Text 2
Aufgabenstellung
Mit ihrem Text informiert die Autorin nicht nur, sondern verfolgt eine weitere
Absicht. Beschreibe diese Absicht und nenne hierzu ein passendes
Textbeispiel.
Erkläre die jeweils unterstrichene Textstelle in eigenen Worten im Text-
zusammenhang.
„[...] die nachhaltige und solidarische Nutzung und Pflege von Ressourcen nach
Regeln [...].“ (Z. 26f.)
„Kommen wir an einen neuen Platz, suchen wir unbewusst nach Hinweisen auf
vorherrschende Normen und Praktiken [...].“ (Z. 42f.)
Im 5. Abschnitt (Z. 37–53) weicht die Autorin von ihrem bisherigen Schreibstil ab.
Beschreibe diese Abweichung und verdeutliche die Wirkung auf die
Leserinnen und Leser.
Ergänze ausgehend vom Text die leeren Felder des Diagramms zum Thema
„Allmende“ um die jeweils fehlenden Unterpunkte.
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(1) Definition:__________________________________ _______________________________________________ (1) Definition:____________________________________________________________ _________________________________________________________________________ |
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zwei Chancen/Vorteile von Allmende |
(2)______________________________________ _________________________________________ (3)______________________________________ _________________________________________ |
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zwei Probleme/Nachteile von Allmende |
(4)______________________________________ _________________________________________ (5)______________________________________ _________________________________________ |
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zwei konkrete Beispiele für Allmende |
(6)________________________________________________________________________________ (7)________________________________________________________________________________ |
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Wahlaufgabe: Wähle zur Bearbeitung entweder A) oder B) aus.
Das Zitat M 4 des griechischen Philosophen Aristoteles kann mit dem Inhalt des
Textes in Zusammenhang gebracht werden.
Formuliere diesen Zusammenhang in eigenen Worten.
Zitiere anschließend eine Textstelle, die die Aussage von Aristoteles
unterstützt.
Achte auf eine korrekte Zitierweise.
oder
Interpretiere zunächst die Karikatur M 5 im Textzusammenhang.
Zitiere anschließend eine Textstelle, die Ihre Interpretation unterstützt.
Achte auf eine korrekte Zitierweise.
Fasse den Text in Form einer knappen Inhaltsangabe in wenigen Sätzen
zusammen.
Betrachte die Abbildung M 6.
Erkläre M 6 ausführlich in eigenen Worten.
Formuliere eine aussagekräftige Überschrift für M 6.
Miteinander statt nur nebeneinander – immer häufiger leben Menschen verschie-
dener Altersstufen in einem Mehrgenerationen-Wohnprojekt zusammen.
Erörtere kritisch, welche Vor- und Nachteile diese Art des Zusammenlebens für
die Bewohnerinnen und Bewohner bietet.
Du kannst hierzu Informationen aus M 7 miteinbeziehen. Lege deine eigene
Position dar.
Erstelle vorab eine strukturierte Gliederung zum Thema.
Achte auf einen grammatisch und rechtschriftlich korrekten Text
(Umfang ca. 550 Wörter/ca. 3 Seiten bei mittlerer Schriftgröße).
An Ihrer Schule findet eine Projektwoche zum Thema „Vom Ich zum Wir“ statt.
Verfasse hierfür einen Aufruf, in welchem Sie Ihre Mitschülerinnen und
Mitschüler zu einem verantwortungsvollen Umgang mit gemeinschaftlich genutzten
Ressourcen an Ihrer Schule motivieren.
Setze dabei entsprechende sprachliche und stilistische Mittel des appellativen
Schreibens ein.
Achte auf einen grammatisch und rechtschriftlich korrekten Text
(Umfang ca. 180 Wörter/ca. 1 Seite bei mittlerer Schriftgröße).
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Kümmer du dich doch!
Eigentlich schön, wenn mal was allen gehört. Das Dumme ist nur, dass sich dann niemand so
richtig verantwortlich fühlt.
Quelle: Schwedersky, Lavinia: Kümmer du dich doch! (2017), https://www.fluter.de/kann-eine-allmende-funktionieren, zu Prüfungszwecken
bearbeitet
1 WG: Wohngemeinschaft

Quelle: https://www.iconomix.ch/de/aktuell/blog-archiv/article/653-die-tragik-der-allmende/, frei übersetzt aus Politik, Buch 2, Kapitel 3
M 4

Quelle: Timo Essner / toonpool
M 5

Quelle: chatgpt.com, angelehnt an: https://www.kulturland.de/de/eine-neue-allmende, zu Prüfungszwecken bearbeitet
M 6

Quelle Institute of Electronic Business e.V., https://www.diesmartwg.com/wp-content/uploads/2020/09/Anteil-der-Mehrgenerationenhaushalte-
an-allen-Haushalten.png
Quelle Bild: studiolaut / iStock
M 7
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Absicht der Autorin
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Autorin möchte nicht nur über Allmenden informieren, sondern die Leser*innen auch zum Nachdenken über die eigene Verantwortung für gemeinschaftliche Güter anregen.
