Aufgabe II – mit schriftlichem Schwerpunkt und praktischem Anteil
Dir liegen zur Bearbeitung der Aufgaben Reproduktionen der folgenden Werke vor:
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Material 1: Franz Gertsch,Saintes Maries de la Mer I, 1971
Dispersion auf Leinwand,, Kunsthalle zu Kiel
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Material 2: Caspar David Friedrich,Kreidefelsen auf Rügen, um 1818-1822
Öl auf Leinwand,, Kunst Museum Winterthur, Stiftung Oskar Reinhart
Aufgabe (schriftlicher Aufgabenteil)
Beschreibe das Gemälde von Gertsch (Material 1).
Analysiere das Gemälde von Gertsch (Material 1).
Vergleiche das Gemälde von Gertsch (Material 1) mit dem Gemälde von Friedrich (Material 2).
Interpretiere das Gemälde von Gertsch (Material 1) und beziehe das Gemälde von Friedrich (Material 2) vergleichend ein.
Aufgabe (praktischer Aufgabenteil)
Fertige analytische Skizzen an, die wesentliche bildsprachliche Mittel der beiden Werke veranschaulichen.
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Zu Material 1: Der BildtitelSaintes Maries de la Merverweist auf den Ortsnamen Saintes-Maries-de-la-Mer. Das mittlere Kind hält eine längliche Muschel in der rechten Hand. Dispersion ist ein schnell trocknendes Gemisch aus Lösungs- und Bindemitteln sowie farbgebenden Mitteln.
Material
Reproduktionen der Werke (Material 1–Material 4), Schreib- und Zeichenmaterial, Transparentpapier
Bildquellen
Material 1: Reproduktion angefertigt von Foto-Renard, Kiel, im Auftrag der Kunsthalle zu Kiel
Kunstwerk als Dauerleihgabe des Stifterkreises zu Kiel
Material 2: Caspar David Friedrich, Kunst für eine neue Zeit, herausgegeben von Markus Bertsch und Johannes Grave für die Hamburger Kunsthalle, Hatje Cantz, Berlin 2023, Katalognummer 109, S. 205

Material 1: Franz Gertsch, Saintes Maries de la Mer I, 1971

Material 2: Caspar David Friedrich, Kreidefelsen auf Rügen, um 1818-1822
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Schriftlicher Aufgabenteil
Die systematische, gewichtende, anschauliche und sachliche Beschreibung des Gemäldes von Franz Gertsch
Franz Gertsch: „Saintes Maries de la Mer I“, 1971
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Querformatiges, großformatiges Gemälde mit drei Kindern als dominierendem Motiv
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Darstellung einer sommerlichen Momentaufnahme an einer felsigen Meeresküste
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Sandstrand und Felsen nehmen ungefähr drei Viertel der Bildfläche ein
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Oberes Bildviertel:
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heller, leicht bewölkter Himmel
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schmaler Streifen des Meeres
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bewegte Wasseroberfläche
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Helle Beleuchtung durch starkes Sonnenlicht; Eindruck einer Mittagssituation Niedersachsen Abi Kunst eA 2026…
Vordergrund:
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Zwei Kinder dominieren den Vordergrund
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Figuren erreichen ungefähr drei Viertel der gesamten Bildhöhe
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Beide befinden sich in einer Bewegung nach links bzw. vom Meer weg
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Köpfe überwiegend im Profil
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Körper werden am unteren Bildrand teilweise angeschnitten
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Linkes Kind:
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helles, gepunktetes Kleid
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dunkle, vom Wind bewegte Haare
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Gesicht kaum sichtbar
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Mittleres Kind:
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helle, gemusterte Oberbekleidung
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heller Rock
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Kopf nach links bzw. zurückgedreht
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hält in der rechten Hand eine längliche Muschel
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Im Sand:
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Fußspuren
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angespültes Pflanzenmaterial
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Mittelgrund:
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Drittes Kind in Rückenansicht
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etwas erhöht positioniert
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bewegt sich in Richtung Meer
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dunkle Oberbekleidung und kurze Hose
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vor allem auf der rechten Bildhälfte große, schroffe Felsen
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Felsen teilweise etwa hüfthoch
Kinder allgemein:
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sommerliche, teilweise stark gemusterte Kleidung
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zwei Kinder barfuß
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Haare werden sichtbar vom Wind bewegt
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kein direkter Blickkontakt mit dem Betrachter
Hintergrund:
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Fortsetzung des Strandes
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weitere Felsformationen
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schmaler Meeresstreifen
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heller Himmel
Analyse des Gemäldes von Gertsch
Bildaufbau und Blickführung
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Möglicher Bildeinstieg über das sichtbare Auge der mittleren Figur
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Blick des Betrachters wird anschließend über die Kindergruppe weitergeführt
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Überdeckung der erhöhten Rückenfigur durch die beiden vorderen Kinder verbindet die Figuren miteinander
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Wechselspiel unterschiedlicher Bewegungsrichtungen:
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zwei Kinder bewegen sich vom Meer weg
