Text 2
Warten als soziale Tugend
Aufgabenstellung
Lies den Text. Beschreibe
die Absicht, die mit dem Vorspann (Z. 1 – 5) verfolgt wird.
die Wirkung, die dadurch erzielt wird, dass verschiedene Fachleute zu Wort
kommen.
Erkläre in eigenen Worten die jeweils unterstrichenen Ausdrücke im
Textzusammenhang.
„Ein weiterer Weg gegen das Ohnmachtsgefühl ist Information [...].“ (Z. 32)
„Es ist eine soziale Tugend, ohne die eine Gesellschaft nicht funktionieren kann
[...].“ (Z. 39f.)
„Warten im Stau, warten in der Telefonhotline, warten beim Arzt [...].“ (Z. 6)
Bestimme das hier verwendete Stilmittel und erkläre die Wirkung.
Finde im Text eine Ellipse und eine Metapher und zitiere die jeweilige
Textstelle.
Im Text wird an vielen Stellen der Konjunktiv verwendet. Bestimme die
unterschiedliche Funktion anhand der folgenden Textstellen:
„Dabei könnte er sich den unvermeidbaren Zustand angenehmer gestalten.“
(Z. 7f.)
„Um in solchen Situationen nicht vor Verärgerung zu platzen, helfe reflektiertes
Denken, sagt Soziologe Göttlich.“ (Z. 63ff.)
Der Text enthält viele Informationen zum Thema Warten. Ergänze passende
Begriffe (1) bis (8) in der Grafik.


Erläutere ausführlich die zwei wissenschaftlichen Erkenntnisse der beiden
Marshmallow-Experimente.
Fasse den Text in Form einer knappen Inhaltsangabe zusammen.
Betrachte die Abbildung M5.
Arbeite die Kernaussage des Schaubilds heraus.
Stelle einen inhaltlichen Bezug zwischen M5 und dem Text her.
In der digitalisierten Welt von heute ist fast jeder immer und überall erreichbar.
Erörtere kritisch, welche Vor- und Nachteile sich aus der ständigen Verfügbarkeit
ergeben. Du kannst hierzu Informationen aus den Materialien M6 und M7
entnehmen.
Erstelle vorab einen strukturierten Schreibplan zum Thema.
Achte auf einen grammatikalisch und rechtschriftlich korrekten Text.
(Umfang ca. 550 Wörter / ca. 3 Seiten bei mittlerer Schriftgröße)
Deine Schule nimmt an einem Schreibwettbewerb zum Thema „Das Buch der
vergessenen Dinge“ teil.
Verfasse hierfür einen Beitrag, der von einem Gegenstand handelt, der schon
lange Zeit darauf wartet, endlich wieder gebraucht zu werden.
Setze dabei sprachliche und stilistische Mittel des erzählenden Schreibens ein.
Achte auf einen grammatikalisch und rechtschriftlich korrekten Text.
(Umfang ca. 180 Wörter / ca. 1 Seite bei mittlerer Schriftgröße)
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Warten als soziale Tugend
Quelle: Maurer, Sabine: Warten als soziale Tugend. In: Fränkische Landeszeitung – Ratgeber Soziales, 03.02.2024. Zu
Prüfungszwecken bearbeitet.
1 Kamerun: Land in Zentralafrika
2 Westliche Welt: Bezeichnung für die Nationen in Europa und Nordamerika, die über gemeinsame Werte
verfügen
M 5

Quelle: https://karrierebibel.de/zeitmanagement [07.11.2024]. Zu Prüfungszwecken bearbeitet.
M 5

Quelle: https://karrierebibel.de/zeitmanagement [07.11.2024]. Zu Prüfungszwecken bearbeitet.
M 6
Smartphones - die hilfreichen, lästigen Begleiter

Befragte: deutsche Internetnutzer
Quelle: https://www.horizont.net/planung-analyse/nachrichten/Always-on-macht-nicht-alle-gluecklich-147892
[07.11.2024]. Zu Prüfungszwecken bearbeitet.
Quelle Bild: https://pixabay.com/de/vectors/smartphone-symbol-modern-schwarz-1557796/
M 6
Smartphones - die hilfreichen, lästigen Begleiter