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Sie möchte zeigen:
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gemeinschaftliche Nutzung kann funktionieren
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dafür braucht es Regeln, Zusammenarbeit und Verantwortungsbewusstsein
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auch kleine Initiativen können Veränderungen bewirken
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passendes Textbeispiel:
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„Aber auch viele kleine Initiativen können etwas bewegen“ (Z. 54)
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Leser*innen sollen erkennen, dass jeder Einzelne zum Schutz gemeinsamer Ressourcen beitragen kann.
„solidarische Nutzung und Pflege von Ressourcen“ (Z. 26 f.)
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gemeinsame Güter werden verantwortungsvoll und langfristig genutzt
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niemand soll die Ressourcen nur für den eigenen Vorteil ausnutzen
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alle Mitglieder der Gemeinschaft:
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dürfen die Ressourcen nutzen
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tragen aber auch Verantwortung für deren Erhalt
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dafür gelten gemeinsam festgelegte Regeln
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→ Alle kümmern sich gemeinsam darum, dass die Ressourcen auch in Zukunft erhalten bleiben.
„vorherrschende Normen und Praktiken“ (Z. 42 f.)
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damit sind die üblichen Regeln und Verhaltensweisen an einem bestimmten Ort gemeint
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Menschen beobachten unbewusst:
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Wie verhalten sich die anderen?
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Was gilt hier als normal?
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Was ist erlaubt oder akzeptiert?
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Beispiel aus dem Text:
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„Sahen die Autobesitzer kurz vor dem Einsteigen viel Müll auf dem Boden, ließen sie den Flyer auf den Boden fallen. War dieser sauber, hielten sie sich damit zurück.“ (Vgl. Z. 47–48)
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→ Menschen passen ihr eigenes Verhalten häufig an das Verhalten ihrer Umgebung an.
Abweichung des Schreibstils in Z. 37–53
Bisheriger Schreibstil
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überwiegend sachlich und informierend
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Erklärung:
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Geschichte der Allmende
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Beispiele für gemeinschaftliche Nutzung
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wissenschaftliche Erkenntnisse
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Veränderung ab Z. 37
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Schreibstil wird anschaulicher und stärker auf die Leser*innen bezogen
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Autorin verwendet eine rhetorische Frage:
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„Müsste es nicht aber auch ohne Organisation funktionieren […]?“ (Z. 37 f.)
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verwendet das „wir“:
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„Kommen wir an einen neuen Platz […]“ (Z. 42)
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stellt konkrete Fragen aus dem Alltag:
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„Ist es hier üblich, Müll zu entsorgen […]?“ (Z. 43)
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führt ein anschauliches Experiment mit Autofahrern und Müll an
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verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit einer alltäglichen Situation
Wirkung auf die Leser*innen
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Leser*innen werden direkter angesprochen und einbezogen
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sie denken über ihr eigenes Verhalten nach
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wissenschaftliche Erkenntnisse werden leichter verständlich
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das konkrete Experiment macht die Aussagen anschaulich und nachvollziehbar
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Text wirkt dadurch:
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lebendiger
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interessanter
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überzeugender
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(1) Definition: Gemeingüter, die allen Mitgliedern einer Gemeinschaft zur Nutzung zur Verfügung stehen |
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zwei Chancen/Vorteile von Allmende |
(2) nachhaltige Nutzung und Erhaltung gemeinsamer Ressourcen (3) Förderung von Gemeinschaft, Zusammenarbeit und Solidarität |
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zwei Probleme/Nachteile von Allmende |
(4) Gefahr der Übernutzung, wenn sich niemand verantwortlich fühlt (5) unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse können zu Streit und Regelverstößen führen |
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zwei konkrete Beispiele für Allmende |
(6) gemeinschaftlich genutzte Weiden im Mittelalter (7) Allmende-Garten auf dem Tempelhofer Feld in Berlin |
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Wahlaufgabe: Wähle zur Bearbeitung entweder A) oder B) aus.
