Text 1
Aufgabenstellung
In der vorliegenden Erzählung haben Romans Vater und Ele ganz verschiedene
Perspektiven auf das Leben, die sie dem Jungen vermitteln.
Stelle diese beiden Perspektiven gegenüber.
Im Text finden sich zahlreiche Stilmittel.
In Zeile 33 ist folgender Vergleich zu finden: „[...] ich strampelte wie wild.“
Erläutere, was der Autor damit zum Ausdruck bringt.
Benenne zwei weitere verwendete Stilmittel und zitiere jeweils ein
passendes Beispiel dazu aus dem Text.
Roman hinterlässt bei seinem Vater und Ele unterschiedliche Eindrücke.
Formuliere je zwei Eindrücke, welche die genannten Figuren von dem
Jugendlichen haben könnten.
Die Überschrift enthält den Teilbegriff „Express“.
Erkläre diesen Begriff im Textzusammenhang.
Romans Sicht auf das Leben wird im Lauf der Erzählung durch seine Erfahrungen
verändert.
Ergänze das nachfolgende, den Veränderungsprozess darstellende, Fluss-
diagramm in eigenen Worten so, dass Romans neue Sichtweise deutlich wird.


Wahlaufgabe: Wähle zur Bearbeitung entweder A) oder B) aus.
Innerer Monolog:
Welche Gedanken gehen Roman durch den Kopf, als er im Graben liegt?
(Z. 47ff.)
Stelle sechs seiner Gedanken aussagekräftig als inneren Monolog dar.
oder
Dialog:
Die Eltern sehen ihren Sohn mit Ele beim Fahrradfahren und sprechen ihn zu
Hause darauf an. (Z. 68 ff.)
Stelle das Gespräch als Dialog in sechs inhaltlich aussagekräftigen
Sprechakten dar.
Fasse den Text in Form einer knappen Inhaltsangabe in wenigen Sätzen
zusammen.
Betrachte Abbildung M 1.
Arbeite die Aussage der vorliegenden Karikatur heraus.
Stelle einen inhaltlichen Bezug zum Text her.
„Dabei sein ist alles!“ gilt als olympisches Motto.
Wie der Junge im Text stellen sich viele Jugendliche sportlichen Wettbewerben. Im
Leistungssport sind einige junge Menschen nur zufrieden, wenn sie eine Medaille
oder einen Preis erlangen. Anderen geht es dabei um mehr.
Erörtere kritisch, welche Chancen und Risiken sich durch die Teilnahme an
sportlichen Wettkämpfen für Jugendliche ergeben. Du kannst hierzu Informationen
aus M 2 miteinbeziehen.
Erstelle vorab eine strukturierte Gliederung zum Thema.
Achte auf einen grammatisch und rechtschriftlich korrekten Text
(Umfang ca. 550 Wörter/ca. 3 Seiten bei mittlerer Schriftgröße).
Viele ältere Menschen möchten selbstbestimmt leben und zugleich einen engen
Kontakt zu ihrem Umfeld und auch zur Jugend pflegen. Organisierte Nachbar-
schaftshilfe bietet hierfür vielfältige Möglichkeiten.
Verfasse als Schülersprecherin/Schülersprecher eine motivierende Rede für
die Schulversammlung, in der du über die Formen und den Nutzen von
Nachbarschaftshilfe informierst und zur aktiven Teilnahme aufrufst. Du kannst
hierzu Informationen aus M 3 miteinbeziehen.
Achte auf eine grammatisch und rechtschriftlich korrekte Darstellung
(Umfang ca. 180 Wörter/ca. 1 Seite bei mittlerer Schriftgröße).
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Jürgen Banscherus: „Regionalexpress 4673“
Quelle: Banscherus, Jürgen: Regionalexpress 4673. In: Stiftung Lesen (Hrsg.): Ich schenk dir eine Geschichte 2000: Freundschaftsgeschichten.
