Vorschlag B – Hauseinweihungsfeier: Theoretische Aufgabe mit praktischem Anteil
Beschreibe die Außenansicht des Hauses von Hans Poelzig und ordne das Gebäude architekturhistorisch ein. (Material 1)
Szenario
Stelle dir vor, du würdest für deine Hauseinweihungsfeier mit einer KI-Anwendung nach geeigneten Einladungskarten suchen und es würde dir dazu das Bildmotiv (Material 2) vorgeschlagen.
Beschreibe das Bildmotiv und erörtere die Qualität der Gestaltung. (Material 2)
Skizziere Ideen für ein eigenes Bildmotiv mit fröhlicher und ausgelassener Wirkung für eine Einladungskarte zu einer Hauseinweihungsfeier auf einer Dachterrasse.
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Material 1
Hans Poelzig: Haus 20 (erbaut 1927)
isometrische Darstellung

Friedemann Geschwind, Kathrin Groke: Weissenhof Museum im Haus Le Corbusier, Stuttgart 2014, S. 172 (bearbeitet).
Hinweis
Das Haus steht in der Weißenhofsiedlung in Stuttgart und ist am Hang gebaut. Die linke Seite zeigt den Austritt in den Garten, die rechte Seite zeigt den Eingang von der Straße.
Material 2
Einladungskarte für eine Hauseinweihungsfeier
Digitalgrafik, 2469×1731 Pixel

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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?In einer Einleitung sollen Architekt, Titel, Jahr und das Thema genannt werden:
Die isometrische Darstellung des Einfamilienhauses „Haus 20“ von Hans Poelzig, welches 1927 erbaut wurde, zeigt die Garten- und Straßenansicht des Gebäudes.
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Gebäude aus Quadern bestehend, unteres Stockwerk in den Hang hineingebaut
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Front zur Straßenseite hin mit mehreren querrechteckigen Fenstern, teilweise Doppelflügelfenster
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tieferliegendes Stockwerk an Hausecke mit Pergola
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Pergola seitlich hinausragend, den dortigen Anfang des Treppenaufgangs überdeckend
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Front zur Gartenseite mit fast mittig platzierter Tür mit Oberlicht und Stufe, rechts an Tür angrenzend zwei quadratische Fenster mit Oberlichtern, linke Seite ein großes Dreiflügelfenster
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Grundfläche des oberen Stockwerks nicht komplett bebaut, Freifläche eine L-förmige Terrasse bildend, sich über die komplette Länge der Gartenseite erstreckend mit gemauerter Brüstung
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oberer Gebäudeteil aus zwei zusammengesetzten Quadern bestehend, zur Gartenseite hin ein Doppelflügelfenster, zur Straßenseite hin ein querrechteckiges Fenster, jeweils eine Tür auf den kleineren Bereich der Terrasse führend
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quadratischer Terrassenteil durch Pfeiler und waagrechte Träger akzentuiert
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Gebäude mit Flachdach und Schornstein
Einordnung
Das „Haus 20“ ist Teil der Weißenhofsiedlung in Stuttgart, einer 1927 organisierten Bauausstellung für modernes, gesundes, erschwingliches und funktionales Wohnen unter der Leitung des Architekten Ludwig Mies van der Rohe. Merkmale modernen Bauens (Bauhaus bzw. Internationaler Stil) sind beispielsweise
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Flachdach
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Dachterrasse
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glatte Fassade
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geometrisch rechtwinklige Formsprache am gesamten Baukörper
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geöffnete Bereiche und große Fenster(-bänder) verdeutlichen das Prinzip „Licht, Luft und Sonne für alle“
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Reduktion auf das Wesentliche, Verzicht auf Ornament und Schmuck
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Funktionalität betonend, Prinzip „form follows function“
In einer Einleitung sollen Titel, Technik, Maße und das Thema genannt werden:
Die Digitalgrafik der Einladungskarte für eine Hauseinweihungsfeier mit den Maßen 2469×1731 Pixel, zeigt eine graue, von Dächern eingerahmte Dachterrasse, auf der sich mehrere Menschen befinden.
