A Lesen
Aufgabenstellung
Kreuze an.
In dem Text geht es hauptsächlich um
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A: |
B: |
C: |
D: |
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eine spontane Mutprobe in einem Fundbüro. |
das Einhalten vorgegebener amtlicher Abläufe. |
das alltägliche Geschehen in einem Fundbüro. |
eine ungewöhnliche Überprüfung von Besitzverhältnissen. |
Lies den folgenden Textausschnitt.
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Im Gehen warf Henry die Kutte ab, sprang über einen Koffer und zeigte sich einem selbstbewußten Antragsteller, der zum Gruß an die Ballonmütze tippte. Weder verzagt noch mit sich hadernd stand er da in seinem großkarierten Leinenhemd, er schien sogleich Zutrauen zu Henry zu finden und erklärte, daß er in einem Personenzug nach Hannover einen kleinen Holzkasten vergessen hätte, vielleicht vierzig mal sechzig Zentimeter, einen Kasten aus poliertem Teakholz. |
Kreuze an.
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Der Antragsteller |
trifft zu |
trifft nicht zu |
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grüßt beim Betreten des Fundbüros. |
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trägt Mütze und Hemd. |
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zeigt sich souverän und sicher. |
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ist Henry gegenüber skeptisch. |
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fühlt sich betrogen. |
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beschreibt den von ihm vermissten Gegenstand. |
Lies den folgenden Textausschnitt.
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„Inhalt“, fragte Henry, „können Sie Angaben über den Inhalt machen?“ „Ich hatte zwei Koffer bei mir“, sagte der Mann, „außerdem einen Rucksack und einen Strauß für meine Agentin, das war der Grund, warum ich den Kasten beim Aussteigen liegenließ, mein Arbeitszeug.“ „Arbeitszeug“, wiederholte Henry. „Ich bin freier Artist“, sagte der Mann, „in dem Kasten sind drei Messer, Wurfmesser, ihre Klingen wurden in Toledo geschmiedet, sie tragen das Qualitätssiegel.“ |
Der Antragsteller antwortet sehr ausführlich.
Formuliere zwei nicht gestellte, aber beantwortete Fragen.
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1. |
_______________________________ _______________________________ ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ |
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2. |
_______________________________ _______________________________ ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ |
Lies den folgenden Textausschnitt.
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„Sind Sie Messerwerfer?“ „Ich bin Mitglied in der Liga freier Artisten. Sie können meinen Ausweis sehen.“ „Solch ein Kasten wurde eingeliefert“, sagte Henry, „mein Kollege hat ihn vorhin registriert, ich habe ihn in die Geschirrabteilung gestellt, warten Sie.“ |
Im Verlauf des Dialoges wird eine falsche Annahme deutlich.
Erkläre.
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Lies den folgenden Textausschnitt.
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Henry holte aus dem Fach, in dem Tassen und Teller, Thermoskannen und Bestecke aufgehoben wurden, den Kasten, dessen Deckel mit dem Abziehbild einer Taube verziert war. „Dieser hier?“ Der Artist wollte den Kasten sofort an sich nehmen, doch Henry hinderte ihn daran und nahm sich das Recht, den Kasten zu öffnen und den Inhalt zu überprüfen. Fein aufgereiht in ihren Klemmen, mit der Schneide nach unten, lagen da die drei Messer, an ihren unverhältnismäßig schweren Griffen ließ sich bereits erkennen, daß sie zu keinem gewöhnlichen Gebrauch bestimmt waren. „Das dürfte Ihnen doch wohl genügen“, sagte der Artist, „und falls Sie noch Zweifel haben sollten, dann schauen Sie sich das Gütesiegel von Toledo an, es ist auf jeder Klinge." |
Wähle ein Wort aus und begründe, inwiefern dieses zum Textausschnitt
passt.
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Dominanz: Dominanz bedeutet, dass jemand überlegen ist und sich durchsetzt. Sie zeigt sich oft in Verhalten, Sprache oder Machtverhältnissen. |
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Hierarchie: Eine Hierarchie ist eine feste Rangordnung innerhalb einer Gruppe oder Organisation. Höherstehende Positionen haben meist mehr Einfluss als niedrigere. |
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Defensive: Defensive bezeichnet eine Haltung oder Strategie, die auf Verteidigung oder Abwehr ausgerichtet ist. |
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Lies den folgenden Textausschnitt.
