Text A
Übersetze den lateinischen Text ins Deutsche.
Text A
Caesar lässt in seinem Bericht über die Eroberung Galliens einen feindlichen Feldherrn, der mit seinen Leuten in Alesia eingeschlossen ist, Folgendes sagen:
(142 Wörter)
Hilfen zu Text A:
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Z. 1 quid … mei consilii est? Z. 1/2 Cimbri, -orum, Teutones, -um Z. 2 compellere, -pello, -puli, -pulsum Z. 2 subigere, -igo, -egi, -actum Z. 3 vitam tolerare Z. 4 institui / prodi Z. 4 pulcherrimum Z. 5 depopulare Z. 6 petierunt Z. 8/9 quos … servitutem Z. 8 cognoscere Z. 9 iniungere Z. 10 quod si Z. 10 respicere, -spicio Z. 11 in provinciam redigere Z. 11 securis, -is f. Z. 11 subicere, -icio, -ieci, -iectum |
quod … meum consilium est? Kimbern und Teutonen: germanische Stämme, die um 110 v. Chr. auf ihrem gemeinsamen Weg nach Süden durch Gallien zogen zusammentreiben unterwerfen, knechten hier: das Leben aufrechterhalten, retten (sich am Leben halten) id (auf exemplum bezogen) pulcherrimum esse entvölkern, verwüsten petiverunt in horum agris civitatibusque considere atque his aeternam servitutem iniungere, quos fama nobiles potentesque bello cognoverunt jemanden als etwas kennenlernen aufbürden wenn also denken an zu einer Provinz machen Beil (gemeint ist das Liktorenbeil als Hoheitszeichen des römischen Staates und als Symbol der Vollstreckungsgewalt von Körper- und Todesstrafen) unterwerfen |
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Was also ist mein Plan? Zu tun, was unsere Vorfahren in einem keinesfalls gleichen Krieg gegen die Cimbern und Teutonen gemacht haben. Diese haben, nachdem sie in die Städte zusammengetrieben und von ähnlicher Not geknechtet worden waren, ihr Leben mit den Körpern derjenigen gerettet, die aufgrund ihres Alters zum Krieg unnütz erschienen, und haben sich nicht den Feinden übergeben. Wenn wir kein Beispiel für diese Sache hätten, so würde ich es dennoch als sehr schön beurteilen, dass es der Freiheit wegen aufgestellt und den Nachfahren überliefert werde. Denn was war jenem Krieg ähnlich? Nachdem Gallien verwüstet worden war und die Cimbern große Not hereingebracht hatten, sind sie wenigstens schließlich aus unserem Gebiet abgezogen und haben andere Länder aufgesucht; Rechte, Gesetze, Äcker, Freiheit haben sie uns gelassen. Die Römer aber, was erstreben oder was wollen sie anderes als von Neid veranlasst sich in den Feldern und Gemeinden derjenigen niederzulassen, die sie durch ihren Ruf als edel und mächtig im Krieg kennengelernt haben, und diesen ewige Sklaverei aufzubürden? Unter keiner anderen Bedingung haben sie nämlich jemals Krieg geführt. Wenn ihr also das, was in weit entfernten Nationen geschieht, nicht wisst, denkt an das benachbarte Gallien, welches zur Provinz gemacht, nachdem Recht und Gesetze verändert worden sind, den Beilen unterworfen durch beständige Sklaverei unterdrückt wird.