Aufgabe III
Der Handstützüberschlag rückwärts (Flickflack) ist eine anspruchsvolle turnerische Fertigkeit.

Abb. 1: Handstützüberschlag rückwärts
(Gerling, I. E.: Gerätturnen für Fortgeschrittene. Band I: Boden und Schwebebalken. Aachen: Meyer & Meyer Verlag, 2002, S. 95)
Analysiere die Phasenstruktur des Handstützüberschlags rückwärts (s. Abb. 1), beschreibe die charakteristischen Merkmale der einzelnen Phasen und stelle die Funktion der jeweiligen Teilbewegungen dar!
Beschreibe drei qualitative Bewegungsmerkmale und stelle deren jeweilige Ausprägung bei einem gelungenen Handstützüberschlag rückwärts dar!
Der sogenannte „Macaco“ (s. Abb. 2) in der Sportart Freerunning ähnelt dem Handstützüberschlag rückwärts (s. Abb. 1) im Gerätturnen.
Stelle wesentliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Bewegungen dar!

Abb. 2: Macaco
(verändert nach: https://www.youtube.com/watch?v=RTU818sfo0s, aufgerufen am 04.10.2025)
Eine gut ausgebildete Beweglichkeit ist für viele Fertigkeiten im Gerätturnen ein leistungsbestimmender Faktor.
Definiere den Begriff „Beweglichkeit“ und stelle mögliche Ziele eines Beweglichkeitstrainings dar!
Stelle ein für den Handstützüberschlag rückwärts geeignetes Übungsprogramm mit vier konkreten Dehnübungen zusammen!
Begründe deine Auswahl und gib jeweils die Dehnmethode an!
Der passive Bewegungsapparat wird beim Gerätturnen und in den Sportarten Freerunning sowie Parkour stark beansprucht.
Beschreibe ggf. anhand einer Skizze den allgemeinen Gelenkaufbau und die Funktion der wesentlichen Bestandteile!
Nenne drei unterschiedliche Gelenktypen sowie die Anzahl ihrer Bewegungsachsen und ordne diesen jeweils ein Gelenk des menschlichen Bewegungsapparats zu!
Beschreibe Lage, Aufbau und Funktion der Bandscheiben!
In den Sportarten Parkour und Freerunning wird zur Landung aus großen Höhen häufig die in Abb. 3 dargestellte sogenannte „Parkourrolle“ genutzt.
Erläutere die Bedeutung der Parkourrolle für den passiven Bewegungsapparat auch unter Berücksichtigung biomechanischer Aspekte!

Abb. 3: Parkourrolle
(verändert nach: https://www.bing.com/videos/riverview/relatedvideo?q=luk+hessen+par-kour+rollen&mid=149E6E80D7AE33E154BB149E6E80D7AE33E154BB&FORM=VIRE, aufgerufen am 24.11.2025)
Einer mehrfachen Olympiasiegerin im Gerätturnen, Simone Biles, werden die folgenden Aussagen zugeschrieben:
„Ich muss mich physisch und psychisch in die richtige Verfassung bringen, bevor ich die Übung beginne. Aber sobald ich in der Übung völlig aufgehe, ist es, als würde sich in mir ein Schalter umlegen.“
„Manchmal höre ich die Zuschauer jubeln und meistens läuft mein Körper wie im Autopilot-Modus, sodass ich mich manchmal sogar nach einer Bodenübung frage: Habe ich das wirklich gerade gemacht?“
(frei übersetzt nach: https://edition.cnn.com/2016/04/27/health/simone-biles-olympicsmom-100-days-until-rio und https://abcnews.go.com/Sports/gymnast-simone-biles-aimsmake-history-2016-olympics/story?id=40505044, aufgerufen am 04.10.2025)
Erläutere den in den Aussagen beschriebenen Zustand aus sportpsychologischer Sicht und gehe dabei darauf ein, wie eine Athletin bzw. ein Athlet diesen erreichen kann!
Der Internationale Turnerbund (FIG) hat die Sportart Parkour vor einigen Jahren offiziell als eigene Disziplin aufgenommen. In der Parkourszene wurde diese Aufnahme kontrovers diskutiert.
Stelle Chancen und Risiken für die Sportart Parkour dar, die sich aus dieser Aufnahme ergeben!
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Analyse der Phasenstruktur des Handstützüberschlags rückwärts, Beschreibung der charakteristischen Merkmale der einzelnen Phasen und Darstellung der Funktion der jeweiligen Teilbewegungen, z. B.:
Der Handstützüberschlag rückwärts ist eine azyklische Bewegung, die in drei Phasen gegliedert ist.