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„Das dürfte Ihnen doch wohl genügen“, sagte der Artist, „und falls Sie noch Zweifel haben sollten, dann schauen Sie sich das Gütesiegel von Toledo an, es ist auf jeder Klinge.“ Frisch erworbene Skepsis ließ Henry zögern, er hob ein Messer aus dem Kasten, erprobte mit dem Daumen die Schärfe der Schneide, suchte das Siegel von Toledo und konnte sich immer noch nicht entschließen, den Kasten auszuhändigen. „Nun, was ist?“ fragte der Artist mit wachsender Ungeduld. Henry blickte in sein kantiges Gesicht, registrierte die zusammengepreßten Lippen, den fordernden und zugleich ärgerlichen Ausdruck, er war sicher, daß der rechtmäßige Besitzer des Kastens vor ihm stand, dennoch glaubte er, ihm einen letzten Eigentumsbeweis nicht erlassen zu können. |
Kreuze an.
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Aussagen |
im Text |
nicht im Text |
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Der Artist vermittelt den Eindruck eines Fachmanns gegenüber Henry. |
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Henry kommt der Antragsteller von Anfang an verdächtig vor. |
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Zwischen Henry und dem Kunden entwickelt sich ein Verkaufsgespräch. |
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Der Artist zeigt Gelassenheit. |
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Henrys Zögern ist auf Zweifel am Besitzrecht zurückzuführen. |
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Henry beobachtet die Mimik seines Gegenübers genau. |
Lies den folgenden Textausschnitt.
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„Bitte“, sagte Henry, „nur noch eine kleine Bestätigung, einen einfachen Beweis, der einem Profi nicht schwerfallen dürfte; zwei, drei Zielwürfe bitte, und Sie können Ihren Kasten haben.“ Ohne erstaunt zu sein, ja mit einer freudigen Bereitschaft sagte der Artist: „Von mir aus – nichts leichter als das“, und hielt auch gleich nach einem geeigneten Hintergrund Ausschau, musterte die Tür hinter den Regalen, ging zu ihr, strich mit den Fingerkuppen über das gebeizte Holz, nickte zufrieden und sagte: „Darf ich bitten?“ „Was fehlt denn noch?“ fragte Henry, und der Artist darauf, sachlich: „Ich bin es gewohnt, mit einem Partner zu arbeiten.“ |
Der Artist zeigt hier „freudige Bereitschaft“.
Erkläre.
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Lies den folgenden Textausschnitt.
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Nur einen Moment schwankte Henry, dann stellte er sich mit dem Rücken gegen die Tür, sein Körper suchte enge Berührung mit dem Holz, reckte sich, sackte leicht zusammen, reckte sich noch einmal, und ohne Aufforderung streckte er beide Arme schräg nach unten. |
Zu Henrys körperlichen Reaktionen passen folgende Begriffe:
Tapferkeit – Akzeptanz – Angst – Unsicherheit – Disziplin
Wähle zwei Begriffe und erläutere jeweils den Zusammenhang
zwischen Begriff und Reaktion.
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1. |
_______________________________ _______________________________ ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ |
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2. |
_______________________________ _______________________________ ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ |
Lies den folgenden Textausschnitt.
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„Fertig?“ fragte der Artist, bedeutungsvoll, wie er es gewohnt war; Henry antwortete nicht, sondern schloß nur die Augen, und schon surrte ein Messer durch die Luft, knapp aus dem Handgelenk geschleudert. |
Der Artist handelt routiniert und professionell.
Belege diese Aussage.
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Lies den folgenden Textausschnitt.
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Er bot Henry keinen Stuhl an. Er blickte zum Photo mit der historischen Lokomotive hinauf und schüttelte den Kopf, dann wandte er sich Henry zu, musterte ihn lange und bekümmert und gab schon durch sein Schweigen zu erkennen, wie enttäuscht er war. Da Henry sein Schweigen aushielt und auch entschlossen schien abzuwarten, welche Vorwürfe man ihm machen würde, zuckte Harms schließlich die Achseln und sagte: „Na gut, Herr Neff, wenn Sie es selbst nicht gemerkt haben, werde ich es Ihnen sagen: (...) |
Kreuze an.