Bertelsmann Jugendbuch Verlag, 2000, S. 22 f., zu Prüfungszwecken bearbeitet.

Quelle: © Cornelia Kurtz
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M 1 |

Quelle: © Cornelia Kurtz
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Quelle: eigene Darstellung, Bedürfnispyramide nach Maslow
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M 2 |

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Quelle: eigene Darstellung, Bedürfnispyramide nach Maslow
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Quelle: https://www.malteser.de/aware/engagement/nachbarschaftshilfe-ganz-einfach-gutes-tun.html, zu Prüfungszwecken
bearbeitet.
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Quelle: https://www.malteser.de/aware/engagement/nachbarschaftshilfe-ganz-einfach-gutes-tun.html, zu Prüfungszwecken
bearbeitet.
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Weiter lernen mit SchulLV Plus!
monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Perspektiven von Romans Vater und Ele
Romans Vater:
-
sieht das Leben als Wettkampf
-
möchte möglichst schnell und besser als andere sein
-
Erfolg und Gewinnen stehen für ihn im Vordergrund
-
überträgt diesen Ehrgeiz auch auf Roman
Ele:
-
möchte das Leben bewusst und aufmerksam erleben
-
nimmt sich Zeit für die Natur und ihre Umgebung
-
zeigt Roman Pflanzen, Tiere und besondere Orte
-
vermittelt ihm, dass es nicht darum geht, immer schnell zu sein oder zu gewinnen
Vergleich: „[...] ich strampelte wie wild.“ (Z. 33)
-
Der Vergleich verdeutlicht, dass Roman sehr schnell und mit großer Kraft in die Pedale tritt.
-
Er zeigt, wie angestrengt und ehrgeizig Roman versucht, mit dem Zug mitzuhalten.
Metapher :
-
„Das färbt ab. Das steckt an.“ (Z. 12)
Personifikation:
-
„dumme Verletzung“ (Z. 2)
Eindrücke von Roman
Romans Vater könnte denken:
-
Roman ist nicht ehrgeizig genug, weil er bei den Wettkämpfen des Vaters häufig nicht mitmacht.
-
Roman könnte mehr leisten und sich stärker anstrengen.
Ele könnte denken:
-
Roman ist sehr ehrgeizig und manchmal leichtsinnig, weil er unbedingt mit dem Zug mithalten möchte und dabei seine eigene Sicherheit vernachlässigt.
-
Roman ist offen und lernbereit, weil er sich auf die gemeinsamen Radtouren mit Ele einlässt und durch sie lernt, seine Umgebung bewusster wahrzunehmen.
Bedeutung des Begriffs „Express“
-
„Express“ bedeutet schnell bzw. bezeichnet einen schnellen Zug.
-
Im Text ist damit der Regionalexpress 4673 gemeint.
-
Roman versucht, mit seinem Fahrrad so schnell wie der Zug zu fahren.
-
Der Begriff passt auch zu Romans Verhalten:
-
Er will immer schnell sein.
-
Er sieht vieles als Wettkampf.
-
Er achtet dabei kaum auf seine Umgebung.
-
-
Durch Ele lernt Roman später:
-
langsamer zu werden
-
seine Umgebung bewusster wahrzunehmen
-
dass Geschwindigkeit nicht alles ist.
-


Wahlaufgabe: Wähle zur Bearbeitung entweder A) oder B) aus.
Innerer Monolog
-
Warum musste ich unbedingt gegen diesen Zug antreten? Ich hätte wissen müssen, dass das viel zu gefährlich ist.
-
Hoffentlich habe ich mich nicht ernsthaft verletzt. Mein Kopf und mein Rücken tun weh und mir ist sogar kurz schwarz vor Augen geworden.
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Ich wollte unbedingt beweisen, dass ich schnell genug bin und den Zug besiegen kann. Jetzt liege ich stattdessen verletzt im Graben.
-
Dieses ganze Denken in Wettkämpfen war wirklich dumm. Nicht alles im Leben muss darum gehen, schneller oder besser als jemand anderes zu sein.