Vorbereitungsphase (Schaffen optimaler Voraussetzungen für die Hauptphase)
-
Ausgangsposition: aus dem Stand, Blick nach vorne, Arme in Vorhalte;
-
Einleiten der Rückwärtsbewegung: Anfallen rückwärts mit leichtem Beugen der Hüft- und Kniegelenke zur Absenkung des Körperschwerpunkts nach unten-hinten.
Hauptphase (Realisierung des eigentlichen Bewegungsziels)
-
Rückschwingen der Arme über den Kopf, Rücknahme des Kopfes, explosiver Absprung nach hinten-oben durch explosive Streckung der Beine und Überstreckung des gesamten Körpers zur Einleitung der ersten Flugphase mit Rückwärtsrotation;
-
Flugphase mit überstrecktem Körper zur Weiterführung der Rotation;
-
schulterbreites Aufsetzen der Hände auf den Boden mit gestreckten Armen und explosiver Abdruck über Schultern, Arme und Hände zur Einleitung der zweiten Flugphase;
-
Beugen der Hüftgelenke zur Erhöhung der Drehgeschwindigkeit.
Endphase (Wiedererlangen des Gleichgewichtszustands)
-
Beidbeinige Landung mit kontrolliertem Abfangen der Bewegung und Aufrichten des Rumpfes sowie Hochführen der Arme zum Erreichen eines stabilen Stands.
Beschreibung von drei qualitativen Bewegungsmerkmalen und Darstellung von deren jeweiliger Ausprägung bei einem gelungenen Handstützüberschlag rückwärts, z. B.:
-
Bewegungskopplung: Die Bewegungskopplung beschreibt das zeitlich und räumlich abgestimmte Zusammenspiel einzelner Teilkörperbewegungen, um ein gemeinsames Bewegungsziel zu erreichen. Beim Handstützüberschlag rückwärts müssen z. B. Armschwung und Beinstreckung synchron erfolgen, damit sich die translatorischen und rotatorischen Teilbewegungen überlagern.
-
Bewegungspräzision: Die Bewegungspräzision beschreibt den Grad der Übereinstimmung einer sportlichen Bewegung mit dem geplanten Verlauf oder Ziel. Beim Handstützüberschlag rückwärts zeigt sich die Bewegungspräzision z. B. im exakten Absprungwinkel, der gewährleistet, dass der Handstützüberschlag rückwärts nicht zu steil oder zu flach geturnt wird.
-
Bewegungsstärke: Die Bewegungsstärke beschreibt den Krafteinsatz bei einer sportlichen Bewegung. Beim Handstützüberschlag rückwärts muss z. B. der Krafteinsatz beim Absprung so dosiert sein, dass eine ausreichende Höhe erreicht wird und gleichzeitig ein kontrollierter Handaufsatz möglich ist.
Darstellung wesentlicher Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Bewegungen, z. B.:
Gemeinsamkeiten:
-
Rückwärtsgerichtete Überschlagbewegung;
-
stützende Hand/Hände als temporäre Drehachse;
-
Aktivüberstreckung des Körpers;
-
Flugphase nach dem Stütz.
Unterschiede:
|
Merkmal |
Handstützüberschlag rückwärts |
Macaco |
|---|---|---|
|
Absprung |
Vor Handaufsatz |
Nach Handaufsatz |
|
Stützphase |
Beidhändig |
Einhändig |
|
Rotation |
Um Breitenachse |
Um Breiten- und Längsachse |
|
Bewegungsausführung |
Akkurat und normiert |
Lässige Asynchronität, frei |
Darstellung möglicher Ziele eines Beweglichkeitstrainings, z. B.:
-
Optimierung der qualitativen und quantitativen Bewegungsausführung: größere Bewegungsamplituden durch dehnungsfähige Muskulatur;
-
Optimierung der koordinativen und technischen Leistungsfähigkeit sowie des motorischen Lernprozesses: positiver Einfluss einer gut entwickelten Beweglichkeit auf die koordinativ-technische Entwicklung;
-
Optimieren der konditionellen motorischen Hauptbeanspruchungsformen: ökonomischere Arbeitsweise der Muskulatur (Ausdauer), längere Beschleunigungswege (Kraft und Schnelligkeit);
-
Verletzungsprophylaxe: verbessertes Abfedern hoher Belastungen durch gesteigerte Elastizität;
-
Haltungsprophylaxe: Abbau von Muskelverkürzungen;
-
Optimierung der Wiederherstellung: Senkung des erhöhten Muskeltonus nach einer Belastung durch Dehnen;
-
Psychoregulation: erhöhte psychische Entspannungsfähigkeit.