Befragte: deutsche Internetnutzer
Quelle: https://www.horizont.net/planung-analyse/nachrichten/Always-on-macht-nicht-alle-gluecklich-147892
[07.11.2024]. Zu Prüfungszwecken bearbeitet.
Quelle Bild: https://pixabay.com/de/vectors/smartphone-symbol-modern-schwarz-1557796/
M 7

Quelle: https://x.com/quarkswdr/status/1553415895279607809 [07.11.2024]. Zu Prüfungszwecken bearbeitet.
M 7

Quelle: https://x.com/quarkswdr/status/1553415895279607809 [07.11.2024]. Zu Prüfungszwecken bearbeitet.
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Warten als soziale Tugend
Absicht des Vorspanns
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Der Vorspann führt die Leserinnen und Leser in das Thema Warten ein und macht deutlich, dass Warten zum Alltag jedes Menschen gehört.
-
Durch Beispiele wie das Warten auf eine Auskunft, die Liebe oder eine Karriere entsteht ein direkter Bezug zur Lebenswelt der Lesenden.
-
Gleichzeitig soll der auffällige Einstieg Interesse wecken und zum Weiterlesen anregen.
Wirkung der Fachleute
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Dadurch, dass verschiedene Fachleute wie ein Soziologe, ein Businesscoach und ein Autor zu Wort kommen, wirkt der Text glaubwürdiger und fachlich fundierter.
-
Die unterschiedlichen Personen bringen verschiedene Sichtweisen ein und sorgen dadurch für Abwechslung.
-
Außerdem kann durch die unterschiedlichen Perspektiven eine breitere Leserschaft angesprochen werden.
„Ein weiterer Weg gegen das Ohnmachtsgefühl ist Information [...].“ (Z. 32)
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Wer sich über die Gründe und die Dauer einer Wartezeit informiert, fühlt sich weniger hilflos und ausgeliefert.
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Informationen helfen dabei, sich besser auf eine Situation einzustellen, die man selbst nicht verändern kann.
„Es ist eine soziale Tugend, ohne die eine Gesellschaft nicht funktionieren kann [...].“ (Z. 39 f.)
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Warten zu können bedeutet, geduldig und rücksichtsvoll gegenüber anderen Menschen zu sein.
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Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn Menschen nicht immer nur an sich selbst denken, sondern auch Rücksicht auf andere nehmen und ihnen den Vortritt lassen können.
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Stilmittel: Anapher
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„Warten im Stau, warten in der Telefonhotline, warten beim Arzt [...]“ (Z. 6)
-
Durch die Wiederholung von „warten“ wird das zentrale Thema besonders hervorgehoben.
-
Gleichzeitig wird deutlich, dass Menschen in vielen verschiedenen Alltagssituationen warten müssen.
Mögliche Lösungen:
Ellipse: „Bisweilen quälend.“ (Z. 5)
Metapher: „Schlange zu stehen“ (Z. 63); „vor Verärgerung zu platzen“ (Z. 64);
„böse Blicke zuzuwerfen“ (Z. 65); „Zeit [...] vertreiben“ (Z. 68)
„Dabei könnte er sich den unvermeidbaren Zustand angenehmer gestalten.“ (Z. 7 f.)
-
Konjunktiv II
-
Er drückt hier eine Möglichkeit bzw. Wunschvorstellung aus: Der Mensch könnte seine Wartezeit angenehmer gestalten.
„[...] helfe reflektiertes Denken, sagt Soziologe Göttlich.“ (Z. 63 ff.)
-
Konjunktiv I
-
Er wird für die indirekte Rede verwendet und gibt die Aussage des Soziologen Göttlich wieder.
Mögliche Lösung:


Marshmallow-Experimente
Erste wissenschaftliche Erkenntnis
-
Beim ersten Marshmallow-Experiment zeigte sich, dass Kinder, die auf die Süßigkeit warten konnten, viele Jahre später häufig erfolgreicher und sozial kompetenter waren.
-
Sie konnten besser mit Rückschlägen und Frustrationen umgehen, hatten ein höheres Selbstwertgefühl, stabilere Beziehungen und erreichten bessere Bildungsabschlüsse.
-
Ungeduldige Kinder waren später dagegen häufiger unsicherer und unentschlossener und schnitten in der Schule schlechter ab.
-
Daraus wird geschlossen, dass die Fähigkeit, auf eine Belohnung warten zu können, auf Selbstkontrolle und späteren Lebenserfolg hinweisen kann.
Zweite wissenschaftliche Erkenntnis
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Ein weiteres Experiment zeigt, dass die Fähigkeit zu warten auch vom jeweiligen Kulturkreis beeinflusst wird.
-
Kinder aus Kamerun konnten dabei deutlich besser warten als Kinder aus Deutschland.
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Menschen der westlichen Welt haben laut Text häufiger Probleme mit Ungewissheit und dem Gefühl, ungerecht behandelt zu werden, wodurch ihnen das Warten schwerer fällt.
Inhaltsangabe
Der Informationstext Warten als soziale Tugend von Sabine Maurer, erschienen 2024 in der Fränkischen Landeszeitung, beschäftigt sich mit dem Thema Warten und zeigt Möglichkeiten auf, Wartezeiten besser zu bewältigen.
Der Text verdeutlicht zunächst, dass Warten zum Alltag gehört, von vielen Menschen jedoch als unangenehm und belastend empfunden wird. Verschiedene Fachleute erklären, dass eine gelassene Einstellung, Humor, Vorbereitung und sinnvolle Beschäftigungen dabei helfen können, Wartezeiten angenehmer zu gestalten. Auch Informationen über die Gründe einer Verzögerung und reflektiertes Denken können das Gefühl der Hilflosigkeit verringern. Außerdem wird dargestellt, dass Geduld nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für das gesellschaftliche Zusammenleben wichtig ist. Anhand der Marshmallow-Experimente wird schließlich gezeigt, dass Geduld mit späterem Erfolg und sozialer Kompetenz zusammenhängen kann und teilweise auch kulturell geprägt ist.
Kernaussage
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Das Schaubild zeigt verschiedene Möglichkeiten, wie man seine Zeit sinnvoll planen und effektiv nutzen kann.
-
Dazu gehören beispielsweise das Formulieren von Zielen, das Setzen von Prioritäten, die Planung von Aufgaben und die sinnvolle Gestaltung von Leerläufen.
Bezug zum Text
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Eine Gemeinsamkeit besteht darin, dass sowohl der Text als auch M5 zeigen, wie ungenutzte Zeit sinnvoll gestaltet werden kann.
-
Im Text werden Wartezeiten beispielsweise zum Lesen, Meditieren oder Podcast-Hören genutzt; M5 nennt passend dazu die Gestaltung von Leerläufen.
-
Ein Unterschied besteht darin, dass M5 allgemein ein effektives Zeitmanagement behandelt, während sich der Text hauptsächlich auf den besseren Umgang mit unvermeidbaren Wartezeiten konzentriert.
Ständige Erreichbarkeit – Vor- und Nachteile
Einleitung
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In der heutigen digitalisierten Welt sind viele Menschen durch Smartphones, Messenger und soziale Medien fast immer erreichbar.
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Nachrichten, Anrufe und E-Mails können innerhalb weniger Sekunden empfangen und beantwortet werden.
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Das erleichtert viele Bereiche des Alltags, kann aber auch zu Stress und fehlender Erholung führen.
-
Deshalb stellt sich die Frage, welche Vor- und Nachteile sich aus der ständigen Erreichbarkeit ergeben.
Nachteile
Ablenkung und Konzentrationsprobleme
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Ständige Benachrichtigungen können dazu führen, dass man bei der Arbeit, in der Schule oder beim Lernen immer wieder unterbrochen wird.
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Dadurch fällt es schwerer, sich über längere Zeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren.
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Besonders häufiges Kontrollieren des Smartphones kann dazu führen, dass wichtige Aufgaben langsamer erledigt werden.
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M6 zeigt, dass 61,9 % der Befragten ihr Smartphone oft länger nutzen als ursprünglich geplant.
Stress und innerer Druck
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Viele Menschen haben das Gefühl, auf Nachrichten möglichst schnell reagieren zu müssen.
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Dadurch entsteht Druck, auch in der Freizeit ständig auf das Handy zu schauen.
-
Manche können deshalb schlechter abschalten und fühlen sich innerlich unruhig.
