Aufgabe A – Work-Life-Challenge
1 Work-Life-Balance und Familie
Definiere den grundlegenden Begriff Arbeit.
M1 Schaubild

Beschreibe im Schaubild M1 die größte und kleinste geschlechterspezifische Differenz. Erläutere ausführlich jeweils einen möglichen Grund für diese Verteilung.
Definiere den grundlegenden Begriff Flexibilität.
Erläutere das Arbeitszeitmodell „Schichtarbeit“ am Beispiel eines konkreten Berufs aus dem sozialen Bereich.
M2 Info „Work-Life-Balance”
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Unter Work-Life-Balance versteht man, dass Arbeitnehmer ein ausgewogenes und gesundes Verhältnis zwischen den Anforderungen in ihrem Berufsleben und ihren privaten Interessen/Aufgaben pflegen. |
Beurteile anhand von zwei Aspekten das Arbeitszeitmodell „Schichtarbeit“ in Bezug auf eine ausgewogene Work-Life-Balance (vgl. M2).
2 Work-Life-Balance und Gesundheit
M3 Fallbeispiel
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Stefan Knorr (45) ist Abteilungsleiter in einem großen internationalen Unternehmen. Dienstreisen ins Ausland, wichtige Projektbesprechungen und ständige Erreichbarkeit be- stimmen seinen Alltag. Oft verlässt Stefan frühmorgens das Haus und kommt erst spät- abends zurück. Selbst dann und sogar am Wochenende beantwortet er noch E-Mails oder führt Telefonate mit Geschäftspartnern aus anderen Zeitzonen. Freizeit, Bewegung und gemeinsame Familienaktivitäten bleiben auf der Strecke. Seine Ehefrau Miriam (38) und die beiden Kinder Kira (7) und Leon (11) fühlen sich zunehmend alleingelassen. Der dau- erhafte Leistungsdruck zeigt bei Stefan erste physische Folgen: Er leidet unter Bluthoch- druck und häufigen Rückenschmerzen, verursacht durch langes Sitzen und Anspannung. Trotz der Warnzeichen seines Körpers glaubt er, sich keine Pause leisten zu können … |
Schreibe das Fallbeispiel M3 fort, indem du jeweils zwei konkrete psychische und soziale Folgen von Herrn Knorrs unausgewogener Work-Life-Balance erschließt.
M4 Karikatur

Beschreibe die Karikatur M4 und erläutere deren Aussage.
Ein Work-Life-Balance-Seminar (vgl. M4) zu besuchen, könnte Stefan Knorr (vgl. M3) helfen, seine Lebensqualität zu verbessern.
Skizziere je zwei weitere Maßnahmen für eine ausgewogene Work-Life-Balance, die einerseits Stefan Knorr und andererseits sein Arbeitgeber (vgl. M3) ergreifen können.
Aus einer guten Work-Life-Balance von Beschäftigten ergeben sich Vorteile für den Sozialstaat.
Belege diese Aussage für jedes der drei Grundprinzipien des Sozialstaats.
3 Work-Life-Balance und Beruf
Definiere den grundlegenden Begriff Selbstkonzept.
M5 Fragen in sozialen Netzwerken

M6 Schaubild Maslowsche Bedürfnispyramide
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Die Maslowsche Bedürfnispyramide beschreibt vereinfachend Bedürfnisse von Menschen. Erst wenn die Bedürfnisse der unteren Ebenen weitgehend befriedigt sind, werden die Bedürfnisse der höheren Ebenen angestrebt. |

Ordne den Fragen „Leben Sie, um zu arbeiten?“ und „Arbeiten Sie, um zu leben?“ (M5) jeweils eine passende Ebene der Maslowschen Bedürfnispyramide (M6) zu und begründe deine Wahl.
M7 Schaubild

Eine funktionierende Kommunikation am Arbeitsplatz ist wichtig.
Wähle drei der fünf Axiome von Paul Watzlawick (M7) und erläutere jeweils, wie diese zu einer gelingenden Kommunikation in einem Krankenhaus beitragen können.
4 Work-Life-Balance und Identität
Definiere den grundlegenden Begriff Identität.
