Thema 4
Materialgestütztes Schreiben
Thema
Jugendsprache heute
Aufgabenstellung
Eine Seniorenakademie bittet deine Schule um Mitarbeit bei der Ausgestaltung der Vortragsreihe „Sprache im Wandel“.
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Du wirst gebeten, einen informierenden Beitrag in Form eines Referates zum Thema „Jugendsprache heute“ zu leisten.
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Verfasse diesen informierenden Beitrag für die geplante Veranstaltung, indem du Merkmale und Funktionen Jugendsprache anhand geeigneter Beispiele adressatenbezogen darstellest.
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Nutze dazu die folgenden Materialien 1 bis 5 und beziehe dein unterrichtliches Wissen und eigenen Erfahrungen ein.
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Verweise auf die Materialien erfolgen unter Angabe des Namens der Autorin bzw. des Autors und ggf. des Titels.
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Dein ausformuliertes Referat sollte ca. 800 Wörter umfassen.
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Hinweise auf deinen Namen, deinen Wohnort und auf den Standort des Gymnasiums sind in der Prüfungssituation unzulässig.
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Material 1: Über uns (Auszug, 2025)
Dresdner Seniorenakademie
Quelle: Dresdner Seniorenakademie Wissenschaft und Kunst: Über uns (03.07.2025). <https://senak.inf.tu-dresden.de/wordpress/?page_id=1104> 23.08.2025
Material 2: Was ist Jugendsprache? (2020, Auszug)
Gesellschaft für deutsche Sprache
Quelle: Gesellschaft für deutsche Sprache (2020): Was ist Jugendsprache? <https://gfds.de/was-ist-jugendsprache/> 13.07.2025
Anmerkung zum Autor: Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) ist ein politisch unabhängiger und gemeinnütziger Verein, der sich der Pflege und Erforschung der deutschen Sprache widmet.
Material 3: Jugendsprache: Soziale Medien als Turboantrieb für neue Wörter (2025)
Thore Fründt
Quelle: Fründt, Thore (20.08.2025): Jugendsprache: Soziale Medien als Turboantrieb für neue Wörter. <https://www.ndr.de/kultur/buch/jugendsprache-soziale-medien-als-turboantrieb-fuer-neue-woerter,jugendsprache-100.html>. 23.08.2025
Anmerkung zum Autor: Thore Fründt ist Journalist.
Material 4: Jugendwort des Jahres: Ablauf der Wahl und Sieger der letzten Jahre (2024, Auszug)
Juliane Neutsch
Quelle: Neutsch, Juliane (30.07.2024): Jugendwort des Jahres: Ablauf der Wahl und Sieger der letzten Jahre. <https://www.focus.de/wissen/abstimmung-jetzt-moeglich-jugendwort-des-jahres-ablauf-der-wahl-und-sieger-der-letzten-jahre_id_260181282.html>. 13.07.2025
Anmerkung zum Autor: Juliane Neutsch ist Journalistin.
Material 5: Spiegel der Zeit (2024)
Eva Neuland
1DFG: Deutsche Forschungsgemeinschaft.
2Pragmatik: Teilbereich der Sprachwissenschaft, der sich mit der Sprachverwendung in konkreten Kommunikationssituationen beschäftigt.
3Distinktion: Unterscheidbarkeit, Abgrenzung.
Quelle: Neuland, Eva (30.01.2024): Spiegel der Zeit. Jugendsprachen: ein Faktor sprachlichen Wandels <https://politikkultur.de/deutsche-sprache-sprachkultur/spiegel-der-zeit/> 13.07.2025
Anmerkung zum Autor: Eva Neuland (*1947) ist Professorin für Germanistik / Didaktik der deutschen Sprache und Literatur.
Zwischenüberschriften in Textvorlagen wurden entfernt. Sprachliche Fehler in Textvorlagen wurden entsprechend der geltenden Norm korrigiert.
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Jugendsprache heute – Spiegel gesellschaftlichen Wandels und Brücke zwischen den Generationen
Einleitung
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Jugendsprache begegnet uns täglich in Alltagssituationen wie im Bus, in der Bahn oder beim Einkaufen, wirkt auf Außenstehende oft wie eine unverständliche Geheimsprache und ruft bei Älteren gelegentlich Verunsicherung oder Besorgnis hervor (vgl. M2).
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Die Dresdner Seniorenakademie setzt sich unter dem Motto „Wissen schafft Brücken“ für die Förderung der Kommunikation zwischen den Generationen, den Abbau gesellschaftlicher Isolierung sowie die Stärkung der Medien- und Urteilskompetenz ein (vgl. M1).
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Dieser informierende Beitrag im Rahmen der Vortragsreihe „Sprache im Wandel“ soll Merkmale, Funktionen und Ursachen der heutigen Jugendsprache erklären und zu einem besseren Verständnis beitragen (vgl. M1).