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Querformat mit dunklem Rahmen um Bildmotiv
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Dachterrasse gefasst durch aneinandergereihte, gemauerte Häuserwände mit Satteldächern und gemauerten Schornsteinen
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Freifläche mit großen Bodenplatten, sich zum Vordergrund hin öffnend
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auf der Fläche vereinzelte Objekte, wie Schüsseln oder Eimer, an den Rändern Holzbretter verteilt
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schlanke, überstreckte, dunkel konturierte Figuren, teils in kleineren Gruppen zusammenstehend, vereinzelt auf dem Boden sitzend, in grauer Kleidung, teils mit hängenden Köpfen
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im Hintergrund Skyline, Himmel mit Verlauf
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am oberen Bildrand mittig eingerahmter Schriftzug in Versalien in serifenloser Typografie „Housewarming Party“
Die Qualität der Gestaltung der Einladungskarte soll anhand der gestalterischen Mittel und deren Wirkung erörtert werden und zu einem Urteil gelangen.
Proargumente (hohe Qualität)
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mittig platzierter Schriftzug – Klarheit schaffend, Aufmerksamkeit erzeugend
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Figurengruppen – Gemeinschaft verdeutlichend, ggf. zielgruppengerecht
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übersichtliche Gestaltung – schnelle Erfassbarkeit
Kontraargumente (geringe Qualität)
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graue Farbgebung – trist, eher unpassend für eine fröhliche Feierlichkeit eines „Neuanfangs“
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schlaffe Körperhaltung der Figuren (z. B. hängende Köpfe) – gelangweilt
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Figuren vereinzelt auf dem Boden sitzend – einsam, ausgeschlossen, wartend
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leere Terrassenfläche, vereinzelte Objekte teils wie Sperrmüll wirkend, keine Sitzmöglichkeiten, kein Essen, keine Musik – trist, karg, ungemütlich
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unplausible Raumsituation, kein Austritt auf Dachterrasse, kein Ausblick, hohe Ummauerung durch Nachbarhäuser und Dächern – verschlossen, kasernenartig
Fazit
Je nach Gewichtung der Argumente kann ein mögliches Fazit lauten, dass durch die deutliche Ankündigung und die übersichtliche Gestaltung eine Grundidee vermittelt wird, allerdings bei dieser Karte keine fröhlichen und ausgelassenen Aspekte verdeutlicht werden. Die Situation wirkt eher trist, gelangweilt, karg und eingeschlossen, was für eine Einladung zu einer Feier als eher unpassend beurteilt werden kann.
Hinweis
Material 2 wurde im Rahmen der Aufgabenentwicklung erstellt, daher gibt es keine Angaben zu Autor und Jahr.
Zur Lösung der Aufgabe können sowohl detaillierte als auch reduzierte Darstellungsformen verwendet werden.
Ideenfindung und Inhaltsbezug
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Dachterrasse als Veranstaltungsort
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z. B. Möblierung und Dekoration mit Partyelementen wie Girlanden, Lichterketten, Luftballons
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z. B. Figuren, die miteinander interagieren und einander zugewandt sind
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z. B. tanzende Figuren, Fröhlichkeit und Ausgelassenheit vermittelnd
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z. B. lachende Figuren, Fröhlichkeit und Ausgelassenheit vermittelnd
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z. B. am Tisch zusammensitzende Figuren, die sich unterhalten, essen, Gemeinschaftsgefühl vermittelnd, ggf. mit festlicher Kleidung, Besonderheit des Anlasses vermittelnd
Visualisierung
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plausible Auswahl und Anwendung eines gestalterischen Verfahrens
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passende naturalistische oder abstrahierende Darstellung
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bunte Farbgebung für fröhliche und ausgelassene Stimmung
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gegebenenfalls Darstellung von Körpersprache (Mimik, Gestik), z. B. einladende Geste
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Aussage des Bildmotivs durch bewussten Umgang mit bildnerischen Mitteln unterstützend, z. B. Komposition, Konturierung, Farbigkeit, Licht, Schatten