Aufgabe II
Zu den Abwehrtechniken eines Handballtorhüters gehört die einhändige Abwehr eines Wurfs in Richtung eines oberen Torecks.

Abb.: einhändige Abwehrtechnik bei hoch geworfenen Bällen
(verändert nach: https://www.dhb-trainercenter.de/dhb-rahmentrainingskonzeption/aufbautraining-1/torwartspiel/, aufgerufen am 04.06.2025)
Analysiere die Phasenstruktur der in der Abb. dargestellten Torhüterbewegung bei der einhändigen Abwehr eines Wurfs in Richtung eines oberen Torecks und beschreibe die charakteristischen Merkmale der einzelnen Phasen!
Erläutere das biomechanische Prinzip der Koordination der Teilimpulse sowie dessen Bedeutung für die in der Abb. dargestellte einhändige Abwehr eines Wurfs in Richtung eines oberen Torecks! Begründe die hier untergeordnete Rolle des Prinzips der maximalen Anfangskraft!
„Nur wer die Wahrnehmungskanäle beherrscht und vernetzt, kann als Torwart im Handball auf höchstem Niveau agieren!“
Erläutere auf Grundlage dieser Aussage die Analysatoren und deren jeweilige Bedeutung für den Handballtorhüter!
In der Tabelle sind unterschiedliche positionsspezifische Anforderungen im Handball einschließlich der jeweils erforderlichen spezifischen Fähigkeiten und Fertigkeiten dargestellt.
Tab.: positionsspezifische Anforderungen im Handball von ● gering bis ●●●● sehr hoch, reduziert auf Rückraum und Torwart
|
Position |
Bereich |
Rückraum |
Tor |
|---|---|---|---|
|
technische Aktionen |
Torwürfe |
●●●● |
● |
|
technische Aktionen |
Pässe |
●●●● |
●● |
|
technische Aktionen |
Sprünge |
●●●● |
●● |
|
Laufleistungen |
durchschnittliche Laufgeschwindigkeit |
●●●● |
● |
|
Laufleistungen |
geringe Laufgeschwindigkeit |
●● |
●●●● |
|
Laufleistungen |
mittlere Laufgeschwindigkeit |
●●●● |
●● |
|
Laufleistungen |
hohe Laufgeschwindigkeit |
●●● |
● |
|
hochintensive Aktionen |
Sprints |
●●● |
● |
|
hochintensive Aktionen |
Zweikämpfe |
●●● |
- |
|
Anteil an Intensitätsbereichen während Spieldauer |
gering |
● |
●●● |
|
Anteil an Intensitätsbereichen während Spieldauer |
mittel |
●●●● |
●● |
|
Anteil an Intensitätsbereichen während Spieldauer |
hoch |
●●● |
● |
|
motorische Hauptbeanspruchungsformen |
Kraft |
●●●● |
●● |
|
motorische Hauptbeanspruchungsformen |
Ausdauer |
●●●● |
● |
|
motorische Hauptbeanspruchungsformen |
Beweglichkeit |
●● |
●●●● |
|
motorische Hauptbeanspruchungsformen |
Schnelligkeit |
●●● |
●●●● |
|
motorische Hauptbeanspruchungsformen |
Koordination |
●●●● |
●●●● |
(verändert nach: https://www.dhb-trainercenter.de/fileadmin/pageflip/athletikkonzept/7/, aufgerufen am 06.11.2025)
Leite unter Zuhilfenahme der Tabelle das energetische Anforderungsprofil eines Handballtorhüters und das eines Feldspielers im Rückraum begründet ab!
Erläutere ausgehend von der Tabelle eine für den Handballtorhüter relevante motorische Hauptbeanspruchungsform mit Ausnahme der Schnelligkeit! Stelle entsprechende Besonderheiten und Schwerpunktsetzungen für das Torwarttraining bezüglich dieser relevanten motorischen Hauptbeanspruchungsform dar und skizziere darauf aufbauend eine exemplarische Trainingseinheit!
Schnelligkeitsfähigkeiten sind für Handballtorhüter von entscheidender Bedeutung.
Erläutere relevante Schnelligkeitsarten für die komplexe Handlungsschnelligkeit eines Handballtorhüters!
Beschreibe unter Einbeziehung der Hauptgütekriterien Merkmale und Zielsetzungen sportmotorischer Tests sowie einen möglichen Test zur Diagnostik einer für den Torhüter relevanten Schnelligkeitsart!