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A: |
B: |
C: |
D: |
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Harms schätzt Henry |
Henry macht sich über die Anschuldigungen lustig. |
Harms erwartet von Henry eine Äußerung. |
Harms äußert Henry gegenüber heftige Vorwürfe. |
Lies die beiden folgenden Textausschnitte aus dem Roman „Fundbüro“.
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1. „Kein Bedarf, Herr Harms, wirklich, das Aufsteigen überlasse ich gern anderen, mir genügt’s, wenn ich mich wohl fühle bei der Arbeit.“ „Wohl fühlen“, sagte Harms lächelnd, „ich hoffe, Sie werden bei uns Gelegenheit dafür finden.“ (S. 8 im Roman) |
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2. „Sie wollen sich, wie Sie mir erklärt haben, wohl fühlen bei der Arbeit, Sie wollen bei allem Ihren Spaß haben, ich vermute, daß Sie nichts ernst nehmen. Von mir aus können Sie bei Ihrer Haltung bleiben. Hier aber, auf dieser Dienststelle, kommen Sie damit nicht weiter.“ (Z. 79-83 im Textauszug) |
Vergleiche die Textausschnitte.
Nenne zwei Unterschiede und eine Gemeinsamkeit.
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Unterschied 1: |
________________________________ ______________________________________________________________________ |
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Unterschied 2: |
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Gemeinsamkeit: |
________________________________ ______________________________________________________________________ |
Lies den folgenden Textausschnitt.
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„Was habe ich denn groß gemacht?“ fragte Henry, und Harms antwortete: „Ein Varieté, Sie haben aus der Dienststelle ein Varieté gemacht, oder doch für eine Varieté-Einlage gesorgt; offenbar ist es Ihnen nicht einmal bewußt.“ Harms ergriff eine Schere, die auf seinem Schreibtisch lag, setzte die Spitze auf eine schwarze Kladde und sah Henry erwartungsvoll an: „Nun, sehen Sie es ein?“ |
Laut (Fremd-)Wörterbuch ist ein Varieté ein
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„Theater mit bunt wechselndem Programm artistischer, tänzerischer und gesanglicher Darbietungen“. |
Inwiefern macht Harms aus dem Begriff einen Vorwurf?
Begründe.
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Lies den folgenden Textausschnitt.
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„Von Ihnen, Herr Harms“, sagte Henry, „von Ihnen habe ich gelernt, daß einer, der hier sein verlorenes Eigentum zurückhaben möchte, erst einmal beweisen muß, daß er auch wirklich Anspruch darauf hat. Ich habe doch nichts weiter getan, als solch einen Beweis verlangt.“ |
Henry verteidigt sich gleichzeitig höflich und energisch.
Erkläre.
höflich: _____________________________
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höflich: _________________________________________________________________________
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energisch: _____________________________
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energisch: _________________________________________________________________________
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Lies den folgenden Textausschnitt.
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„Ich habe den Kerl abgefertigt; er hat die Bearbeitungsgebühr bezahlt und unterschrieben. [...]“ |
Formuliere Alberts respektlose Wortwahl in eine höfliche Äußerung um.
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In der Fortsetzung des Romans taucht eine Schauspielerin im Fundbüro auf,
weil sie ihr Textbuch verloren hat. Es befindet sich im Fundbüro.
Henry fordert von der Schauspielerin einen konkreten Nachweis, der über
eine bloße Beschreibung hinausgeht.
Wie könnte dieser Eigentumsbeweis aussehen? Denk dir einen aus
und schreibe ihn auf. Orientiere dich dabei an Henrys Verhalten
gegenüber dem Artisten.
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Eine Leserin des Textauszugs meint: „Harms wirkt unsympathisch.“
Ergänze den folgenden Satz.
Harms wirkt unsympathisch, denn
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Der Textauszug könnte auch ohne großen Aufwand als szenisches Spiel im
Klassenraum aufgeführt werden. Warum?
Nenne zwei Gründe.
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1. |
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2. |
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Kreuze an.
