Aufgabe I — Elektronenstrahlablenkröhre, Induktion, Zerfallsgesetz
In Aufgabe 1 geht es um die Kraft auf Elektronen in einem elektrischen Feld eines Plattenkondensators und um die Bahnkurve in einer Elektronenstrahlablenkröhre. Gegenstand der Aufgabe 2 ist die Induktion. Die Aufgabe 3 beschäftigt sich mit dem radioaktiven Zerfall.
Zunächst wird ein Elektron im elektrischen Feld eines Plattenkondensators betrachtet, siehe Material 1a.
Beschreibe ein prinzipielles Verfahren zur Bestimmung der Feldstärke eines homogenen elektrischen Feldes auf Grundlage einer Kraftmessung.
Berechne die Kraft, die auf ein Elektron im Punkt wirkt (Material 1a).
Es werden nun Elektronen in einer Elektronenstrahlablenkröhre betrachtet. Material 1b zeigt den Aufbau.
Erkläre, dass sich die Elektronen auf einer Parabelbahn bewegen.
ist die
-Koordinate des Punktes, in dem die Elektronen auf die Kondensatorplatte treffen. In einem Experiment wird
in Abhängigkeit von der Kondensatorspannung
untersucht. Es ergeben sich die Messwerte nach Material 1c.
Bestätige auf Grundlage aller Daten in Material 1c den funktionalen Zusammenhang
und den Wert der Konstanten z. B. durch Untersuchung auf Produktgleichheit.
Berechne die Kondensatorspannung bei der die Elektronen genau die rechte Kante der Kondensatorplatte treffen.
Das elektrische Kondensatorfeld wird durch zwei hintereinander platzierte magnetische Felder ersetzt (siehe Material 1d). Ein Elektron durchläuft die beiden Felder.
Skizziere mit Begründung in Material 1d eine mögliche Bahnkurve ein.
In dieser Aufgabe geht es um die Erzeugung eines magnetischen Feldes in einer Spule sowie um die Untersuchung von Induktionsspannungen.
Die Abbildung in Material 2a zeigt den Querschnitt durch einen stromdurchflossenen geraden Leiter (Leiterquerschnitt) und zwei Kompassnadeln.
Skizziere in Material 2a das zugehörige Magnetfeldlinienbild sowie die jeweilige Lage von Nord- und Südpol der beiden Kompassnadeln.
Zeichne in Material 2a in das gestrichelt gezeichnete Kästchen einen weiteren Leiterquerschnitt einschließlich der Stromrichtung so ein, dass sich das Magnetfeld bei der oberen Kompassnadel verstärkt.
Eine Spule (Spule 1) wird an eine Gleichspannungsquelle angeschlossen. Neben der Spule wird mit einem Hallsensor an der in Material 2b eingezeichneten Position die magnetische Flussdichte in Abhängigkeit von der Stromstärke
in der Spule gemessen.
Hinweis: Die magnetische Flussdichte wird auch als magnetische Feldstärke bezeichnet.
Bestätige anhand von Material 2c, dass und
zueinander proportional sind.
Der Versuchsaufbau aus 2.2 wird modifiziert. Der Hallsensor wird entfernt. Stattdessen wird rechts neben die Spule 1 eine identische Spule 2 gestellt (Material 2d). Nun wird an die Spule 1 ein Frequenzgenerator angeschlossen, sodass in dieser ein dreieckförmiger Stromstärkeverlauf (Dreieckstrom) erzeugt wird. An die Spule 2 wird ein Spannungsmessgerät angeschlossen. Material 2e zeigt die zeitlichen Verläufe der magnetischen Flussdichte und der vom Spannungsmessgerät angezeigten Spannung
Ermittle aus Material 2e die Frequenz des Dreieckstroms.
Erkläre mithilfe des Induktionsgesetzes qualitativ den Zusammenhang der beiden Graphen.
Erläutere die Auswirkungen auf den an der Spule 2 zu messenden Verlauf der Induktionsspannung wenn die Frequenz des Dreieckstroms bei gleichbleibender Amplitude verdoppelt wird.
Material 2f zeigt drei -Diagramme und zwei
-Diagramme.
Nenne für die beiden -Diagramme das jeweils zugehörige
-Diagramm.
Skizziere im Diagramm ③ den zugehörigen -Verlauf des noch nicht zugeordneten
-Diagramms.
Der radioaktive Zerfall von Atomkernen und das Zerfallsgesetz stehen im Mittelpunkt dieser Aufgabe. Die Abbildung in Material 3a zeigt einen Ausschnitt aus der Nuklidkarte.
Erläutere den Alpha- und Betazerfall am Beispiel der Isotope Americium-243 () und
anhand der Nuklidkarte (Material 3a), wobei du jeweils auch auf Kernladungs- und Massenzahlen eingehst.
Stelle die ersten fünf Schritte der Zerfallsreihe von mithilfe der Nuklidkarte (Material 3a) dar.
Erkläre, aus welchen Nukliden mit nur einer Kernumwandlung hervorgegangen sein kann.
In einem Experiment wird die Zählrate einer unbekannten Probe in Abhängigkeit von der Zeit
gemessen. Die Messdaten sind in Material 3b dargestellt.
Zeichne das zugehörige -Diagramm.
Ermittle unter Verwendung von Material 3c, um welches Nuklid es sich handeln kann.
Erläutere, dass der zeitliche Verlauf des radioaktiven Zerfalls in diesem Diagramm durch eine exponentielle Abnahme beschrieben werden kann.
Bei einer radioaktiven Probe 1, welche ausschließlich das Nuklid A enthält, wird der in Material 3d dargestellte -Graph 1 ermittelt. Bei einer Probe 2, die zusätzlich zum Nuklid A auch das Nuklid B enthält, wird der Graph 2 ermittelt.
Stelle eine begründete Hypothese zu der Halbwertszeit des zusätzlichen Nuklides auf.
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Material 1a: Schematischer Aufbau eines Plattenkondensators
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Kondensatorspannung |
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Material 1b: Schematischer Aufbau einer Elektronenstrahlablenkröhre
Länge der Kondensatorplatten
ist die
-Koordinate des Auftreffpunktes auf die Kondensatorplatte.
Die Elektronen werden durch die Spannung beschleunigt und treten an der Stelle
der
-Achse in das elektrische Feld des Plattenkondensators ein.