Sport und Bewegung spielen beim Erhalt der Gesundheit eine bedeutende Rolle.
Erkläre den Begriff „Gesundheit“ und erläutere auf der Basis dieses Gesundheitsbegriffs den gesundheitlichen Wert der Mannschaftssportart Handball im Bereich des Breitensports!
Mit Blick auf das Anforderungsprofil der Sportart Handball kann durch den Missbrauch von Dopingmitteln eine Leistungssteigerung herbeigeführt werden.
Beschreibe Wirkungsweise und Risiken bei der Einnahme von Amphetaminen! Nenne zwei weitere verbotene Wirkstoffe und beschreibe ihre jeweilige Wirkungsweise auf die sportliche Leistungsfähigkeit!
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Analyse der Phasenstruktur der in der Abb. dargestellten Torhüterbewegung bei der einhändigen Abwehr eines Wurfs in Richtung eines oberen Torecks und Beschreibung der charakteristischen Merkmale der einzelnen Phasen, z. B.:
Die Torhüterbewegung bei der einhändigen Abwehr eines Wurfs in Richtung eines oberen Torecks ist eine azyklische Bewegung, die in drei Phasen gegliedert ist.
Vorbereitungsphase (Schaffen optimaler Voraussetzungen für die Hauptphase)
-
Grundposition in Bereitschaftshaltung mit Blick zum Ball: hüftbreiter Ballenstand, Knie- und Hüftgelenke leicht gebeugt, aufrechte Oberkörperhaltung, seitlich vom Körper abgespreizte Arme mit gebeugten Ellbogengelenken auf Schulterhöhe, Handflächen zeigen nach vorne.
Hauptphase (Realisierung des eigentlichen Bewegungsziels)
-
Abdruck durch explosive Streckung des ballfernen Beins in Richtung der betroffenen oberen Torecke;
-
Außenrotation des Schwungbeins mit Anwinkeln des Kniegelenks;
-
damit einhergehende Verschiebung des Körperschwerpunkts in Richtung der Torecke;
-
aktives Ausrichten des Arms der ballnahen Hand in Richtung der oberen Torecke und Abwehr des Balls mit der Handfläche oder dem Arm.
Endphase (Wiedererlangen des Gleichgewichtszustands und einer spielbereiten Position)
-
Einbeinige Landung auf dem nach außen rotierten Fuß des Schwungbeins;
-
Abfedern der Bewegung und rasches Einnehmen einer spielbereiten Grundposition.
Erläuterung des biomechanischen Prinzips der Koordination der Teilimpulse sowie dessen Bedeutung für die in der Abb. dargestellte einhändige Abwehr eines Wurfs in Richtung eines oberen Torecks, z. B.:
-
Das biomechanische Prinzip der Koordination von Teilimpulsen besagt, dass zeitlich und räumlich richtig abgestimmte Impulse der verschiedenen Teilkörperbewegungen sich sukzessiv oder simultan zu einem möglichst hohen Gesamtimpuls in der gewünschten Richtung addieren.
-
Bei der Abwehr hoch geworfener Bälle in Richtung des oberen Torecks muss die räumliche und zeitliche Koordination der Teilbewegungen optimiert werden, um den Ball abzuwehren: Abdruckrichtung vom ballfernen Bein, Richtung des Schwungbeineinsatzes und Richtung der Armstreckbewegung müssen zum Flugziel des Balls in Richtung des oberen Torecks hin ausgerichtet werden. Die Bewegungen erfolgen nahezu simultan.
Begründung der hier untergeordneten Rolle des Prinzips der maximalen Anfangskraft, z. B.:
-
Das Prinzip der maximalen Anfangskraft besagt, dass durch das Abbremsen einer der eigentlichen Bewegungsrichtung entgegengesetzt gerichteten Ausholbewegung das Niveau der Anfangskraft erhöht und somit der Beschleunigungskraftstoß maximiert wird.
-
Eine Ausholbewegung in die entgegengesetzte Richtung verlängert die Bewegungsdauer.
-
Bei der Abwehr hoch geworfener Bälle im Handball muss aufgrund der geringen Flugzeit des Balls beim Torwurf die Bewegungsdauer der Abwehrhandlung möglichst kurzgehalten werden.