M8 Fallbeispiel
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Die Work-Life-Challenge im Alter Christa Schneider ist 66 Jahre alt. In ihrem Berufsleben war sie als Architektin tätig und stolz auf ihre kreativen Projekte. Der Übergang in den Ruhestand war schwierig, da sie die tägliche Struktur und den Austausch im Büro vermisste. Doch sie engagiert sich jetzt in einer lokalen Kunstgruppe, in der sie neue Freundschaften geschlossen hat. Finanziell ist Christa Schneider gut abgesichert. Ihre Rente und einige kluge Immobilieninvestitionen ermöglichen es ihr, ohne finanzielle Sorgen zu leben. Sie genießt es, regelmäflig mit Freundinnen in Ausstellungen zu gehen und Reisen zu unternehmen. Trotzdem merkt Frau Schneider, dass sie nicht mehr ganz so belastbar ist wie früher. Vor allem tritt häufig ein Stechen im Knie auf. |
Beurteile Christa Schneiders Lebenssituation (M8) hinsichtlich der fünf Säulen der Identität nach Petzold, indem du drei der fünf Säulen benennst und begründet als „stabil“ oder „nicht stabil“ einstufst.
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Größte Differenz:
Der deutlichste Unterschied zeigt sich bei der reduzierten Arbeitszeit: 24 % der Mütter, aber nur 13 % der Väter in der EU verkürzen ihre Arbeitszeit, um Kinder zu betreuen.
Mögliche Gründe für die Verteilung:
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In vielen Familien herrscht noch ein traditionelles Rollenbild: Mütter übernehmen den größeren Teil der Kinderbetreuung und Hausarbeit. Dadurch entscheiden sie sich häufiger für Teilzeitmodelle als Männer, um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können.
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In manchen Betrieben/Branchen ist Teilzeitarbeit für Männer noch unüblich oder wird gesellschaftlich weniger akzeptiert, was Väter von einer Arbeitszeitverkürzung abhält.
Kleinste Differenz:
Die Entscheidung für flexible Arbeitszeiten treffen Mütter (19 %) und Väter (20 %) in der EU nahezu gleich häufig.
Mögliche Gründe für die Verteilung:
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Flexible Arbeitszeitmodelle wie Gleitzeit werden zunehmend von beiden Elternteilen genutzt und von Arbeitgebern ermöglicht, da sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ohne Verringerung der Arbeitszeit erleichtern.
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Durch Digitalisierung und Homeoffice können sowohl Mütter als auch Väter ihre Arbeitszeit besser an die familiären Bedürfnisse anpassen.
In Bezug auf berufliche Kompetenz: Fähigkeit und Bereitschaft der Anpassung an veränderte Anforderungen einer Situation
Bei der Schichtarbeit von Pflegekräften wird die Arbeitszeit in verschiedene Zeitabschnitte (Schichten) eingeteilt, sodass ein Krankenhaus oder Seniorenheim rund um die Uhr funktionsfähig ist. Die Pflegekräfte wechseln sich in festgelegten Schichten ab – meist Früh-, Spät- und Nachtschicht.
Aspekte der Schichtarbeit gegen eine ausgewogene Work-Life-Balance:
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Häufige Nachtschichten wirken sich störend auf den Schlaf-Wach-Rhythmus aus und können somit langfristig die Gesundheit negativ beeinflussen.
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Soziale Kontakte und Familienleben leiden, da Freizeit oft nicht mit der von Familienmitgliedern oder Freunden zusammenfällt.
Aspekte der Schichtarbeit für eine ausgewogene Work-Life-Balance:
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Manche Beschäftigte schätzen abwechslungsreiche Arbeitszeiten oder freie Tage unter der Woche.
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Durch verschiedene Schichtzeiten kann man leichter private Termine oder Familienaufgaben koordinieren (Arztbesuch, Kinderbetreuung am Vormittag).
Es können, müssen aber nicht beide Seiten beleuchtet werden.
Trotz der Warnzeichen seines Körpers glaubt er, sich keine Pause leisten zu können. Dies führt dazu, dass Stefan nachts kaum mehr zur Ruhe kommt und zunehmend unter Schlafstörungen leidet. Durch den dauerhaften Schlafmangel treten im Arbeitsalltag nun auch erste Konzentrationsprobleme auf. Auch privat zeigt die Belastung Wirkung: Zu Hause kommt es immer öfter zu heftigen Konflikten mit seiner Frau Miriam. Gleichzeitig führt die fehlende gemeinsame Zeit zu einer spürbaren Distanzierung von seinen Kindern Kira und Leon, zu denen er kaum noch Zugang findet.