-
Was wird mein Vater sagen, wenn er davon erfährt? Wahrscheinlich hätte er mich noch stärker trainieren lassen, wenn er von meinem Plan gewusst hätte.
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Vielleicht sollte ich in Zukunft besser auf mich achten und nicht immer nur ans Gewinnen denken. So ein Rennen ist es nicht wert, sich dabei ernsthaft zu verletzen.
-
Mutter: „Roman, wir haben dich heute mit dieser älteren Frau Fahrrad fahren sehen. Wer ist das?“
-
Roman: „Sie heißt Ele. Sie hat mir damals nach meinem Fahrradsturz geholfen.“
-
Vater: „Und warum fährst du jetzt ständig mit ihr herum?“
-
Roman: „Weil die Ausflüge mit ihr Spaß machen. Sie zeigt mir Tiere, Pflanzen und Orte, die ich vorher nie beachtet habe.“
-
Vater: „Aber mit ihr bist du doch bestimmt viel langsamer unterwegs als sonst.“
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Roman: „Genau. Ich habe gemerkt, dass man nicht immer schnell sein oder gewinnen muss. Manchmal sieht man viel mehr, wenn man sich Zeit nimmt.“
Inhaltsangabe
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In der Erzählung „Regionalexpress 4673“ von Jürgen Banscherus geht es um Roman, der durch seinen ehrgeizigen Vater daran gewöhnt ist, vieles als Wettkampf zu betrachten.
-
Deshalb versucht er, mit seinem Fahrrad 500 Meter lang mit einem Regionalexpress mitzuhalten, und trainiert dafür mehrere Wochen.
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Bei seinem Versuch stürzt er in einen Graben und lernt die ältere Frau Ele kennen, die ihm hilft.
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Bei gemeinsamen Radtouren zeigt Ele Roman die Natur und bringt ihm bei, seine Umgebung bewusster wahrzunehmen.
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Am Ende erkennt Roman, dass Schnelligkeit und Gewinnen nicht das Wichtigste sind und dass es sich lohnt, genauer hinzusehen.
Aussage der Karikatur
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Zwei ältere Menschen sitzen gemeinsam auf einer Bank.
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Ein Hund sitzt bei ihnen.
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Eine Person sagt: „Eine Freundschaft ist wie ein alter Hund – mal ziehst du ihn, mal zieht er dich.“
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Damit wird ausgedrückt:
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In einer Freundschaft unterstützt man sich gegenseitig.
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Manchmal braucht man selbst Hilfe.
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Manchmal hilft man der anderen Person.
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Eine gute Freundschaft besteht aus Geben und Nehmen.
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Freunde begleiten sich auch dann, wenn es einmal schwierig wird
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Bezug zum Text „Regionalexpress 4673“
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Die Aussage der Karikatur passt zur Beziehung zwischen Roman und Ele.
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Zu Beginn hilft Ele Roman:
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Sie findet ihn nach seinem Sturz.
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Sie kümmert sich um ihn.
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Sie nimmt ihn mit zu sich nach Hause.
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Später entsteht zwischen beiden eine Freundschaft.
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Ele zeigt Roman:
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Pflanzen und Tiere
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besondere Orte
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die Natur bewusster wahrzunehmen
-
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Auch Roman lässt sich auf Ele und die gemeinsamen Radtouren ein.
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Die Beziehung beruht deshalb auf gegenseitiger Nähe, Unterstützung und gemeinsamen Erlebnissen.
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Besonders wichtig: Ele verändert Romans Sicht auf das Leben positiv.
Sportliche Wettkämpfe – Chancen und Risiken für Jugendliche
Einleitung
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Viele Jugendliche nehmen regelmäßig an sportlichen Wettkämpfen teil, bei denen es neben dem Gewinnen auch um Spaß, Leistung und Gemeinschaft geht.
