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[...] In Deutschland wird das generische Maskulinum benutzt. Gemeint ist damit der Definition
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nach die Verwendung eines maskulinen Wortes für alle Geschlechter. Das Problem: Bei der
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Verwendung des generischen Maskulinums wird nicht klar, ob eine weibliche oder männliche
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Beim Gendern geht es darum, verschiedene Geschlechter in der Sprache zu repräsentieren.
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Dies kann auf verschiedene Weisen umgesetzt werden. Eine Möglichkeit ist, die männliche
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und weibliche Form zu nennen – die sogenannte Feminisierung. Bei der Neutralisierung
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werden geschlechtsneutrale Formen, wie zum Beispiel Studierende, verwendet. Eine neuere
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Form ist das Genderzeichen.
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Hier wird zwischen Wortstamm und weiblicher Endung ein Sternchen oder Doppelpunkt
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gesetzt (zum Beispiel Student:innen), bei der Aussprache wird dies durch eine gesprochene
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Pause symbolisiert. Der Stern beziehungsweise der Doppelpunkt gilt als Platzhalter für alle,
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die sich weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugehörig fühlen. [...]
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Untersucht wurde auch der Einsatz von Gendersprache bei Jobanzeigen. Es stellte sich
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heraus, dass sich sowohl Männer als auch Frauen eher auf eine Führungsposition bewarben,
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wenn in der Jobanzeige gegendert wurde. Außerdem war auch die Wahrscheinlichkeit, den
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Job zu bekommen, für beide gleich hoch sowie die Wahrnehmung der Firma in Bezug auf
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Geschlechtergerechtigkeit positiver.
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Übrigens: Stellenanzeigen müssen mittlerweile geschlechtergerecht gekennzeichnet sein. Seit
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Ende 2018 können Menschen in Deutschland auch den Eintrag „divers“ im Geburtenregister
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wählen. Paragraf 11 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) schreibt deshalb
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vor, dass Stellen geschlechtsneutral ausgeschrieben werden müssen – zum Beispiel durch
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In einer Studie aus dem Jahr 2015 wurde ein Experiment mit fast 600 Grundschulkindern
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durchgeführt. Dabei wurden ihnen Berufe entweder in der männlichen und weiblichen Form
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oder im generischen Maskulinum vorgelegt. Mädchen trauten sich eher traditionell männliche
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Berufe zu, wenn die Berufsbezeichnung gegendert wurde. Ebenso wählten Jungen häufiger
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stereotype „Frauenberufe“, wenn gegendert wurde. Problematisch war jedoch, dass die
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gegenderten Berufe gleichzeitig als einfacher und schlechter bezahlt wahrgenommen wurden
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– entsprechend den klassischen Geschlechtsstereotypen. [...]
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Das Gendern in der mündlichen Sprache ist bisher noch nicht ausreichend untersucht
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worden. In einer Pilotstudie wurde die Akzeptanz gegenderter Sprache anhand von Hörbei-
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spielen getestet. Die Neutralisierung und die Feminisierung wurden dabei am positivsten
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bewertet. Vor allem die Neutralisierung wurde im Anschluss auch praktisch umgesetzt. Im
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Hinblick auf die Beurteilung des generischen Maskulinums in der gesprochenen Sprache
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zeigten sich deutliche Geschlechterunterschiede: Während ein Großteil der Männer das
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generische Maskulin als passender für Personenbezeichnungen in der Mündlichkeit beurteilt,
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bevorzugten die Frauen die gegenderten Formen.
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Eine Umfrage aus dem vergangenen Jahr zeigte: Wenn es um die Verwendung von gender-
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neutraler Sprache in den Medien und der Öffentlichkeit geht, bestehen bei den Deutschen
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deutliche Vorbehalte. Mehr als die Hälfte der etwa 1000 Befragten lehnte deren Verwendung
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ab. Warum – wenn die Wissenschaft doch dafür spricht? Mit der gendergerechten Sprache
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wird eine Anpassung und Veränderung der bislang gewohnten Sprache gefordert. Für viele ist
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dies zunächst mühsam und irritierend, manche empfinden es als Eingriff in die künstlerische
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Kritisiert wird auch, dass die Verständlichkeit des Satzes darunter leide. Studien zeigten
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jedoch, dass weder die Textqualität noch die Lesbarkeit, die sprachliche Ästhetik oder die
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beanspruchte kognitive Kapazität darunter leide.
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Dennoch bleibt die Frage nach der Praktikabilität. Bei der Feminisierung, also der Nennung
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der männlichen und weiblichen Form, wird der Satz sehr viel länger. Gegnerinnen und Gegner
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der gendergerechten Sprache führen den Wissenschaftskommunikator Jean Luc Dumont an.