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Merkmale des Textes und des Schreibstils |
trifft zu |
trifft nicht zu |
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Der Satzbau ist variationsreich. |
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Erzählzeit und erzählte Zeit stimmen nahezu überein. |
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Es kommen innere Monologe vor. |
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Der Textauszug enthält eine abschließende Forderung. |
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Der Textauszug enthält jugendsprachliche Ausdrücke. |
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Der Textauszug enthält detaillierte Beschreibungen. |
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Textauszug aus dem Roman „Fundbüro“ von Siegfried Lenz (2003)1
Henry Neff arbeitet seit Kurzem im Fundbüro, wo gefundene Dinge registriert und
gesammelt werden. Wer etwas verloren hat, kann bei Henry einen Antrag stellen,
das Vermisste wiederzubekommen. Gerade probiert er eines der registrierten
Kleidungsstücke an, eine Mönchskutte, als es an der Ausgabe klingelt.
Quelle: Siegfried Lenz, Fundbüro, Hoffmann und Campe, Hamburg 2017, S. 22-27.
1 Aus urheberrechtlichen Gründen ist der Text in alter Rechtschreibung abgedruckt.
2 Ballonmütze: hohe runde Mütze (mit Schirm)
3 Artist: Geschicklichkeitsübungen vorführender Künstler im Zirkus oder Varieté
4 Messerwerfer: Darbietung, die mit Nervenkitzel verbunden ist, da die Messer in
unmittelbarer Nähe einer Person auf einer Zielscheibe landen.
5 Varieté: Theater mit bunt wechselndem Programm artistischer, tänzerischer und
gesanglicher Darbietungen
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Aufgabenstellung
In dem Text geht es hauptsächlich um
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A: |
B: |
C: |
D: |
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eine spontane Mutprobe in einem Fundbüro. |
das Einhalten vorgegebener amtlicher Abläufe. |
das alltägliche Geschehen in einem Fundbüro. |
eine ungewöhnliche Überprüfung von Besitzverhältnissen. |
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Der Antragsteller |
trifft zu |
trifft nicht zu |
|---|---|---|
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grüßt beim Betreten des Fundbüros. |
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trägt Mütze und Hemd. |
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zeigt sich souverän und sicher. |
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ist Henry gegenüber skeptisch. |
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fühlt sich betrogen. |
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beschreibt den von ihm vermissten Gegenstand. |
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Mögliche Lösungen:
-
Was hatten Sie außer dem Koffer noch dabei?
-
Warum haben Sie den Koffer im Zug liegenlassen?
-
Was sind Sie von Beruf?
-
Von welcher Qualität/Herkunft sind die Dinge in Ihrem Koffer?
-
Wozu nutzen Sie die Dinge im Koffer?
Mögliche Lösung:
Der Kasten mit den drei Messern wurde bei seiner Registrierung in die
Geschirrabteilung einsortiert, da der Kontext für den wahren Zweck der
Messer noch fehlte.
Mögliche Lösungen:
Dominanz
-
Henry drückt seine Dominanz aus, da er dem Artisten den Zugriff auf den Kasten verwehrt und eigenmächtig dessen Inhalt kontrolliert. Durch dieses Agieren beansprucht er die Überlegenheit und Kontrolle in dieser Szene für sich.
-
Der Artist signalisiert Dominanz, da er den Kasten unverzüglich an sich reißen möchte. Zudem kommt seine Dominanz darin zum Ausdruck, dass er durch seine Äußerungen glaubt, Henry überlegen zu sein.
Hierarchie
-
In der Szene zeichnet sich eine Hierarchie ab: Trotz der Ansprüche des Artisten auf den Kasten behauptet sich Henry und übernimmt die Führung. Henrys Handeln lässt somit ein klares Machtgefälle zwischen den beiden Personen erkennen.
Defensive
-
Henry nimmt eine defensive Haltung ein, indem er den Kasten nicht direkt aushändigt, sondern zunächst den Inhalt prüft. Er sichert seine eigene Position ab, indem er das sofortige Zugreifen des Artisten unterbindet.
-
Der Artist agiert defensiv, indem er versucht, sich umgehend zu rechtfertigen und dabei direkt einen Beweis für seine Aussage liefert.
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Aussagen |
im Text |
nicht im Text |
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Der Artist vermittelt den Eindruck eines Fachmanns gegenüber Henry. |
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Henry kommt der Antragsteller von Anfang an verdächtig vor. |
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Zwischen Henry und dem Kunden entwickelt sich ein Verkaufsgespräch. |
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Der Artist zeigt Gelassenheit. |
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Henrys Zögern ist auf Zweifel am Besitzrecht zurückzuführen. |
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Henry beobachtet die Mimik seines Gegenübers genau. |
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Mögliche Lösungen:
-
Er kann seine Kunst beweisen, sein Können zeigen, das erfüllt ihn mit
Stolz und Genugtuung.
