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BayernGymnasium (G9)

Lerninhalte in Ev. Religion

Aufgabe II

1

Fasse den philosophischen Essay von Alice Lagaay (M 1) in fünf Thesen zusammen!

10 BE

2

„Immanuel Kant hat ziemlich überzeugend und mit Wucht gezeigt, dass wir Menschen die Wahrheit nie direkt erkennen können.“ (M 1, Z. 30–32)

Stelle den philosophischen Ansatz Immanuel Kants zur Wirklichkeitswahrnehmung auch in Auseinandersetzung mit anderen erkenntnistheoretischen Ansätzen seiner Zeit dar und prüfe die Aussagen des obigen Zitats!

25 BE

3

„Es ist nicht zu leugnen, dass die Wahrnehmung der eigenen Sterblichkeit als ein großer Motivator, ein Lebensausrichter fungieren kann.“ (M 1, Z. 1 f.)

Vergleiche die Aussage des obigen Zitats mit einer christlichen Perspektive auf die Fragmentarität menschlicher Existenz!

15 BE

4

Erörtere mit Blick auf das in deinem Kurs gewählte Längsschnittthema negative und positive ethische Konsequenzen des Wunsches, „möglichst ,viel von sich selbst‘ hinterlassen zu wollen“ (M 1, Z. 7 f.)!

25 BE

5

„Durch das Aufgeben der Jetzt-oder-nie-Haltung gewinne ich, in anderen Worten, Zugang zum Ewigen; ich verbinde mich gleichermaßen mit allem, was ist, sowie mit Vergangenem und Zukünftigem, eine Perspektive, aus der die Sorge um jegliche Bucketlist erst recht überflüssig erscheint.“ (M 1, Z. 62–65)

Untersuche das Zitat auf eine mögliche Vereinbarkeit mit christlicher Theologie und Anthropologie!

20 BE

6

„Philosophieren heißt sterben lernen“. (M 1, Z. 44)

Skizziere biblisch-christliche Hoffnungsbilder und weise nach, dass der obige Satz aus christlicher Perspektive auch heißen könnte: „Glauben heißt sterben lernen“!

25 BE
120 BE

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