Zusammenhang zwischen M4 und dem Text
Aussage von M4:
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Aristoteles sagt:
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„Was Vielen gemeinsam gehört, dem wird wenig Sorgfalt zuteil, denn jeder denkt zunächst an sich selbst und erst zuletzt an das Wohl aller.“
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Bedeutung:
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gemeinschaftlich genutzte Güter werden häufig weniger sorgfältig behandelt
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Einzelne denken zunächst an den eigenen Vorteil
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Verantwortung für das Gemeinwohl wird leicht auf andere übertragen
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Zusammenhang mit dem Text:
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genau dieses Problem beschreibt der Text bei der Allmende
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obwohl alle Menschen saubere und erhaltene Gemeinschaftsgüter wollen, übernehmen sie nicht automatisch Verantwortung
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dadurch können Ressourcen übernutzt, verschmutzt oder zerstört werden
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deshalb sind Regeln und gemeinschaftliche Verantwortung wichtig
Passende Textstelle:
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„Und manche Leute in der WG nehmen gern mal mehr aus dem Kühlschrank heraus, als sie selbst einkaufen.“ (Z. 5–6)
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→ zeigt, dass Einzelne ihren eigenen Vorteil über das Wohl der Gemeinschaft stellen
Interpretation der Karikatur M5
Beschreibung:
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mehrere Personen sitzen gemeinsam an einem Tisch im Freien
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rund um ihren Sitzplatz liegt sehr viel Müll
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eine Person beschäftigt sich gleichzeitig mit dem Thema „Müll im Meer“
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sie sagt:
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„Schrecklich, dieser Müll im Meer! Ich verstehe die Menschen nicht!“
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Interpretation:
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deutlicher Widerspruch zwischen Reden und eigenem Handeln
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Personen kritisieren Umweltverschmutzung
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gleichzeitig vermüllen sie selbst einen gemeinschaftlich genutzten Ort
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Karikatur kritisiert:
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fehlende Selbstreflexion
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Abschieben der Verantwortung auf andere
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mangelndes Verantwortungsbewusstsein für Gemeingüter
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Botschaft:
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nicht nur andere kritisieren
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eigenes Verhalten ändern und selbst Verantwortung übernehmen
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Passende Textstelle:
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„So neigen Menschen dazu, ab einer gewissen Verschmutzung eines Platzes selbst zur Vermüllung beizutragen.“ (Z. 40–41)
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→ unterstützt die Karikatur, weil auch dort vorhandener Müll offenbar dazu führt, dass weitere Verschmutzung akzeptiert wird
Inhaltsangabe
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Der Artikel „Kümmer du dich doch!“ von Lavinia Schwedersky aus dem Jahr 2017 beschäftigt sich mit der Frage, wie gemeinschaftlich genutzte Güter, sogenannte Allmenden, dauerhaft erhalten werden können.
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Die Autorin erklärt anhand historischer und heutiger Beispiele, dass eine gemeinsame Nutzung zwar möglich ist, dafür aber Regeln, Zusammenarbeit und Verantwortungsbewusstsein notwendig sind.
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Forschungsergebnisse von Elinor Ostrom und psychologische Untersuchungen zeigen außerdem, dass das Verhalten Einzelner stark durch Gruppen, Normen und das Verhalten anderer Menschen beeinflusst wird.
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Abschließend verdeutlicht die Autorin, dass besonders kleine Gemeinschaften und lokale Initiativen dazu beitragen können, gemeinschaftliche Ressourcen nachhaltig zu schützen.
Abbildung M6
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12. Jh.:
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Selbstversorgung und Allmende
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gemeinschaftliche Nutzung von Ressourcen
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Lebensgefühl: „Wir in der Gemeinschaft“
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19. Jh.:
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Industrialisierung und Marktwirtschaft
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stärkere Bedeutung des Einzelnen
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Lebensgefühl: „Ich in der Gemeinschaft“
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20. Jh.:
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Globalisierung und Privateigentum
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Fokus stärker auf eigene Interessen
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Lebensgefühl: „Ich für mich“
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21. Jh.:
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Nachhaltigkeit und neue Allmende
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Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt
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Lebensgefühl: „Ich für die Welt“
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Gesamtaussage:
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Entwicklung von Gemeinschaft → Individualisierung → neuer gemeinschaftlicher Verantwortung
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Passende Überschrift
„Vom Wir zum Ich und zurück zur gemeinsamen Verantwortung“
Alternativ:
„Die Entwicklung von der Allmende zur neuen Allmende“
Mehrgenerationen-Wohnprojekt
Miteinander statt nebeneinander – gemeinsam wohnen
Stell dir vor, du wohnst in einem Haus, in dem nicht nur Menschen deiner eigenen Altersgruppe leben, sondern auch ältere Menschen, Familien mit Kindern und Jugendliche. In einem Mehrgenerationen-Wohnprojekt leben verschiedene Altersgruppen zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Das klingt nach einer interessanten Wohnform, kann aber auch Schwierigkeiten mit sich bringen. Im Folgenden werden deshalb die Vor- und Nachteile eines solchen Zusammenlebens näher betrachtet.
