Formula: T_1=0,45\;\text{s})

3 BE

1.1.2

Gib eine Gleichung für die momentane Auslenkung Formula: y(t)Formula: y(t) des Körpers an und skizziere das zugehörige Formula: y(t)-Formula: y(t)-Diagramm für die erste Schwingungsperiode.

3 BE

1.1.3

Berechne die maximale kinetische Energie Formula: E_\text{kin,max}Formula: E_\text{kin,max} des Körpers und skizziere das Formula: E_\text{kin}(t)-Formula: E_\text{kin}(t)-Diagramm für das gleiche Zeitintervall wie in Aufgabe 1.1.2.

4 BE

1.1.4

Vergleiche eine ungedämpfte mit einer gedämpften Schwingung hinsichtlich auftretender Energieformen.

2 BE

1.2

Die Feder in der Anordnung wird nun durch eine zweite Feder mit der unbekannten Federkonstante Formula: k_2Formula: k_2 ausgetauscht. Als Pendelkörper wird ein Massestück Formula: m = 100 \; \text{g}Formula: m = 100 \; \text{g} verwendet.

Das Federpendel wird in Schwingung versetzt.

Über einen Zeitraum von Formula: t_{\text{ges}} = 4 \; \text{s}Formula: t_{\text{ges}} = 4 \; \text{s} werden in regelmäßigen Zeitabständen insgesamt Formula: 80Formula: 80 Wertepaare für die Elongation Formula: yFormula: y und die rücktreibende Kraft Formula: F_\text{R}Formula: F_\text{R} gemessen. Diese werden im folgenden Formula: F_\text{R}(y)-Formula: F_\text{R}(y)-Diagramm inklusive Ausgleichsgerade dargestellt.

Streudiagramm mit Punkten und fallender Regressionslinie; y in m, F_R in NStreudiagramm mit Punkten und fallender Regressionslinie; y in m, F_R in N

1.2.1

Begründe, mithilfe des abgebildeten Formula: F_\text{R}(y)-Formula: F_\text{R}(y)-Diagramms, dass die Schwingung näherungsweise harmonisch verläuft.

2 BE

1.2.2

Ermittle mithilfe des abgebildeten Formula: F_\text{R}(y)-Formula: F_\text{R}(y)-Diagramms die Anzahl Formula: NFormula: N der pro Schwingungsperiode aufgezeichneten Wertepaare.

3 BE

2

R. STIRLING entwickelte im Jahr 1816 eine besondere Wärmekraftmaschine.

Ein STIRLINGmotor enthält eine abgeschlossene Gasmenge, die zwei isotherme und zwei isochore Zustandsänderungen durchläuft.

Beim STIRLINGmotor findet keine Verbrennung statt, sondern es werden lediglich zwei Wärmereservoire mit unterschiedlicher Temperatur benötigt.

Ein STIRLINGmotor eignet sich somit auch für Anwendungen, bei denen kein Sauerstoff zur Verfügung steht. In einem STIRLINGmotor für eine zukünftige Mondstation wird die Abwärme eines kleinen Kernreaktors genutzt, um mechanische Arbeit zu verrichten.

Der Kernreaktor führt dem Arbeitsgas Helium bei der Temperatur Formula: T_A=830\;\text{K}Formula: T_A=830\;\text{K} die Wärme Formula: Q_{AB}Formula: Q_{AB} isotherm zu. Bei einer Temperatur von Formula: T_C=415 \;\text{K}Formula: T_C=415 \;\text{K} wird die Wärme Formula: Q_{CD}Formula: Q_{CD} isotherm an die Umgebung abgegeben. Der maximale Druck während des Kreisprozesses ist beim Zustand A erreicht und beträgt Formula: p_{A}=15 \;\text{MPa}.Formula: p_{A}=15 \;\text{MPa}. Im Zustand A hat das Arbeitsgas zudem das minimale Volumen. Dieses beträgt Formula: V_A=1 \cdot 10^{-5} \;\text{m}^3.Formula: V_A=1 \cdot 10^{-5} \;\text{m}^3. Bei der isothermen Expansion Formula: \mathrm{A} \rightarrow \mathrm{B}Formula: \mathrm{A} \rightarrow \mathrm{B} nimmt das Volumen um Formula: \Delta V = 9 \cdot 10^{-5} \; \mathrm{m}^3Formula: \Delta V = 9 \cdot 10^{-5} \; \mathrm{m}^3 zu. Bei allen Zustandsänderungen wird Helium als ideales Gas mit der spezifischen Gaskonstante Formula: R_{\mathrm{S}} = 2077 \; \tfrac{\mathrm{J}}{\mathrm{kg} \cdot \mathrm{K}}Formula: R_{\mathrm{S}} = 2077 \; \tfrac{\mathrm{J}}{\mathrm{kg} \cdot \mathrm{K}} betrachtet.

2.1

Nenne zwei Eigenschaften eines idealen Gases.

2 BE

2.2

Ermittle für die Zustände A bis D jeweils die Größen Druck Formula: p,Formula: p, Volumen Formula: VFormula: V und Temperatur Formula: T.Formula: T.

Fasse deine Ergebnisse in einer Tabelle zusammen.

4 BE

2.3

Berechne die Anzahl Formula: NFormula: N der Heliumatome und deren Gesamtmasse Formula: m_\text{ges}Formula: m_\text{ges} im STIRLINGmotor .

4 BE

2.4

Berechne den Betrag der bei einem Umlauf verrichteten mechanischen Arbeit Formula: |W|Formula: |W| dieses STIRLINGmotors.

(Kontrollergebnis: Formula: |W| \approx 173\;\text{J}Formula: |W| \approx 173\;\text{J})

4 BE

2.5

Mit einem an den STIRLINGmotor angeschlossenen Generator gelingt die Umwandlung von mechanischer in elektrische Energie mit einem Wirkungsgrad von Formula: \eta_\text{el}= 0,87.Formula: \eta_\text{el}= 0,87.

Berechne die elektrische Leistung Formula: P_\text{el}Formula: P_\text{el} des Systems in Formula: \text{kW},Formula: \text{kW}, wenn der STIRLINGmotor eine Drehzahl von Formula: n = 5100 \; \mathrm{min}^{-1}Formula: n = 5100 \; \mathrm{min}^{-1}hat.

3 BE

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