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Er vertritt, dass Kommunikation nie neutral, sondern immer entweder Signal oder Rauschen
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sei. Ein guter Text enthält laut Dumont keine Füllwörter und keine Ablenkung von den
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eigentlichen Inhalten, also dem Signal. Die Information zum Geschlecht einer Person sei
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irrelevant für die eigentliche Information und sollte demnach reduziert und nicht doppelt
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Die Einstellung zum Gendern hängt erwiesenermaßen auch mit der Einstellung gegenüber
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Geschlechterrollen zusammen. Studien stellten fest, dass Menschen mit einer konservativen
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politischen Einstellung weniger offen für Neuerungen waren und sich stärker für traditionelle
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Geschlechterrollen einsetzten. Eine Studie der Universität Bern und der Fernuniversität Hagen
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zeigte, dass die Befragten mehr geschlechtergerechte Sprache nutzten, nachdem ihnen
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Argumente dafür vorgelegt wurden. Ihre Einstellung dem gegenüber änderte sich jedoch nicht.
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Einige Autorinnen und Autoren kritisieren auch, dass das Gendern selbst sexistisch sei. Durch
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die Nennung der weiblichen Form werde diese im Vergleich zur männlichen abgewertet, und
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immer wieder auf den Unterschied der Geschlechter hingewiesen. Sie vertreten die These,
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dass Frauen im generischen Maskulinum eben nicht „mitgemeint“, sondern genauso gemeint
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sind. Die Theologin Dorothea Wendebourg nahm als Beispiel ein Zitat aus einer amerika-
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nischen Zeitung: „Angela Merkel is the leading politician of the western world.“ Übersetzt wurde
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die Formulierung in der deutschen Presse mit „Politikerin“. Dies führe zu dem Missverständnis,
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dass Angela Merkel die Nummer eins unter den leitenden Politikerinnen der westlichen Welt
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sei – und nicht der gesamten Politiklandschaft.
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Das zeigt: Beim Gendern geht es nicht nur um sprachliche Differenzen. Es ist ein ebenso
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gesellschaftlicher Diskurs, bei dem jeder seine eigene Vorstellung von Gleichberechtigung
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vertritt. Insbesondere bei der Inklusion von nicht binären Menschen (weder männlich noch
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weiblich) in den Sprachgebrauch ist unklar, wie groß dieser Anteil der Gesellschaft tatsächlich
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ist. Inwieweit man diese Minderheit nun sprachlich abbildet, ist daher ein kontroverses Thema.
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Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat in seiner Sitzung am 15.12.2023 seine Auffassung
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bekräftigt, dass allen Menschen mit geschlechtergerechter Sprache begegnet werden soll.
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Dies ist eine gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Aufgabe, die nicht mit
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orthografischen Regeln und Änderungen der Rechtschreibung gelöst werden kann. Das
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Amtliche Regelwerk gilt für Schulen sowie für die öffentliche Verwaltung (einschl.
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Rechtspflege). Der Rat hat vor diesem Hintergrund bereits in seiner Sitzung am 14.07.2023 in
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Eupen die Aufnahme von Asterisk („Gender-Stern“), Unterstrich („Gender-Gap“), Doppelpunkt
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oder anderen Sonderzeichen im Wortinnern, die die Kennzeichnung aller Geschlechts-
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identitäten vermitteln sollen, in das Amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung nicht
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empfohlen. Der Rat hat aufgrund der Rückmeldungen aus der Anhörung zu dieser Empfehlung
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in seiner Sitzung am 15.12.2023 in Mainz Erläuterungen und Begründungen zu dieser
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Entscheidung beschlossen. Darin bestätigt und erläutert er seine am 16.11.2018 und
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26.03.2021 beschlossenen Kriterien geschlechtergerechter Schreibung.
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Geschlechtergerechte Texte sollen
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- sachlich korrekt sein,
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- verständlich und lesbar sein,
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- vorlesbar sein (mit Blick auf Blinde und Sehbehinderte und die Entwicklung in den
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Medien, Texte in vorlesbarer Form zur Verfügung zu stellen),
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- Rechtssicherheit und Eindeutigkeit in öffentlicher Verwaltung und Rechtspflege
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- möglichst automatisiert übertragbar sein in andere Sprachen, vor allem im Hinblick auf
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deutschsprachige Länder mit mehreren Amts- und Minderheitensprachen (Schweiz,
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Bozen-Südtirol, Ostbelgien; aber für regionale Amts- und Minderheitensprachen auch
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Österreich und Deutschland),
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- die Möglichkeit zur Konzentration auf die wesentlichen Sachverhalte und
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Kerninformationen sicherstellen.
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- das Erlernen der geschriebenen deutschen Sprache nicht erschweren.
