Pflichtteil A: Pflichtaufgabe – Skilanglauf
Pflichtaufgabe – Skilanglauf
Abbildung 1: Der 50 km Massenstart bei der WM 2023 in Planica
[Quelle: www.sportschau.de, Zugriff am 06.09.2023]
Die Leistung im Skilanglauf wird von einer Vielzahl von Faktoren bestimmt. Nenne die leistungsbestimmenden Bereiche, die eine sportliche Leistung beeinflussen. Belege die Bereiche mit je einem passenden Beispiel aus dem Text.
Beim 50 km Wettkampf ist es von großer Bedeutung, den Puls ständig zu kontrollieren. Beschreibe, wie ein „Hobbysportler“ eine Pulskontrolle in einfacher Weise durchführen kann. Gib an, in welchem Pulsbereich man sich während eines Ausdauertrainings befinden sollte.
Bei jedem Skilangläufer ist die Regenerationszeit unterschiedlich. Beschreibe vier Faktoren mit ihrem Einfluss auf die Regenerationszeit.
Nenne vier Gründe, warum das Aufwärmen nicht vernachlässigt werden sollte.
Beschreibe zunächst den grundsätzlichen Ablauf eines Aufwärmens und entwickle für eine Sportart deiner Wahl das passende Aufwärmen.
Nenne drei weitere Sportarten, mit welchen man die Ausdauer verbessern kann.
In Abbildung 2 ist ein Wochentraining eines Skilangläufers dargestellt.
Erläutere, welche konditionellen Fähigkeiten gebraucht werden und belege deine Aussagen durch Beispiele aus dem Wochentrainingsplan.

Abbildung 2: Wochentrainingsplan Skilanglauf
[Quelle: Markus Hofmann, Bundestützpunktleiter Skilanglauf, Deutscher Skiverband]
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Rahmenbedingungen: Skiwahl / Wachswahl / Massenstart / Zuschauer
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Psychische Fähigkeiten: Konzentrationsfähigkeit
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Technik: Klassische Technik
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Taktische Fähigkeiten: Geschicktes Verhalten hinsichtlich Skiwechsel / Tempoverschärfungen / Positionierungen im Feld
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Physische / Konditionelle Fähigkeiten: Zielsprint / Ausdauer 50 km (2:01 h)
(Es wird jeweils nur eine Beispielnennung erwartet, je 2 P)
Pulskontrolle
Mit Zeige- oder Mittelfinger Spüren des Herzschlags am Handgelenk oder an der Halsschlagader und Zählen der Herzschläge für eine Minute.
In der Praxis: 6 Sekunden × 10; 10 Sekunden × 6; 15 Sekunden × 4 oder 20 Sekunden × 3.
Puls im Ausdauertraining: maximal: 180 – Lebensalter (ca. 140 – 160 Schläge)
Vier Faktoren und ihr Einfluss auf die Regenerationszeit
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Verletzungsanfälligkeit: Menschen, die eher zu Verletzungen neigen, benötigen in der Regel mehr Zeit, um sich zu erholen.
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Körperliche Verfassung: Gesunde regenerieren viel schneller als Kranke.
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Trainingszustand: Eine trainierte Sportlerin / ein trainierter Sportler benötigt weniger Zeit zur Regeneration bei gleicher Belastung.
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Lebensführung: Sportlerinnen / Sportler, die auf ausreichend Schlaf und ausgewogene Ernährung achten, weisen deutlich kürzere Regenerationszeiten auf.
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Nachbereitung der Belastung: Auslaufen, Massagen, Kälteanwendungen führen zu kürzeren Regenerationszeiten.
(andere Nennungen möglich: Genetische Veranlagung, Belastungsart, Belastungsgefüge, usw., je 1 P)
Aufwärmung
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Physisch: Erwärmung des Organismus, Dehnung, Mobilisation
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Psychisch: Einstimmung auf die Belastung
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Rahmenbedingungen: Kontrolle der Sportgeräte, Kleidung, pünktlicher Beginn
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Vorbeugung vor Verletzungen
(je 1 P)
Allgemeine Aufwärmung:
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Anregen, Mobilisation, Erhöhung der Körpertemperatur
Spezifische Aufwärmung:
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Koordinativ einstimmen und „Dampf machen“.
(je 1 P)
(individuelle Lösungsmöglichkeiten für ein Praxisbeispiel des Aufwärmens)
Ausdauer-Sportarten
Radfahren, Schwimmen, Nordic Walking, Laufen, Inlineskating, usw.
Konditionelle Fähigkeiten
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Kraft:Skiroller nur Armarbeit, Krafttraining
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Ausdauer:Skiroller klassisch und Skating (2 h), Crosslauf (1 h), Mountainbike (2:30 h), Cross Bergtour (3 h), Bahntraining (7 × 1000 m)
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Schnelligkeit:5 × 50 m, Sprünge, Koordinationsleiter
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Beweglichkeit:Yoga, Dehnung
(je 1 P für Nennung, je 0,5 P für zwei Beispiele)