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Um bei einem Wettkampf erfolgreich zu sein, müssen sie häufig trainieren und sich auf ein bestimmtes Ziel vorbereiten.
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Sportliche Wettbewerbe können dabei viele positive Erfahrungen ermöglichen, gleichzeitig aber auch körperliche und psychische Belastungen mit sich bringen.
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Deshalb stellt sich die Frage, welche Chancen und Risiken sich für Jugendliche durch die Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen ergeben.
Chancen
Erfolgserlebnisse → Steigerung des Selbstwertgefühls und Anerkennung
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Eine wichtige Chance besteht darin, dass sportliche Erfolge das Selbstwertgefühl von Jugendlichen stärken können.
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Wenn Jugendliche bei einem Wettkampf eine gute Leistung erreichen oder sogar gewinnen, erhalten sie Anerkennung und Wertschätzung von anderen.
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Dadurch erkennen sie, dass sich regelmäßiges Training und die eigene Anstrengung gelohnt haben.
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Besonders nach einer langen Vorbereitung kann ein Erfolg ein starkes Gefühl von Freude und Zufriedenheit auslösen.
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Jugendliche können dadurch mehr Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln und sich auch an neue Herausforderungen heranwagen.
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Wenn sie beispielsweise ihre persönliche Bestzeit verbessern, können sie stolz auf ihre eigene Entwicklung sein, auch wenn sie nicht den ersten Platz erreichen.
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Solche positiven Erfahrungen können die Motivation erhöhen, weiterhin Sport zu treiben und sich neue Ziele zu setzen.
Zugehörigkeitsgefühl → Freundschaften und soziale Kontakte mit gleichen Interessen
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Eine weitere Chance liegt in den sozialen Kontakten, die durch Sport und Wettkämpfe entstehen können.
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Besonders in einem Sportverein oder einer Mannschaft treffen Jugendliche auf andere Menschen, die ähnliche Interessen und eine gemeinsame Begeisterung für den Sport haben.
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Durch gemeinsames Training, die Vorbereitung auf Wettkämpfe und gemeinsame Erlebnisse kann ein starkes Gefühl der Zusammengehörigkeit entstehen.
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Die Jugendlichen können sich gegenseitig unterstützen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam mit Erfolgen oder Niederlagen umgehen.
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Dadurch können enge Freundschaften entstehen, die auch außerhalb des Sports bestehen bleiben.
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Selbst wenn Jugendliche bei einem Wettkampf gegeneinander antreten, können sie durch ihre gemeinsame Leidenschaft für den Sport miteinander verbunden sein.
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Sportvereine und Mannschaften bieten Jugendlichen deshalb die Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen und einen festen Platz in einer Gemeinschaft zu finden.
Risiken
Verletzungsrisiko → Selbstüberschätzung und mögliche körperliche Schäden
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Sportliche Wettkämpfe bringen jedoch auch verschiedene körperliche Risiken mit sich.
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Um bei einem Wettbewerb gute Leistungen zu erreichen, wird häufig intensiv trainiert und der Körper stark beansprucht.
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Gerade Jugendliche können ihre eigenen Fähigkeiten manchmal überschätzen oder die Belastung ihres Körpers falsch einschätzen.
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Manche trainieren möglicherweise trotz Schmerzen oder einer leichten Verletzung weiter, weil sie ihren Trainingsplan nicht unterbrechen möchten.
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Dadurch steigt die Gefahr, sich ernsthaft zu verletzen und möglicherweise langfristige körperliche Schäden davonzutragen.
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Besonders problematisch ist es, wenn der Wunsch nach einer guten Platzierung wichtiger wird als die eigene Gesundheit.
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Deshalb sollten Jugendliche lernen, die eigenen körperlichen Grenzen zu erkennen und bei Beschwerden auf ihren Körper zu hören.
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Der sportliche Erfolg sollte niemals wichtiger sein als die Gesundheit.
Stress und Druck → Selbstzweifel und psychische Belastungen
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Neben den körperlichen Gefahren kann auch Stress und Leistungsdruck zu einer großen Belastung werden.