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Für den Hochschulbereich ist eine Zunahme einer geschlechtergerechten Schreibung mit
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Sonderzeichen im Wortinneren in systematischer Abweichung von den Regelungen im
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Amtlichen Regelwerk der deutschen Rechtschreibung zu beobachten. Inwieweit den
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Hochschulen das Recht zusteht, von der amtlichen deutschen Rechtschreibung abzuweichen,
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Hochschulen und Lehrende haben zu beachten, dass sie für die Bildung und Ausbildung der
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Lehrkräfte an öffentlichen Schulen Verantwortung tragen, in denen Schülerinnen und Schülern
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die Rechtschreibung nach dem Amtlichen Regelwerk zu vermitteln ist, auf das sich die
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zuständigen staatlichen Stellen der deutschsprachigen Länder verständigt haben. [...]
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An den Universitäten in Deutschland herrscht ideologischer Zwang. Eine akademische Elite
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drückt anderen ihre Meinung auf. Freie Rede? Das war einmal. So zumindest lautet der
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Er wird regelmäßig geäußert, in Zeitungen, auf Podiumsdiskussionen und Parteitagen. Als
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Beleg gilt eine vermeintliche Genderpflicht: Wer in einer Klausur nicht alle Geschlechter
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anspreche („Student*innen"), der riskiere, Punkte abgezogen zu bekommen; dem drohe eine
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schlechtere Note, wenn er in einer Hausarbeit etwa von „Lehrern" schreibe statt von
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„Lehrpersonen" oder „Lehrer*innen".
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Im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum Beispiel war im Sommer zu lesen, wer
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nicht „gendergerecht“ formuliere, gelte als „moralisch nicht auf der Höhe und bekommt einen
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Punktabzug in der Klausur, wenn noch nicht in der Schule, so doch an der Universität oder
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fällt durch: Nichtgendern, setzen, sechs." Der Vorsitzende der CDU, Friedrich Merz, mahnte
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im September, Universitäten seien keine „Volkserziehungsanstalten". [...]
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Die ZEIT hat [...] die öffentlichen Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und
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Fachhochschulen in Deutschland mit mindestens 5000 Studierenden kontaktiert und sie zu
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ihrem Umgang mit geschlechtergerechter Sprache befragt (siehe Grafik). 132 von 145
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Hochschulen antworteten; teils mit ausführlichen Erläuterungen.
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Eines der wichtigsten Ergebnisse: Verordnungen von ganz oben, also eine vom Präsidium
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erlassene Genderpflicht in Klausuren oder Hausarbeiten, sind ein Mythos. 129 Hochschulen,
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also rund 98 Prozent, sagen: Nein, bei uns gibt es keine Richtlinie für geschlechtergerechte
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Sprache in Prüfungen. [...]
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Wo kein Zwang herrscht, gibt es oftmals also doch eine klar formulierte Erwartung,
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ausgesprochen womöglich von der Person, die einen bewertet. Es ist dies der Bereich, der
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24 besonders schwer zu dokumentieren ist: jener der gefühlten Pflicht, die sich aus der
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Campuskultur, den Erwartungen von Dozenten oder Mitstudierenden speisen kann.
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Zumal es, natürlich, die Uni nicht gibt. Zu groß sind die kulturellen Unterschiede zwischen den
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27 Hochschulen, einzelnen Fakultäten oder Fächern. Wo die sprachliche Praxis im Soziologie-
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Seminar zu Zerwürfnissen führen kann, mag sie in der Einführungsvorlesung im
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Maschinenbau egal sein. Das könnte auch das Ergebnis einer Allensbach-Umfrage aus dem
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Jahr 2021 unter gut 1000 Dozentinnen und Dozenten erklären: Die eine Hälfte der Befragten
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rechnete mit erheblichem Widerstand, sollte man sich der gendergerechten Sprache
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verweigern, die andere Hälfte nicht. [...]
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Die Diskussion über eine Genderpflicht scheint für das Selbstverständnis der Hochschulen
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essenziell, denn sie berührt ihre Grundfeste: die Wissenschaftsfreiheit. Und sie bewegt auch
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die Öffentlichkeit. Zwei Drittel der Deutschen lehnen das Gendern laut Umfragen ab; und so
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befeuert ein möglicher Genderzwang an den Unis die oft heftig geführten Debatten um
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Repräsentation und Deutungsmacht, die gern als „Kulturkampf" bezeichnet werden.
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Die Art des sprachlichen Ausdrucks hat einen erheblichen Einfluss auf Wahrnehmung, Denken
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und Handeln. Die Verwendung des generischen Maskulinums ist daher nicht nur Ausdruck der
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Geschlechterungleichheit in unserer Gesellschaft, sondern reproduziert und stützt diese
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Ungleichheit täglich neu.
