Aufgabe 3: Reißzwecke
Eine Reißzwecke ist ein kurzer Nagel mit einem großen Kopf aus Metall. Eine Reißzwecke kann auf dem „Kopf“ oder auf der „Seite“ liegen bleiben (Abbildung 1).
In Hannahs Mathematikunterricht wird in acht Gruppen untersucht, mit welcher Häufigkeit das Ereignis „Seite“ eintritt.

Abbildung 1: Reißzwecke auf dem Kopf und auf der Seite
Jede Gruppe bekommt dafür identische Reißzwecken. Die Reißzwecken werden auf den Tisch fallen gelassen. Es werden die Reißzwecken gezählt, die auf der „Seite“ liegen geblieben sind. Die Ergebnisse der Gruppen
bis
sind in der folgenden Tabelle festgehalten:
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Summe |
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Anzahl der Reißzwecken |
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„Seite“ |
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Bestimme die relative Häufigkeit des Ereignisses „Seite“ von Gruppe in Prozent.
Die Anzahl, wie oft das Ereignis „Seite“ eingetreten ist, unterscheidet sich bei den Gruppen.
Erläutere, warum unterschiedliche Häufigkeiten zu erwarten sind.
Berechne die fehlenden Summen in der Tabelle.
Begründe, warum man den Wert näherungsweise als Wahrscheinlichkeit für das Ereignis „Seite“ annehmen kann.
Hannah führt das Experiment gedanklich noch einmal durch und setzt es wie folgt fort:
Es werden Reißzwecken geworfen. Alle Reißzwecken, die auf dem Kopf liegen geblieben sind, werden aussortiert. Nur die Reißzwecken, die auf der Seite liegen, werden erneut geworfen. Dieser Vorgang wird wiederholt.
Hannah nimmt an, dass die Anzahl der auf der Seite liegenden Reißzwecken mit der Funktion mit
beschrieben werden kann.
Begründe, dass die Funktion geeignet ist, die Anzahl der auf der Seite liegenden Reißzwecken nach Wurf
zu beschreiben.
Berechne mit der Funktion die zu erwartende Anzahl der Reißzwecken mit der Position„Seite“ nach dem 5. Wurf.
Löse die Ungleichung Notiere deinen Lösungsweg.
Interpretiere das Ergebnis im Sachzusammenhang mit dem Reißzwecken-Experiment.
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monatlich kündbarSchulLV Plus-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Die relative Häufigkeit ergibt sich somit als
Es ist fast unmöglich, dass jede Gruppe ihre Reißzwecken unter genau dem gleichen Winkel und aus genau der gleichen Höhe fallen lässt. Somit unterscheidet sich auf ganz natürliche Weise, wie diese auf dem Tisch aufkommen und somit auch wie viele auf der „Seite“ liegen bleiben.
Für die Summe der Reißzwecken ergibt sich:
Für die Summe des Ereignisses „Seite“ folgt:
Über die Würfe aller Gruppen gesehen ergibt sich die Wahrscheinlichkeit für „Seite“ wie folgt:
Somit kann die Wahrscheinlichkeit näherungsweise als angenommen werden.
Die Wahrscheinlichkeit für „Seite“ ist Nach jedem Wurf wird somit erwartet, dass der Wert der Reißzwecken sind um den Faktor
verringert. Da anfangs
Reißzwecken geworfen werden, ist die Anzahl der Reißzwecken, die nach
Würfen auf der Seite liegen somit durch
gegeben.
Die erwartete Anzahl an Reißzwecken ist somit bis
Nach dem 11. Wurf ist rechnerisch zu erwarten, dass keine Reißzwecke mehr auf der Seite liegen bleibt. Das Experiment ist dann voraussichtlich beendet, da alle Reißzwecken aussortiert wurden.