Vorschlag C – Motive sportlichen Handelns, Bedeutung der Kraft im Fitness- & Gesundheitstraining, Wechselwirkungen
Ordne ausgehend von Material 1 dem Indoor-Sport-Event HYROX mögliche Zuwendungsmotive sportlichen Handelns zu, die zur Teilnahme an dem Event bewegen könnten.
Beschreibe das sportliche Anforderungsprofil des Indoor-Sport-Events HYROX und bewerte deine eigene sportliche Leistungsfähigkeit hinsichtlich einer möglichen Teilnahme an einem HYROX-Wettkampf. (Material 1–3)
Skizziere die zugrunde liegende Energiebereitstellung beim Absolvieren eines HYROX-Wettkampfs und erkläre davon ausgehend den Tipp. (Material 4)
Analysiere das Workout „Wall Balls“ hinsichtlich der erforderlichen Kraftarten sowie der beanspruchten Muskelgruppen. (Material 1–3 und 5)
Entwerfe unter Berücksichtigung Ihrer bisherigen Ausführungen und unter Beachtung geeigneter Trainingsmethoden Eckpunkte eines Trainingskonzepts, das dich selbst auf die erfolgreiche Teilnahme an einem HYROX-Event vorbereitet.
Beurteile die Eignung von HYROX als Mediensport und entwerfe Vorschläge, wie die Telegenität des Events ausgestaltet werden könnte.
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HYROX – Der neue Hype der Fitnessszene (2025)
Blackroll® (Hg.): HYROX – Der neue Hype der Fitnessszene, URL: https://blackroll.com/de/story/hyrox-der-neue-hype-der-fitnessszene (abgerufen am 25.02.2025).
Hinweis: Die Genderschreibweise und Rechtschreibung entsprechen dem Original.
1 Division – hier: Wettkampf-/Leistungsklasse
Material 2
So laufen die HYROX-Events ab (2025)
Blackroll® (Hg.): HYROX – Der neue Hype der Fitnessszene, Zwischenüberschriften getilgt, URL: https://blackroll.com/de/story/hyrox-der-neue-hype-der-fitnessszene (abgerufen am 25.02.2025).
Hinweis: Die Genderschreibweise und Rechtschreibung entsprechen dem Original.
1 Ski Ergometer – Gerät, das die Armbewegung des Skatens beim Skilanglauf simuliert
2 Burpee-Weitsprung – Im Wechsel erfolgen ein Liegestütz und ein Hockstrecksprung, um eine Strecke (meist sind es 50 m) zu bewältigen.
3 No-Rep – fehlerhafte Wiederholung, die nicht gezählt wird
4 Judge – Kampfrichter
5 Kettlebell – auch bekannt als Kugelhantel, ist ein vielseitiges Trainingsgerät für ein effektives Ganzkörpertraining
Material 3
HYROX – Der neueste Fitnesstrend (2023)

URL: https://adamweiner.de/training-science-blog/hyrox-der-neuster-fitnesstrend (abgerufen am 25.02.2025).
Material 4
Sled Push – Tipp zur Durchführung
Unser Tipp: Auch, wenn es verlockend scheint, den Schlitten so schnell wie möglich hinter dich zu bringen – nimm dir Pausen, bevor deine Beine überlastet sind. Schließlich musst du danach noch viele andere Stationen absolvieren. Eine gute Taktik: Bis zur Hälfte der Bahn schieben, dann eine kurze Atempause, anschließend weiter bis zum Bahnende.
Blackroll® (Hg.): HYROX – Der neue Hype der Fitnessszene, Zwischenüberschriften getilgt, URL: https://blackroll.com/de/story/hyrox-der-neue-hype-der-fitnessszene (abgerufen am 25.02.2025).
Material 5
Ausführung „Wall Balls“

URL: https://www.yogabycandace.com/blog/2017/5/8/how-to-do-wall-balls (abgerufen am 01.09.2025).
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Folgende Zuwendungsmotive sportlichen Handelns können einer Teilnahme am Indoor-Sport-Event HYROX zugeordnet werden (hier nach Gabler):
Leistungsmotiv (Wettbewerb, Herausforderung, Erfolgserlebnisse)
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Viele Teilnehmer wollen ihre körperlichen Grenzen austesten und sich mit anderen messen.
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Das Event spricht sowohl ambitionierte Freizeitsportler als auch Leistungssportler an, die sich mit anderen messen möchten.
Gesundheits- und Fitnessmotiv (körperliches Wohlbefinden, Stärkung des Immunsystems, Verbesserung der Kondition)
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HYROX fordert den ganzen Körper und trainiert sowohl Kraft als auch Ausdauer, was positive Auswirkungen auf die allgemeine Fitness hat.