-
Eine Maximierung der Anfangskraft durch eine Ausholbewegung steht somit im Widerspruch zur Notwendigkeit der möglichst schnellen Bewegungsausführung.
Erläuterung der Analysatoren sowie deren jeweilige Bedeutung für den Handballtorhüter auf Grundlage der Aussage, z. B.:
-
Statico-dynamischer Analysator: Information über Beschleunigungszustände des Kopfes durch Vestibularapparat im Innenohr und damit entscheidend z. B. für das schnelle Wiederherstellen des Gleichgewichts nach einer umfassenden Körperverlagerung bei einer Abwehraktion;
-
Kinästhetischer Analysator: Information über Spannungszustände durch Muskel- und Sehnenspindeln in der Muskulatur und damit bedeutsam für die richtige Spannung z. B. in den Armen bei der Abwehr eines fest geworfenen Balles;
-
Optischer Analysator: Information durch das Auge über Ortsmerkmale und damit entscheidend z. B. für die Wahrnehmung der Wurfposition der Werfer oder der Abwehrposition der Abwehrspieler;
-
Taktiler Analysator: Informationen durch Druckrezeptoren in der Haut und damit bedeutsam für das Gefühl für den Ball, wenn dieser z. B. gefangen und gezielt weitergepasst wird;
-
Akustischer Analysator: Information über Umgebungsgeräusche durch das Ohr und damit wichtig z. B. bei der Wahrnehmung von Zurufen durch Mitspieler oder Hinweise der Gegner zu Spielzügen.
Der Handballtorhüter muss die „Wahrnehmungskanäle beherrsch[en]“, d. h. er benötigt eine situationsadäquate Wahrnehmung, sodass er zwischen für ihn wichtigen und unwichtigen Informationen differenzieren kann. So muss er wesentliche Informationen (z. B. Fußposition des Werfers, eigenes Gleichgewicht, Rufe der Spieler, Ausrichtung des eigenen Körpers) herausfiltern und „vernetzt“ bewerten, um sie so für die Optimierung der eigenen Handlungen zu nutzen.
Begründete Ableitung der energetischen Anforderungsprofile eines Handballtorhüters und eines Feldspielers im Rückraum unter Zuhilfenahme der Tabelle, z. B.:
Handballtorhüter
-
Auswertung der Tabelle: geringe Laufleistung und Anzahl an Sprints, v. a. kurze und explosive Aktionen;
-
Rückschlüsse auf die Energiebereitstellung: aufgrund der zumeist kurzzeitigen, isolierten, schnellen Abwehrbewegungen sehr hoher Anteil des anaerob-alaktaziden Stoffwechsels (Spaltung von Adenosintriphosphat (ATP) und Resynthese mithilfe von Kreatinphosphat (KP)), Regeneration der intrazellulären Energiespeicher zwischen den Aktionen möglich.
Feldspieler im Rückraum
-
Auswertung der Tabelle: insgesamt hohe Laufleistung in mittlerer bis höchster Geschwindigkeit, Vielzahl an Zweikämpfen, Sprüngen und Würfen, großer Anteil an Aktionen in mittleren und hohen Intensitätsbereichen;
-
Rückschlüsse auf die Energiebereitstellung: energetisches Profil mit hoher anaerober Kapazität, sowohl im anaerob-alaktaziden (ATP-Spaltung, ATP-Resynthese aus KP) als auch im anaerob-laktaziden Bereich (Glykolyse), zusätzlich zur Notwendigkeit einer gut entwickelten aeroben Kapazität zur Bewältigung der Gesamtspieldauer (gute Regenerationsfähigkeit erforderlich).
Erläuterung einer für den Handballtorhüter relevanten motorischen Hauptbeanspruchungsform mit Ausnahme der Schnelligkeit, z. B.:
-
Beweglichkeit: Beweglichkeit bezeichnet die Fähigkeit, Bewegungen mit einer möglichst großen Gelenkbewegungsweite auszuführen.
-
Laut Tabelle besitzt die Beweglichkeit für den Handballtorhüter eine sehr hohe Bedeutung (●●●●), da bei der Abwehr von Würfen häufig große Bewegungsumfänge erforderlich sind.
-
Besonders wichtig ist die Beweglichkeit der Hüft-, Schulter- und Beingelenke, um Bälle in den oberen und unteren Torecken erreichen zu können.
-
Unterschieden werden aktive und passive sowie statische und dynamische Beweglichkeit.