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Die Universität Tübingen hat sich in ihrem Leitbild zur Entwicklung einer auf Diversität und
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Chancengleichheit basierenden Hochschulkultur verpflichtet. Die Verwendung einer
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geschlechtergerechten Sprache ist eine Maßnahme, um dieses Ziel zu unterstützen.
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Um die sprachliche Gleichbehandlung der Geschlechter zu gewährleisten, gibt es eine Reihe
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von Möglichkeiten, die unterschiedliche Vor- und Nachteile haben und im Folgenden kurz
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Geschlechterneutrale Formulierungen
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Geschlechtsneutrale Formulierungen (z. B.: „Studierende“) werden oft als die ideale Lösung
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präsentiert. Tatsächlich ist damit eine ähnlich kurze und einfache Ausdrucksform möglich wie
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mit dem generischen Maskulinum. Doch allzu leicht entsteht vor dem geistigen Auge bei der
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Formulierung „Mitglieder der Forschungsgruppe“ eine Gruppe von Männern und der Formu-
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lierung „Beschäftigte in den Sekretariaten“ eine Gruppe von Frauen. Geschlechterneutrale
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Formulierungen tendieren dazu, jenes Geschlecht unsichtbar zu machen, das nicht zum
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Rollenklischee des genannten Tätigkeitsbereiches passt.
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Die Nennung von Frauen und Männern („Studentinnen und Studenten“) ist am besten
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geeignet, um weibliche und männliche Geschlechterstereotype aufzubrechen.
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Ein Nachteil der Beidnennung ist die Beeinträchtigung der Lesbarkeit bei Aufzählungen.
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„Studentinnen und Studenten, Dozentinnen und Dozenten sowie Mitarbeiterinnen und
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Mitarbeiter“ liest sich mühsamer als die „Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten“. Dies
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gilt wohlgemerkt nur für Aufzählungen und teilweise auch für die gehäufte Verwendung der
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Beidnennung in einem Absatz. Eine einzeln stehende Beidnennung liest sich jedoch schnell
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Ein weiterer Nachteil der Beidnennung ist der Ausschluss aller Menschen, die sich nicht im
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binären Geschlechtersystem wiederfinden.
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Sparschreibweisen mit Schrägstrich („Student/innen“), Klammer („Student(innen))“ oder
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„Student(inn)en“) oder Binnen-I („StudentInnen“) sowie die neueren Formen mit Gender_Gap
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und Gender*Sternchen haben den Vorteil, mit einer geringeren Anzahl an Zeichen
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auszukommen und daher weniger Platz einzunehmen als die Beidnennung. Das ist
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beispielsweise in Formularen, Tabellen oder Überschriften günstig. Dabei sind die Varianten
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mit Schrägstrich und Klammer dudenkonform; die Variante mit Schrägstich ist die
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gebräuchlichere und elegantere.
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Nachteil der Kurzschreibweisen ist, dass sie aufgrund der verwendeten Zeichen nicht ohne
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Weiteres in gesprochene Sprache umgewandelt werden können. Dies stört einerseits den
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Lesefluss, vor allem jedoch erschwert es die Barrierefreiheit, wenn Sehbehinderte sich von
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einem Sprachprogramm Texte vorlesen lassen.
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Gender_Gap und Gender*Sternchen
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Bei Verwendung von Unterstrich („Student_innen“) oder Sternchen („Student*innen“) ist das
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Ziel, auch diejenigen Menschen mit zu benennen, die sich - wie beispielsweise Intersexuelle
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oder Transgender-Personen - weder als Frau noch als Mann definieren. Dabei ist der
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Gender_Gap die etwas ältere Form. Die durch den Unterstrich entstehende Leerstelle soll
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dabei eine Lücke für diese Menschen lassen. Diese Symbolik wird von manchen als wenig
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wertschätzend wahrgenommen, die stattdessen die Schreibweise mit Sternchen bevorzugen.
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Nachteil dieser Schreibweise ist, dass sie von vielen als ungewöhnlich wahrgenommen wird
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und nicht dudenkonform ist. Ansonsten teilen sie die Nachteile mit den anderen Kurzformen,
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insbesondere, dass die Barrierefreiheit für Sehbehinderte nicht gegeben ist.
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Verwenden Sie die Beidnennung und geschlechterneutrale Formulierungen. Diese Art der
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geschlechtergerechten Sprache entspricht der Verwendung im Landeshochschulgesetz und
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ist damit formal durch die Gesetzgebung legitimiert, weshalb alle juristischen Ordnungen und
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Richtlinien, die auf der Basis des Landeshochschulgesetzes erlassen und verabschiedet
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werden, in dieser Weise formuliert sind.
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Kurzformen sollten in Fließtexten nicht und in Formularen, Tabellen sowie Überschriften nur
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dann verwendet werden, wenn eine geschlechterneutrale Formulierung nicht möglich ist. [...]