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IV Fürchtet euch nicht

Der Satz „Fürchtet euch nicht“ ist über 100-mal in der Bibel zu lesen. In Zeiten, die durch multiple Krisenerfahrungen als unsicher wahrgenommen werden, gewinnt er neue Bedeutung. Michelle Becka, Professorin für Christliche Sozialethik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, hat an Ostern 2020 in einem theologischen Blog die Frage gestellt, was der christliche Glaube persönlicher Furcht entgegensetzen kann. Diesem Blog sind die folgenden Zitate entnommen – dies gilt auch für das Zitat des Theologen und Religionspädagogen Fulbert Steffensky, das Becka an das Ende ihrer Überlegungen setzt.

Quelle: https://www.theologie.uni-wuerzburg.de/christliche-sozialethik/team/prof-dr-michelle-becka/schriftenverzeichnis-publications/fragmente-sozialethische-ueberlegungen-zu-covid-19/. (für Prüfungszwecke bearbeitet; zuletzt eingesehen am 22.07.2025)

1

„‚Fürchtet euch nicht‘, so lautet der Kern der Osterbotschaft. Es ist eine Botschaft der Hoffnung, die für die Ethik – und für jedes Handeln – höchst relevant ist.“

(Michelle Becka, katholische Sozialethikerin)

1.1

Zeige die sinnstiftende Funktion der christlichen Auferstehungshoffnung auf!

10 BE

1.2

Belege, dass die „Botschaft der Hoffnung“ eine Hilfestellung bei der Gestaltung von Beziehungen im Kontext christlich verantworteter Ethik sein kann!

20 BE

2

„Hoffnung ist nicht Vertröstung auf eine ferne Zukunft, die allzu leicht über die Leiden und Ängste der Menschen hinweggeht. Von der Hoffnung geht vielmehr ein Impuls aus, der in der Gegenwart handlungsleitend und stärkend ist.“

(Michelle Becka, katholische Sozialethikerin)

2.1

Stelle eine religionskritische Position dar und setze diese in Beziehung zu obigem Zitat!

15 BE

2.2

Entfalte unter Einbeziehung des obigen Zitats Grundzüge des biblisch-christlichen Menschenbildes und entwickle darauf aufbauend an einem konkreten Beispiel Perspektiven für das eigene Handeln!

25 BE

3

„Hoffnung befreit zum Handeln. Sie gibt uns eine Idee davon oder erwägt die Möglichkeit, dass die Wirklichkeit auch anders sein könnte – und in diesem Horizont können wir versuchen Dinge zu gestalten. Hoffnung ist deshalb keine Träumerei, sie motiviert zum Engagement.“

(Michelle Becka, katholische Sozialethikerin)

Setze dich hinsichtlich der Komplementarität von Glaube und Naturwissenschaft mit dem obigen Zitat auseinander!

20 BE

4

„Hoffnung garantiert keinen guten Ausgang der Dinge. Hoffen heißt, darauf vertrauen, dass es sinnvoll ist, was wir tun.“

(Fulbert Steffensky, evangelischer Theologe)

Skizziere Jesu Wirken in Wort und Tat als Ausdruck des Heilswillens Gottes im Kontext von Hoffnung und Vertrauen!

10 BE
100 BE

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