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Inhaltsverzeichnis

Aufgabe I

1

Der Speerwurf ist eine technisch anspruchsvolle Disziplin der Leichtathletik.

Illustration der Bewegungsphasen beim Speerwurf, nummeriert von 1 bis 13.Illustration der Bewegungsphasen beim Speerwurf, nummeriert von 1 bis 13.

Abb. 1: Speerwurf (Anlauf nicht vollständig dargestellt)

(Haberkorn, C.; Plaß, R.: Spezielle Didaktik der Sportarten. Leichtathletik 2. Sprung – Wurf – Stoß. Frankfurt: Verlag Moritz Diesterweg, 1992, S. 165)

1.1

Analysiere die Phasenstruktur des Speerwurfs (s. Abb. 1), beschreibe die charakteristischen Merkmale der einzelnen Phasen und stelle die Funktion der jeweiligen Teilbewegungen dar!

16 BE

1.2

Erläutere drei für den Speerwurf relevante koordinative Fähigkeiten!

9 BE

1.3

Die in Abb. 2 dargestellte Abwurfposition weist deutliche technische Abweichungen vom Idealbild (s. Abb. 1, Bild 10) auf.

Erläutere ausgehend von der Darstellung eines biomechanischen Prinzips Konsequenzen einer dieser technischen Abweichungen vom Idealbild!

Leichtathletin mit Speer auf einer Laufbahn.Leichtathletin mit Speer auf einer Laufbahn.

Abb. 2: Fehlerbild im Speerwurf

(https://www.speerschule.ch/xanalysonicht.htm, aufgerufen am 08.09.2025)

7 BE

2

Der Speerwurf erfordert ein systematisches Training verschiedener Leistungskomponenten.

2.1

Stelle zwei geeignete Methoden des Techniktrainings mit ihrer jeweiligen Zielsetzung dar und gib jeweils ein Anwendungsbeispiel für das Speerwurftraining an!

8 BE

2.2

Im Krafttraining eines Speerwerfers kommt die nachfolgend dargestellte Krafttrainingsmethode mit folgenden Charakteristika zum Einsatz:

Merkmal

Beschreibung

Arbeitsweise

konzentrisch

Belastungsintensität

maximal (Last: 90–100 %), Bewegungsgeschwindigkeit: zügig bei explosivem Krafteinsatz

Belastungsdauer

1–5 Wiederholungen

Pause

ca. 5 Minuten

Gesamtumfang

5–12 Serien pro Übung; ca. 10 Übungen

Benenne die zugrundeliegende Krafttrainingsmethode und stelle auch unter Berücksichtigung sportbiologischer Anpassungserscheinungen mögliche Trainingswirkungen sowie die Relevanz dieser Krafttrainingsmethode für den Speerwurf dar!

12 BE

2.3

Nenne vier für den Speerwurf relevante Muskelgruppen sowie jeweils eine geeignete Übung zu deren Training!

8 BE

3

Für die allgemeine Vorbereitungsperiode erhält eine Nachwuchsspeerwerferin einen spezifischen Trainingsplan.

Erläutere vier Prinzipien des sportlichen Trainings anhand des in Abb. 3 dargestellten Trainingsplanauszugs!

Übersicht eines Trainingsplans mit Vorbereitungsperioden, Makrozyklen und einem Wochenplan für Leichtathletiktraining.Übersicht eines Trainingsplans mit Vorbereitungsperioden, Makrozyklen und einem Wochenplan für Leichtathletiktraining.

Abb. 3: allgemeine Vorbereitungsperiode einer Nachwuchsspeerwerferin. Makrozyklen (A); Mikrozyklus (B)

(verändert nach: Kibele, A., Konopka, H. [Hrsg.]: Gelbe Reihe. Materialien SII. Trainingslehre. Braunschweig: Westermann-Verlag, 2018, S. 17)

12 BE

4

Sport wird aus unterschiedlichen Sinnperspektiven heraus betrieben und löst verschiedene Emotionen aus.

4.1

Stelle Funktionen von Emotionen in sportlichen Handlungssituationen dar und veranschauliche diese jeweils an einem Beispiel aus der Leichtathletik!

12 BE

4.2

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) ergänzte im Jahr 2021 das auf den Gründervater der modernen Olympischen Spiele Pierre de Coubertin zurückgehende Motto für die Olympischen Spiele wie folgt: „citius, altius, fortius – communiter“ (deutsch: „schneller, höher, stärker – gemeinsam“).

Stelle mögliche Sinnperspektiven des Sporttreibens an einer jeweils selbst gewählten sportlichen Aktivität dar und beurteile das Olympische Motto vor dem Hintergrund Ihrer Ausführungen kritisch!

16 BE

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