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Viele Sportler nutzen HYROX als Trainingsziel, um ihre allgemeine Fitness zu verbessern und gesund zu bleiben.
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Durch die Überwindung von Erschöpfung und körperlichen Grenzen steigen das Selbstbewusstsein und die mentale Widerstandskraft.
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Sportler erleben ein starkes Glücksgefühl nach dem erfolgreichen Abschluss des Wettkampfs, was sich positiv auf die Psyche auswirkt.
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Der Wettkampf dient vielen als Ventil zum Stressabbau und hilft, den Kopf „freizubekommen“.
soziales Motiv (Gemeinschaft, Zugehörigkeit, Teamgeist)
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Der Austausch mit anderen Teilnehmenden und je nach Division gemeinsam im Team fördert die soziale Interaktion und den Teamgeist.
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Viele Teilnehmende erleben das Event als soziales Erlebnis, bei dem sie gemeinsam mit Freunden oder Trainingspartnern antreten und sich gegenseitig motivieren.
Wagnis (Spannung, neue Herausforderungen, Abwechslung)
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HYROX bietet eine spannende und herausfordernde Alternative zu klassischen Laufwettbewerben oder dem Fitnessstudio-Training.
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Viele Teilnehmende nehmen am Event teil, weil sie sich selbst herausfordern und aus ihrer Komfortzone heraustreten möchten.
HYROX spricht eine breite Palette an sportlichen Motiven an. Die Teilnehmenden suchen den Wettbewerb, möchten ihre Fitness verbessern, erleben Gemeinschaft und Teamgeist, bauen Stress ab oder suchen eine abwechslungsreiche Herausforderung. Die unterschiedlichen Motive machen das Event für eine vielfältige Zielgruppe attraktiv.
Beschreibung des sportlichen Anforderungsprofils des Indoor-Sport-Events HYROX.
Konditionelle Fähigkeiten:
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Kraft
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Maximalkraft– wird benötigt, um schwere Lasten zu bewegen, z. B. beim Sled Pull (Schlittenziehen) oder Sled Push (Schlittenschieben). Besonders Bein-, Rumpf- und Griffkraft sind hierbei entscheidend.
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Kraftausdauer– ist entscheidend für Übungen, die viele Wiederholungen erfordern oder sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, z. B. Sandbag Lunges, Wall Balls oder Burpee Broad Jumps. Die Muskeln müssen über längere Zeit unter Belastung bleiben, ohne schnell zu ermüden.
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Explosivkraft– ist hilfreich für explosive Bewegungen wie das schnelle Aufstehen bei Burpees oder das kraftvolle Abstoßen bei Wall Balls.
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Ausdauer
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aerobe Ausdauer– bestimmt die Grundlagenausdauer und die Fähigkeit, über längere Zeit Leistung zu bringen. Sie ist entscheidend für das Laufen zwischen den Stationen und die allgemeine Belastungstoleranz.
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anaerobe Ausdauer– kommt bei intensiven Belastungsspitzen zum Einsatz (z. B. bei Sled Push, Sled Pull oder Rudern). Sie ist entscheidend, um trotz Sauerstoffdefizit (z. B. bei explosiven Übungen) weiterhin Leistung zu bringen.
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Darüber hinaus können auch Schnelligkeit und Beweglichkeit beschrieben werden. Verglichen mit den Anforderungen an die Kraft und Ausdauer, kommt diesen jedoch eine geringere Bedeutung zu.
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Schnelligkeit
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Laufschnelligkeit– HYROX besteht aus Laufintervallen über 8 × 1 km, die zwischen den Kraftübungen absolviert werden. Eine hohe Laufgeschwindigkeit ist leistungsbestimmend für den Wettkampf.
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Bewegungsschnelligkeit– Übungen wie Burpee Broad Jumps oder Wall Balls erfordern schnelle Bewegungen bei gleichzeitig hohem Krafteinsatz. Eine schnelle Durchführung der Übungen spart wertvolle Zeit im Wettkampf.
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Beweglichkeit
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Beweglichkeit ist wichtig für flüssige und effiziente Bewegungen (z. B. beim Sandbag Lunge oder Wall Balls).
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Eine ausreichende Mobilität in den Hüft- und Sprunggelenken hilft, Kniebeugen- und Sprungbewegungen sauber auszuführen und Verletzungen zu vermeiden.