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Aus eigener Beobachtung lässt sich feststellen, dass Jugendliche im Alltag mühelos zwischen jugendsprachlichen Ausdrücken im Freundeskreis und der Standardsprache im Schulunterricht oder im Gespräch mit Erwachsenen wechseln (vgl. M2).
Definition von Jugendsprache
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Sie ist ein vornehmlich von Jugendlichen verwendeter, kreativ-spielerischer Teil der Gegenwartssprache.
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Sie ist zugleich ein mediales und gesellschaftliches Konstrukt der Erwachsenen zur Erklärung und Abgrenzung jugendspezifischer Sprechweisen.
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Sie stellt keinen homogenen Block dar, sondern weist eine stark heterogene Verwendung innerhalb des deutschen Sprachraums auf (geprägt durch Subkulturen, soziale Herkunft, Gender und Regionalität).
Funktion von Jugendsprache
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Neben der reinen Informationsweitergabe als grundlegender Funktion jeder Sprache erfüllt die Jugendsprache vor allem spezifische soziolinguistische Funktionen (vgl. M2).
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Sie dient den Jugendlichen zur bewussten Abgrenzung gegenüber Erwachsenen sowie anderen sozialen Gruppen, da Außenstehende die Inhalte oft gar nicht verstehen sollen (vgl. M2, M3,M5).
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Durch das gemeinsame Vokabular werden die Identitätsstiftung, das Wir-Gefühl und die Solidarität innerhalb von Gruppen mit ähnlicher Haltung oder gleichen Interessen gestärkt (vgl. M2, M3, M5).
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Das Sprachverhalten bringt zudem eine ausgeprägte Kreativität und Freude am Sprachspiel mit gesellschaftlichen Konventionen zum Ausdruck (vgl. M2, M5).
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Jugendsprache dient außerdem der Selbstdarstellung: Jugendliche können durch bestimmte Ausdrücke, Stile und Sprechweisen Zugehörigkeit, Individualität oder eine bestimmte Haltung ausdrücken.
Sprachliche Phänomene und Wortbildungsprozesse
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Ein zentrales Phänomen ist die verstärkte Übernahme von Anglizismen wie „cringe“ (peinlich), „lost“ (verwirrt) oder „chillen“ (entspannen), was vor allem durch globale Medien und die Popkultur ausgelöst wird und dazu führt, dass sich Sprachgrenzen zunehmend auflösen (vgl. M3, M4, M5).
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Zur zeitsparenden und prägnanten Kommunikation greifen Jugendliche häufig auf Abkürzungen und Akronyme zurück, wie etwa „sus“ für verdächtig oder „YOLO“ für „You only live once“ (vgl. M3, M4).
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Durch Kompositionen und Neologismen entstehen neuartige Wortschöpfungen wie „Niveaulimbo“ (sinkendes Niveau) oder Kofferwörter wie „Smombie“ (Smartphone + Zombie), die durch die spielerische Beobachtung moderner Lebensrealitäten ausgelöst werden und die expressive Ausdruckskraft der Jugend stärken (vgl. M4).
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Häufig kommt es auch zu Bedeutungsveränderungen bereits bestehender Begriffe, was sich an Ausdrücken wie „läuft bei dir“, „geil“ oder „Braut“ zeigt (vgl. M4, M5).
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Morphologisch folgen Verkürzungen und Wortableitungen im Deutschen festen Regeln, wie die Entstehung von „Tussi“ (aus Tusnelda) oder „Proll“ (aus Proletarier) belegt, was die Handhabung von Begriffen im Alltag erleichtert (vgl. M5).
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Eine hohe Bildlichkeit und Metaphorik prägt die Sprache seit jeher, was sich sowohl in historischen Wortbildungen wie „Schlaglochsucher“ (für Kleinwagen) oder „Illusionsbunker“ (für Kino), als auch in heutigen Begriffen zeigt. Dies führt zu einer optisch prägnanten und lebendigen Alltagssprache (vgl. M5).
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Popkulturelle Einflüsse prägen den Wortschatz maßgeblich, worunter Entlehnungen und Trends wie „Goofy“, „Ehrenmann/Ehrenfrau“ oder „Babo“ fallen; ausgelöst durch Vorbilder aus Gaming, Musik und Film hat dies zur Auswirkung, dass sich Trends extrem schnell in der Jugendszene etablieren (vgl. M4).
Sprachwandel und Einflussfaktoren: Medien als Turboantrieb
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Ein historischer Rückblick zeigt eindrücklich, dass Jugendsprachen keineswegs ein Phänomen der Moderne sind, sondern zu allen Epochen existierten, angefangen bei den spezifischen Studentensprachen des 17. bis 19. Jahrhunderts über die Nachkriegszeit bis hin zu den 1960er- und 1970er-Jahren, als jugendliche Subkulturen erste Anglizismen aus der Rockmusik übernahmen (vgl. M3, M5).
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Der entscheidende Unterschied zur heutigen Sprachkultur liegt in der regionalen Gebundenheit vergangener Jahrzehnte: Während sich jugendsprachliche Sprechstile früher vor allem lokal entwickelten und nur langsam ausbreiteten, agieren moderne soziale Medien heute wie ein „Turboantrieb“ für neue Wörter und Redewendungen (vgl. M3).
