Thema 1
Mirjam Pressler „Nathan und seine Kinder“ – Einen persönlichen Brief schreiben
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Stelle dir vor, dass Nathan gegen Ende seines Lebens einen persönlichen Brief an
Recha schreibt. In diesem Brief blickt Nathan auf sein Leben zurück.
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Er schreibt über seine Überzeugung, nach der alle Menschen gleichwertig sind.
Nathan legt seine Gedanken zu unverzichtbaren Werten, wie Toleranz und Menschlichkeit,
dar, indem er über seine Erlebnisse schreibt.
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Am Ende des Briefes bittet er Recha, diese Gedanken und Erfahrungen mit anderen zu
teilen.
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Versetze dich in die Figur Nathan.
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Schreibe diesen Brief.
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wenn ich heute auf mein Leben zurückblicke, wird mir bewusst, wie wichtig eine Erkenntnis für mich geworden ist: Kein Mensch ist mehr wert als ein anderer. Herkunft, Religion oder äußere Unterschiede dürfen niemals darüber entscheiden, wie wir miteinander umgehen.
Mein Leben war geprägt von schwierigen Erfahrungen. Ich habe erlebt, wie Vorurteile Menschen voneinander trennen können. Gerade deshalb wurde mir immer wichtiger, dass Menschen einander mit Respekt und Menschlichkeit begegnen. Jeder Mensch besitzt seine eigene Geschichte und verdient Anerkennung.
Eine wichtige Erfahrung war für mich, dass Liebe und Mitgefühl stärker sein können als Hass und Ablehnung. Statt Unterschiede hervorzuheben, sollten wir Gemeinsamkeiten suchen. Nur durch Toleranz und Verständnis können Menschen friedlich zusammenleben.
Ich wünsche mir, dass du diese Gedanken weitergibst. Erzähle anderen davon, dass niemand wegen seiner Herkunft oder seines Glaubens schlechter behandelt werden darf. Die Welt braucht Menschen, die bereit sind zuzuhören und aufeinander zuzugehen.
Bewahre dir immer deine Menschlichkeit.
Dein Nathan