Zusammenstellung von vier konkreten Dehnübungen einschließlich der Begründung der Auswahl sowie Angabe der jeweiligen Dehnmethode, z. B.:
-
1. Schulterdehnung an der Wand (dynamisch-aktive Dehnmethode):
-
Durchführung: Im Stand die Arme gestreckt an einer Wand abstützen und den Oberkörper kontrolliert nach unten bewegen, anschließend wieder aufrichten. Mehrmals wiederholen.
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Ziel: Verbesserung der Schulterbeweglichkeit.
-
Begründung: Beim Handstützüberschlag rückwärts müssen die Arme über den Kopf geführt werden. Eine gute Schulterbeweglichkeit ermöglicht einen sicheren Handaufsatz und eine optimale Körperstreckung.
-
-
2. Dehnung der Handgelenksmuskulatur (dynamisch-passive Dehnmethode):
-
Durchführung: Im Vierfüßlerstand die Handflächen mit nach vorne gerichteten Fingern aufsetzen und den Oberkörper langsam vor- und zurückverlagern.
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Ziel: Verbesserung der Beweglichkeit der Handgelenke.
-
Begründung: Beim Handstützüberschlag rückwärts müssen die Handgelenke beim Aufsetzen und Abdrücken einen großen Bewegungsumfang ermöglichen und hohe Stützbelastungen aufnehmen.
-
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3. Dehnung der Hüftbeugemuskulatur im Ausfallschritt (statisch-passive Dehnmethode):
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Durchführung: Einen tiefen Ausfallschritt einnehmen, das hintere Knie auf dem Boden ablegen und die Hüfte langsam nach vorne schieben. Die Dehnposition ca. 20–30 Sekunden halten.
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Ziel: Verbesserung der Hüftstreckfähigkeit.
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Begründung: Eine gute Hüftbeweglichkeit ermöglicht die Überstreckung des Körpers während der ersten Flugphase und unterstützt die Rückwärtsrotation.
-
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4. Dehnung der Bauchmuskulatur in der Kobra-Position (statisch-aktive Dehnmethode):
-
Durchführung: In Bauchlage den Oberkörper langsam mithilfe der Rückenmuskulatur anheben, die Hüfte bleibt am Boden. Die Position ca. 15–20 Sekunden kontrolliert halten.
-
Ziel: Verbesserung der Dehnfähigkeit der vorderen Rumpfmuskulatur und der Wirbelsäulenstreckung.
-
Begründung: Beim Handstützüberschlag rückwärts ist eine ausgeprägte Körperstreckung erforderlich. Eine ausreichende Beweglichkeit der Rumpfmuskulatur unterstützt die kontrollierte Überstreckung während der Rückwärtsbewegung.
-
Allgemeine Hinweise zum Übungsprogramm:
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Vor Beginn der Dehnübungen sollte die Muskulatur durch leichtes Aufwärmen aktiviert werden.
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Dynamische Dehnübungen eignen sich besonders zur Vorbereitung auf die sportliche Bewegung.
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Statische Dehnübungen können zur langfristigen Verbesserung der Beweglichkeit eingesetzt werden.
-
Alle Übungen sollten kontrolliert und ohne Schmerzen durchgeführt werden.
Beschreibung des allgemeinen Gelenkaufbaus ggf. anhand einer Skizze:
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Gelenkkopf und Gelenkpfanne: Bestimmung der Freiheitsgrade des jeweiligen Gelenks;
-
Gelenkkapsel mit Gelenkinnenhaut: mechanische Sicherung des Gelenks; Bildung der Gelenkschmiere (Synovia) zur Verbesserung der Gleitfähigkeit des Knorpels;
-
Gelenkknorpel: Dämpfung von Zug-, Druck- und Scherkräften sowie Reduktion der Reibung.
Nennung von drei unterschiedlichen Gelenktypen sowie der Anzahl ihrer Bewegungsachsen und Zuordnung von jeweils einem Gelenk des menschlichen Bewegungsapparats, z. B.:
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Eigelenk: zwei Bewegungsachsen, Handgelenk;
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Scharniergelenk: eine Bewegungsachse, Fingergelenk;
-
Kugelgelenk: drei Bewegungsachsen, Schultergelenk.
Beschreibung von Lage, Aufbau und Funktion der Bandscheiben, z. B.:
-
Lage
-
Lokalisiert zwischen den einzelnen Wirbelkörpern der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule.
-
-
Funktion
-
Stoßdämpferfunktion.
-
-
Aufbau
-
Kollagener Faserring:
-
Größter Teil der Bandscheibe;
-
bestehend aus Faserknorpel und Bindegewebe;
-
mit Nachbarwirbel verwachsen.