Übersicht der eingebetteten Folgen (gemäß EWH):
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Psychische Folgen:
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Schlafstörungen
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Konzentrationsprobleme
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Soziale Folgen:
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Konflikte (mit der Ehefrau)
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Distanzierung von den Kindern
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Mögliche Beschreibung:
Die Karikatur zeigt einen Mann, der vor einem aufgestellten Plakat steht. Darauf steht: SEMINAR „WORK-LIFE BALANCE“ am … fällt wegen Burnout des Referenten aus. Er trägt einen Block unter dem Arm und wirkt überrascht oder sprachlos.
Mögliche Aussage:
Die Karikatur zieht die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität bei der Work-Life-Balance ins Lächerliche. Sie zeigt auf ironische Art, wie ernst und verbreitet Stress und Überlastung in der Arbeitswelt sind – selbst Fachleute, die helfen wollen, sind betroffen.
Mögliche Maßnahmen durch Herrn Knorr:
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Klare Trennung von Arbeit und Freizeit: keine beruflichen E-Mails oder Telefonate außerhalb der Arbeitszeit
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Gesundheitsbewusster Lebensstil: regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und bewusste Erholung zur Stressreduktion
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Soziale Kontakte: Raum für Familienleben und Freunde
Mögliche Maßnahmen durch den Arbeitgeber:
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Flexible Arbeitszeitmodelle: Möglichkeit zu Homeoffice oder Gleitzeit, um Familie und Beruf besser zu vereinbaren
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Angebote zur Gesundheitsförderung: Sport- und Entspannungsprogramme, Stressmanagement-Workshops oder Rückenschulungen
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Offene Kommunikation: Einführung regelmäßiger Mitarbeitergespräche über Betriebsklima und Arbeitsbelastung
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Wenn Beschäftigte eine gute Work-Life-Balance haben, bleiben sie meist länger gesund und werden seltener krank. So werden die Sozialversicherungen wie die Krankenversicherung, in die alle einzahlen, weniger stark belastet. Das ist solidarisch, weil es der Gemeinschaft hilft und die Kosten für alle senkt (Solidaritätsprinzip).
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Wenn Beschäftigte eine gute Work-Life-Balance haben, bleiben Arbeitsmoral und Leistung in der Regel erhalten. Dies führt dazu, dass Menschen in Arbeit bleiben, und verhindert, dass der Staat subsidiäre Leistungen erbringen muss (Subsidiaritätsprinzip).
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Mit einer guten Work-Life-Balance sorgt jeder selbst dafür, dass er gesund bleibt und arbeiten kann. So sichert man den eigenen Lebensunterhalt und wird nicht so leicht abhängig von Hilfe durch andere oder den Staat (Eigenverantwortung).
Wahrnehmung und Entwicklung der eigenen Person. Ein positives Selbstkonzept macht zufrieden und ausgeglichen.
Leben Sie, um zu arbeiten?
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Soziale Bedürfnisse → Menschen suchen in ihrer Arbeit nach Gemeinschaft und sozialen Beziehungen, die über die bloße Existenzsicherung hinausgehen.
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Individualbedürfnisse → Menschen streben nach Erfolg, Status und Anerkennung, was die Arbeit zu einem zentralen Lebensinhalt macht.
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Selbstverwirklichung → Arbeit wird als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und als Möglichkeit zur Entfaltung der eigenen Potenziale gesehen.
Arbeiten Sie, um zu leben?
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Grundbedürfnisse → Menschen arbeiten primär, um existenzielle Bedürfnisse wie Nahrung und Unterkunft zu befriedigen. Arbeit ist ein Mittel zum Überleben.
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Sicherheitsbedürfnisse → Arbeit bietet finanzielle Stabilität und damit ein Gefühl der Absicherung.
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Man kann nicht nicht kommunizieren.
