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Aufgabe A2

Hinweis: Wähle aus den Aufgaben A1 und A2 eine Aufgabe, aus den Aufgaben B1 und B2 eine Aufgabe und aus den Experimenten E1 und E2 ein Experiment aus.

Generatoren sind wesentliche Bestandteile nahezu aller Kraftwerksarten. Dies trifft für konventionelle Wärmekraftwerke ebenso zu wie für Wasserkraftwerke, Windkrafiwerke, geothermische und solarthermische Kraftwerke. Generatoren werden also auch nach der Abschaltung von Kern- und Kohlekraftwerken in Deutschland eine wichtige Rolle bei der Energieversorgung spielen.

In der nachstehenden Abbildung ist schematisch ein möglicher Aufbau eines Wechselspannungsgenerators dargestellt.

Schematische Zeichnung eines Generators mit zwei Spulen, rotierendem Anker/Kommutator und Voltmeter (U(t)).Schematische Zeichnung eines Generators mit zwei Spulen, rotierendem Anker/Kommutator und Voltmeter (U(t)).

1.1

Gib die Bezeichnungen der Hauptteile an, die mit 1 und 2 beschriftet sind.

2 BE

1.2

Erkläre die Entstehung der Spannung Formula: U(t).Formula: U(t). Gehe in diesem Zusammenhang darauf ein, weshalb diese Spannung eine Wechselspannung ist.

4 BE

1.3

Für die von einem Generator erzeugte Spannung gilt die Gleichung Formula: U(t) = N \cdot B \cdot A \cdot \omega \cdot \sin(\omega \cdot t + \varphi_0).Formula: U(t) = N \cdot B \cdot A \cdot \omega \cdot \sin(\omega \cdot t + \varphi_0).

1.3.1

Gib je eine Bezeichnung für die in der Gleichung enthaltenen physikalischen Größen Formula: N,Formula: N, Formula: B,Formula: B, Formula: AFormula: A und Formula: \omegaFormula: \omega an. Leite die Gleichung mit Hilfe grundlegender physikalischer Gesetzmäßigkeiten her.

5 BE

1.3.2

Skizziere das Formula: U(t)-Formula: U(t)-Diagramm für einen Generator, der mit der Drehzahl Formula: nFormula: n rotiert, für das Zeitintervall einer Umdrehung. Kennzeichne die Amplitude Formula: U_\text{max}Formula: U_\text{max} und die Periodendauer Formula: TFormula: T der Spannung Formula: U(t)Formula: U(t) in deiner grafischen Darstellung. Dabei soll gelten: Formula: \varphi_0 = 90^\circ.Formula: \varphi_0 = 90^\circ.

Skizziere im gleichen Diagramm für das gleiche Zeitintervall den Spannungsverlauf Formula: U(t),Formula: U(t), wenn der Generator mit der doppelten Drehzahl rotiert.

4 BE

1.4

Berechne den Effektivwert Formula: U_\text{eff}Formula: U_\text{eff} der von einem Generator erzeugten Spannung Formula: U(t),Formula: U(t), wenn folgende Angaben gelten:

Formula: B = 500\;\text{mT}Formula: B = 500\;\text{mT} ; Formula: N = 1500Formula: N = 1500 ; Formula: A = 0,15\;\text{m}^2Formula: A = 0,15\;\text{m}^2 ; Drehzahl Formula: n= 50\;\text{s}^{-1}Formula: n= 50\;\text{s}^{-1}

2 BE

2.

Um das Jahr 1922 untersuchte A. H. COMPTON die Streuung monochromatischer Röntgenstrahlung mit der Wellenlänge Formula: \lambda_0Formula: \lambda_0 an Kristallen. Dazu nutzte er eine Anordnung, die im nachstehenden Bild 1 schematisch dargestellt ist.

Schematische Darstellung: Röntgenstrahlen treffen Graphit, gestreute Strahlung wird unter Winkel θ vom Zählrohr gemessen.Schematische Darstellung: Röntgenstrahlen treffen Graphit, gestreute Strahlung wird unter Winkel θ vom Zählrohr gemessen.

Bild 2 zeigt graphische Darstellungen für eine Auswahl der Messergebnisse von COMPTON. Darin sind bei unterschiedlichen Streuwinkeln Formula: \varthetaFormula: \vartheta jeweils die Intensität Formula: I(\lambda)Formula: I(\lambda) der vom Zählrohr detektierten gestreuten Strahlungen mit den Wellenlängen Formula: \lambda_0Formula: \lambda_0 und Formula: \lambda'Formula: \lambda' dargestellt.

Für die Differenz beider Wellenlängen gilt die Gleichung: Formula: \Delta\lambda = \lambda_{\text{C}} \cdot (1 - \cos (\vartheta)).Formula: \Delta\lambda = \lambda_{\text{C}} \cdot (1 - \cos (\vartheta)).

Darin wird Formula: \lambda_\text{C}Formula: \lambda_\text{C} als COMPTONwellenlänge bezeichnet, welche den Betrag Formula: \lambda_{\mathrm{C}} = 2,426 \; \mathrm{pm}Formula: \lambda_{\mathrm{C}} = 2,426 \; \mathrm{pm} hat.

Vier Diagramme: Intensität I gegen Wellenlänge λ für θ = 0°, 45°, 90°, 135° mit Peaks bei λ0 und λ′.Vier Diagramme: Intensität I gegen Wellenlänge λ für θ = 0°, 45°, 90°, 135° mit Peaks bei λ0 und λ′.

2.1

Erkläre die Entstehung der Streustrahlung mit der Wellenlänge Formula: \lambda'.Formula: \lambda'.

Gehe in diesem Zusammenhang darauf ein, inwiefern der COMPTON-Effekt im Widerspruch zum Wellenmodell des Lichtes steht.

4 BE

2.2

In einem Versuch wird Röntgenstrahlung der Wellenlänge Formula: \lambda_0= 2\;\text{pm}Formula: \lambda_0= 2\;\text{pm} auf einen Graphitkörper gerichtet. Unter dem Winkel Formula: \varthetaFormula: \vartheta wird die Streustrahlung der Wellenlänge Formula: \lambda^{\prime} = 5,64 \; \mathrm{pm}Formula: \lambda^{\prime} = 5,64 \; \mathrm{pm} gemessen.

2.2.1

Berechne die Masse Formula: m_\text{Ph}Formula: m_\text{Ph} der Photonen des einfallenden Lichtes. Leite die zur Berechnung verwendete Gleichung aus grundlegenden physikalischen Ansätzen her.

3 BE

2.2.2

Berechne die kinetische Energie Formula: E_\text{kin/e}Formula: E_\text{kin/e} des gestoßenen Elektrons.

3 BE

2.2.3

Stelle die Impulse aller an diesem Streuvorgang beteiligten Teilchen in einer Skizze dar. Ermittle den Streuwinkel Formula: \varthetaFormula: \vartheta der Röntgenstrahlung und den Impuls Formula: p_\text{e}Formula: p_\text{e} des gestoßenen Elektrons.

2 BE

2.3

Begründe, dass der COMPTON-Effekt kaum nachweisbar wäre, wenn der Versuch mit sichtbarem Licht durchgeführt würde.

2 BE

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