-
-
Gallertkern:
-
Größtenteils aus Wasser, nicht komprimierbar.
-
-
Erläuterung der Bedeutung der Parkourrolle für den passiven Bewegungsapparat auch unter Berücksichtigung biomechanischer Aspekte, z. B.:
-
Beim Landen nach Sprüngen aus großen Höhen wirken große Kräfte auf den passiven Bewegungsapparat, insbesondere auf die Sprung-, Knie- und Hüftgelenke sowie auf die Wirbelsäule. Ziel der Parkourrolle ist es, auftretende Belastungsspitzen zu reduzieren und somit den passiven Bewegungsapparat vor Überlastung zu schützen.
-
Durch die Parkourrolle erfolgt das Abbremsen der Fallgeschwindigkeit über einen längeren Bremsweg und damit über eine längere Zeit als beim Landen ohne Rolle. Dadurch reduziert sich die negative Beschleunigung, die der Körper bei der Landung erfährt. Gemäß der Formel „Kraft = Masse × Beschleunigung“ reduziert sich in gleichem Maße die Kraft, die auf den passiven Bewegungsapparat einwirkt.
-
Ein Teil der Fallenergie wird durch die Rolle in eine horizontale Bewegungsenergie umgewandelt. Dadurch muss nicht die komplette Fallenergie durch die Beine absorbiert werden, sondern wird teilweise für die nächste Bewegung genutzt.
-
Die bei der Landung auftretenden Kräfte werden auf weitere Körperteile (z. B. die Arme) zusätzlich verteilt.
Erläuterung des in den Aussagen beschriebenen Zustands aus sportpsychologischer Sicht und Eingehen darauf, wie eine Athletin bzw. ein Athlet diesen Zustand erreichen kann, z. B.:
Die mehrfache Olympiasiegerin Simone Biles beschreibt einen Zustand, in dem sie „in der Übung völlig aufgeht“, sich wie im „Autopilot-Modus“ fühlt und sich nach der Übung die Frage stellt, ob sie „das wirklich gerade gemacht“ habe.
In der Sportpsychologie wird dieser Zustand als sogenanntes „Flow-Erleben“ bezeichnet.
Dieser ist gekennzeichnet durch:
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Ein optimales Verhältnis zwischen Anforderungen und Niveau des eigenen Könnens;
-
Handlungsanforderungen und unmittelbares Feedback, die als unmissverständlich erlebt werden, sodass jederzeit klar scheint, was zu tun ist;
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flüssige und glatte Handlungsabläufe, die den Eindruck erwecken, als folge das Geschehen einer inneren Logik;
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eine völlige und zwanglose Konzentration auf die Aufgabe, sodass alle Kognitionen, die nicht unmittelbar auf die Ausführungsregulation gerichtet sind, ausgeblendet werden;
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ein verändertes Zeiterleben, sodass die subjektive Zeitwahrnehmung von der realen Zeit entkoppelt ist;
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die Verschmelzung von Selbst und Tätigkeit, sodass man gänzlich in der eigenen Tätigkeit aufgeht.
Voraussetzungen für das Flow-Erleben
Um diesen Zustand erreichen zu können, darf die sportliche Aufgabe unter Beachtung der oben genannten Aspekte weder über- noch unterfordern, sodass keine Angst bzw. Langeweile aufkommt.
Die situativen Anforderungen stehen damit im Gleichgewicht mit den individuellen Handlungskompetenzen.
In der sportlichen Handlung muss sich die Sportlerin bzw. der Sportler als selbstwirksam erleben können.
Darstellung von Chancen und Risiken für die Sportart Parkour, die sich aus der Aufnahme als eigene Disziplin in den Internationalen Turnerbund (FIG) ergeben, z. B.:
Chancen
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Zugang zu klassischen Vermarktungsstrukturen des Verbands;
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erhöhte Medienpräsenz;
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Interessenvertretung auf Verbandsebene;
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zusätzliche Möglichkeiten zur Akquise von Finanzmitteln;
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Zugang zu offiziellen Wettbewerben.
Risiken
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Konflikt zwischen Philosophie bzw. Grundwerten der Sportarten Parkour und Gerätturnen (z. B. Normfreiheit vs. Normierung von Bewegungshandlungen);
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Verlust des „urbanen Charakters“ durch Institutionalisierung und Verlagerung in Sporthallen;
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Kommerzialisierung der Sportart Parkour;
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Vereinnahmung der Sportart durch den Turnverband; Verlust der Souveränität und Autonomie der Sportart.