In einem Krankenhaus ist jede Handlung, Mimik oder Gestik bzw. deren Fehlen eine Form der Kommunikation. Das Schweigen eines Arztes oder Pflegers kann von Patienten als negative Diagnose interpretiert werden. Deshalb ist das Bewusstsein wichtig, dass jede Interaktion eine Botschaft vermittelt.
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Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt.
Der Inhaltsaspekt bezieht sich auf die sachliche Information, während der Beziehungsaspekt die emotionale Verbindung zwischen den Kommunikationspartnern betrifft. In einem Krankenhaus ist es entscheidend, dass Ärzte und Pflegekräfte nicht nur klare Informationen (z. B. über Diagnosen oder Behandlungen) vermitteln, sondern auch eine vertrauensvolle Beziehung zu den Patienten aufbauen.
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Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung.
In der Interaktion zwischen Krankenhauspersonal und Patienten gibt es immer eine Wechselwirkung. Eine unfreundliche Bemerkung eines Arztes kann bei einem Patienten Angst oder Unverständnis auslösen, was wiederum die Reaktion des Arztes beeinflusst. Ein Bewusstsein für diese Dynamik hilft, Missverständnisse zu vermeiden und eine konstruktive Kommunikation zu fördern.
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Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten.
Digitale Kommunikation umfasst klare, verbale Botschaften (z. B. gesprochene Worte), während analoge Kommunikation nonverbale Signale wie Tonfall, Mimik und Gestik einschließt. In einem Krankenhaus ist es wichtig, dass beide Modalitäten übereinstimmen. Ein freundlicher Tonfall und eine offene Körperhaltung unterstützen die verbale Vermittlung von Informationen und tragen zur Beruhigung der Patienten bei.
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Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär.
Symmetrische Kommunikation bedeutet, dass die Gesprächspartner auf Augenhöhe interagieren, während komplementäre Kommunikation durch eine Hierarchie (z. B. Arzt-Patient-Beziehung) gekennzeichnet ist. In einem Krankenhaus sollte das Personal bewusst mit diesen Rollen umgehen. Während die medizinische Autorität respektiert werden muss, ist es ebenso wichtig, Patienten ernst zu nehmen und ihnen das Gefühl zu geben, dass ihre Anliegen gehört werden.
Gesamtheit aller unverwechselbaren Merkmale eines Menschen wie psychische Eigenschaften, kulturelles, sexuelles und digitales Selbstverständnis
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Soziale Beziehungen – stabil
Christa engagiert sich aktiv in einer Kunstgruppe und hat dort neue Freundschaften geschlossen. Sie trifft regelmäßig Freundinnen und pflegt soziale Kontakte. Ihre sozialen Beziehungen geben ihr Halt und sind eine stabile Säule.
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Materielle Sicherheit – stabil
Sie ist dank ihrer Rente und Immobilieninvestitionen finanziell gut abgesichert. Sie hat genügend Mittel, um ohne Sorgen zu leben, zu reisen und an kulturellen Aktivitäten teilzunehmen. Ihre materielle Sicherheit ist somit stabil.
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Leiblichkeit – nicht stabil
Christa bemerkt eine nachlassende Belastbarkeit und leidet häufig unter Knieschmerzen. Diese gesundheitlichen Einschränkungen zeigen, dass die Säule Leiblichkeit nicht stabil ist.
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Arbeit und Leistung – teilweise stabil / im Wandel
Christa geht ihrer früheren Beschäftigung als Architektin nicht mehr nach und ist im Ruhestand. Der Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand war für sie schwierig, da sie die Struktur und den Austausch vermisst. Dennoch findet sie im Engagement in der Kunstgruppe eine neue sinnstiftende Tätigkeit, kann dort weiterhin kreativ sein und sich einbringen. Die Säule ist daher im Umbruch, aber durch das neue Engagement durchaus stabil.
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Werte und Überzeugungen – stabil
Christa sucht auch nach dem Austritt aus ihrem Berufsleben weiterhin nach Sinn und Ausdruck für ihre Kreativität, wie ihr Engagement in der Kunstgruppe und die Freude an Kunst und Kultur zeigen. Sie lebt ihre persönlichen Werte (Kreativität, Gemeinschaft) weiterhin aktiv aus, was auf eine stabile Ausprägung dieser Säule hinweist.