Aufgabe 1.2
John, Paul und George spielen neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit zusammen in einer Band. Die Songs produzieren sie selbst, die Vermarktung erfolgte bisher über ein kleines Label. Nun wollen die Drei auch die Vermarktung in die eigenen Hände übernehmen und planen die Gründung einer GmbH. John steuert 5000 €, Paul 6000 € und George 9000 € zur Finanzierung bei. Das für die Gründung einer GmbH fehlende Geld stellt Ringo, ein Fan der Band als Privatkredit zur Verfügung. Es werden jährliche Zinsen in Höhe von 6 % und eine Laufzeit von 3 Jahren vereinbart. Die Raten sind jährlich mit konstanter Tilgung zu entrichten.
Am Ende des ersten Geschäftsjahres liegen für die GmbH folgende Daten vor:
Miete Tonstudio 46.500 €, Veranstaltungskosten 30.000 €, Einnahmen aus Konzerten 133.000 €, Zinsen für den Ratenkredit, Einnahmen aus dem Verkauf physischer Tonträger 35.000 €, sonstige Aufwendungen 23.500 €.
Beschreibe drei Motive, welche die drei Musiker zur Gründung eines Unternehmens bewegt haben könnten.
Begründe anhand von drei Aspekten, weshalb die Wahl auf die GmbH gefallen ist. Schließe dazu drei andere Gesellschaften mit Hilfe unterschiedlicher Argumente aus.
Ordne den Privatkredit von Ringo in das System der Finanzierungsarten ein und beschreibe deren wesentliche Merkmale.
Erstelle für den aufgenommenen Kredit einen Zins- und Tilgungsplan und bestimme die Gesamtkosten des Kredites.
Erstelle die Erfolgsrechnung der GmbH für das erste Geschäftsjahr und erläutere, wie der Gewinn nach Verhältnis der Geschäftsanteile verteilt wird.
Erläutere einen typischen Produktlebenszyklus am Beispiel eines neuen Albums der Band.
Streamingdienste verdrängen zunehmend physische Tonträger. Für zwei Streamingdienste sind die folgenden Daten bekannt:
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Streamingdienst A |
Streamingdienst B |
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Serverkosten Grundgebühr mtl. |
70.000 € |
40.000 € |
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Gehälter für Angestellte mtl. |
30.000 € |
10.000 € |
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Provisionskosten pro Stream |
0,05 € |
0,15 € |
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Datenübertragungskosten pro Stream |
0,10 € |
0,15 € |
Analysiere mit Hilfe einer Grafik, welcher Streamingdienst kostengünstiger arbeitet.
Ermittle für Streamingdienst B die notwendige Anzahl an Streams, um bei durchschnittlichen Einnahmen von 0,33 € pro Stream kostendeckend arbeiten zu können.
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Mögliche Motive für die Gründung des Unternehmens
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Die Musiker möchten unabhängiger vom bisherigen Label werden.
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Bisher erfolgte die Vermarktung ihrer Musik über ein externes Label.
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Durch die eigene GmbH können sie Entscheidungen über Vertrieb, Werbung und Vermarktung selbst treffen.
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Die Musiker möchten ihren Gewinn steigern.
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Bei einer eigenen Vermarktung entfallen Gewinnanteile für das Label.
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Dadurch verbleibt ein größerer Teil der Erlöse aus Konzerten und Tonträgerverkäufen bei den Bandmitgliedern.
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Die Musiker möchten ihre musikalische Tätigkeit professionalisieren.
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Die Gründung einer GmbH ermöglicht ein professionelles Auftreten am Markt.
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Die Band kann ihre Tätigkeit langfristig als eigenständiges Unternehmen organisieren und ausbauen.
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Begründung der Wahl der GmbH durch Ausschluss anderer Gesellschaftsformen
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Gegen die AG spricht das notwendige Mindestkapital.
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Für die Gründung einer AG ist ein Grundkapital von mindestens 50.000 € erforderlich.
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John, Paul und George bringen zusammen lediglich 20.000 € Eigenkapital auf.
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Die Voraussetzungen für eine AG sind daher nicht erfüllt.
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Die GmbH erfordert dagegen lediglich ein Stammkapital von 25.000 €, das teilweise auch erst nach der Gründung eingezahlt werden kann.
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Gegen die OHG spricht die persönliche Haftung.
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In einer OHG haften alle Gesellschafter unbeschränkt mit ihrem Privatvermögen.
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Dadurch wäre das finanzielle Risiko für die Musiker sehr hoch.
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Bei einer GmbH ist die Haftung grundsätzlich auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt.