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hinteres Kind bewegt sich zum Meer hin
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mittleres Kind dreht sich gleichzeitig zurück
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Dadurch entsteht eine dynamische Momentaufnahme
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Kein unmittelbarer Blickkontakt zwischen Betrachter und Figuren
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Zurückgedrehter Kopf des mittleren Kindes deutet dennoch die Anwesenheit eines Beobachters an
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Kindergruppe zieht den Betrachter optisch mit in den Bildraum
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Öffnung bzw. Lücke zwischen den Felsen auf der rechten Seite ermöglicht eine Fernsicht auf das Meer Niedersachsen Abi Kunst eA 2026…
Komposition
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Großes Querformat
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starke horizontale Gliederung durch:
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Strand
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Meeresstreifen
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Himmel
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hinteres Kind befindet sich nahezu im geometrischen Bildmittelpunkt
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aufrechte Körperhaltung bildet eine deutliche Vertikale
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Schlagschatten setzt diese Richtung optisch fort
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Betonung der Mittelsenkrechten
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Verbindung unterschiedlicher Bildebenen durch Überschneidungen
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Kinder bilden eine kompakte Figurengruppe
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Felsen erzeugen dagegen unregelmäßige, massive Formen
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Gegensatz von:
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menschlichen Figuren und Felsformationen
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vertikalen Figuren und horizontaler Landschaft
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Bewegung und statischer Umgebung
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Betrachterstandpunkt und Raum
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Betrachter befindet sich sehr nah am zentralen Motiv
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Standpunkt leicht unterhalb der Kinder
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Figuren erscheinen dadurch groß und präsent
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besonders das hintere Kind wirkt erhöht
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räumliche Tiefe durch:
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Überschneidungen
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Größenunterschiede
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Staffelung der Figuren
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Felsen
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Strand
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Meer
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Himmel
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Vordergrund wird durch die beiden großen Kinder stark betont
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Blick kann über die Rückenfigur und die Felsen bis zum Meer weiterwandern
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Verbindung von unmittelbarer Nähe und großer räumlicher Ferne
Farbe und Licht
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sehr intensive, nahezu gleißende Beleuchtung
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Lichtquelle selbst nicht sichtbar
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Position einer hochstehenden Sonne durch deutliche Körper- und Schlagschatten rekonstruierbar
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zahlreiche Blauwerte ziehen sich durch das gesamte Gemälde
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Blau dient als farbliche Grundverbindung verschiedener Bildbereiche
Kontraste:
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Kalt-Warm-Kontrast
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kühle Blauwerte
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warme Haut-, Gelb- und Sandtöne
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Hell-Dunkel-Kontrast
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stark beleuchteter Sand und helle Felsen
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dunkle Felspartien und Schatten
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fast silhouettenhafte Rückenfigur
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gebrochene Komplementärkontraste
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blaue Bereiche
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gelbliche bzw. orangefarbene Nuancen von Haut und Kleidung
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intensive Lichtakzente auf:
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Haaren
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Sand
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Felsen
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Kleidung
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starkes Sonnenlicht steigert den Eindruck von Sommer, Wärme und unmittelbarer Naturerfahrung Niedersachsen Abi Kunst eA 2026…
Wirklichkeitszugriff
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auf den ersten Blick nahezu fotorealistische Darstellung
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hoher Detailgrad
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unterschiedliche Materialien und Oberflächen deutlich erkennbar:
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Sand
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Fels
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Haut
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Haare
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Kleidung
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Unterschiede zwischen natürlichen Strukturen und gemusterten Kleidungsstücken deutlich sichtbar
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teilweise fotografisch wirkende Unschärfen
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extrem großes Format