-
Die Beweglichkeit wird unter anderem durch die Gelenkstruktur, die Dehnfähigkeit der Muskulatur, die Körpertemperatur und den Trainingszustand beeinflusst.
Darstellung von Besonderheiten und Schwerpunktsetzungen für das Torwarttraining, z. B.:
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Gezieltes Training der Hüftbeweglichkeit zur Verbesserung des seitlichen Abspreizens der Beine bei der Abwehr flacher Würfe;
-
Verbesserung der Schulterbeweglichkeit zur Vergrößerung der Abwehrreichweite bei Würfen in die oberen Torecken;
-
dynamische Dehnübungen zur Verbesserung der Beweglichkeit bei sportartspezifischen Abwehrbewegungen;
-
aktive Beweglichkeitsübungen zur gleichzeitigen Schulung der Beweglichkeit und muskulären Kontrolle;
-
Verbindung von Beweglichkeits- und Koordinationstraining, um große Abwehrbewegungen kontrolliert und zielgerichtet ausführen zu können.
Skizzierung einer exemplarischen Trainingseinheit zur Verbesserung der Beweglichkeit (45 Minuten), z. B.:
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Aufwärmphase (10 Minuten): Lockeres Laufen, Armkreisen und Beinpendeln zur Erwärmung der Muskulatur und Mobilisierung der Gelenke.
-
Hauptteil 1 (10 Minuten): Dynamische Dehnübungen wie seitliche Ausfallschritte und Hüftöffner zur Verbesserung der Hüft- und Beinbeweglichkeit.
-
Hauptteil 2 (10 Minuten): Torwartspezifische Beweglichkeitsübungen wie seitliches Abspreizen der Beine und weites Ausstrecken der Arme zur Vergrößerung der Abwehrreichweite.
-
Hauptteil 3 (10 Minuten): Gezielte Torwürfe in die oberen und unteren Torecken mit entsprechend großen Abwehrbewegungen zur Anwendung der verbesserten Beweglichkeit unter spielnahen Bedingungen.
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Schlussphase (5 Minuten): Lockeres Auslaufen und statische Dehnübungen zur Beweglichkeitspflege.
Ergänzender Hinweis:
Die Aufgabe ermöglicht der Schülerin bzw. dem Schüler in besonderem Maße eine individuelle Schwerpunktsetzung im Hinblick auf die inhaltliche Ausrichtung und Tiefe der Erläuterung bzw. Darstellung. Die Ausführungen können sich dabei sowohl auf Beweglichkeit als konditionelle Fähigkeit als auch auf die Koordination beziehen. Die Antwort kann z. B. die Aspekte Definition, Arten, Voraussetzungen, Relevanz und Trainingsmethoden umfassen.
Erläuterung relevanter Schnelligkeitsarten für die komplexe Handlungsschnelligkeit eines Handballtorhüters, z. B.:
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Die komplexe Handlungsschnelligkeit eines Torhüters setzt sich aus der kognitiven und der motorischen Schnelligkeit sowie der Reaktionsschnelligkeit zusammen.
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Zu den kognitiven Schnelligkeitsfähigkeiten gehören die Wahrnehmungs-, Antizipations- und Entscheidungsschnelligkeit. Da die Abwehrhandlung eines Torhüters bei Würfen aus kurzen Distanzen sehr schnell zu erfolgen hat, muss er auf Grundlage seiner Erfahrung und der schnellen Situationswahrnehmung die Flugrichtung und -bahn des Balls antizipieren und Entscheidungen für eine Abwehrbewegung teilweise bereits vor dem Ballabwurf treffen.
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Zu den motorischen Schnelligkeitsfähigkeiten gehören die azyklische und die zyklische Schnelligkeit. Die motorische Komponente der Handlungsschnelligkeit eines Handballtorhüters ist die azyklische Aktionsschnelligkeit. Bei Abwehrbewegungen muss der Torhüter z. B. durch Armwischbewegungen, Beinschwungbewegungen oder Bewegungen des ganzen Körpers eine große Trefferfläche möglichst schnell in die Ballflugbahn bewegen.
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Die Reaktionsschnelligkeit befindet sich an der Schnittstelle von kognitiver zu motorischer Schnelligkeit. Ein Torhüter muss v. a. auf Torwürfe aus kurzer Distanz schnellstmöglich reagieren und die passende Abwehraktion einleiten.