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Das Privatvermögen der Gesellschafter wird somit besser geschützt.
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Gegen die KG spricht die ungleiche Stellung der Gesellschafter.
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Bei einer KG gibt es mindestens einen Komplementär mit Geschäftsführungsbefugnis und unbeschränkter Haftung sowie Kommanditisten mit eingeschränkten Rechten.
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Die drei Musiker möchten das Unternehmen jedoch gemeinsam und gleichberechtigt führen.
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Die GmbH ermöglicht allen Gesellschaftern eine gleichberechtigte Beteiligung entsprechend ihrer Vereinbarungen.
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Fazit
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Die GmbH eignet sich für die Band besonders, da sie mit dem vorhandenen Kapital gegründet werden kann, die Haftung der Gesellschafter beschränkt und eine gemeinsame Unternehmensführung der drei Musiker ermöglicht.
Einordnung des Privatkredits in das System der Finanzierungsarten
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Der Privatkredit von Ringo ist eine Form der Außenfinanzierung.
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Das Kapital stammt nicht aus dem Unternehmen selbst, sondern wird von einem externen Kapitalgeber bereitgestellt.
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Gleichzeitig handelt es sich um Fremdfinanzierung.
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Ringo wird durch den Kredit nicht Gesellschafter der GmbH.
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Er erhält keine Mitspracherechte und keinen Gewinnanteil.
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Stattdessen hat er einen Anspruch auf Rückzahlung des Kredits sowie auf Zinszahlungen.
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Der Kredit ist außerdem eine befristete Finanzierung.
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Die Laufzeit beträgt drei Jahre.
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Die GmbH muss den Kredit innerhalb dieses Zeitraums vollständig zurückzahlen.
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Da jährliche Zinsen von 6 % und eine konstante Tilgung vereinbart wurden, zahlt die GmbH jedes Jahr einen gleichbleibenden Tilgungsbetrag.
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Die Zinsen sinken im Zeitverlauf, weil sie nur auf die jeweilige Restschuld berechnet werden.
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Zins- und Tilgungsplan
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Für die Gründung der GmbH werden 25.000 € Stammkapital benötigt.
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John, Paul und George bringen zusammen 20.000 € ein.
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Daher beträgt der notwendige Kreditbetrag von Ringo 5.000 €.
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Bei einer Laufzeit von drei Jahren ergibt sich bei konstanter Tilgung eine jährliche Tilgung von rund 1.667 €.
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Jahr |
Anfangs-schuld |
Til-gung |
Zins |
Rate |
Rest-schuld |
|
1 |
5000 |
1667 |
300 |
1967 |
3333 |
|
2 |
3333 |
1667 |
200 |
1867 |
1666 |
|
3 |
1666 |
1666 |
100 |
1766 |
0 |
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Jahr |
Anfangsschuld |
Tilgung |
Zins |
Rate |
Restschuld |
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1 |
5000 |
1667 |
300 |
1967 |
3333 |
|
2 |
3333 |
1667 |
200 |
1867 |
1666 |
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3 |
1666 |
1666 |
100 |
1766 |
0 |
Gesamtkosten des Kredits
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Die gesamten Rückzahlungen betragen: 1.967 € + 1.867 € + 1.766 € = 5.600 €.
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Die Kreditkosten bestehen aus den gezahlten Zinsen: 300 € + 200 € + 100 € = 600 €.
Erfolgsrechnung der GmbH für das erste Geschäftsjahr
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GuV |
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|---|---|
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Aufwendungen |
Erträge |
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Miete Tonstudio 46.500 |
Konzert-einnahmen 133.000 |
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Veranstaltungs-kosten 30.000 |
Einnahmen aus Verkauf 35.000 |
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Zinsen 300 |
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|
Sonstige Aufwendungen 23.500 |
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|
Gewinn 67.700 |
|
|
168.000 |
168.000 |
|
GuV |
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|---|---|
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Aufwendungen |
Erträge |
|
Miete Tonstudio 46.500 |
Konzerteinnahmen 133.000 |
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Veranstaltungskosten 30.000 |
Einnahmen aus Verkauf 35.000 |
|
Zinsen 300 |
|
|
Sonstige Aufwendungen 23.500 |
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|
Gewinn 67.700 |
|
|
168.000 |
168.000 |
Erläuterung der Gewinnverteilung
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Der Gewinn der GmbH wird nach dem Verhältnis der Geschäftsanteile verteilt.
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Ringo erhält keinen Gewinnanteil, da er nur Kreditgeber und kein Gesellschafter ist.