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Kinder dadurch überlebensgroß dargestellt
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aus größerer Entfernung sehr hoher Ikonizitätsgrad
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bei näherer Betrachtung:
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Auflösung der realistischen Bildillusion
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einzelne Farbflächen
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Farbstriche
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Farbtupfen werden sichtbar
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Spannungsverhältnis zwischen fotografischer Wirkung und sichtbarer Malerei
Vergleich des Gemäldes von Gertsch mit dem Gemälde von Caspar David Friedrich
Gemeinsamkeiten – Gertsch und Friedrich
Inhaltliche Gemeinsamkeiten
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beide Werke sind Gemälde
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Darstellung einer Küstenlandschaft
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in beiden Werken befinden sich drei Menschen in der Natur
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Thematisierung des Verhältnisses zwischen Mensch und Natur
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Küstenlandschaft geprägt durch:
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Wasser
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Felsen
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Pflanzen bzw. natürliche Strukturen
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Licht
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Menschen befinden sich in unmittelbarer Beziehung zur Landschaft
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Rückenfiguren bzw. vom Betrachter abgewandte Figuren spielen eine wichtige Rolle
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Natur erzeugt in beiden Werken eine ausgeprägte Atmosphäre Niedersachsen Abi Kunst eA 2026…
Formale Gemeinsamkeiten
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hoher Detailgrad
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Erzeugung räumlicher Tiefe
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Luft- und Farbperspektive
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deutliche Staffelung von Nähe und Ferne
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prägender Einsatz von Kontrasten:
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nah – fern
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hell – dunkel
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Mensch – Landschaft
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Blick des Betrachters wird über die Figuren in die Landschaft bzw. in die Ferne geführt
Unterschiede – Gertsch und Friedrich
Inhaltliche Aspekte bei Friedrich
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Natur, insbesondere das Meer, besitzt wesentlich größere Bedeutung
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Figuren deutlich kleiner als bei Gertsch
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drei Erwachsene statt drei Kinder
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Figuren befinden sich im Vordergrund an einer Abbruchkante der Steilküste
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alle stehen in Beziehung zur Tiefe bzw. Weite des Meeres
Linke Figur:
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Frau in langem roten Kleid
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sitzende bzw. kauernde Haltung
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hält sich an einem Zweig fest
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weist mit einer Hand schräg nach unten
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richtet sich zu den anderen Figuren
Mittlere Figur:
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Mann auf allen Vieren
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blickt über die Kante in den Abgrund
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Zylinder liegt neben ihm auf dem Boden
Rechte Figur:
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Mann im Gehrock
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stehende, zurückgelehnte Körperhaltung
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Arme verschränkt
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blickt ruhig in die Ferne
Landschaft:
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helle, schroffe Kreidefelsen
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Meer nimmt einen großen Teil des Hintergrunds ein
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grüne Bäume und Gras
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teilweise abgestorbene Pflanzen
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zwei kleine Segelboote in der Ferne
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rötliche Reflexionen auf dem Meer
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mögliche Morgen- oder Abendstimmung
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schwach bewegtes Meer
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ruhige Wetterlage Niedersachsen Abi Kunst eA 2026…
Formale Unterschiede
Gertsch:
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sehr großes Querformat
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Betrachter nah an den Figuren
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leicht niedriger Betrachterstandpunkt
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Kinder dominieren die Darstellung
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horizontale Landschaftsgliederung
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spontane, fotografisch wirkende Komposition
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intensive Mittagssonne
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starke Hell-Dunkel- und Kalt-Warm-Kontraste
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nahezu fotorealistischer Wirklichkeitszugriff
Friedrich:
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deutlich kleineres Hochformat
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erhöhter Betrachterstandpunkt
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hoher Horizont
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Betrachter blickt über die Figuren hinweg