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Koordinative Fähigkeiten und Bewegungsfertigkeiten:
Die Anforderungen an technische Bewegungsfertigkeiten sind verglichen mit den hohen konditionellen Anforderungen gering. Es ist aber von Vorteil, insbesondere bei den Stationen Burpee Broad Jump und Wall Balls, die eine rhythmische Kopplung von Teilbewegungen erfordern, die Bewegungsmuster bereits eingeübt zu haben.
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Rhythmisierungsfähigkeit– die Fähigkeit, Bewegungen in einem bestimmten Rhythmus auszuführen, hilft bei der Effizienz und Ausdauer, z. B. beim gleichmäßigen Rudern oder Laufen oder bei den Wall Balls.
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Kopplungsfähigkeit– die Fähigkeit, Bewegungsabläufe zielgerichtet effektiv aufeinander abstimmen zu können, wird bei den Stationen Burpee Broad Jump (Kopplung von Liegestütz und Hockstrecksprung in rascher Abfolge) und Wall Balls (Kopplung von Kniebeuge und Ballwurf) benötigt.
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Anforderungen an Reaktionsfähigkeit, Gleichgewichtsfähigkeit, Umstellungsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit und Orientierungsfähigkeit bestehen nicht in besonderem Maße.
Psychische Fähigkeiten:
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Teilnehmende benötigen mentale Stärke, um die Belastung über die gesamte Dauer des Wettkampfs zu ertragen.
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Eine ausgeprägte Motivation ist notwendig, um sich trotz Erschöpfung weiter zu „pushen“.
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Desgleichen sind Durchhaltevermögen/Willensstärke erforderlich.
Taktisch-kognitive Fähigkeiten:
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Konditionelle Ressourcen sollten über den gesamten Wettkampf effektiv eingeteilt werden.
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Eine Strategie bei der Belastungsverteilung zwischen den Übungen ist leistungsfördernd.
Soziale Fähigkeiten:
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Hier kommt die Fähigkeit zur Zusammenarbeit im Team (insbesondere in der Team- oder Doubles-Kategorie) zum Tragen.
Bewertung der eigenen sportlichen Leistungsfähigkeit hinsichtlich einer möglichen Teilnahme an einem HYROX-Wettkampf:
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Für die Bewertung sollten die eigene Situation als Schülerin oder Schüler des Leistungskurses Sport, die eigenen Kraft- und Ausdauerfähigkeiten sowie das eigene sportartbezogene Fähigkeits- und Fertigkeitsprofil einbezogen werden.
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Es bietet sich an, sich an dem zuvor beschriebenen Anforderungsprofil zu orientieren und den eigenen Leistungsstand darauf bezogen einzuschätzen.
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Die Prüflinge sollten als Ergebnis der Bewertung mögliche eigene Stärken und Defizite bezüglich einer Teilnahme entsprechend ihrem tatsächlichen Leistungsvermögen begründet darlegen.
Skizzierung der Energiebereitstellung beim Absolvieren des HYROX-Wettkampfs:
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Wie bei jeder körperlichen Beanspruchung setzt zu Beginn einer Belastung die anaerob-alaktazide Energiebereitstellung (Kreatinphosphat-System) ein. In den ersten Sekunden der Belastung wird Energie ohne Sauerstoff aus Kreatinphosphat bereitgestellt. Diese Energieform ist sehr schnell verfügbar, aber nach ca. 5–10 Sekunden erschöpft.
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Grundsätzlich wird der Großteil der benötigten Energie des gesamten Wettkampfs aber durch das aerobe Energiebereitstellungssystem unter Verbrauch von Sauerstoff zur Verfügung gestellt. Das System läuft nach der benötigten Anlaufzeit über die gesamte Dauer des Wettkampfs und ist der Hauptenergielieferant.
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Kommt es während des Wettkampfs zu zusätzlichen hochintensiven Belastungsanforderungen, genügt der Energieertrag aus dem aeroben Energiebereitstellungssystems nicht mehr. Der Sled Push ist beispielsweise eine hochintensive Kraftausdauerübung, bei der ein schwerer Schlitten über eine vorgegebene Distanz geschoben wird.
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Nach den ersten Sekunden einer hochintensiven Belastung dominiert die anaerob-laktazide Energiebereitstellung, bei der Glukose ohne Sauerstoff gespalten wird. Dabei entsteht Laktat (Milchsäure), das sich in den Muskeln anreichert und Ermüdung verursacht. Diese Energieform ermöglicht eine hohe Belastung über 30 Sek. bis 2 Min., führt aber zu einer starken muskulären Erschöpfung, wenn die Konzentration des Laktats im Muskel zu hoch wird.
