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Aufgabe 3 — Hochenergie-Astronomie mit dem Teleskop COMPTEL

Eine praktische Anwendung des Compton-Effekts findet in der Astronomie bei der Beobachtung von hochenergetischer elektromagnetischer Strahlung statt.

a)

In Material 1 ist die Compton-Streuung beschrieben.

1)

Berechne den Wellenlängenbereich der in Material 1 genannten, einfallenden Compton-Photonen.

Berechne außerdem die zugehörigen Wellenlängen der gestreuten Photonen bei einem Streuwinkel von Formula: \varphi = 90^{\circ}.Formula: \varphi = 90^{\circ}.

8 BE

2)

Ordne die Diagramme in Abbildung 2 (Material 2) den verschiedenen Positionen A bis E zu. Begründe deine Zuordnung.

4 BE

3)

Ein Schüler behauptet, dass es möglich wäre, durch Compton-Streuung aus blauem Licht rotes Licht zu erhalten. Analysiere diese Aussage.

5 BE

b)

In Material 3 wird das Messprinzip eines Compton-Teleskops erläutert.

1)

Zeige, dass die Flugzeit Formula: \Delta tFormula: \Delta t eines gestreuten Photons durch das Teleskop nur Werte zwischen Formula: 5,0\;\mathrm{ns}Formula: 5,0\;\mathrm{ns} und Formula: 7,1\;\mathrm{ns}Formula: 7,1\;\mathrm{ns} annehmen kann.

4 BE

2)

Bestimme mithilfe der Werte aus b1), wie groß die maximale Anzahl an Photonen in einer Sekunde sein darf, wenn sich höchstens ein Photon zurzeit im Teleskop zwischen Formula: D_1Formula: D_1 und Formula: D_2Formula: D_2 befinden soll.

3 BE

3)

Leite mit Formula: \Delta \lambda = \lambda' - \lambdaFormula: \Delta \lambda = \lambda' - \lambda die Gleichung (1) aus Material 4 her.

5 BE

c)

Das Ziel des COMPTEL ist die Verortung von hochenergetischen astronomischen Quellen im Weltraum.

1)

Berechne aus den Beispielwerten in Material 4 den Streuwinkel Formula: \varphiFormula: \varphi des Photons.

3 BE

2)

Erläutere anhand der Abbildung 5a aus Material 5, dass eine eindeutige Richtungsbestimmung des einfallenden Photons anhand der Messwerte eines Ereignisses nicht möglich ist. Zeichne hierzu geeignete Hilfslinien in Abbildung 5a ein, die deine Argumentation verdeutlichen.

4 BE

3)

Analysiere die Möglichkeit der Ortung, wenn zwei Ereignisse von derselben astronomischen Quelle beobachtet werden (Abbildung 5b, Material 5).

4 BE

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