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ausgewogeneres Verhältnis von Figuren und Landschaft
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Landschaft wesentlich dominanter
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trichterförmige Grundkomposition
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helle Kreidefelsen führen den Blick in Richtung Meer
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Bäume und Felsen bilden eine doppelte natürliche Rahmung
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Blickführung ähnlich einem Fenster in die Ferne
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optischer Mittelpunkt schwankt zwischen Nah- und Fernsicht
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indirektes Gegenlicht
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blau-orangefarbene Bereiche von Meer und Himmel
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weiß-gelbe Kreidefelsen wirken vom Licht angestrahlt
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Pinselduktus teilweise sichtbar, insbesondere im Bereich des Wassers
Vergleichende Interpretation
Franz Gertsch – Saintes Maries de la Mer I
Momentaufnahme und Fotografie
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Gertsch arbeitet auf Grundlage einer fotografischen Vorlage
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malerische Übertragung eines fotografischen Augenblicks
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Anschnitte der Figuren vermitteln:
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Flüchtigkeit
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Spontaneität
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Zufälligkeit
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Wirkung einer schnappschussartigen Momentaufnahme
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alltäglicher Augenblick wird auf ein monumentales Gemälde übertragen
Verhältnis zwischen Betrachter und Kindern
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Kinder werden überlebensgroß dargestellt
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geringe Distanz zwischen Betrachter und Figurengruppe
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Betrachter wird optisch in den Bildraum hineingezogen
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Eindruck, der Gruppe beinahe zu folgen
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gleichzeitig kein direkter Blickkontakt
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Schulterblick des mittleren Kindes besitzt eine ambivalente Wirkung:
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mögliche Einladung, der Gruppe zu folgen
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gleichzeitig mögliche Warnung bzw. Aufforderung zur Distanz
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daraus entsteht ein Spannungsverhältnis zwischen:
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Nähe und Ferne
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Zugehörigkeit und Beobachtung
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Intimität und Distanz Niedersachsen Abi Kunst eA 2026…
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Kindheit und Naturerfahrung
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Darstellung eines atmosphärischen Moments des Kindseins am Meer
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unmittelbare Naturerfahrungen:
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Barfußlaufen
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Strandgutsuche bzw. Muschelsuche
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Wind in den Haaren
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intensives Sonnenlicht
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Blick auf das Meer
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alltäglicher Augenblick erhält durch das extreme Großformat besondere Bedeutung
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Natur wird unmittelbar und körperlich erfahrbar
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intensive Licht- und Farbwirkung verstärkt die Atmosphäre
Malerei und Fotografie
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hoher Realitätsgrad erinnert zunächst an eine Fotografie
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bei größerer Nähe lösen sich die Gegenstände jedoch in:
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Farbflächen
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Farbstriche
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Farbtupfen auf
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Wechsel zwischen gegenständlicher und beinahe abstrakter Wahrnehmung
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Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von:
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Wirklichkeit und Abbild
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Fotografie und Malerei
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fotografische Eigenschaften bleiben sichtbar, beispielsweise:
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Blaustichigkeit
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Anschnitte
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Momenthaftigkeit
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teilweise Unschärfen
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das Werk kann damit auch als mediale Transformation einer Fotografie in Malerei verstanden werden. Niedersachsen Abi Kunst eA 2026…
Caspar David Friedrich – Kreidefelsen auf Rügen
Mensch und Natur
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deutlich stärkere Dominanz der Landschaft
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Menschen wirken gegenüber der Natur klein
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Figuren befinden sich unmittelbar an einer Abbruchkante
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dadurch entsteht eine Grenzsituation
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Natur gleichzeitig:
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faszinierend
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schön
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überwältigend
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potenziell gefährlich
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Unterschiedliche Reaktionen der Figuren