-
Er kann seine Überlegenheit demonstrieren.
-
Er spielt mit.
-
Der Artist kann sich für die Verzögerung ein wenig „rächen“, indem er
Henry mit in eine Situation hineinzieht, in der er Mut zeigen/sich
überwinden muss.
Mögliche Lösungen:
Tapferkeit
-
Henry hält der bedrohlichen Lage stand, weicht nicht zurück und überwindet seine Furcht. Anstatt einen Rückzieher zu machen, stellt er sich entschlossen der Herausforderung.
Akzeptanz
-
Er findet sich mit den Gegebenheiten ab und nimmt die Situation hin. Dies zeigt sich darin, dass er sich auch ohne direkte Aufforderung eigenständig in die richtige Position begibt.
Angst
-
Das kurze Schwanken sowie das wiederholte Zusammensacken seines Körpers verdeutlichen deutliche körperliche Angstreaktionen.
Unsicherheit
-
Sein anfängliches Zögern zeigt das kurze Abwägen des Risikos. Zudem drückt das Suchen nach physischem Halt an der Tür seine innere Verunsicherung aus.
Disziplin
-
Henry zeigt ein hohes Maß an Selbstbeherrschung, indem er die geforderte Haltung präzise einnimmt. Er verweigert sich der Pflicht nicht, sondern nimmt die vorgeschriebene Position konsequent ein.
Mögliche Lösung:
-
Die Behauptung lässt sich direkt durch die Formulierung „bedeutungsvoll, wie er es gewohnt war“ belegen. Das Wort „gewohnt“ verdeutlicht, dass die Situation für den Artisten alltägliche Praxis ist und er über entsprechende Erfahrung verfügt. Seine Nachfrage „Fertig?“ wirkt nicht spontan, sondern stellt einen festen, inszenierten Bestandteil seiner Darbietung dar.
-
Des Weiteren wird die Ausführung des Messerwurfs mit der Wendung „knapp aus dem Handgelenk geschleudert“ geschildert. Diese Beschreibung weist auf eine exakte, geschulte Handbewegung hin, die scheinbar mühelos gelingt. Dies beweist, dass der Artist seine Handwerkstechnik perfekt beherrscht und vollkommen professionell agiert.
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A: |
B: |
C: |
D: |
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Harms schätzt Henry |
Henry macht sich über die Anschuldigungen lustig. |
Harms erwartet von Henry eine Äußerung. |
Harms äußert Henry gegenüber heftige Vorwürfe. |
Mögliche Lösungen:
Unterschiede
-
In der ersten Passage begegnet Harms Henrys Einstellung noch zugewandt und freundlich. Im zweiten Auszug übt er hingegen scharfe Kritik daran und macht klar, dass eine solche Haltung auf der Dienststelle nicht geduldet wird.
-
Die Tonalität von Harms wandelt sich grundlegend: Während er zu Beginn verständnisvoll und aufgeschlossen wirkt, tritt er im zweiten Abschnitt autoritär, distanziert und belehrend auf.
-
Im ersten Ausschnitt wird das Streben nach „Wohlfühlen“ ohne negative Bewertung aufgenommen. Im zweiten Ausschnitt wertet Harms diese Sichtweise ab, verknüpft sie mit Sätzen wie „Spaß haben“ oder „nichts ernst nehmen“ und unterstellt Henry damit eine unprofessionelle Arbeitsauffassung.
Gemeinsamkeiten
-
Beide Textstellen greifen das Motiv des „Wohlfühlens“ bei der Arbeit auf und stellen dieses als Henrys zentrales Anliegen heraus.
-
In beiden Auszügen geht es um dieselbe Grundeinstellung zur Erwerbsarbeit – eine entspannte, priorisierte Zufriedenheit abseits von Karriere- oder Aufstiegsambitionen.
Mögliche Lösung:
-
Harms versteht die Dienststelle als behördliches Amt, in dem klare Verhaltensregeln und Ordnung herrschen, für deren Einhaltung er als Vorgesetzter verantwortlich ist. Ein Varieté stellt für ihn das genaue Gegenteil einer geordneten Behörde dar, weshalb artistische Einlagen an diesem Ort aus seiner Sicht völlig unangebracht sind.