Ein großer Nachteil ist das Konfliktpotenzial. Menschen unterschiedlichen Alters haben häufig verschiedene Gewohnheiten, Tagesabläufe und Vorstellungen vom Zusammenleben. Während ältere Bewohnerinnen und Bewohner vielleicht früh schlafen möchten, wollen Jugendliche möglicherweise abends noch Freunde treffen oder Musik hören. Solche unterschiedlichen Bedürfnisse können zu Missverständnissen und Streit führen. Dadurch kann das Zusammenleben für alle Beteiligten schwieriger werden.
Ein weiteres Problem ist die eingeschränkte Privatsphäre. Wenn mehrere Generationen eng zusammenleben und bestimmte Räume gemeinsam nutzen, gibt es weniger Möglichkeiten, sich zurückzuziehen. Besonders für jüngere Menschen kann es unangenehm sein, wenn andere Bewohner ständig in der Nähe sind. Auch spontane Besuche oder der Wunsch nach Ruhe können dadurch schwieriger werden. Fehlen ausreichend persönliche Freiräume, kann dies auf Dauer zu Unzufriedenheit führen.
Dass diese Wohnform bisher eher selten ist, zeigt auch M7. 71,8 % der Haushalte bestehen aus nur einer Generation. 27,6 % umfassen zwei Generationen und lediglich 0,5 % drei oder mehr Generationen. Die meisten Menschen leben somit weiterhin nicht mit mehreren Generationen zusammen.
Trotz dieser Schwierigkeiten bietet ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt auch einige Vorteile. Ein wichtiger Punkt ist die Kostenersparnis. Verschiedene Dinge können gemeinsam genutzt werden, sodass nicht jeder Haushalt alles selbst anschaffen muss. Dazu können beispielsweise eine Waschmaschine, Werkzeuge oder ein Garten gehören. Auch Gemeinschaftsräume können von mehreren Bewohnerinnen und Bewohnern genutzt werden. Dadurch lassen sich Kosten reduzieren.
Besonders wichtig ist außerdem die gegenseitige Unterstützung der Generationen. Jüngere Menschen können älteren Bewohnerinnen und Bewohnern beispielsweise beim Einkaufen, beim Tragen schwerer Dinge oder bei technischen Problemen helfen. Im Gegenzug können ältere Menschen Familien bei der Kinderbetreuung unterstützen und ihre Erfahrungen weitergeben. Dadurch können sich die Bewohner gegenseitig entlasten und der Alltag kann für alle einfacher werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Leben in einem Mehrgenerationen-Wohnprojekt sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich bringt. Unterschiedliche Gewohnheiten und eine eingeschränkte Privatsphäre können zu Problemen führen. Gleichzeitig können Kosten gespart und die Bewohnerinnen und Bewohner gegenseitig unterstützt werden. Meiner Meinung nach überwiegen die Vorteile, wenn alle Beteiligten Rücksicht aufeinander nehmen und ausreichend persönliche Freiräume haben. So kann aus einem bloßen Nebeneinander ein echtes Miteinander entstehen.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler,
unsere Projektwoche „Vom Ich zum Wir“ zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Unsere Schule gehört uns allen. Deshalb sollten wir auch gemeinsam darauf achten, sorgsam mit den Dingen umzugehen, die wir jeden Tag benutzen. Schon kleine Veränderungen können dabei viel bewirken.
Achtet deshalb im Schulalltag auf unseren Wasser-, Strom- und Papierverbrauch. Schaltet das Licht aus, wenn es nicht gebraucht wird, geht sparsam mit Wasser um und verwendet Papier bewusst. Auch unser Schulhaus und das Schulgelände sollten sauber bleiben. Werft euren Müll in die richtigen Mülleimer und hinterlasst euren Arbeitsplatz ordentlich.
Denkt daran: Was einer von uns achtlos behandelt, betrifft die ganze Gemeinschaft. Ein sauberer Klassenraum und ein bewusster Umgang mit unseren Ressourcen sorgen dafür, dass wir uns alle an unserer Schule wohlfühlen können.
Also macht mit! Sprecht auch eure Mitschülerinnen und Mitschüler darauf an und geht selbst mit gutem Beispiel voran. Wenn jeder ein wenig Verantwortung übernimmt, können wir gemeinsam viel erreichen.
Lasst uns aus dem „Ich“ ein „Wir“ machen!
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