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drei Figuren können als unterschiedliche Formen menschlicher Naturerfahrung verstanden werden
Frau:
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emotional und aufmerksam
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weist in die Tiefe
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hält sich gleichzeitig fest
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mögliche Verbindung von Faszination und Unsicherheit
Mann auf allen Vieren:
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nähert sich dem Abgrund besonders vorsichtig
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Körperhaltung vermittelt mögliche Angst bzw. Respekt vor der Gefahr
Stehender Mann:
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blickt ruhig und distanziert in die Ferne
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wirkt der Gefahr gegenüber vergleichsweise gefasst
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Fernblick kann mit Sehnsucht bzw. Fernweh verbunden werden
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Figuren können damit unterschiedliche Identifikationsmöglichkeiten für den Betrachter anbieten
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ambivalentes Verhältnis des Menschen zur Natur:
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Faszination
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Gefahr
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Andacht
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Ehrfurcht
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Fernweh Niedersachsen Abi Kunst eA 2026…
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Symbolische Ebene
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Landschaft nicht nur Darstellung eines konkreten Ortes
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einzelne Natur- und Landschaftselemente können symbolisch verstanden werden
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Schiffe:
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mögliche Symbolisierung einer Lebensreise
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Baumstumpf bzw. abgestorbene Vegetation:
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mögliche Vanitas-Symbolik
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Vergänglichkeit und Tod
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Weite des Meeres:
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Unendlichkeit
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Ferne
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Sehnsucht
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Abgrund:
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Grenze
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Gefahr
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mögliche existenzielle Erfahrung
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Landschaft wird dadurch zur verdichteten Seelenlandschaft im Sinne der Romantik. Niedersachsen Abi Kunst eA 2026…
Vergleichende Deutung
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Bildtitel nennen in beiden Fällen konkrete geografische Orte
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genaue geografische Verortung für die tiefere Bedeutung jedoch eher untergeordnet
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beide Werke eröffnen Reflexionsräume über das Verhältnis des Menschen zur Natur
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beide verbinden menschliche Figuren mit einer Küstenlandschaft
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Natur besitzt jedoch unterschiedliche Funktionen
Bei Gertsch:
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unmittelbare, alltägliche Naturerfahrung
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Kindheit
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Bewegung
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Momenthaftigkeit
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Nähe zum Betrachter
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Auseinandersetzung mit Fotografie und Malerei
Bei Friedrich:
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Natur als Raum der Reflexion
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Grenzerfahrung zwischen Sicherheit und Gefahr
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größere Distanz
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romantische Vorstellung der Natur
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mögliche symbolische und existenzielle Bedeutung
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Gertsch führt den Betrachter über die überlebensgroßen Kinder in die konkrete Situation hinein
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Friedrich führt den Blick dagegen über die Figuren aus der konkreten Situation hinaus in die Weite des Meeres
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bei Gertsch steht stärker die unmittelbare sinnliche Erfahrung eines Augenblicks im Mittelpunkt
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bei Friedrich wird die Natur stärker zum Ausgangspunkt für Gedanken über:
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menschliche Existenz
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Vergänglichkeit
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Unendlichkeit
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Verhältnis von Mensch und Natur
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Praktischer Aufgabenteil
Grundideen und Ansätze für analytische Skizzen
Die Aufgabe verlangt keine freie Neugestaltung, sondern analytische Skizzen, die wesentliche bildsprachliche Mittel der beiden Werke sichtbar machen. Niedersachsen Abi Kunst eA 2026…
M1: Franz Gertsch – Saintes Maries de la Mer I
Fokus auf Figurengruppe, Blickführung und räumliche Staffelung
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Flächenaufteilung:
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horizontale Unterteilung des Querformats
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großer Bereich aus Strand und Felsen
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schmaler Meeresstreifen
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Himmel im oberen Bereich
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Figurenkomposition:
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drei Kinder auf vereinfachte Körperformen reduzieren