Material 1c: Tabelle mit Messwerten für 
und 

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Material 1d: Ein Elektron tritt in zwei hintereinander liegende, jeweils homogene Magnetfelder 
und 
ein
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Das Symbol |
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Material 2a: Querschnitt durch einen stromdurchflossenen Leiter zwischen zwei Kompassnadeln
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Das Symbol |
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Material 2b: Prinzipskizze des Aufbaus zu 2.2

Material 2c: Messdaten für die Spulenstromstärke 
und die magnetische Flussdichte 
im Abstand von 
neben der Spule 1
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Material 2d: Prinzipskizze des Aufbaus zu 2.3

Mit dem Frequenzgenerator kann ein dreieckförmiger Stromstärkeverlauf in der Spule 1 erzeugt werden. Gemäß 2.2 ist proportional zu
Das Spannungsmessgerät misst die Induktionsspannung.
Material 2e: Zeitlicher Verlauf von 
und 
zum Experiment aus 2.3

bedeutet, dass die Einheit in abstrakten Skalenteilen angegeben ist.
Material 2f: 
-Diagramme ⓐ bis ⓒ zu 2.4 und 
-Diagramme ① bis ③ zu 2.4


Material 3a: Ausschnitt aus einer vereinfachten Nuklidkarte (Neutronenzahl 
Kernladungszahl 
)
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vertikal,
horizontal
Hinweis: Angegeben sind nur mögliche - und
-Zerfälle.
Material 3b: Zählrate 
eines unbekannten Nuklids
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Hinweis: Die Werte für sind bereits um die Nullrate bereinigt worden.
Material 3c: Halbwertszeit 
ausgewählter Nuklide
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Nuklid |
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Material 3d: 
-Diagramm zu den zwei in 3.3 beschriebenen Proben
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Graph 1 zeigt den Graphen für Probe 1 (nur Nuklid A), Graph 2 zeigt den Graphen für Probe 2 (zwei verschiedene Nuklide A und B). |
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monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?Verfahren zur Bestimmung der elektrischen Feldstärke
Die elektrische Feldstärke ist als die Kraft definiert, die auf eine Probeladung wirkt. Zur Ermittlung der Feldstärke in einem unbekannten elektrischen Feld wird folglich die Kraft gemessen, die auf einen Körper mit einer bekannten Ladung ausgeübt wird. Zur praktischen Umsetzung eignet sich hierfür beispielsweise eine Spannungswaage, bei der die Kraft im Gleichgewichtszustand gemessen werden kann (oder alternativ ein Ladungspendel).
Kraftberechnung im Punkt
Zur Berechnung der Kraft wird zunächst die elektrische Feldstärke
im Plattenkondensator ermittelt. Mit der gegebenen Kondensatorspannung
und dem Plattenabstand
ergibt sich:
Auf ein Elektron wirkt an jeder Stelle innerhalb des homogenen elektrischen Feldes (also auch in ) die gleiche Kraft:
Erklärung der Parabelbahn
Die Bahnkurve der Elektronen lässt sich durch das Superpositionsprinzip erklären:
-
In
-Richtung wirkt keine Kraft auf die bewegten Ladungen, weshalb sich die Elektronen in diese Richtung geradlinig gleichförmig weiterbewegen.
-
In
-Richtung wirkt die konstante elektrische Kraft, was zu einer gleichmäßig beschleunigten Bewegung nach oben führt.
Die Überlagerung dieser beiden Teilbewegungen ergibt als resultierende Bahnkurve eine Parabel.
