Lerninhalte in Wirtschaft
Inhaltsverzeichnis

Aufgaben

Autozulieferer ZF in der Krise:

Raus aus den Schulden – aber wie? Die ZF Friedrichshafen AG produziert Bauteile für PKW und weitere Fahrzeugarten und ist Deutschlands zweitgrößter Autozulieferer. Der Konzern ist an 168 Produktionsstandorten in 32 Ländern vertreten und hat rund 165000 Beschäftigte. ZF ist eine Aktiengesellschaft, die aber nicht an der Börse notiert ist. Angesichts hoher Schulden müssen im Rahmen der betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten Investitionen getätigt, aber auch Schulden abgebaut werden. Als Stiftungsunternehmen mit dem Mehrheitseigner Zeppelin Stiftung (93,8 %, von der Stadt Friedrichshafen verwaltet) kann ZF mit verlässlichen Anteilseignern die notwendigen Veränderungen angehen. Was dabei die richtigen Maßnahmen sind, wird von Unternehmensleitung und Beschäftigten kontrovers diskutiert.

1.

Analysiere anhand von M 2 a bis M 2 c die betriebswirtschaftliche Situation (Liquidität, Rentabilität, Sicherheit) des Unternehmens ZF.

16 VP

2.

Um neues Kapital zu beschaffen, schlägt ein Automobilexperte vor: „ZF sollte an die Börse.“ (M 3, Z. 15)

Beurteile ausgehend von M 3 diesen Vorschlag aus betriebswirtschaftlicher Sicht.

16 VP

3.

Ein Börsengang ist eine Möglichkeit zum Schuldenabbau.

Erläutere ausgehend von M 4 zwei andere geeignete Maßnahmen für ZF zum Schuldenabbau.

10 VP

4.

ZF-Chef Klein schließt die Schließung unrentabler Standorte nicht aus (vgl. M 4, Z. 37 ff.).

Erörtere ausgehend von M 4 das Mittel der Standortschließung unter Berücksichtigung der drei Anspruchsgruppen Beschäftigte, Unternehmensleitung und Staat.

18 VP

60 VP

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