Mögliche Erklärung des Tipps zur erfolgreichen Durchführung:
Der empfohlene Tipp, den Sled Push in kontrollierten, kürzeren Schubintervallen durchzuführen, basiert darauf, dass die anaerobe Energiegewinnung schnell erschöpft ist. Durch kurze, kraftvolle Schubphasen mit Pausen kann sich das Kreatinphosphat-System teilweise regenerieren, indem es das Laktat eliminiert, bevor der Körper in den laktaziden Bereich gerät. Dies hilft, die Ermüdung hinauszuzögern und die Übung länger ausführen zu können.
Analyse des Workouts „Wall Balls“ hinsichtlich folgender Schwerpunkte:
erforderliche Kraftarten
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Explosivkraft – notwendig, um den Medizinball mit ausreichender Kraft und Geschwindigkeit an die Wand zu werfen
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Kraftausdauer – notwendig, um die Wiederholungen über die Dauer des Workouts durchzuführen, ohne an Leistung zu verlieren
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Maximalkraft – notwendig als Grundlage für andere Kraftarten
beanspruchte Muskelgruppen
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vorderer Oberschenkelmuskel (Quadrizeps)
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Hochdrücken aus der Kniebeuge – der Quadrizeps verkürzt sich, um das Knie zu strecken und den Körper nach oben zu bewegen.
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Absenken in die Kniebeuge – der Quadrizeps verlängert sich kontrolliert, um das Körpergewicht abzufangen und die Bewegung zu stabilisieren.
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Gesäßmuskulatur (Gluteus maximus)
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unterstützt die Streckung der Hüfte beim Aufrichten aus der Kniebeuge
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kontrolliert das Absenken in die Kniebeuge, indem die Hüfte langsam gebeugt wird
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Schultermuskulatur (Deltoideus)
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Werfen des Balls nach oben – der Deltoideus kontrahiert, um den Arm anzuheben und den Ball zu beschleunigen.
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Auffangen des Balls, wo die Schultern die Abwärtsbewegung des Balls abbremsen müssen.
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Armstrecker (Trizeps)
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unterstützt die Streckung des Arms beim Werfen des Balls
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kontrolliert das Zurückführen des Arms nach dem Wurf
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Rumpfmuskulatur (einschließlich Bauchmuskeln und unterer Rücken)
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stabilisiert den Oberkörper während der gesamten Bewegung
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arbeitet statisch, um den Körper in einer aufrechten und stabilen Position zu halten
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Der Entwurf des Trainingskonzepts muss den individuellen Trainingszustand und die Ergebnisse der Bewertung der eigenen sportlichen Leistungsfähigkeit aus 2.1 berücksichtigen.
Mögliche Eckpunkte eines individuellen Trainingskonzepts werden im Folgenden beispielhaft aufgeführt:
Krafttraining– Ziel ist die Verbesserung der besonders für HYROX benötigten Kraftarten mit folgenden Trainingsmethoden:
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Kraftausdauertraining
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20 oder deutlich mehr Wiederholungen
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mittlere Belastung (40–60 % der Maximalkraft)
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3–4 Serien
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mögliche Übungen: Circuit-Training (Kombination von Übungen wie Kniebeugen, Ausfallschritte, und Schulterdrücken mit hoher Wiederholungszahl)
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Frequenz: 2–3 × pro Woche, 45–60 Minuten
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Explosivkrafttraining
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6–8 Wiederholungen in explosiv-schneller Ausführung mit einer Belastung
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30–60 % der Maximalkraft entspricht
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3–5 Serien mit jeweils 3–5 Minuten Pause, auch als plyometrisches Training möglich
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mögliche Übungen: plyometrische Übungen und Sprungkrafttraining
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Frequenz: integriert in das reguläre Training
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Maximalkrafttraining
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zum Beispiel als Methode der intramuskulären Koordination
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1–5 Wiederholungen mit maximaler Belastung
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5 oder mehr Serien mit ca. 2 Minuten Pause
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mögliche Übungen: Gerätetraining unterschiedlicher Muskelgruppen mit hoher Intensität und geringer Wiederholungszahl
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Frequenz: 1–2 × pro Woche
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Ausdauertraining– Ziel ist die Verbesserung der kardiovaskulären Fitness und Grundlagenausdauer mit folgenden Trainingsmethoden:
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Dauermethode: lange Belastungszeit bei mittlerer Belastung
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Intervallmethode: kurze, intensive Laufintervalle gefolgt von lohnenden Erholungsphasen, um die Ausdauer zu verbessern
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Wiederholmethode: mehrmalige längere Belastungszeit bei mittlerer bis hoher Belastung mit vollständiger Erholungspause
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mögliche Übungen: z. B. Langstreckenläufe
spezifisches HYROX-Training– Ziel ist die Gewöhnung an spezifischen Bewegungsanforderungen:
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Trainingsmethoden: Integration in das Ausdauer- und Krafttraining
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mögliche Übungen mit Fokus auf Ausdauer: Sled Push/Pull, Wall Balls und Farmer's Carry
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mögliche Übungen mit Fokus auf Technik und Ausdauer: Burpee Broad Jumps
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mögliche Übungen zur Verbesserung der Technik und Ausdauer über 1.000-m-Distanzen: Rudern und SkiErg
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Frequenz: 1–2 × pro Woche, 60 Minuten
Beurteilung der Eignung von HYROX als Mediensport und Vorschläge zur begründeten Ausgestaltung der Telegenität des Sportevents:
Leistungsorientierung
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Eignung:HYROX ist ein Wettkampf, der die Leistungsfähigkeit der einzelnen Athleten gut vergleichbar in den Vordergrund stellt sowie potentiell Höchstleistungen und Top-Athleten in den Mittelpunkt stellen kann.