Beschreibung von Merkmalen und Zielsetzungen sportmotorischer Tests unter Einbeziehung der Hauptgütekriterien, z. B.:
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Kontrollverfahren zur Erfassung von sportmotorischen Kenngrößen einer Person;
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Unterscheidung von allgemeinen und speziellen Tests;
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Ermittlung der Testparameter möglichst anhand von wissenschaftlich abgesicherten Routineverfahren;
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Hauptgütekriterien:
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Reliabilität: Grad der Genauigkeit und Zuverlässigkeit, mit der bei einem sportmotorischen Test ein bestimmtes oder mehrere Merkmale genau und reproduzierbar gemessen werden;
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Objektivität: Grad der Unabhängigkeit der Testleistung von Untersuchungsperson und Auswerter;
-
Validität: Grad der Gültigkeit eines Tests; Aussage darüber, ob wirklich das erfasst wurde, was laut Fragestellung erfasst werden sollte.
-
-
Einschätzung des momentanen Leistungszustands;
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Möglichkeit des intra- oder interindividuellen Vergleichs;
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Grundlage für Trainings- und Wettkampfsteuerung.
Beschreibung eines möglichen Tests zur Diagnostik einer für den Torhüter relevanten Schnelligkeitsart, z. B.:
Test für Reaktionsschnelligkeit: An einer rechteckigen Tafel sind in jeder Ecke Leuchtmittel angebracht. Leuchtet eines davon auf, muss der Torhüter auf das Signal reagieren und einen dazugehörigen Taster schnellstmöglich berühren.
Erklärung des Begriffs „Gesundheit“, z. B.:
Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert den Begriff „Gesundheit“ als Zustand, der nicht nur das Freisein von Krankheit umfasst, sondern ein umfassendes körperliches, soziales und psychisches Wohlbefinden einschließt. Anhand gängiger Gesundheitsmodelle wie dem Risikofaktorenmodell oder Salutogenesemodell lassen sich die Entstehung von Gesundheit sowie deren Erhaltung und Gefährdung darstellen.
Erläuterung des gesundheitlichen Werts der Mannschaftssportart Handball im Bereich des Breitensports, z. B.:
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Ausdaueranteile beugen degenerativen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.
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Kraftkomponenten wirken positiv auf den aktiven und passiven Bewegungsapparat.
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Als komplexes Sportspiel schult Handball wichtige koordinative Fähigkeiten, die auch alltagsrelevant sind (z. B. Sturzprophylaxe).
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Soziale Interaktion in der Mannschaft schafft ein stabiles soziales Gefüge.
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Der Umgang mit Sieg und Niederlage wirkt sich positiv auf das Selbstbild und die Selbstwirksamkeit aus.
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Die sportliche Betätigung trägt zum Stressabbau bei.
Beschreibung der Wirkungsweise und Risiken bei der Einnahme von Amphetaminen, z. B.:
Amphetamine wirken durch Erhöhung der Ausschüttung und Hemmung des Abbaus der Neurotransmitter Dopamin, Noradrenalin und Serotonin als zentral stimulierende Substanzen.
Die Einnahme führt zu:
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gesteigerter Wachheit;
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erhöhter Konzentration;
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besserer Reaktionsfähigkeit;
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gesteigerter Leistungsbereitschaft und Motivation;
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erhöhter Schmerz- und Erschöpfungstoleranz.
Risiken des Amphetaminmissbrauchs
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Herz-Kreislauf-Belastung (erhöhter Blutdruck, Herzrhythmusstörungen);
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psychische Risiken (Unruhe, Aggression, Angstzustände, Depression, Abhängigkeit);
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körperliche Überlastung (Schlafmangel, Verletzungen, Kollaps).
Nennung von zwei weiteren verbotenen Wirkstoffen und Beschreibung ihrer jeweiligen Wirkungsweise auf die sportliche Leistungsfähigkeit, z. B.:
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Anabole Steroide: Anabole Steroide fördern den Muskelaufbau und führen zu einer deutlich gesteigerten Kraftleistung. Sie verkürzen die Regenerationszeiten und ermöglichen eine höhere, intensivere Trainingsfrequenz.
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Erythropoetin (EPO): Erythropoetin stimuliert die Bildung roter Blutkörperchen und verbessert damit die Sauerstofftransportkapazität des Bluts, was zu einer gesteigerten Ausdauerleistungsfähigkeit führt.