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Die Geschäftsanteile ergeben sich aus den Einlagen von John, Paul und George.
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Die Gesamteinlage der drei Gesellschafter beträgt 20.000 €.
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Gesellschafteranteile |
Gewinnverteilung |
|---|---|
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John 25 % |
John 16.925 € |
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Paul 30 % |
Paul 20.310 € |
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George 45 % |
George 30.465 € |
Der Gewinn von 67.700 € wird somit im Verhältnis 25 : 30 : 45 auf John, Paul und George verteilt.
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Der Produktlebenszyklus beschreibt die verschiedenen Phasen, die ein Produkt von seiner Entstehung bis zum Ausscheiden vom Markt durchläuft.
Entwicklungsphase
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In der Entwicklungsphase entsteht das neue Album.
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Die Band schreibt neue Songs, nimmt diese im Tonstudio auf und produziert das Album.
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In dieser Phase entstehen bereits hohe Kosten, beispielsweise für Studioaufnahmen und Produktion.
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Es werden jedoch noch keine Umsätze erzielt.
Einführungsphase
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Das Album wird erstmals auf dem Markt angeboten.
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Die Band veröffentlicht erste Singles, Teaser oder Musikvideos, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
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Durch Werbemaßnahmen und Social-Media-Kampagnen soll das Interesse potenzieller Käufer geweckt werden.
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Die Verkaufszahlen sind zunächst noch relativ gering.
Wachstumsphase
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Nach dem offiziellen Album-Release steigen die Verkaufszahlen und Streaming-Abrufe deutlich an.
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Das Album gewinnt an Bekanntheit und erreicht möglicherweise gute Chartplatzierungen.
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Durch positive Bewertungen und Empfehlungen wächst die Nachfrage weiter.
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Die Gewinne steigen, da die Umsätze stärker zunehmen als die Kosten.
Reifephase
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Das Album hat seinen höchsten Bekanntheitsgrad erreicht.
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Die Verkaufszahlen bleiben auf einem hohen, aber weitgehend stabilen Niveau.
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Weitere Singles werden ausgekoppelt und durch Konzerttouren oder Marketingmaßnahmen beworben.
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Die Gewinne erreichen meist ihren Höchststand.
Rückgangsphase
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Das Interesse der Konsumenten nimmt allmählich ab.
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Die Verkaufszahlen und Streaming-Abrufe gehen zurück.
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Neue Musik anderer Künstler oder ein neues Album der Band verdrängen das bisherige Album zunehmend vom Markt.
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Die Band verlagert ihren Fokus auf die Entwicklung neuer Songs und eines neuen Albums.
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Das Album befindet sich damit in der Degenerations- bzw. Rückgangsphase des Produktlebenszyklus.
Analyse der Kosten der Streamingdienste A und B
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Zunächst werden die Fixkosten und variablen Kosten bestimmt.
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Streamingdienst A
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Fixkosten: 70.000 € + 30.000 € = 100.000 €
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Variable Kosten pro Stream: 0,05 € + 0,10 € = 0,15 €
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Kostenfunktion: KA(x) = 0,15x + 100.000
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Streamingdienst B
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Fixkosten: 40.000 € + 10.000 € = 50.000 €
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Variable Kosten pro Stream: 0,15 € + 0,15 € = 0,30 €
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Kostenfunktion: KB(x) = 0,30x + 50.000
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Kostenvergleich
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Der Schnittpunkt der beiden Kostenfunktionen ergibt sich aus:
0,15x + 100.000 = 0,30x + 50.000
50.000 = 0,15x
x = 333.333 Streams
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Bis zu einer Menge von 333.333 Streams pro Monat arbeitet Streamingdienst B kostengünstiger, da seine Fixkosten niedriger sind.
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Ab 333.333 Streams pro Monat arbeitet Streamingdienst A kostengünstiger, da seine variablen Kosten pro Stream geringer sind.
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In einer Grafik wäre Streamingdienst B zunächst unterhalb von A, steigt aber wegen der höheren variablen Kosten steiler an.
Kostendeckende Menge für Streamingdienst B
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Einnahmenfunktion bei 0,33 € pro Stream:
E(x) = 0,33x
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Kostenfunktion von B:
KB(x) = 0,30x + 50.000
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Kostendeckung liegt vor, wenn gilt:
0,33x = 0,30x + 50.000
0,03x = 50.000
x = 1.666.667 Streams
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Streamingdienst B muss also mindestens 1.666.667 Streams pro Monat erzielen, um kostendeckend zu arbeiten.