Bestätigung des funktionalen Zusammenhangs
Der gegebene funktionale Zusammenhang drückt eine indirekte Proportionalität zwischen
und
aus. Zum Nachweis dieses Zusammenhangs wird die Produktgleichheit
für alle Messpaare geprüft:
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Die Produkte sind im Rahmen der Messunsicherheit konstant, die indirekte Proportionalität ist somit bestätigt.
Als Mittelwert ergibt sich:
Das liegt sehr nahe am Wert für die Konstante aus der Aufgabenstellung, dieser ist damit bestätigt.
Berechnung der Kondensatorspannung
Die Elektronen treffen genau die rechte Kante der Kondensatorplatte, wenn die Koordinate genau der Plattenlänge
entspricht. Durch Umstellen der bestätigten Formel nach
ergibt sich:

Begründung für die Skizze:
-
Im Bereich des ersten Magnetfeldes
Die Magnetfeldlinien verlaufen hier parallel zur Bewegungsrichtung des Elektrons. Dadurch wirkt keine Lorentzkraft und das Elektron bewegt sich ungestört geradlinig weiter.
-
Im Bereich des zweiten Magnetfeldes
Die Magnetfeldlinien verlaufen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Elektrons. Daher wirkt die Lorentzkraft maximal und stets senkrecht zur Bewegungsrichtung und zwingt das Elektron dadurch auf eine Kreisbahn.

Die Proportionalität zwischen der Stromstärke und der magnetischen Flussdichte lässt sich über Quotientengleichheit bestätigen. Hierfür wird der Quotient für die Messwerte aus Material 2c ermittelt:
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Die berechneten Quotienten sind im Rahmen der Messungenauigkeit konstant. Als Mittelwert ergibt sich etwa Somit ist die Proportionalität
bestätigt.
Ermittlung der Frequenz
Aufgrund der zuvor bestätigten Proportionalität weisen Stromstärke und magnetische Flussdichte die gleiche Frequenz auf. Dem Diagramm aus Material 2e lässt sich eine Periodendauer von entnehmen. Für die Frequenz
ergibt sich somit:
Erklärung des Zusammenhangs mithilfe des Induktionsgesetzes
Nach dem Induktionsgesetz ist die induzierte Spannung proportional zur zeitlichen Änderungsrate der magnetischen Flussdichte, sofern die effektive Fläche konstant bleibt.
Der zeitliche Verlauf der Induktionsspannung entspricht somit qualitativ der zeitlichen Ableitung der magnetischen Flussdichte
Nach der Lenz'schen Regel wirkt die induzierte Spannung ihrer Ursache entgegen.
-
In Phasen eines linearen Anstiegs von
(konstante positive Steigung) wird somit eine konstante, negative Spannung induziert.
-
In Phasen eines linearen Abfalls von
(konstante negative Steigung) entsteht somit eine konstante, positive Induktionsspannung.
Auswirkungen einer Frequenzverdopplung
Wird die Frequenz des Dreieckstroms bei gleicher Amplitude verdoppelt, halbiert sich die Periodendauer. Dadurch muss die zeitliche Änderungsrate des Magnetfelds ansteigen, um in weniger Zeit die gleiche Änderung des Magnetfelds zu erzielen.
Da die zeitliche Änderungsrate des Magnetfelds proportional zur Induktionsspannung ist, verdoppelt sich dadurch auch die Amplitude der registrierten Induktionsspannung. Zudem erfolgen die Vorzeichenwechsel der Spannung aufgrund der halbierten Periodendauer nun in doppelt so schneller Abfolge.
Nennung der zugehörigen Diagramme
-
Das
-Diagramm ⓐ gehört zum
-Diagramm ②.
-
Das
-Diagramm ⓒ gehört zum
-Diagramm ①.
Skizze des Verlaufs in Diagramm ③