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Jugendliche können das Gefühl bekommen, nur dann erfolgreich oder anerkannt zu sein, wenn sie gewinnen oder besonders gute Leistungen zeigen.
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Dieser Druck kann von Eltern, Trainerinnen und Trainern, dem Publikum oder den eigenen Erwartungen entstehen.
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Wenn Jugendliche sich ständig mit anderen vergleichen, können Niederlagen schnell zu Enttäuschung und Selbstzweifeln führen.
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Besonders schwierig wird es, wenn der eigene Wert nur noch von sportlichen Ergebnissen abhängig gemacht wird.
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Dann kann die Freude am Sport verloren gehen und der Wettkampf stattdessen zu einer psychischen Belastung werden.
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Auch die Angst vor einer schlechten Leistung kann dazu führen, dass Jugendliche immer mehr trainieren und sich selbst unter Druck setzen.
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Deshalb ist es wichtig, dass Niederlagen als normaler Bestandteil des Sports akzeptiert werden und nicht als persönliches Versagen gelten.
Schluss
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Sportliche Wettkämpfe bieten Jugendlichen sowohl Chancen als auch Risiken.
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Einerseits können Erfolgserlebnisse das Selbstwertgefühl stärken und sportliche Aktivitäten neue Freundschaften sowie ein Zugehörigkeitsgefühl ermöglichen.
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Andererseits dürfen das Verletzungsrisiko und der Leistungsdruck nicht unterschätzt werden.
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Meiner Meinung nach sollten sportliche Wettkämpfe deshalb nicht grundsätzlich vermieden werden, da sie viele positive Erfahrungen ermöglichen können.
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Wichtig ist jedoch, dass Jugendliche ihre eigenen körperlichen und psychischen Grenzen kennen und sich nicht zu Leistungen zwingen, die ihnen schaden.
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Außerdem sollte neben dem sportlichen Erfolg immer auch der Spaß am Sport und die Gemeinschaft eine wichtige Rolle spielen.
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Entscheidend ist ein gesundes Verhältnis zwischen Training, Wettkampf und Erholung.
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Letztendlich sollte nicht nur der Sieg zählen, sondern auch die persönliche Entwicklung, die Freude an der Bewegung und das gemeinsame Erlebnis.
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Deshalb gilt auch bei sportlichen Wettkämpfen: „Die Dosis macht das Gift!“
Motivierende Rede zur Nachbarschaftshilfe
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer,
viele ältere Menschen möchten möglichst lange selbstständig leben, benötigen aber manchmal Unterstützung im Alltag. Genau hier kann Nachbarschaftshilfe helfen. Sie verbindet Menschen und schafft einen wertvollen Austausch zwischen Jung und Alt.
Nachbarschaftshilfe bedeutet, dass man sich freiwillig gegenseitig unterstützt. Dabei kann man zum Beispiel für ältere Menschen einkaufen, schwere Taschen tragen oder bei Arbeiten im Haushalt und Garten helfen. Auch bei Problemen mit dem Smartphone, Computer oder Internet kann man Unterstützung anbieten. Manchmal reicht es schon, gemeinsam spazieren zu gehen oder sich zu unterhalten.
Davon profitieren beide Seiten. Ältere Menschen erhalten Hilfe, können länger selbstständig bleiben und fühlen sich weniger allein. Jugendliche übernehmen Verantwortung und lernen, auf andere Rücksicht zu nehmen. Über Internetplattformen können sich Menschen außerdem miteinander vernetzen und Hilfe anbieten oder suchen.
Deshalb möchte ich euch ermutigen: Schaut in eurer Nachbarschaft nicht weg, sondern helft mit! Schon ein wenig Zeit kann für einen anderen Menschen viel bedeuten. Gemeinsam können wir unsere Nachbarschaft zu einer Gemeinschaft machen, in der jeder für den anderen da ist.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