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Vorschlag:Präsentation von Leistungsstatistiken und Vergleich mit früheren Leistungen der Athleten während der Übertragung, um die Leistungsorientierung zu betonen. Einführung von Echtzeit-Statistiken und Ranglisten während der Übertragung, um die Leistung der Athleten kontinuierlich zu verfolgen.
Kommerzialisierung
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Eignung:HYROX hat das Potenzial, durch Sponsoring und Merchandising kommerziell erfolgreich zu sein, z. B. durch vielseitige Werbemöglichkeiten, die Vermarktung von Bekleidung, Nahrungsergänzungsmittel, Möglichkeiten für Werbeunterbrechungen während der Berichterstattung, Möglichkeiten zur Moderation, Berichterstattung um den Wettkampf herum. HYROX ist aber noch weit davon entfernt ein echter Massensport zu sein, weshalb die Zielgruppe für HYROX auch noch gering ist und die Sportart für Sponsoren noch nicht sehr interessant ist.
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Vorschlag:Integration von Markenpartnerschaften in die Veranstaltung, z. B. durch sichtbare Logos auf der Ausrüstung und den Veranstaltungsorten, um kommerzielle Interessen zu fördern. Entwicklung von exklusiven Inhalten und Produkten, die über verschiedene Medienkanäle (insbesondere Social Media) vermarktet werden können.
Dramatisierung
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Eignung:Die intensive Natur der HYROX-Workouts bietet viele dramatische Momente sowohl an den einzelnen Stationen als auch auf den individuellen Wettkampfverlauf der Teilnehmenden bezogen, die Zuschauer fesseln können. Die Dramaturgie bezieht sich aber sehr darauf, ob man den Ehrgeiz und die Kraft hat durchzuhalten.
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Vorschlag:Einsatz von Slow-Motion-Wiederholungen und emotionaler Musik, um dramatische Momente hervorzuheben und die Spannung zu steigern. Auch über neue Regelungen (vergleichende Duelle, K.O.-Systeme etc.) kann zusätzlich dramatisiert werden.
Unterhaltungsorientierung
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Eignung:Die Vielfältigkeit des Wettkampfs und die Möglichkeit der Konzentration auf die persönlichen Schicksale der Athleten bieten abwechslungsreiche Unterhaltung. Ohne zusätzliche Moderation oder interessanter gestaltete Zusatzinformationen besteht aber die Gefahr, dass einzelne Stationen zu lange andauern und insgesamt Langeweile entstehen kann.
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Vorschlag:Einbindung von Kommentatoren, die die Techniken und Herausforderungen der Workouts unterhaltsam und informativ erläutern, um das Zuschauererlebnis zu verbessern. Integration von interaktiven Elementen, wie Zuschauerabstimmungen oder Live-Chats, um das Engagement der Zuschauer zu erhöhen.
Personalisierung
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Eignung:Die Möglichkeit, Athleten unterschiedlicher Hintergründe und Fähigkeiten zu präsentieren, bietet eine breite Identifikationsbasis für Zuschauer. Aktuell gibt es zwar bereits innerhalb der Social-Media-Kanäle echte Superstars der Szene, trotzdem ist die Personalisierung noch ausbaubar.
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Vorschlag:Fokus auf Athletenprofile und persönliche Geschichten, um eine emotionale Verbindung zwischen den Zuschauenden und den Teilnehmenden herzustellen (stärkere Entwicklung von Stars in der Öffentlichkeit).