-
Ein Fundbüro dient als Arbeitsort der pflichtbewussten Pflichterfüllung und nicht der Unterhaltung oder Amüsierbetriebsamkeit. Harms nutzt die Bezeichnung daher als Vorwurf, um die aus seiner Sicht verletzte Seriosität und die notwendige Ernsthaftigkeit der Dienststelle einzufordern.
Mögliche Lösung:
höflich:
-
Henry bewahrt eine sachliche und respektvolle Gesprächsführung, indem er seinen Vorgesetzten direkt mit Namen anspricht („Herr Harms“).
-
Er nimmt explizit Bezug auf Regeln und Verhaltensweisen, die er nach eigener Aussage von seinem Vorgesetzten gelernt hat, und erkennt dessen Vorbildfunktion damit formal an.
energisch:
-
Henry betont seine Argumentation nachdrücklich durch die Wiederholung der Redewendung „von Ihnen“ zu Beginn, um klarzustellen, dass sein Handeln nicht auf eigenen Launen beruht.
-
Mit der Formulierung „nichts weiter“ verteidigt er seine Position bestimmt und beharrt darauf, lediglich ordnungsgemäß einen verlangten Beweis eingefordert und somit die Dienstvorschriften konsequent befolgt zu haben.
Mögliche Lösungen:
-
„Ich habe den Herrn zu Ende bedient; er hat die Bearbeitungsgebühr
bezahlt und unterschrieben.“
-
„Ich habe das Anliegen des Mannes bearbeitet; er hat die
Bearbeitungsgebühr bezahlt und unterschrieben.“
Mögliche Lösung:
Um einen konkreten Eigentumsbeweis einzufordern,
-
prüft Henry das Wissen über den Inhalt des Textbuchs durch gezieltes Abfragen der Schauspielerin.
-
muss die Schauspielerin Passagen aus dem Skript frei aus dem Gedächtnis vortragen.
-
fordert Henry die Schauspielerin auf, bestimmte Abschnitte aus dem Textbuch direkt im Fundbüro vorzulesen.
-
verlangt Henry von der Schauspielerin, ausgewählte Zeilen des Theaterstücks vor Ort zu rezitieren.
-
fordert Henry die Schauspielerin dazu auf, eine Szene aus dem Stück (gegebenenfalls gemeinsam mit ihm) im Fundbüro nachzuspielen.
Mögliche Lösungen:
Harms wirkt unsympathisch, denn
-
er im Falle einer potenziellen Verletzung lediglich die Konsequenzen für sich selbst vor Augen hat und keinerlei Empathie für Henry zeigt.
-
er Henry im gesamten Verlaufe des Gesprächs stehen lässt und ihm keinen Sitzplatz anbietet.
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er eine Schere greift und deren Spitze auf die schwarze Kladde richtet, um damit unauffällig Druck auszuüben, was eine bedrohliche sowie einschüchternde Atmosphäre erzeugt.
Mögliche Lösungen:
-
Der Textauszug zeichnet sich durch einen sehr hohen Dialoganteil aus.
-
Der Text erfordert keine aufwendigen Umarbeitungen, sondern lässt sich direkt als Rollenskript nutzen.
-
Die im Text beschriebenen Gesten und Bewegungen können unmittelbar als Regieanweisungen für die Darstellung verwendet werden.
-
Die Handlung beschränkt sich auf einen einzigen Ort und verläuft ohne Zeitsprünge in Echtzeit.
-
Für die Inszenierung im Klassenzimmer werden keine komplexen Requisiten oder aufwendigen Bühnenbilder benötigt.
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Es kommen keine inneren Monologe vor, sodass das Geschehen vollständig durch das gesprochene Wort und das sichtbare Handeln vermittelt wird.
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Merkmale des Textes und des Schreibstils |
trifft zu |
trifft nicht zu |
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Der Satzbau ist variationsreich. |
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Erzählzeit und erzählte Zeit stimmen nahezu überein. |
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Es kommen innere Monologe vor. |
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Der Textauszug enthält eine abschließende Forderung. |
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Der Textauszug enthält jugendsprachliche Ausdrücke. |
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Der Textauszug enthält detaillierte Beschreibungen. |
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