Erläuterung der Zerfallsarten
-
Alphazerfall: Beim radioaktiven Zerfall von Americium-243 (
) wird ein Alphateilchen, bestehend aus zwei Protonen und zwei Neutronen (ein Heliumkern), aus dem Atomkern emittiert. Folglich nimmt die Massenzahl des Ursprungskerns um
ab, während sich die Kernladungszahl um
verringert.
-
Betazerfall: Beim
-Zerfall von Americium-244 (
) wandelt sich im Atomkern ein Neutron in ein Proton um. Dabei entsteht ein Elektron (
-Teilchen) und wird emittiert. Da sich ein elektrisch neutrales Nukleon in ein positiv geladenes umwandelt, erhöht sich die Kernladungszahl um
Die Massenzahl bleibt bei diesem Prozess konstant.
Darstellung der Zerfallsreihe
Mithilfe der Nuklidkarte lassen sich die ersten fünf Schritte der Zerfallsreihe von wie folgt darstellen (drei Alpha- und zwei Betazerfälle):
Mögliche Ursprungsnuklide für
Damit (Kernladungszahl
) durch exakt eine Kernumwandlung entstanden sein kann, müssen die Parameter potenzieller Ausgangsnuklide rückwärts ermittelt werden:
-
Ursprung durch
-Zerfall: Das Ausgangsnuklid muss eine um
höhere Massenzahl und eine um
höhere Kernladungszahl aufweisen. Dies führt zu
und
was Berkelium-247 (
) entspricht. Laut Nuklidkarte ist dies möglich.
-
Ursprung durch
-Zerfall: Das Ausgangsnuklid muss eine identische Massenzahl und eine um
geringere Kernladungszahl besitzen. Dies führt zu
und
was Plutonium-243 (
) entspricht. Auch dieser Prozess ist möglich.
-
Ursprung durch
-Zerfall: Das Ausgangsnuklid müsste
und
aufweisen, was Curium-243 (
) entspräche. Aus der Nuklidkarte ergibt sich jedoch, dass
ein reiner
-Strahler ist, weshalb dieser Weg ausgeschlossen ist.
Somit kann entweder aus
(
-Zerfall) oder aus
(
-Zerfall) hervorgegangen sein.
Zeichnen des Diagramms

Ermittlung des unbekannten Nuklids
Aus den Messdaten (-Diagramm oben) ergibt sich, dass die Zählrate beispielsweise von
auf
und anschließend auf
sinkt.
Das Zeitintervall für diese Abnahme beginnt etwa bei und endet bei etwa
Dies ergibt eine Dauer von
für zwei Halbwertszeiten, woraus sich eine einzelne Halbwertszeit von
berechnen lässt.
Ein Abgleich mit Material 3c zeigt, dass dieser Wert am ehesten mit der Halbwertszeit von Radon-220 mit übereinstimmt.
Begründung der exponentiellen Abnahme
Eine exponentielle Abnahme zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Funktionswerte in gleichen Zeitabschnitten um denselben Faktor verringern. Genau dieses Verhalten liegt beim radioaktiven Zerfall vor, was durch die Bestimmung einer konstanten Halbwertszeit eindeutig belegt wird.
-
Hypothese: Die Halbwertszeit des Nuklids B ist deutlich größer als die des Nuklids A.
-
Begründung anhand der Graphen: Das Diagramm aus Material 3d für Probe 1 (welche nur das Nuklid A enthält) zeigt deutlich, dass die Zählrate nach etwa
nahezu auf null abgefallen ist. Das Nuklid A ist zu diesem Zeitpunkt praktisch vollständig zerfallen.
Der Graph für Probe 2, der für Zeiten größer alsweiter verläuft, beschreibt somit fast ausschließlich den radioaktiven Zerfall des zusätzlich vorhandenen Nuklids B. Da der Verlauf des Graphen ab diesem Zeitpunkt wesentlich flacher ist, muss die Halbwertszeit von Nuklid B signifikant größer sein als die von Nuklid A.



