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Aufgabe 5 – Das Schnabeltier

Als im 18. Jahrhundert europäische Siedler in Australien präparierte Schnabeltiere (Ornithorhynchus anatinus) nach London schickten, konnte dort niemand glauben, dass ein solch bizarres Lebewesen tatsächlich existiert. Man hielt die zugeschickten Exemplare zunächst für Fälschungen eines geschickten Präparators. Heute ordnet man es als Übergangsform zwischen Reptilien und Säugetieren ein.

5.1

Definiere den Begriff Übergangsform bzw. Mosaikform und erläutere ihn anhand von vier Merkmalen des Schnabeltiers (M 7).

6 BE

5.2

Beschreibe die Bedeutung von Übergangsformen für die Evolutionsbiologie.

3 BE

5.3

Das Schnabeltier weist erstaunliche morphologische Parallelen zum Biber (Castor fiber) und zur Stockente (Anas platyrhynchos) auf, die Bewohner unserer einheimischen Flussökosysteme sind. Mit dem Biber hat das Schnabeltier unter anderem die Schwimmhäute an den Extremitäten sowie den breiten, abgeflachten Ruderschwanz gemein. Mit der Stockente teilt es sich unter anderem das Merkmal des namensgebenden Schnabels.

Erkläre die Entstehung eines dieser Merkmale beim Schnabeltier mit Hilfe der synthetischen Evolutionstheorie und unter Verwendung von Material 7.

6 BE

5.4

Morphologische Merkmale des Schnabeltiers wie Schnabel, Ruderschwanz oder Schwimmhäute beweisen die enge stammesgeschichtliche Verwandtschaft des Schnabeltiers zu Biber und Stockente.

Beurteile diese Aussage.

5 BE

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