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M7 nennt als mögliche langfristige Folgen unter anderem Rastlosigkeit, Schlafstörungen und Probleme beim Abschalten.
Fehlende Trennung von Arbeit und Freizeit
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Durch die ständige Erreichbarkeit verschwimmen die Grenzen zwischen Schule, Arbeit und Privatleben.
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Auch am Abend oder am Wochenende können Nachrichten zu schulischen oder beruflichen Themen eintreffen.
-
Dadurch entstehen weniger echte Ruhephasen, in denen man sich erholen kann.
-
M7 weist darauf hin, dass eine fehlende Trennung von Arbeit und Privatleben langfristig belastend sein kann.
Störungen im sozialen Miteinander
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Häufige Smartphone-Nutzung kann persönliche Gespräche unterbrechen und andere Menschen stören.
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Wer während eines Gesprächs ständig auf das Handy schaut, wirkt möglicherweise unaufmerksam oder desinteressiert.
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M6 zeigt, dass 49,9 % der Befragten es störend finden, wenn Smartphones etwa im Café oder Bus genutzt werden.
Vorteile
Schnelle Kommunikation
-
Ein großer Vorteil ist, dass Informationen innerhalb kürzester Zeit weitergegeben werden können.
-
Terminänderungen, wichtige Nachrichten oder kurzfristige Absprachen lassen sich schnell klären.
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Besonders in Notfällen kann es sehr hilfreich sein, andere Personen sofort erreichen zu können.
Zeitersparnis
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Viele Angelegenheiten können per Nachricht oder Anruf geregelt werden, ohne dass ein persönliches Treffen notwendig ist.
-
Dadurch lassen sich Wege, Wartezeiten und unnötige Verzögerungen vermeiden.
-
M6 zeigt, dass 56,2 % der Befragten der Meinung sind, Smartphones würden helfen, Zeit zu sparen.
Erleichterung des Alltags
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Smartphones verbinden viele Funktionen wie Kalender, Navigation, Kommunikation und Informationssuche.
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Dadurch können Termine organisiert, Informationen gesucht und Aufgaben schneller erledigt werden.
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Laut M6 sagen 78,8 % der Befragten, dass Smartphones ihren Alltag erleichtern.
Mehr Flexibilität
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Ständige Erreichbarkeit ermöglicht es, schneller auf Veränderungen oder Probleme zu reagieren.
-
Gerade bei Schule, Arbeit oder Freizeitplanung können Absprachen kurzfristig angepasst werden.
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M7 nennt als kurzfristigen Vorteil schnellere und flexiblere Handlungsmöglichkeiten.
Sicherheit
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In Notfällen können Eltern, Freunde oder Rettungsdienste schnell kontaktiert werden.
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Besonders für Jugendliche kann es beruhigend sein, unterwegs jederzeit Hilfe erreichen zu können.
Schluss
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Insgesamt bringt ständige Erreichbarkeit sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich.
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Sie erleichtert Kommunikation, Organisation und Sicherheit, kann aber gleichzeitig Stress und Ablenkung verursachen.
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Meiner Meinung nach ist nicht das Smartphone selbst das Problem, sondern der falsche Umgang damit.
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Sinnvoll sind deshalb feste Ruhezeiten, ausgeschaltete Benachrichtigungen und bewusste Pausen ohne Smartphone.
Das Buch der vergessenen Dinge
Ganz hinten im Schrank lag ich unter einer dicken Staubschicht. Früher war ich jeden Tag wichtig gewesen. Mit mir hatte Clara ihre ersten Geschichten geschrieben, Briefe verfasst und sogar heimlich kleine Gedichte in ihr Tagebuch gekritzelt. Doch irgendwann bekam sie einen Laptop. Seitdem wartete ich.
Jahre vergingen. Manchmal hörte ich Schritte, dann öffnete sich die Schranktür einen Spalt. Jedes Mal hoffte ich: Jetzt nimmt sie mich! Doch immer griff eine Hand nach etwas anderem.
Eines Nachmittags wurde die Tür plötzlich ganz geöffnet. Licht fiel auf meinen zerkratzten schwarzen Körper. „Da bist du ja!“, rief Clara. Vorsichtig nahm sie mich in die Hand. Mein Herz hätte geklopft, wenn ein Füller eines hätte.
Sie setzte eine neue Patrone ein und legte meine Spitze auf ein weißes Blatt. Zuerst kam kein Tropfen. Bitte, dachte ich, nur noch einmal! Dann zog sich endlich eine blaue Linie über das Papier.
Clara lächelte. „Mit dir habe ich doch immer am liebsten geschrieben.“
Nach all den Jahren hatte mein Warten ein Ende. Ich war nicht vergessen. Ich hatte nur auf meinen nächsten Satz gewartet.