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Durch Videoplattformen, Messenger-Dienste und soziale Netzwerke beschleunigt sich die globale Verbreitung neuer Begriffe dramatisch, wodurch traditionelle Sprachgrenzen zusehends porös werden und der räumliche Entstehungsort von Wörtern zunehmend in den Hintergrund tritt (vgl. M3).
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Infolgedessen verlagert sich die Entstehung neuer Ausdrücke von geografischen Regionen hin zu digitalen Subkulturen, sodass der individuelle Sprachgebrauch heute vor allem durch die Zugehörigkeit zu weltweiten Online-Communitys oder der internationalen Gaming-Szene geprägt wird (vgl. M3).
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Die seit 2008 alljährlich vom Langenscheidt-Verlag veranstaltete Wahl zum „Jugendwort des Jahres“ wird in der Linguistik kritisch hinterfragt, Obwohl seit 2020 nur Jugendliche zwischen 11 und 20 Jahren abstimmen dürfen, wird das Verfahren in der Linguistik weiterhin kritisch betrachtet (vgl. M3, M4).
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Sprachwissenschaftler wie Prof. Jannis Androutsopoulos und Prof. Eva Neuland argumentieren jedoch, dass solche kommerziellen Wahlen reale Sprachgewohnheiten der Jugend nicht objektiv abbilden, sondern durch die Vorgabe vorgefertigter Shortlists von Nischenbegriffen Trends künstlich erzeugen und erst in der breiten Öffentlichkeit bekannt machen (vgl. M3, M5).
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Zudem besteht bei solchen Online-Wahlen stets die Gefahr gezielter Absprachen und Manipulationsaufrufe auf Plattformen wie Reddit, um den Wettbewerb zu beeinflussen (vgl. M3).
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Im Rahmen einer intragenerationellen Höflichkeit beherrschen Jugendliche zwar konventionelle Formen wie das Siezen gegenüber Erwachsenen, nutzen untereinander im Freundeskreis jedoch eine spielerische Scheinhöflichkeit, bei der vermeintliche Beleidigungen wie „Opfer“ oder „Dödel“ rein humorvoll eingesetzt werden (vgl. M5).
Folgen für den allgemeinen Sprachwandel
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Aufgrund ihrer kurzen Lebensdauer verlieren jugendsprachliche Wörter ihre Abgrenzungsfunktion schnell, sobald sie von Erwachsenen oder der Werbewirtschaft übernommen werden (vgl. M2, M5).
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Auf lange Sicht führt dieser Prozess zu einer Bereicherung der Allgemeinsprache, da gelungene Begriffe schrittweise in allgemeine Wörterbücher wie den Duden einwandern, zunächst mit dem Vermerk „jugendsprachlich“ und später völlig unmarkiert (vgl. M5).
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Dieser ständige Kreislauf aus Wortneubildung, gesellschaftlicher Übernahme, Funktionsverlust für die Jugend und anschließender Erneuerung treibt den Sprachwandel seit Generationen kontinuierlich voran (vgl. M5).
Eigene Beobachtung und Reflexion
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Aus eigener Erfahrung lässt sich bestätigen, dass Jugendliche ihre Sprache keineswegs in allen Lebensbereichen starr anwenden, sondern ihren Sprachstil je nach Kontext zwischen Schule, Beruf, Familie und Freundeskreis flexibel anpassen.
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Durch die Dynamik sozialer Medien erlangen Begriffe heutzutage eine extrem hohe Verbreitungsgeschwindigkeit, wodurch manche Jugendwörter schon nach wenigen Monaten wieder veraltet und uncool wirken.
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Der bewusste und kreative Umgang mit Sprachstrukturen fördert bei Jugendlichen letztlich das feine Gespür für sprachliche Nuancen und Stilmittel.
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Verständigungsprobleme zwischen den Generationen beruhen in der Praxis selten auf mangelnder Höflichkeit, sondern meist auf dem fehlenden Wissen Älterer über die jeweiligen subkulturellen Kontexte.
Schluss
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Zusammenfassend erweist sich Jugendsprache nicht als Symptom eines Sprachverfalls, sondern als lebendiger Ausdruck von Kreativität, gesellschaftlichen Wandlungsprozessen und zeitgenössischen Einflüssen (vgl. M2, M5).
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Historisch gesehen leistet jede Generation ihren ganz eigenen Beitrag zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der deutschen Sprache (vgl. M5).
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Anstatt der Ausdrucksweise der Jugend mit Besorgnis oder Abwehr zu begegnen, sollte sie als Chance für einen zugewandten Dialog wahrgenommen werden (vgl. M2, M5).
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Ein aufmerksamer gegenseitiger Austausch hält das Sprachbewusstsein wach und schlägt ganz im Sinne der Dresdner Seniorenakademie eine nachhaltige Brücke zwischen Jung und Alt (vgl. M1).