Wahlaufgabe 1 – Doping und Ernährung im Skilanglauf
Wahlaufgabe 1 – Doping und Ernährung im Skilanglauf
Manche Sportlerinnen und Sportler greifen zu leistungssteigernden Medikamenten oder leistungssteigernden Methoden.
Nenne vier mögliche Gründe für Doping im Sport.
Man unterscheidet unterschiedliche Arten und Methoden von Doping.
Schätze ein, welche eher im Kraftsport und welche im Ausdauersport auftreten.
Beschreibe, wie die Methode im Ausdauersport funktioniert und wodurch es zur Leistungssteigerung kommt.
Beschreibe vier Folgen von Doping im Leistungssport.
Beurteile, ob Doping lediglich im Leistungssport auftritt.
Das Frühstück ist bei einem 50 km Skilanglauf Wettkampf von großer Bedeutung. Erläutere, auf was die Sportlerin / der Sportler am Frühstücksbuffet achten sollte.
Auch während des Wettkampfes muss ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen werden. Beurteile, welche Getränke die Trainerin / der Trainer anbieten sollte.
Benenne die vier Wege der Energiegewinnung. (Abbildung 3) Beurteile, welcher der vier Wege bei einem 50 km Skilanglauf Wettkampf der entscheidende ist.

Abbildung 3: Schema Energiebereitstellung im Muskel
[Quelle: http://popp-sport.de/01%20Sportunterricht/ spo%20GL/trainingslehre /2%20energietraeger%20dia1.pdf, Zugriff am: 13.04.2020]
Weiter lernen mit SchulLV-PLUS!
monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Gründe für Doping im Sport
Leistungsdruck (Gruppe, Qualifikationen, Titel, Sponsoren, Trainerin / Trainer, Öffentlichkeit, Kadernormen, Konkurrenz durch Jüngere, Verletzungen, usw.)
(andere Nennungen möglich)
Dopingarten
Kraftsport:Anabole Steroide (Anabolika) (2 P)
Ausdauersport:Blutdoping (5 P)
Nach einem Höhentraining wird sauerstoffangereichertes Blut bei einer Sportlerin / bei einem Sportler abgenommen und tiefgekühlt gelagert. Vor dem Wettkampf wird dieses sauerstoffreiche Blut der Sportlerin / dem Sportler wieder zugeführt. Dadurch verbessert sich ihre / seine Ausdauerfähigkeit, da sich die Anzahl der roten Blutkörperchen erhöht und somit auch die Sauerstoffversorgung der Muskulatur. (3 P)
Folgen von Doping
-
Gesundheitliche Folgen:
-
Physisch (Akne, schlechte Zähne, Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System)
-
Psychisch (Depressionen, Abhängigkeit, usw.)
-
Frauen: Stimmvertiefung, Bartwuchs (Vermännlichung)
-
Männer: Hodenschrumpfung, Brustveränderung (Verweiblichung)
-
-
Soziale Folgen:
-
Enttäuschung der Familie, Freunde und Mannschaft
-
Soziale Isolierung
-
-
Finanzielle Folgen:
-
Rückzahlung von Sponsoren und Preisgeldern. Es drohen finanzielle Einbußen, die zu einer Verschuldung führen können.
-
-
Rechtliche Folgen:
-
Ein Verstoß gegen das Antidopinggesetz kann eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren nach sich ziehen.
-
Es droht eine Sperre für vier Jahre und in einem Wiederholungsfall lebenslang.
-
Frühere Erfolge werden aberkannt.
-
-
Sportliche Folgen:
-
Es ist oft nicht mehr möglich, mit dem Team und an den alten Trainingsstätten zu trainieren.
-
Es muss ohne ein konkretes Ziel intensiv weitertrainiert werden, was den Sportlerinnen / Sportlern schwerfällt.
-
Verbreitung von Doping
Gedopt wird in allen Bereichen und auf allen Leistungsniveaus.
Das größere Dopingproblem befindet sich im Umfeld des Freizeit- und Breitensports (Fitnessstudios, Nahrungsergänzungsmittel, usw.).
Frühstück
-
Sollte ca. zwei Stunden vor dem Wettkampf eingenommen werden.
-
Die Mahlzeit sollte einen Brennwert von 200 – 500 kcal haben.
-
Optimal: kohlenhydratreiche, leicht verdauliche Kost (Vollkornprodukte, Müsli, Bananen)
Getränke
-
Als Durstlöscher: Wasser (hypoton), zuckerhaltiges Getränk (hyperton) – wenn zusätzlich Energie benötigt wird.
-
Optimal ist Wasser ergänzt mit Zucker / Mineralien (Schweißverlust).
Energiegewinnung

(je Nennung 1 P)
[Quelle: http://poppsport.de/01%20Sportunterricht/spo%20GL/trainingslehre/2%20energietraeger%20dia1.pdf]
Die Hauptenergiegewinnung beim 50 km Wettkampf (Belastungszeit 2:10 Stunden) erfolgt durch die aerobe Spaltung von Fetten. (1 P)