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zwei große Figuren im Vordergrund
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dritte Figur erhöht im Mittelgrund
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Überschneidungen deutlich markieren
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Bildmittelpunkt:
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hinteres Kind nahezu auf der vertikalen Mittelachse
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Vertikale der Figur durch Schlagschatten verlängert
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Blickführung:
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Pfeile vom mittleren Kind über die Rückenfigur in Richtung Meer
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Öffnung zwischen den Felsen als Blickschneise kennzeichnen
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Bewegungsrichtungen:
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vordere Kinder bewegen sich vom Meer weg
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Rückenfigur bewegt sich zum Meer
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gegenläufige Richtungen verdeutlichen die Dynamik
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Raumstaffelung:
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Vordergrund: zwei große Kinder
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Mittelgrund: Rückenfigur und Felsen
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Hintergrund: Strand, Meer und Himmel
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Lichtregie:
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Richtung des starken Sonnenlichts markieren
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Schlagschatten der Figuren und Felsen vereinfachen
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starke Hell-Dunkel-Verteilung darstellen
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Farbverteilung:
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große Bereiche mit Blauwerten kennzeichnen
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warme Haut- und Sandbereiche gegenüberstellen
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Kalt-Warm-Kontrast sichtbar machen
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M2: Caspar David Friedrich – Kreidefelsen auf Rügen
Fokus auf Rahmung, Tiefenwirkung und Blick in die Ferne
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Format und Grundkomposition:
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Hochformat
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Landschaft in vereinfachte Großformen zerlegen
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Trichterform:
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helle Kreidefelsen links und rechts als dominante Linien einzeichnen
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Linien führen in Richtung Bildtiefe und Meer
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trichterartige Öffnung deutlich markieren
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Natürliche Rahmung:
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Baum und Äste im oberen und rechten Bereich vereinfachen
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seitliche Felsen ergänzen
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daraus entstehende Rahmen- bzw. Fensterwirkung kennzeichnen
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Figuren:
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drei Figuren nur als vereinfachte Silhouetten darstellen
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unterschiedliche Körperhaltungen hervorheben:
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sitzend/kauernd
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auf allen Vieren
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stehend
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Blickrichtungen:
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Pfeile von den Figuren in Richtung Abgrund bzw. Meer
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Weiterführung des Blicks zum Horizont
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Raumstaffelung:
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Vordergrund: Figuren, Vegetation und Abbruchkante
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Mittelgrund: Kreidefelsen
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Hintergrund: Meer und Himmel
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Horizont:
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hohen Horizont deutlich einzeichnen
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Hell-Dunkel-Verteilung:
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helle Kreidefelsen
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dunklere Vegetation
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ruhigere, zurückgenommene Ferne
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Farbbeziehungen:
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blau-orangefarbene Bereiche von Meer und Himmel
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Weiß-Gelb der Felsen
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dunkleres Grün der Vegetation
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Vergleich der analytischen Skizzen
Gertsch:
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Nähe
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große Figuren
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horizontale Gliederung
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dynamische Bewegungsrichtungen
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Betrachter wird in die Figurengruppe hineingezogen
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intensive Lichtkontraste
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momenthafte Wirkung
Friedrich:
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stärkere Distanz
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kleine Figuren
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trichterartige Komposition
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natürliche Rahmung
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Blick wird in die Ferne gelenkt
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Landschaft dominiert
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ruhige, kontemplative Wirkung